Aktuelles

Aktuelles aus dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in Berlin


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Silvestereinsatz für Berlin

Donnerstag, 05. Januar 2017

Die Silvesternacht wird auch „heißeste Nacht des Jahres“ genannt. Ganz Berlin feiert und für die Berliner Feuerwehr ist es die Nacht mit dem höchsten Einsatzaufkommen. Zum Jahreswechsel 2016/2017 kam es zu 1.067 Rettungseinsätzen und 433 Bränden, häufig auf Balkonen durch verirrte Silvesterraketen. Der ASB unterstützte die Berliner Feuerwehr vielerorts im Regelrettungsdienst und auch den Einsatz des DRK am Brandenburger Tor bei der Welcome 2016/2017 Silvesterparty.

Der Öffnet externen Link in neuem FensterASB-Regionalverband Berlin-Nordwest war am Brandenburger Tor mit 28 Samariterinnen und Samaritern im Einsatz für Berlin. Der Öffnet externen Link in neuem FensterBetreuungsdienst des Katastrophenschutzes versorgte die Helferinnen und Helfer vor Ort und die neue Katastrophenschutzfachgruppe Technik und Sicherheit half beim Zeltaufbau und Stromlegen.

Mit zwei Rettungswagen (RTW) unterstützten 12 weitere Samariterinnen und Samariter von Nordwest die Berliner Feuerwehr in vier Schichten auf den Feuerwachen Spandau-Nord und Weißensee und arbeiteten 33 Alarme ab, 28 Personen wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Öffnet externen Link in neuem FensterASB Regionalverband Berlin-Süd war mit sechs Samariterinnen und Samaritern und einem RTW auf der Feuerwache Tiergarten. Sie übernahmen 25 Alarme, davon 11 Transporte ins Krankenhaus. Vom ASB Regionalverband Berlin-Nordost unterstützten zwei Samariter mit einem RTW die Feuerwache Pankow. Der ASB Regionalverband Berlin-Südost war mit einem RTW für zwei Schichten auf der Feuerwache Tempelhof  bei 21 Alarmen im Einsatz, 12 Patienten mussten zur Weiterbehandlung in eine Klinik gebracht werden.

Die Katastrophenschutzfachgruppe Führung und Kommunikation unterstützte die Berliner Feuerwehr zudem mit dem Einsatzleitwagen 2, der bei einem Dachstuhlbrand in Berlin Mitte im Einsatz war, und zwei ASB-Fernmedern, die die Zentralbereitschaft Fernmeldedienste des DRK Landesverbandes Berlin bei der Einsatzführung zur Welcome 2016/2017 Silvesterparty auf Ihrer Leistelle in der Bachestr. unterstützten.


Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr

Freitag, 23. Dezember 2016

Die unbeschreibliche Tragödie am Breitscheidplatz überschattet unsere Tage. Dennoch möchten wir die Gelegenheit nutzen, uns herzlich bei allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Einsatzkräften, bei unseren Partnern und Unterstützern und bei den Berlinerinnen und Berlinern für ihr Engagement und ihre Hilfe zu bedanken. Ihnen allen wünschen wir ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr.


Einsatz am Breitscheidplatz

Dienstag, 20. Dezember 2016

Der ASB Berlin ist in Trauer verbunden mit den Angehörigen der Opfer der Katastrophe am Breitscheidplatz.

Die Berliner Feuerwehr informierte den ASB-Katstrophenschutz gestern um 20:15 Uhr über die Spitzenalarmmeldeempfänger, dass es am Breitscheidplatz in Berlin-Charlottenburg eine Gefahrenlage und ein Massenanfall von Verletzten gab. 32 Helferinnen und Helfer waren bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz. Der Betreuungsdienst versorgte die Einsatzkräfte der Polizei vor Ort am Hardenbergplatz und später auch in der Friesenstraße. Die Helferinnen und Helfer vom Kriseninterventionsteam waren für die psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) der Betroffenen vor Ort. Unsere Regionalverbände Nordwest und Nordost unterstützen die Berliner Feuerwehr auf den Rettungswachen im Regelrettungsdienst. Die Fachgruppe Führung und Kommunikation koordinierte den ASB-Einsatz.

