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Aktuelles aus dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in Berlin


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ASB Rettungsdienst stellt bundesweit modernsten Intensivtransportwagen für schwergewichtige Patienten in Berlin in Dienst

Dienstag, 28. Juni 2016

Seit dem 27. Juni ist der neue Intensivtransportwagen (ITW) der ASB Rettungsdienstes Berlin gGmbH offiziell in Dienst. Gemeinsam mit dem Kooperationspartner Sana Klinikum Lichtenberg hat der ASB Rettungsdienst den neuen ITW auf dem Gelände des Klinikums vorgestellt. Das Fahrzeug der neuesten Generation ist speziell für den Transport von schwergewichtigen Kranken konzipiert und kann auch überschwere Menschen von bis zu 400 Kilogramm sicher transportieren. Berlin verfügt damit über den derzeit modernsten ITW Deutschlands.

Mit insgesamt vier RTW, der medizinischen Besatzung für den Intensivtransporthubschrauber (ITH) Christoph Berlin und dem neuen Intensivtransportwagen (ITW) ist die ASB Rettungsdienst Berlin gGmbH ein zuverlässiger, qualitativ hochwertig aufgestellter und innovativer Partner im Rettungsdienst in Berlin.

Ausführliche Informationen zum Intensivtransportwagen für schwergewichtige Patienten finden Sie hier.


Bewusster für Risiken werden

Freitag, 24. Juni 2016

Die ASB Berlin Rettungsdienst Berlin gGmbH hat sich auch in diesem Jahr am Präventionsprogramm für Jugendliche im Unfallkrankenhaus Berlin beteiligt und somit gemeinsam mit Polizei und Medizin aktiv zur Sensibilisierung im Straßenverkehr beigetragen.

„Sind Sie durch Ihre Erfahrungen im Rettungsdienst persönlich vorsichtiger geworden?“ Die Frage sitzt. Damit hat Rettungsassistent Philipp Oberdoerster nicht gerechnet, dabei zielt die Frage genau auf den Kern des Präventionsprogramms P.A.R.T.Y.. Das Akronym steht für „Prevent Alkohol and Risk Related Trauma in Youth“. Frei übersetzt geht es um die Prävention von durch Alkohol und risikoreiches Verhalten verursachten Verletzungen bei Jugendlichen.

Rund 30 Schülerinnen und Schüler der Torhorst-Gesamtschule in Oranienburger haben am 16. Juni am Präventionsprogramm im Unfallkrankenhaus Berlin-Marzahn teilgenommen. In drei Stationen wurde ihnen der „typische Weg“ eines Patienten vom Unfallort, über die Aufnahme bis hin zur Intensivstation vorgeführt. Die ASB Berlin Rettungsdienst gGmbH war mit einem RTW vor Ort und Rettungsassistent Oberdoerster erklärte den Jugendlichen wie der Rettungsdienst am Unfallort Hilfe leistet.

Oberdoerster ist bereits „zum sechsten Mal dabei.“ Zum einen sei es eine gute Gelegenheit für die eigene Arbeit zu werben und zum anderen habe er natürlich die Hoffnung, dass der eine oder andere sich künftig umsichtiger im Verkehr verhalte. „Wenn sie von der Intensivstation kommen, merkt man den Jugendlichen schon an, dass sie nachdenklicher werden“, findet Oberdoerster. Diesen Eindruck hat auch der begleitenden Mediziner des Klinikums: „Schade, dass es das nicht zu meiner Zeit gegeben hat.“

Die Schüler stellen viele gute Fragen: Wie reinigen Sie den RTW? Wie gehen Sie mit unbekannten Vorerkrankungen um? Was machen Sie, wenn jemand einen epileptischen Anfall erleidet? Oberdoerster beantwortet die Fragen geduldig und ausführlich. Spricht über Einwegmaterialien, Desinfektion, antiallergische Medikamente und Nasenkanülen. Und natürlich kommt auch die klassische Frage: Wie gehen Sie mit dem Erlebten um? „Die beste Verarbeitung für mich persönlich ist das Gespräch mit den Kollegen“, so Oberdoerster. Daneben gebe es beim ASB auch eine professionelle Einsatznachsorge.

