Aktuelles

Aktuelles aus dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in Berlin


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NUK Wilmersdorf: Stellungnahme der ehrenamtlichen Helfer

Donnerstag, 19. Mai 2016

Die ASB-Notunterkunft im ehemaligen Rathaus Wilmersdorf steht in der Kritik. In einer offiziellen Stellungnahme der ehrenamtlichen Helfer aus dem Haus heißt es zu den Vorwürfen: “Diese Behauptungen entbehren jeder Grundlage.” Lesen Sie Öffnet externen Link in neuem Fensterhier die ganze Stellungnahme im wortlaut: asb-fluechtlingshilfe-berlin.de/nuk-wilmersdorf-stellungnahme-der-ehrenamtlichen-helfer/


ASB Berlin beauftragt externe Wirtschaftsprüfer

Dienstag, 17. Mai 2016

Der Aufsichtsrat der ASB Nothilfe Berlin gGmbH wird die in der BZ am 13. Mai 2016 geäußerten Vorwürfe zu Unregelmäßigkeiten bei der Kostenabrechnung in der Flüchtlingsunterkunft Wilmersdorf schnell und transparent aufklären. Dazu hat der Aufsichtsrat heute einen Wirtschaftsprüfer mit der Untersuchung beauftragt.

Darüber hinaus sichert der ASB Berlin dem LAGeSo bei der Prüfung der Vorwürfe in jeder Hinsicht Transparenz sowie Kooperationsbereitschaft zu. Weiterhin erklärt der ASB Berlin, die Vorwürfe zum Anlass zu nehmen, seine internen Prozesse genau zu prüfen und hier gegebenenfalls Verbesserungen vorzunehmen.

Aufgrund der eingeleiteten Untersuchungen können aktuell keine weiteren Einzelheiten veröffentlicht werden. Sobald dies möglich ist, wird der ASB Berlin die Öffentlichkeit und Medien sofort und umfassend informieren. 

Leitet Herunterladen der Datei einDie Pressemitteilung zum Download (PDF).

 

Kontakt für weitere Informationen: 

zu Händen des Aufsichtsrates, erreichbar über die Verwaltung 030-21307-0


Fahrzeugschlüsselübergabe für die ukrainische ASB-Rettungshundestaffel

Mittwoch, 04. Mai 2016

Trubchaninov Anatoly Mykolayovych, der Leiter und Vorstandsvorsitzende der ukrainischen ASB-Rettungshundestaffel „Gesellschaftlicher Bund `Kinologen-Samariter-Bund der Ukraine´ (GB "KSBdU")“ freute sich. Der stellvertretende ASB-Landesvorsitzende und Fachdienstleiter der 1. Rettungshundestaffel Berlin, Detlef Kühn und ASB-Landesgeschäftsführerin Dr. Jutta Anna Kleber übergaben ihm heute vor den Toren der ASB-Landesgeschäftsstelle die Schlüssel für einen VW Caddy samt Hundeanhänger für den artgerechten Transport der ukrainischen Rettungshunde. Mit der morgigen Überführung nach Kiew nimmt das mit Mitteln der Aktion Deutschland Hilft geförderte Austauschprojekt mit der 1. Rettungshundestaffel Berlin zum Aufbau der ukrainischen Rettungshundestaffel weiter Fahrt auf.


EU-Parlamentarier besuchen Notunterkunft Wilmersdorf

Mittwoch, 27. April 2016

Am 26. April besuchte der ASB-Bundesvorsitzende Knut Fleckenstein zusammen mit 14 Mitgliedern des EU-Parlaments in Brüssel die ASB-Notunterkunft in Wilmersdorf.

Nach der Begrüßung durch Detlef Kühn, Vorstandsmitglied des ASB-Landesverbandes Berlin, führte Philipp Bertram, Leiter der Stabsstelle Integration und Ehrenamt, die Besuchergruppe in englischer Sprache durch das ehemalige Rathaus. Die irakische Familie Abdullah, welche seit neun Monaten in der Notunterkunft Wilmersdorf wohnt, begleitete den Rundgang und stand für Fragen der EU-Politiker zu Verfügung.

Mehr Informationen auf asb-fluechtlingshilfe-berlin.de.