„Angesichts der unbeschreiblichen Tragödie, die über die Menschen am Breitscheidplatz und Berlin hereingebrochen ist, fehlen die rechten Worte. Die Gedanken, unser Bitten und Hoffen gilt insbesondere den vielen Schwerverletzten, den Getöteten - vor allem aber auch deren Familien und Angehörigen. In dieser schweren Not ist es gut zu wissen, dass es Samariterinnen und Samariter gibt, die schnell und fachkundig Hilfe leisten. Unser Dank geht an alle Einsatzkräfte des ASB und auch der anderen (Hilfs-)Organisationen“, nimmt Michael Lomb, ASB-Landesgeschäftsführer Anteil.


Ein kunterbuntes Haus

Dienstag, 13. Dezember 2016

Das Haus der Familie in Berlin-Neukölln ist ein Treffpunkt für Familien aus unterschiedlichen Kulturen und Ländern. Sie können sich dort kostenlos beraten lassen, Sportkurse machen oder im Familiencafé mit anderen Kindern und Eltern spielen.

„Gerade in den Wintermonaten ist die Nachfrage groß“, erklärt Nuran Kara, Leiterin des Hauses, „die Mütter holen ihre Kinder meist gegen Mittag aus der Kita ab und kommen dann zu uns.“ Doch seit einiger Zeit werde der Spielspaß durch abbröckelnde Farbe von den Wänden gebremst. Die Räume des Hauses hätten dringend einen neuen Anstrich gebraucht.

Der ASB-Wunschbaum, ein Projekt des ASB-Regionalverbandes Berlin-Süd, konnte hier helfen. Er erfüllt in der Adventszeit jeden Tag einen anderen Kinderwunsch. Am 8. Dezember wurde für das Haus der Familie der Wunsch nach neuer Farbe wahr: An einem Nachmittag wurden die Räume des Hauses in kunterbunten Farben gestrichen.

Weihnachtsfeier und Engagement verbunden

Tatkräftige Unterstützung gab es von 18 motivierten Mitarbeitern des Unternehmens HGST. Die Mitarbeiter waren für ihre Weihnachtsfeier ohnehin in Berlin und hatten über den Landesverband angefragt, wie sie ihren Besuch mit einem sozialen Engagement verknüpften könnten. Der Wunschbaum war die perfekte Gelegenheit.

Über die zusätzliche Hilfe und „den reibungslosen Ablauf“ freute sich vor allem Sophie Lautenbach, Ausbildungsleiterin beim ASB RV Süd, die den Einsatz im Haus der Familie koordinierte. „Ich bin positiv überrascht, wie gut und unkompliziert die Zusammenarbeit klappt.“


Medieninformation: ASB Nothilfe Berlin entlastet - Ergebnis der externen Wirtschaftsprüfung liegt vor

Donnerstag, 08. Dezember 2016

Berlin, 08. Dezember 2016 – Die Abrechnung der ASB Nothilfe Berlin gGmbH gegenüber dem Landesamt für Flüchtlinge (LAF), vormals Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) zum Betrieb der Notunterkunft Wilmersdorf erfolgte „grundsätzlich vereinbarungs- und ordnungsgemäß“. Das ergibt der Bericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte GmbH vom 22. November 2016. Dieser liegt zur Einsichtnahme in der ASB-Landesgeschäftsstelle vor.

„Wir freuen uns, dass die wertvolle Arbeit in unserer Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Wilmersdorf vom Vorwurf angeblicher Abrechnungsunregelmäßigkeiten entlastet ist. Und wir bedanken uns bei den Freiwilligen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und bei der Geschäftsführung für ihre Loyalität, ihr Engagement und ihre Unterstützung.“ erklärt Uwe Grünhagen, Aufsichtsratsvorsitzender der ASB Nothilfe Berlin gGmbH.