Die Schüler sind sichtlich beeindruckt vom Fahrzeug und von Oberdoersters Ausführungen. Jasmin findet das Präventionsprogramm interessant und sinnvoll. „Ich kann mir gut vorstellen selbst auch in diesem Bereich zu arbeiten“, verrät sie. Ihr Lehrer Ralf Anske hofft, dass „dir Jugendlichen lernen mit Alkohol im Verkehr vernünftig umzugehen, sie vorsichtiger werden und unbeschadet erwachsen werden können.“

Auf eine Schülerfrage hat Oberdoerster noch nicht geantwortet: Die Frage, ob er durch seine Arbeit persönlich vorsichtiger geworden sei. „Ja, ganz klar. Ich denke natürlich nicht permanent darüber nach, was alles passieren könnte“, erklärt er, „aber ich bin durch meine Arbeit sehr viel bewusster für Risiken geworden.“

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Medieninformation - Berlin bekommt seinen ersten Wünschewagen

Donnerstag, 09. Juni 2016

Der Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) erfüllt Menschen mit einer geringen verbleibenden Lebenserwartung einen letzten Wunsch. In Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein hat der Wünschewagen schon 130 sterbende Menschen an einen Ort gefahren, mit dem sie besondere Erinnerungen verbinden, von dem sie sich verabschieden wollten oder den sie schon immer einmal mit Freunden oder Familie besuchen wollten. Am 30. Juni 2016 startet dieses – neue Wege eröffnende Projekt – auch in der Hauptstadt.

Tage der Freude und Momente der Erfüllung können auch ein Leben, das bald zu Ende geht, bereichern. Der Wünschewagen hilft, eine Sehnsucht zu verwirklichen, wenn Menschen das Zuhause oder die medizinische Einrichtung ohne fachgerechte Unterstützung nicht mehr verlassen können. Die punktuelle Rückkehr der Mobilität wird für die Fahrgäste durch ehrenamtliches, medizinisch geschultes Personal im Wünschewagen ermöglicht.

Ob ein Picknick am Meer, ein Besuch des Elternhauses oder ein Fußballspiel des Lieblingsvereins, (fast) alles ist mit dem Wünschewagen möglich. Alleine die Fahrgäste entscheiden darüber, wie die letzte Fahrt verlaufen soll. Eine weitere Person kann auf Wunsch des Gastes ebenfalls mitkommen. Und das Bemerkenswerte ist: Weder den Fahrgästen noch der Begleitperson entstehen Kosten für die Wunscherfüllung.

Alle Wünsche werden von Anfang an vertraulich besprochen und auch im Nachhinein diskret behandelt. Das Wünschewagen-Team prüft sie individuell und sorgfältig. Entscheidende Kriterien, ob eine angefragte Fahrt durchgeführt werden kann, sind zum Beispiel der gesundheitliche Zustand des Fahrgastes, die Fahrtstrecke und/oder der erforderliche Betreuungsumfang. Ohne eine ärztliche Zustimmung ist eine Fahrt nicht möglich. Das Projekt strebt an, möglichst jeden Wunsch zu erfüllen. Dennoch kann es sein, dass das Team in Ausnahmefällen eine Absage erteilen muss. Dessen ungeachtet ermutigen wir ausdrücklich alle, die sich vom Wünschewagen angesprochen fühlen, ihre Fahrt anzufragen. Möglich ist dies per Mail oder telefonisch an die unten stehende Projektkoordinationsstelle.

Bei jeder Fahrt im Wünschewagen sind zwei Ehrenamtliche dabei. Die Fahrerin oder der Fahrer verfügt über die Qualifikation, einen Rettungswagen zu fahren und kann die medizinische Bordtechnik professionell bedienen. Die zweite Person bringt das medizinische Fachwissen mit. Ab sofort können sich ehrenamtliche Begleiter der Fahrten und/oder Fahrerinnen und Fahrer beim Wünschewagen Berlin einbringen. Schon heute sind bereits mehr als 20 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einsatzbereit. Selbstverständlich sind auch freiwillige Helferinnen und Helfer ohne einen fachlichen Hintergrund für andere Aufgaben, die in diesem Projekt zahlreich anfallen, herzlich willkommen. Die Freiwilligen werden in kleinen Schulungsgruppen intensiv auf ihre Aufgaben im Wünschewagen vorbereitet.