Eröffnung des Motorikgartens in der ASB-Hugenottenhofkita

Montag, 25. April 2016

Am Freitag den 22. April eröffnete Kitaleiterin, Doreen Stolt, gemeinsam mit der Geschäftsführerin der ASB-Kinder- und Jugendhilfe gGmbH, Dr. Jutta A. Kleber, bei strahlendem Sonnenschein den Motorikgarten der Hugenottenhofkita. Als feierliche Einstimmung auf die Eröffnung sangen die Kinder das Lied "Alle Kinder lernen Lesen". Im Anschluss halfen einige Kinder aktiv bei der Eröffnung mit, indem sie das Absperrband mit Scheren durchschnitten.

Mehr Informationen auf www.asb-hugenottenhofkita-berlin.de


Katastrophenschutz unterstützt Evakuierung wegen Bombenentschärfung in Oranienburg

Donnerstag, 21. April 2016

12.000 Menschen mussten gestern in Oranienburg (Oberhavel) in dem Sperrkreis von einem Kilometer rund um den Fundort eines 250-Kilo-Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg die Häuser verlassen. Der ASB-Fachdienst Katastrophenschutz & Notfallvorsorge unterstützte die Evakuierungsarbeiten der Einsatzkräfte in Oranienburg ab 4 Uhr morgens. 14 Helferinnen und Helfer waren mit fünf Krankentransportwagen des Katastrophenschutzes und einem Krankentransportwagen des ASB Regionalverband Berlin-Nordost e.V. bis 19 Uhr vor Ort in Oranienburg. Entwarnung gab es am frühen Nachmittag, nachdem Kampfmittelexperten die Bombe entschärft hatten.


Tagesspiegel-Spendenaktion “Menschen Helfen!” spendet für die ASB-Notunterkunft Alt-Moabit

Mittwoch, 20. April 2016

Am 18. April konnten die stellvertretende Leiterin der ASB-Notunterkunft Alt-Moabit, Kirstin Frohnapfel, und der Sozialarbeiter und Verwaltungsmitarbeiter der Unterkunft, Mohamad Naim, in Vertretung für die ASB-Nothilfe Berlin gGmbH Geschäftsführerin, Dr. Jutta A. Kleber, im Verlagshaus des Tagesspiegels  einen Scheck entgegen nehmen. Die Spende wurde durch die Tagesspiegel Spendenaktion „Menschen helfen“ ermöglicht und wird für neue Sitzgarnituren im Innenhof und in der Eingangshalle der Notunterkunft aufgewendet. Insgesamt an 60 Hilfsprojekte wurden bedacht. Herzlichen Dank allen Leserinnen und Lesern und dem Tagesspielgel für die Unterstützung!

Mehr Informationen auf asb-fluechtlingshilfe-berlin.de


Wasserrettung wieder an Bord!

Donnerstag, 14. April 2016

Ab sofort sind die ASB-Wasserrettungsstationen Am Seddinwall, Rahnsdorf, Seddinsee, Zeuthener See und Krossinsee an den Wochenenden und Feiertagen wieder besetzt. Die Stationen Badewiese Schmöckwitz, Teppich, Hirschgarten - Kamerun und kleiner Müggelsee folgen ab dem 15. Mai. Sobald die Reparaturabreiten am Rettungsboot abgeschlossen sind, startet auch die Station Große Krampe in die neue Saison.

Am 2. April 2016 wurden die Boote der ASB-Wasserrettung auf der Werft in der Wendenschloßstraße abgeslippt. An der Station Saatwinkel war die Wasserrettung schon am Karfreitag, den 25. März wieder an Bord und sicherte die Segelregatta "Preis der Malche" vom Tegeler Segelclub. 


Familie nach monatelanger Trennung wieder vereint

Mittwoch, 13. April 2016

Hiba Fakhouri will ihre Tochter gar nicht mehr loslassen. Fast ein viertel Jahr musste sie darauf warten, sie wieder in den Arm nehmen zu können.

Anfang des Jahres 2016 versuchte das syrische Ehepaar Mohammad Rabieh Arab und Hiba Fakhouri zusammen mit seinen fünf Kindern nach Europa zu kommen. Ein Schleuser verlangte auf der Flucht, dass die achtjährige Tochter Jaha sich in ein anderes Boot als die Familie setzen solle. Angeblich hätten alle Boote dasselbe Ziel. Ein fataler Irrtum. Denn die Familie kam in Berlin an und Tochter Jaha in Stockholm.
Die Familie lebte seit Januar in der ASB-Notunterkunft in der Glienicker Straße in Berlin-Köpenick. Trotz intensiver Bemühungen des damaligen Heimleiters, Frank Zielske, wollten die Behörden einer Überführung der Tochter nach Deutschland zunächst nicht zustimmen.