Am 17. Mai 2016 beauftragte der Aufsichtsrat der ASB-Nothilfe Deloitte mit der Untersuchung der Kostenabrechnung der Notunterkunft Wilmersdorf in der Zeit vom 1. September 2015 bis 31. März 2016. Er reagierte damit auf die in der B.Z. am 13. Mai 2016 geäußerten Vorwürfe zu Unregelmäßigkeiten bei der Kostenabrechnung und kündigte eine schnelle und transparente Aufklärung an. Zwischenzeitlich sind alle Abrechnungen mit dem LAGeSo seit September 2015 auf Basis der tatsächlichen nachgewiesenen Kosten durchgeführt worden.  Spekulationen über Tricksereien im Rahmen einer Kostensatzabrechnung oder bei der Verwendung von Spendenmitteln haben sich damit erübrigt.

Kontakt für weitere Informationen:  
zu Händen des Aufsichtsrates, erreichbar über die Verwaltung 030-21307-0

Öffnet externen Link in neuem Fenster Die Pressemitteilung zum Download (PDF).


ASB Rettungsdienst Berlin gGmbH zertifiziert: Mehr Qualität geht nicht

Freitag, 02. Dezember 2016

Das Qualitätsmanagement der ASB Rettungsdienst Berlin gGmbH erfüllt die Anforderungen der DIN-NORM EN ISO 9001:2015. Das bestätigte die WELL DONE Zertifizierungsgesellschaft mbH Anfang November.

Im Anwendungsbereich bodengebundener Rettungsdienst ist der ASB damit unter den Hilfsorganisationen der erste Rettungsdienst, der in Berlin mit dieser Norm zertifiziert wurde. Der ASB Berlin Landesgeschäftsführer und Geschäftsführer der ASB Rettungsdienst Berlin gGmbH, Michael Lomb begrüßt die Zertifizierung:

„Die erneute Zertifizierung, nach dem neuesten Standard, dokumentiert anschaulich, dass der ASB den sich stetig fortentwickelnden Qualitäts-anforderungen erfolgreich stellt. Die Weiterentwicklung der Qualitätsstandards setzen wir durch Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter, verbesserte Technik und nicht zuletzt in der medizinischen und sozialen Betreuung der Patienten um. Ich gratuliere dem Team des Rettungsdienstes und den leitenden Mitarbeitern zu diesem erfreulichen Ergebnis.“

Ohne das Team nicht möglich

Der Leiter Rettungsdienst der ASB Rettungsdienst Berlin gGmbH, Steffen Kühn, lobt sein Team: „Mit der Zertifizierung nach DIN-NORM EN ISO 9001:2015 gehen wir sogar über die Anforderungen der Kassenverträge hinaus, das ist natürlich ein besonderes Qualitätsmerkmal. Ich danke meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre intensive Unterstützung, sie haben im Wesentlichen dafür gesorgt, dass wir die Zertifizierung überhaupt erhalten haben.“

Die ISO 9001 ist eine weltweit anerkannte, branchenunabhängige Norm, die für Unternehmen und Organisationen jeder Größe und Ausrichtung geeignet ist. Sie verfolgt das Ziel, Potentiale im Unternehmen zu entfalten und diese stetig weiterzuentwickeln, Risiken zu erkennen und die Umwelt besser einzuschätzen. Zudem will sie die Zufriedenheit ermitteln und entsprechend erhöhen.


Auf Wiedersehen Philipp Bertram

Mittwoch, 30. November 2016

Philipp Bertram verlässt zum 1. Dezember 2016 die ASB Notunterkunft im ehemaligen Rathaus Wilmersdorf. Bertram hatte die Flüchtlingsunterkunft im August 2015 gemeinsam mit der Initiative Willkommen in Wilmersdorf und dem Katastrophenschutz des ASB aufgebaut.

