Aktuelles

Aktuelles aus dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in Berlin


Pressefotos für Ihre Berichterstattungen finden Sie im Pressecenter.

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Wünschewagen in Mecklenburg-Vorpommern

Dienstag, 13. Juni 2017

Am 8. Juni startete Franz Müntefering, Präsident des Arbeiter-Samariter-Bundes, gemeinsam mit Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider und dem ASB-Landesgeschäftsführer Mathias Wähner das Leuchtturmprojekt Wünschewagen in Mecklenburg-Vorpommer, passenderweise vor dem Leuchtturm in Warnemünde. Es ist der 10. Wünschewagen im 10. Bundesland.

Franz Müntefering, der fortan die Schirmherrschaft für das bundesweite Projekt übernehmen wird, freute sich über das große Engagement: “Der Wünschewagen nimmt weiter an Fahrt auf. Ende 2017 werden voraussichtlich 18 mobile Wunscherfüller bundesweit unterwegs sein, um so manchen Menschen einen letzten Herzenswunsch zu erfüllen.”

Weitere Informationen:

Öffnet externen Link in neuem FensterASB-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Öffnet externen Link in neuem FensterNDR: "Wünschewagen" letzter Ausflug für Sterbende

Öffnet externen Link in neuem FensterSüddeutsche Zeitung: "Wünschewagen" erfüllt letzte Wünsche

Öffnet externen Link in neuem FensterOnline Focus: Franz Müntefering weiht zehnten Wünschewagen ein

Öffnet externen Link in neuem FensterDer Wünschewagen


Spielspaß am Alexanderplatz- Berlin Schockt auf dem WeltSpielTag

Freitag, 09. Juni 2017

Am Pfingstwochenende war der WeltSpielTag in Berlin. Mit der Veranstaltung soll auf das Recht auf freies Spiel von Kindern und Jugendlichen aufmerksam gemacht werden. Unter dem Motto „Märchenwelten“ lud der WeltSpieltag am 3. und 4. Juni 2017 alle Familien auf den Alexanderplatz zum Spielspaß ein. Auch Berlin Schockt war dabei! Zusammen mit Biotronik, ein Hersteller von medizintechnischen Produkten, zeigte Berlin Schockt, wie das Herz funktioniert und informierten über den Einsatz eines Defibrillators.

Unsere Samariter Natalie Engel, Knut Wedhorst und Claudia Jacob von dem ASB Regionalverband Berlin-Nordwest e.V. stellten den Sanitätsdienst und klärten Besucher über Erste Hilfe auf. 
Besonders gefreut haben wir uns über den spontanen Besuch von Jörg Hinderberger, dem neuen Landesgeschäftsführer des ASB Landesverband Berlin e.V.

Besucher wurden zum einen über externe Defibrillatoren in der Umgebung von Berlin und zum anderen über implantierbare Defibrillatoren informiert. Dank Duplikaten von implantierbaren Defibrillatoren, die Biotronik stellte, konnte der Besucher eine gewisse Vorstellung von dem Gewicht und der Größe eines internen Defis bekommen.

Der Weltspieltag bot den Kindern eine ganze Menge, von Hüpfburgen bis zur Maskottchen Parade war alles dabei. Besonders der Pokémon Stand ließ die Augen der Kleinen strahlen. Ein weiteres Highlight war der Auftritt der deutschen Popsängerin und Gewinnerin der 5. Staffel der Castingshow The Voice of Germany, Jamie-Lee Kriewit.

Trotz regnerischem Wetter war die Veranstaltung ein voller Erfolg! Wir kommen gerne wieder!

Foto: ASB / Knut Wedhorst


Großeinsatz beim DFB-Pokalfinale 2017

Mittwoch, 31. Mai 2017

Am Samstag, den 27. Mai 2017 versammelten sich Fußballfans aus ganz Deutschland im Olympiastadion in Berlin, um Ihr Team im DFB Pokalfinale 2017 zu unterstützen. Für das Topspiel zwischen Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt wurden insgesamt 10.000 Fans in der Hauptstadt erwartet. Der ASB-Fachdienst Katastrophenschutz und Notfallvorsorge war auch dieses Jahr im Großeinsatz. 150 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus allen Berliner Regionalverbänden mit Unterstützung von Samaritern aus Dortmund und Hannover sicherten das Fußballspiel im ausverkauften Olympiastadium und die danach folgende Pokalfeier am Breitscheidplatz ab. 342 Mal leisteten sie Hilfe, 22 Menschen wurden ins Krankenhaus transportiert.