Prominente Unterstützung von Gregor Gysi

Unterstützung erhielt Zielske dann von Dr. Gregor Gysi, in dessen Wahlkreis die ASB-Notunterkunft liegt. Während eines Besuchs des Spitzenpolitikers schilderte Zielske die tragische Situation der Familie. Gysi zögerte keinen Moment und schrieb einen Brief an den Präsidenten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge.

Der Brief des prominenten Absenders hatte Erfolg. Am 5. April war es endlich so weit, dass die Familie ihre fünfte Tochter wieder in die Arme schließen konnte. Kurzfristig war es Gysi leider nicht möglich persönlich an dem Wiedersehen teilzunehmen, doch er teilte mit, dass er sich „außerordentlich freue, dass die Familie nun wieder zusammen sei, und wünschte alles Gute für ihren weiteren Weg.“

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Besuch des Ersten Vizepräsidenten der EU-Kommission in der Notunterkunft Wilmersdorf

Dienstag, 15. März 2016

Am Montag, den 14. März 2016, besuchte der Erste Vizepräsident der EU-Kommission, Herr Frans Timmermans, die Notunterkunft der ASB Nothilfe gGmbH in Wilmersdorf. Auch der Bezirksbürgermeister im Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard Naumann, folgte zu dieser Gelegenheit der Einladung des ASB ins ehemalige Rathaus.
 
Nach der Begrüßung durch den Landesvorsitzenden des ASB Berlin, Uwe Grünhagen, und den neuen Leiter der Notunterkunft Wilmersdorf, Stephan Wesche, folgte ein informeller Rundgang durch das Gebäude. Dabei wurden unter anderem der Computerraum, die Wäscherei, das Spendenlager und die medizinische Station besichtigt. Grünhagen erklärte: „Nach der Willkommenskultur brauchen wir auch eine Integrationskultur. Der ASB kann mit seinem bestehenden sozialen Netzwerk gut dazu beitragen. Die Bewohner werden hier in die Arbeitsabläufe mit eingebunden. Sie können in der Wäscherei, der Essensausgabe oder im Friseursalon mitarbeiten. Ein wertvoller Schritt zur Integration.“
Die syrische Bewohnerin Delal lud den Ersten Vizepräsidenten der EU-Kommission in ihre Unterkunft ein, die sie mit ihrem Mann Najam Aldinn und ihren drei Kindern bewohnt. Dort nutzte Herr Timmermans die Gelegenheit, sich einen Eindruck von den Erfahrungen einer Flüchtlingsfamilie in Berlin und in der Notunterkunft Wilmersdorf zu verschaffen. Bei der Verabschiedung der Delegation in der Empfangshalle des ehemaligen Rathauses sagte Timmermans: "Ich bin sehr beeidruckt von der professionellen Weise, in der diese Notunterkunft betrieben wird. Die Hoffnungen der Bewohner sind hier überall präsent. Wenn ich demnächst in Brüssel einmal erklären muss, was Willkommenskultur ist, dann habe ich mit dieser Notunterkunft ein anschauliches Beispiel parat."   

Timmermans ist seit dem 1. November 2014 Erster Vizepräsident und EU-Kommissar für Bessere Rechtssetzung, interinstitutionelle Beziehungen, Rechtsstaatlichkeit und Grundrechtecharta in der Kommission Juncker. Zuvor war Timmermans bis 2014 Außenminister der Niederlande.
Die ASB-Nothilfe Berlin gGmbH betreibt in Berlin vier Unterkünfte für mehr als 2.000 Flüchtlinge. Die Notunterkunft in Wilmersdorf wurde im August 2015 eröffnet. Im Februar 2016 leben hier 1146 Menschen (404 Kinder) aus über 14 Nationen. 2016 ist für den ASB das “Jahr der Integration”. Mit verschiedenen Projekten, die von Mitarbeitern des ASB und vielen ehrenamtlichen Helfern organisiert werden, sollen die Bewohner ihren Alltag in der Unterkunft aktiv mitgestalten.

Kontakt:

Katja Messinger
Pressesprecherin
ASB Notunterkunft Wilmersdorf
Brienner Str. 16
10713 Berlin
Tel.: 030 - 220 566 323
www.asb-fluechtlingshilfe-berlin.de
www.facebook.com/asbnothilfeberlin

 

 



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