„Ich werde dieses Haus und die Menschen hier nicht vergessen“, versprach Bertram in seiner Abschiedsrede. Besonders stolz sei er darauf, dass es nie zu gewalttätigen oder rassistischen Vorfällen gekommen sei. Er habe noch nie ein Team von Mitarbeitern erlebt, dass sich so respektvoll und stets auf Augenhöhe begegnet sei. Der Abschied fiel dem Leiter der Stabsstelle Ehrenamtskoordination und Integration sichtlich schwer.

„Sie sind der Mann der ersten Stunde“, sagte Uwe Grünhagen, ASB-Landesvorsitzender, hinsichtlich der von Bertram geleisteten Aufbauarbeit. Er freue sich darüber, dass Bertram dem ASB, als frisches Mitglied, auch zukünftig „gut gewogen“ bleibe. Bertrams Hausführungen hätten maßgeblich zu einer positiven öffentlichen Wahrnehmung des ASB beigetragen. In den vergangenen Monaten besuchten Lokal-, Bundes- und Europapolitiker die Unterkunft. Grünhagen: „Mehr geht nicht.“

Neben dem Landesvorsitzenden und den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern des Hauses waren auch Detlef Kühn, ASB-Landesvorstand, Steffen Zobel, Geschäftsführer der ASB Nothilfe Berlin gGmbH und Stephan Wesche, Heimleiter der Unterkunft, gekommen, um sich bei Bertram für sein Engagement für die Menschen der Notunterkunft zu bedanken.

„Ich habe von dir viel gelernt“, sagte Wesche zum Abschied. Er hatte die Leitung der Notunterkunft im März 2016 übernommen. Bertram, der auf Wunsch des ASB zeitweise selbst stellvertretender Heimleiter war, habe ihn in viele Bereiche eingearbeitet. „Mit deinem Wissen über das Haus und die Flüchtlingspolitik bist du mir eine große Hilfe gewesen.“

Über seine Zukunftspläne äußerte Bertram sich nur vage: „Wohin ich gehe, weiß ich noch nicht, aber meine künftige Arbeit wird auf jeden Fall im politischen Feld liegen.“ Nur eines sei gewiss, verriet er: „Egal wo ich beruflich auch landen werde, ich komme definitiv wieder in dieses Haus zurück.“


Wünschewagen in Frohnau

Montag, 28. November 2016

Die Kinder der Singschule Frohnau singen stimmungsvolle Weihnachtslieder, der Duft von Glühwein liegt in der Luft und die Wintersonne scheint vom Himmel. Inmitten dieser perfekten Kulisse präsentierte sich an diesem ersten Advent der Wünschewagen auf dem Weihnachtsmarkt der evangelischen Kirchengemeinde Frohnau. Die beiden ehrenamtlichen Helfer Till Meißner und Laura Gonciarska erklärten den Besuchern des Marktes freundlich und geduldig das Projekt und zeigten Kindern das Fahrzeug.

Ein Viertel der Spenden für den Wünschewagen

Der gebürtige Frohnauer Meißner war es auch, der überhaupt erst den Kontakt zu der Gemeinde hergestellt hatte. Der Weihnachtsmarkt findet jedes Jahr am ersten Adventswochenende statt. Die Einnahmen der Verkaufsstände werden an verschiedene gemeinnützige Projekte gespendet. Der Wünschewagen wird ein Viertel der Spenden erhalten. Das Team des Wünschewagens freut sich sehr darüber und bedankt sich bei allen HelferInnen.


Samariterinnen und Samariter mit den Feuerwehr- und Katastrophenschutz-Ehrenzeichen ausgezeichnet

Freitag, 25. November 2016

Am 23. November 2016 zeichnete der Berliner Innensenator Frank Henkel im Bärensaal des Alten Stadthauses 39 Samariterinnen und Samariter mit den Feuerwehr- und Katastrophenschutz-Ehrenzeichen des Landes Berlin aus.