Um 5 Uhr morgens hieß es Schichtbeginn für den Betreuungsdienst im Hauptquartier des ASB-Fachdienst Katastrophenschutz und Notfallvorsorge in der Seestraße 120. Lunch Boxen und ein Buffet für Helferinnen und Helfer wurden von dem 4-köpfigen Team zubereitet.  Die Einsatzleitung und viele Helferinnen und Helfer kamen um 7 Uhr dazu, frühstückten und fuhren Richtung Olympiastadion.

Um Einlass auf das Gelände zu erhalten, musste jeder Helfer zunächst seine Akkreditierung abholen. Der erste Einsatz war die Absicherung des DFB-Junioren-Vereinspokal Finales im nahe gelegenen Stadion am Wurfplatz um 11 Uhr. Im Spiel Eintracht Braunschweig gegen FC Carl Zeiss Jena siegte Braunschweig souverän mit 3:0 und es gab keine schweren Unfälle.

Ab 14 Uhr kamen die ersten Helfer für das DFB-Pokalfinale um 20 Uhr ins Olympiastadion, meldeten sich bei der Helferregistrierung in der Leitstelle der Fachgruppe Führung und Kommunikation an und warteten auf die Einsatzbesprechung.  Die Leitstelle bildet das Herz des Einsatzes. Mit viel Überblick koordinierte Sie die 150 Helfer per Funk und bildete eine Schnittstelle zwischen Polizei und Rettungskräften. Kurz vor dem Einlass der Fans versammelte Karsten Hackradt, Fachdienstleiter des ASB-Fachdienstes Katastrophenschutz und Notfallvorsorge, alle Helfer für die letzte Einsatzbesprechung.

Für das Spiel hatte der ASB acht Sanitätsdienststationen mit vier bis sechs Ersthelfern und Sanitätern und mindestens einem Funker im Olympiastadion eingerichtet. Immer zu zweit liefen sie von hier aus Streife, um den Stadionbesuchern im Notfall helfen zu können. Am Spielfeldrand waren weitere Samariterinnen und Samariter positioniert. Nach dem knappen Pokalsieg von Borussia Dortmund feierten die Fans noch ausgiebig im Stadion mit Ihrer Mannschaft. Bis weit nach Mitternacht waren die letzten Samariter vor Ort.  

Der ASB Landesverband Berlin e.V. möchte sich herzlich bei allen Ehrenamtlichen für dieses tolle Engagement bedanken.

Bericht und Fotos: Jovan Döhrmann


Zu den Ereignissen in und um die ASB NUK Wilmersdorf

Dienstag, 30. Mai 2017

Berlin, den 29. Mai 2017. Rund 40 von insgesamt 921 BewohnerInnen protestierten zwischen dem 17. und dem 23. Mai vor der ASB Notunterkunft Wilmersdorf und machten auf ihre Probleme aufmerksam. Kritisiert wurden die Security, die hygienischen Zustände und das Essen. Wir verstehen die Unzufriedenheit und den Protest unserer BewohnerInnen über die beschränkten Möglichkeiten des Wohnens in einer Notunterkunft vollkommen. Mehr als die Hälfte von ihnen lebt länger als die gesetzlich vorgesehenen sechs Monate in der Notunterkunft am Fehrbelliner Platz. Einige sind seit der Eröffnung der Unterkunft im August 2015 im Haus, ohne eine konkrete Hoffnung auf Veränderung. In unserer Notunterkunft am Fehrbelliner Platz möchten wir den BewohnerInnen möglichst positive Bedingungen bieten. Jede Art von Protest nehmen wir daher sehr ernst und bemühen uns um Aufklärung. 

Die Security und Brandwachen haben wie in jedem Flüchtlingsheim die schwierige Aufgabe, die Regeln durchzusetzen. Dabei kann es mitunter zu Konflikten kommen. Sollten BewohnerInnen Beschwerden an uns herantragen, gehen wir diesen selbstverständlich nach. Der konkrete Vorwurf, eines Übergriffes der Security auf einen Bewohner des Hauses, kann derzeit nicht bestätigt werden. Uns gegenüber wurden zwei sich widersprechende Aussagen getätigt. Die beteiligten Parteien haben jeweils Anzeige erstattet. Wir haben im Gespräch mit der Polizei darum gebeten, den angezeigten Vorfall möglichst schnell zu prüfen und werden auf personelle Konsequenzen drängen, sollten sich die Vorwürfe gegen die Security bestätigen.