Neben dem neuesten Stand notfallmedizinischer Technik im Fahrzeug (unter anderem mit Absaugung, AED-Monitoring und Sauerstoffversorgung) stehen vor allem eine angenehme und entspannte Atmosphäre für die Fahrgäste im Mittelpunkt der eigens für dieses Projekt entwickelten Konstruktion. Eine Panoramaverglasung ermöglicht es, die Umgebung wahrzunehmen und somit aktiv an der Fahrt teilzuhaben. Die Ausstattung des Innenraumes zeigt wenig medizinische Geräte und lässt die Passagiere schnell vergessen, dass sie sich in einem Krankenwagen befinden.

Mit dem Wünschewagen haben nun auch die Menschen in Berlin in ihrem letzten Lebensabschnitt die Möglichkeit zu einer ersehnten Wunschfahrt.

Um in Zukunft möglichst viele Wunschfahrten realisieren zu können, benötigt der Wünschewagen Spenden und Unterstützung.

Es handelt sich beim Wünschewagen um ein Projekt auf Ehrenamtsinitiative des ASB Deutschland und ist in Berlin getragen von der ASB Rettungsdienst Berlin gGmbH.


Mehr Informationen zum ASB Wünschewagen gibt es unter www.wünschewagen.de und www.facebook.com/wuenschewagen.

Medieninformation zum Download


Jahrbuch 2015 ist online

Montag, 30. Mai 2016

Von der Flüchtlingshilfe bis zur Kitaeröffnung blickt der ASB in Berlin auf ein ereignisreiches Jahr 2015 zurück.

Erfahren Sie mehr über die wichtigsten Projekte, Ereignisse und Höhepunkte u.v.m. im Jahrbuch 2015:

www.asb-berlin.de/fileadmin/Doc_Archive/Webversion_Jahrbuch2015.pdf


Fünf Samariterinnen und Samariter erhalten Goldene Ehrenzeichen

Donnerstag, 26. Mai 2016

Gestern verlieh Innensenator Henkel fünf Samariterinnen und Samaritern im Bärensaal des Alten Stadthauses die Feuerwehr- und Katastrophenschutz-Ehrenzeichen.

Für 50 Jahre Engagement in der Ausbildung und im Sanitätsdienst erhielt Samariterin Helga Cent-Velden vom ASB-Regionalverband (RV) Berlin-Nordwest e.V. das Goldene Ehrenzeichen der Stufe 4. Manfred Friedemann, ebenfalls RV Berlin-Nordwest e.V. wurde mit dem Goldenen Ehrenzeichen der Stufe 5 für 60 Jahre Engagement u.a. im Sanitätsdienst geehrt.

Ernst Kutzner und Margot Kutzner lernten sich bei Sanitätsdiensten kennen und engagierten sich anschließend im Wasserrettungsdienst. Sie wurden mit dem Goldenen Ehrenzeichen der Stufe 5 für 60 Jahre und der Stufe 4 für 50 Jahre Engagement ausgezeichnet.

Gerhard Härtel engagiert sich seit 50 Jahren im Wasserrettungsdienst. Bis heute bildet er Schiffsführer aus und wurde dafür mit dem Goldenen Ehrenzeichen Stufe 4 geehrt.

Der ASB-Landesvorsitzende Uwe Grünhagen und die Landesgeschäftsführerin Dr. Jutta Anna Kleber gratulierten herzlich zu der verdienten Auszeichnung.



Medieninformation - ASB mit Einsatzleitwagen, Kunstblut und Spürnasen bei Katastrophenschutzwoche in Marzahn-Hellersdorf

Donnerstag, 26. Mai 2016

Berlin, 26.05.2016 – Der ASB-Katastrophenschutz präsentiert seine Hilfsangebote bei der zweiten Berliner Katastrophenschutzwoche. Von der realistischen Notfalldarstellung über Erst-Hilfe-Vorführungen mit AED-Gerät (Defi) und „Flammenkarl“, Führung und Kommunikation im Einsatzleitwagen bis zu den Rettungshun-den können sich Berlinerinnen und Berliner am 28. Mai 2016 bei den Hilfespezialisten über das Engagement im ASB informieren.