„Unser Land lebt von Ihrem freiwilligen Einsatz und der Bereitschaft aller Ehrenamtlichen, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Das Ehrenamt ist damit ein zentrales Element - nicht nur, aber besonders für den Zivil- und Katastrophenschutz“, würdigte der Innensenator das langjährige Engagement von insgesamt 138 Helferinnen und Helfer der Berliner Hilfsorganisationen und der freiwilligen Feuerwehr.

21 Samariterinnen und Samariter erhielten das Goldene Ehrenzeichen der Stufe 2 für 25 Jahre Engagement, vier Samariterinnen und Samariter erhielten Goldene Ehrenzeichen der Stufe 3 für 40 Jahre Engagement und 14 Samariterinnen und Samariter wurden für 50 Jahre ehrenamtliches Engagement für Berlin mit dem Goldenen Ehrenzeichen der Stufe 4 geehrt. Für besondere Verdienste um den Zivil- oder Katastrophenschutz wurde Christian Gericke, Vorsitzender des ASB Regionalverbandes Berlin-Südost das Ehrenzeichen als Steckkreuz (Sonderstufe) verliehen.  

Der ASB-Landesvorsitzende Uwe Grünhagen, der stellvertretende Landesvorsitzende Detlef Kühn und Landesgeschäftsführer Michael Lomb gratulierten den Ausgezeichneten herzlich. „Wir sind stolz, soviel zivilgesellschaftliches Engagement im Arbeiter-Samariter-Bund in Berlin zu vereinen und freuen uns mit unseren 39 Samariterinnen und Samaritern über diese ehrenvolle Auszeichnung des Landes Berlin. Auch bei den 18 Samariterinnen und Samaritern, die ihre Silbernen Ehrenzeichen für 10 Jahre Engagement in ihrem Regionalverband erhalten, bedanken wir uns sehr herzlich“, erklärte Michael Lomb bei der Feierstunde im alten Stadthaus.


Gastvortrag über den Katastrophenschutz beim Berliner Büro der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

Dienstag, 22. November 2016

Um den Katastrophenschutz in Deutschland und im Land Berlin drehte sich der simultan übersetzte Gastvortrag des ASB-Landesgeschäftsführers Michael Lomb am Freitag, 18. November 2016 im Berliner Büro der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Dr. Marco Haase, stellvertretender Leiter des Deutsch-Chinesischen Programms Rechtskooperation hatte Herrn Lomb eingeladen, die 17köpfige chinesische Delegation aus verschiedenen Verbänden und Organisationen einen Einblick in den Aufbau und die Organisation des Katastrophenschutzes und Rettungsdienstes in Deutschland und im Land Berlin zu geben. Unter der sehr interessierten Zuhörerschaft entwickelte sich eine lebhafte Debatte zum Für und Wider des ehrenamtlichen Katastrophenschutzes. Diskutiert wurden u.a. die Möglichkeiten der Personalgewinnung – haupt- und ehrenamtlich, die Auswirkungen der gestiegenen Mobilität, staatliche Rahmenbedingungen und Kontrollen für die Ehrenamtlichen Helfer, Schadenshaftung u.v.m. Vor allem vor dem Hintergrund der unterschiedlichen gesellschaftlichen Systeme entzündete sich die Diskussion. Katastrophenschutz und Rettungsdienst werden in China als staatliche Aufgaben angesehen. In Deutschland stellt der Staat die Infrastruktur, darüber hinaus gilt der Grundsatz der Subsidiarität, d.h. Vorrang der freiwilligen Hilfe VOR staatlicher Hilfe, der mit der langen Historie der Freiwilligkeit und dem Demokratieverständnis erklärbar ist. Die chinesische Delegation und die GIZ bedankten sich herzlich beim ASB und Michael Lomb für den interessanten Vortrag und überreichten eine CD mit klassischer chinesischer Musik als kleine Aufmerksamkeit



Treffer 1 bis 10 von 23

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