Zu den hygienischen Zuständen in der Notunterkunft Wilmersdorf möchten wir das Gesundheitsamt Charlottenburg-Wilmersdorf zitieren, das am 15. Mai zu einer unangemeldeten Prüfung im Haus war: „Bei Bettwanzenbefall werden den Bewohnern neue Räume zur Verfügung gestellt und ein mit dem Gesundheitsamt abgesprochener Bekämpfungsplan umgesetzt. Dieser beinhaltet unter anderem, dass die Bewohner neue Kleidung und neue Matratzen erhalten. Auch Gegenstände und Kleidungsstücke werden in die Bekämpfungsmaßnahmen einbezogen. Betroffene Personen können zusätzlich beim medizinischen Team der Einrichtung Hilfe erhalten.“ Der Bericht stellt bezüglich der hygienischen Situation ferner fest, „dass die Betreiber der Einrichtung diese sehr wohl im Auge haben und sich durchaus erfolgreich bemühen, die Situation für die Bewohner erträglich zu gestalten. Eine Bettwanzenbekämpfung findet bei Meldung eines Befalls in jedem Fall zeitnah und umfassend statt.“

Für unser Essensangebot geben wir uns alle erdenkliche Mühe, den Wünschen der BewohnerInnen entsprechend zu gestalten. Unser Caterer orientiert sich an den Speisegewohnheiten der BewohnerInnen. Wiederholt haben wir Essenswünsche über den Bewohnerrat erfragt und den Speiseplan entsprechend angepasst. Wir bieten BewohnerInnen zudem die Möglichkeit, mit zu kochen und beratend bei der Zubereitung mitzuwirken. Leider ist der Einbau von Bewohnerküchen für dieses Gebäude nicht vorgesehen, und das Kochen auf den Bewohnerzimmern aus Brandschutzgründen nicht gestattet. Daran können wir als Betreiber leider nichts ändern, bleiben mit den BewohnerInnen aber selbstverständlich weiter im Gespräch.

In einem Gespräch mit der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, hatte die ASB Nothilfe Berlin gGmbH inzwischen erstmalig Gelegenheit, ihre Sicht der Ereignisse darzustellen. Zudem hat der ASB mit dem Landesamt für Flüchtlinge vereinbart, jeden Mittwoch um 16 Uhr eine Gesprächsrunde durchzuführen, bei der die Probleme angesprochen werden, die die BewohnerInnen bewegen. Teilnehmen Vertreter der Senatsverwaltung, des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten und des Betreibers, natürlich auch Vertreter des gewählten Bewohnerrats der Unterkunft. 

Sobald es neue Erkenntnisse zu den im Raum stehenden Vorwürfen gibt, wird die ASB Nothilfe Berlin gGmbH die Öffentlichkeit umgehend informieren. Für Rückfragen stehen wir selbstverständlich zur Verfügung.

Ansprechpartner für Presseanfragen:

Melanie Rohrmann

030 21307 122

Julian Thiel 

030 21307 116

 

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Spendenübergabe im Fuchsbau

Montag, 29. Mai 2017

Am 24. Mai 2017 luden die Füchse Berlin Schockt in Ihren „Fuchsbau“, die Max-Schmeling-Halle, zu einem ganz besonderen Anlass ein. Vor dem Spiel SC Magdeburg -Füchse Berlin übergab Kooperationspartner Andre Bornhuse, Marketing Director bei BIOTRONIK dem stellvertretenden ASB-Landesgeschäftsführer Steffen Zobel einen Spendenscheck in Höhe von 3.000 Euro.  Rund 1.000 Euro waren beim 2. #machsbesser-Spendenlauf für Berlin Schockt erlaufen worden. Die Bundesliga-Spieler der Füchse legten noch 500 Euro aus der Mannschaftskasse drauf – ebenso der Sportartikelhersteller artiva Sports. BIOTRONIK erhöhte die Summe auf 3.000 Euro. Steffen Zobel bedankte sich herzlich bei allen Beteiligten für die tolle Aktion und die großzügige Spende und lud das versammelte Füchse-Publikum ein, bei Berlin Schockt mit zu machen.