Abschlussveranstaltung der zweiten Berliner Katastrophenschutzwoche
Sonnabend, den 28. Mai 2016 von 10.00 bis 18.00 Uhr
Alice-Salomon-Platz in Marzahn-Hellersdorf (am U-Bahnhof Hellersdorf)

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NUK Wilmersdorf: Stellungnahme der ehrenamtlichen Helfer

Donnerstag, 19. Mai 2016

Die ASB-Notunterkunft im ehemaligen Rathaus Wilmersdorf steht in der Kritik. In einer offiziellen Stellungnahme der ehrenamtlichen Helfer aus dem Haus heißt es zu den Vorwürfen: “Diese Behauptungen entbehren jeder Grundlage.” Lesen Sie Öffnet externen Link in neuem Fensterhier die ganze Stellungnahme im wortlaut: asb-fluechtlingshilfe-berlin.de/nuk-wilmersdorf-stellungnahme-der-ehrenamtlichen-helfer/


ASB Berlin beauftragt externe Wirtschaftsprüfer

Dienstag, 17. Mai 2016

Der Aufsichtsrat der ASB Nothilfe Berlin gGmbH wird die in der BZ am 13. Mai 2016 geäußerten Vorwürfe zu Unregelmäßigkeiten bei der Kostenabrechnung in der Flüchtlingsunterkunft Wilmersdorf schnell und transparent aufklären. Dazu hat der Aufsichtsrat heute einen Wirtschaftsprüfer mit der Untersuchung beauftragt.

Darüber hinaus sichert der ASB Berlin dem LAGeSo bei der Prüfung der Vorwürfe in jeder Hinsicht Transparenz sowie Kooperationsbereitschaft zu. Weiterhin erklärt der ASB Berlin, die Vorwürfe zum Anlass zu nehmen, seine internen Prozesse genau zu prüfen und hier gegebenenfalls Verbesserungen vorzunehmen.

Aufgrund der eingeleiteten Untersuchungen können aktuell keine weiteren Einzelheiten veröffentlicht werden. Sobald dies möglich ist, wird der ASB Berlin die Öffentlichkeit und Medien sofort und umfassend informieren. 

Leitet Herunterladen der Datei einDie Pressemitteilung zum Download (PDF).

 

Kontakt für weitere Informationen: 

zu Händen des Aufsichtsrates, erreichbar über die Verwaltung 030-21307-0


Fahrzeugschlüsselübergabe für die ukrainische ASB-Rettungshundestaffel

Mittwoch, 04. Mai 2016

Trubchaninov Anatoly Mykolayovych, der Leiter und Vorstandsvorsitzende der ukrainischen ASB-Rettungshundestaffel „Gesellschaftlicher Bund `Kinologen-Samariter-Bund der Ukraine´ (GB "KSBdU")“ freute sich. Der stellvertretende ASB-Landesvorsitzende und Fachdienstleiter der 1. Rettungshundestaffel Berlin, Detlef Kühn und ASB-Landesgeschäftsführerin Dr. Jutta Anna Kleber übergaben ihm heute vor den Toren der ASB-Landesgeschäftsstelle die Schlüssel für einen VW Caddy samt Hundeanhänger für den artgerechten Transport der ukrainischen Rettungshunde. Mit der morgigen Überführung nach Kiew nimmt das mit Mitteln der Aktion Deutschland Hilft geförderte Austauschprojekt mit der 1. Rettungshundestaffel Berlin zum Aufbau der ukrainischen Rettungshundestaffel weiter Fahrt auf.


EU-Parlamentarier besuchen Notunterkunft Wilmersdorf

Mittwoch, 27. April 2016

Am 26. April besuchte der ASB-Bundesvorsitzende Knut Fleckenstein zusammen mit 14 Mitgliedern des EU-Parlaments in Brüssel die ASB-Notunterkunft in Wilmersdorf.

Nach der Begrüßung durch Detlef Kühn, Vorstandsmitglied des ASB-Landesverbandes Berlin, führte Philipp Bertram, Leiter der Stabsstelle Integration und Ehrenamt, die Besuchergruppe in englischer Sprache durch das ehemalige Rathaus. Die irakische Familie Abdullah, welche seit neun Monaten in der Notunterkunft Wilmersdorf wohnt, begleitete den Rundgang und stand für Fragen der EU-Politiker zu Verfügung.

Mehr Informationen auf asb-fluechtlingshilfe-berlin.de.



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