Knapp 300 Lauffreunde und Handballfans hatten sich am 9. Mai im Volkspark Friedrichshain versammelt, um am #machsbesser-Spendenlauf für Berlin Schockt teilzunehmen. Organisiert wurde die Aktion von den Füchsen Berlin und Ihren Partnern Biotronik, AOK Nordost und Servier. Das Prinzip des Spendenlaufes war simpel. Die gelaufenen Kilometer standen äquivalent zur gespendeten Summe. Die vier Trainerinnen und Trainer vom SCC Berlin und go2run, dem Lauf-Eventpartner der AOK Nordost begleiteten alle Runden. Von Jugendhandball Teams, u.a. Rotation Prenzlauer Berg über Firmenlaufgruppen wie der von Biotronik, Hobbyläufern aus der Umgebung bis hin zur Profi-Laufgruppe Kraft Runners, die schon im Voraus mit spektakulären Lauf Aktionen Werbung für das Event gemacht hatten, machten alle mit. Der Sanitätsdienst wurde vom ASB Regionalverband Berlin Nordwest e.V. übernommen und einige Samariter haben es sich nicht nehmen lassen, gleich mitzulaufen. Als prominente Unterstützung kamen die Handballprofis von den Füchsen Berlin mit Ihrem Maskottchen Fuchsi. Insgesamt 1.100 km legten alle zusammen zurück.


Pressemitteilung zur Situation in der Notunterkunft Wilmersdorf

Freitag, 19. Mai 2017

Die ASB Nothilfe Berlin hat am Freitag, den 19.05.2017, gemeinsam mit dem Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten das Gespräch von Mittwoch und Donnerstag mit den protestierenden BewohnerInnen fortgesetzt. Wir haben mit den BewohnerInnen vereinbart, dass die Sozialdienste von LAF und ASB gemeinsam Härtefälle prüfen werden.

Wir haben Verständnis für die schwierige Situation der BewohnerInnen, anderthalb Jahre und länger in einer Notunterkunft leben zu müssen. Wir tun weiterhin alles, um die Situation so erträglich wie möglich zu gestalten.

Leider können wir an der Grundforderung der BewohnerInnen – selbst auf den Zimmern kochen zu können – nichts ändern. Dies wird aus Brandschutzgründen auch in Zukunft nicht möglich sein. 

Der Zusammenstoß eines Bewohners mit der Security wird von uns sehr bedauert. Aufgrund der Schwere des Vorfalls werden wir uns am Montag mit der Security dazu auseinandersetzen.

Die betroffene Familie erhält von uns jegliche Unterstützung, ihre Situation im Haus so erträglich wie möglich zu gestalten und um möglichst schnell in eine für sie geeignetere Einrichtung verlegt zu werden.

Zum RBB Abendschau Beitrag „Wanzen entdeckt“

Die ASB Nothilfe Berlin gGmbH widerspricht den Darstellungen des Abendschau Beitrags „Wanzen entdeckt“, vom 19.05.2017, ausdrücklich. Wir sehen sehr wohl weiteren Handlungsbedarf und sind mit dem Bezirk und dem Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten dazu im Gespräch. Selbstverständlich bekommen BewohnerInnen bei Wanzenbefall weiterhin neue Räume zugewiesen und erhalten neue Kleidung und neue Matratzen. Betroffene Personen können zusätzlich beim medizinischen Team der Unterkunft Hilfe erhalten. 

So sehr wir diesen Schädlingsbefall bedauern, hat sich unser Eindruck in den Gesprächen mit den BewohnerInnen verfestigt, dass es ihnen um die grundlegenden Unterbringungsbedingungen in einer Notunterkunft geht. Der Hauptgrund ihres Protestes sind die nicht vorhandenen individuellen Kochmöglichkeiten in den eigenen Räumen.

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Kindergarten spendet für Wünschewagen

Mittwoch, 10. Mai 2017

Die Kita St. Josefstift aus Berlin-Köpenick hat dem Projekt Wünschewagen eine Spende in Höhe von 520 Euro überreicht. Das Wünschewagen-Team kam zur Spendenübergabe gerne persönlich mit dem Wünschewagen-Fahrzeug vorbei.

"Wir unterstützen jedes Jahr ein soziales Projekt", erklärt Corinna Lipok, Leiterin des Kindergartens St. Josef in Berlin-Köpenick. Eine Kollegin habe für dieses Jahr den Wünschewagen vorgeschlagen, was auf großes Interesse stieß. Die Kinder würden sehr offen mit dem Thema Sterben umgehen, weil es sehr nah dran ist, so Lipok.

"Und wenn der Wünschewagen dann auch noch zum angucken und anfassen vor ihnen steht, dann freuen sie sich natürlich ganz besonders." Das Geld wurde bei einer Spendenaktion eingenommen, bei der die ErzieherInnen für die Eltern und Kinder ein Theaterstück aufführten und Kaffee und Kuchen verkauften.


Fachkreis-Tagung ASB-Wasserrettungsdienst am 5. und 6. Mai 2017 in Berlin

Dienstag, 09. Mai 2017

Am ersten Mai-Wochenende lud der ASB-Fachkreis Wasserrettung zur Tagung in Berlin. ASB-Bundesvorstand Ludwig Frölich, ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch, der ASB-Landesvorsitzende Uwe Grünhagen, Vertreter aus neun ASB-Landesverbänden, das Referat Bevölkerungsschutz und Gäste aus dem Bundesministerium des Inneren und dem Paritätischen waren zur Fachkreis-Tagung gekommen. Schwerpunktthemen waren unter anderem die zukünftige Arbeit des ASB-Wasserrettungsdienstes, die Ausbildung zum „Ausbilder für Schwimmen/Retten“ (ASR), Auftritte auf Messen und der aktuelle Stand im Ressort Einsatztauchen.

Für die Teilnehmer bestand am Freitagnachmittag die Möglichkeit, die Arbeit des ASB-Wasserrettungsdienstes in Berlin kennenzulernen. Mit Rettungsbooten wurden die Gäste am Hotel abgeholt, um anschließend die neue Bootshalle und Leitstelle in der Berliner Wendenschloßstraße zu besichtigen. Von dort ging es wieder zu Wasser über den Müggelsee zur Wasserrettungsstation „Rahnsdorf“, wo die Gäste bereits zum Grillen erwartet wurden. Für die Tagung am Sonnabend stand der Schulungsraum an der Bootshalle Wendenschloßstraße zur Verfügung.

Der Fachkreis ASB-Wasserrettungsdienst tagt mehrmals jährlich bei wechselnden Gastgebern.

Philipp Seckel


#machsbesser-Spendenlauf mit den Füchsen Berlin unterstützt Berlin Schockt

Montag, 08. Mai 2017

Am 9. Mai 2016 startet die Aktion #machsbesser von den Füchsen Berlin und ihren Partnern AOK Nordost, Biotronik und Servier einen Spendenlauf zugunsten der ASB Initiative „Berlin Schockt“ zur Soforthilfe im Herznotfall. Der Spendenlauf mit den Füchse-Spielern, Maskottchen Fuchsi, Trainern des SCC Berlin u.v.m. startet um 17 Uhr im Volkspark Friedrichshain. Jeder kann mitlaufen!

Öffnet externen Link in neuem FensterZur #machsbesser-Medieninformation


Gewaltprävention in der Nothilfe

Freitag, 05. Mai 2017

"Mir hat auch schon ein Bewohner damit gedroht, mich umzubringen", berichtet eine Sozialarbeiterin aus der Notunterkunft Wilmersdorf. Sie sitzt gemeinsam mehreren Kolleginnen und Kollegen in einem Besprechungsraum. 

Zum Arbeitsalltag in einer Flüchtlingsunterkunft zählen neben vielen positiven Erlebnissen leider auch negative Erfahrungen, wie die Konfrontation mit Gewalt. Damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ASB Berlin Nothilfe gGmbH wissen, wie sie mit verbalen oder sogar körperlichen Bedrohungssituationen professionell umgehen können, hat der ASB Berlin das International Rescue Committee (IRC) beauftragt einen zweitägigen Lehrgang in den Unterkünften durchzuführen.

Viele der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben bereits Erfahrungen mit Formen von Gewalt gemacht. Sozialarbeiterin Guan Al-Gaf erinnert sich an eine Situation, in der sie ein Bewohener aggressiv abgewiesen hat. "Das war kein gutes Gefähl", so Al-Gaf. In der Gegenwart von Vabsenik Minasyn hatte sich ein Bewohner selbst am Kopf verletzt. Sie erhofft sich in der Fortbildung zu lernen, wie sie soche Situationen künftig deeskalieren kann.

Katrin Hermsen ist Programmleiterin für Gewaltschutz beim International Rescue Committee (IRC) Deutschland und führte, gemeinsam mit Stefan Lehmeier, stellvertretender Landesdirektor IRC, die Fortbildung durch. Beide haben im Bereich der Erstellung von Schutzkonzepten jahrelange internationale Erfahrungen und beraten auf dieser Basis Sicherheitskonzepte für verschiedene Organisationen.

"Unser Anspruch ist es alle Mitarbeitinnen und Mitarbeiter auf einen Wissensstand zu bringen", so Hermsen. Oftmals gebe es gar kein Schutzkonzept. Der ASB hatte bereits ein Grundkonzept vorliegen, welches dann vom IRC professionell überarbeitet wurde. 

 

 



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