Aktuelles

Aktuelles aus dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in Berlin


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EU-Parlamentarier besuchen Notunterkunft Wilmersdorf

Mittwoch, 27. April 2016

Am 26. April besuchte der ASB-Bundesvorsitzende Knut Fleckenstein zusammen mit 14 Mitgliedern des EU-Parlaments in Brüssel die ASB-Notunterkunft in Wilmersdorf.

Nach der Begrüßung durch Detlef Kühn, Vorstandsmitglied des ASB-Landesverbandes Berlin, führte Philipp Bertram, Leiter der Stabsstelle Integration und Ehrenamt, die Besuchergruppe in englischer Sprache durch das ehemalige Rathaus. Die irakische Familie Abdullah, welche seit neun Monaten in der Notunterkunft Wilmersdorf wohnt, begleitete den Rundgang und stand für Fragen der EU-Politiker zu Verfügung.

Mehr Informationen auf asb-fluechtlingshilfe-berlin.de.


Eröffnung des Motorikgartens in der ASB-Hugenottenhofkita

Montag, 25. April 2016

Am Freitag den 22. April eröffnete Kitaleiterin, Doreen Stolt, gemeinsam mit der Geschäftsführerin der ASB-Kinder- und Jugendhilfe gGmbH, Dr. Jutta A. Kleber, bei strahlendem Sonnenschein den Motorikgarten der Hugenottenhofkita. Als feierliche Einstimmung auf die Eröffnung sangen die Kinder das Lied "Alle Kinder lernen Lesen". Im Anschluss halfen einige Kinder aktiv bei der Eröffnung mit, indem sie das Absperrband mit Scheren durchschnitten.

Mehr Informationen auf www.asb-hugenottenhofkita-berlin.de


Katastrophenschutz unterstützt Evakuierung wegen Bombenentschärfung in Oranienburg

Donnerstag, 21. April 2016

12.000 Menschen mussten gestern in Oranienburg (Oberhavel) in dem Sperrkreis von einem Kilometer rund um den Fundort eines 250-Kilo-Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg die Häuser verlassen. Der ASB-Fachdienst Katastrophenschutz & Notfallvorsorge unterstützte die Evakuierungsarbeiten der Einsatzkräfte in Oranienburg ab 4 Uhr morgens. 14 Helferinnen und Helfer waren mit fünf Krankentransportwagen des Katastrophenschutzes und einem Krankentransportwagen des ASB Regionalverband Berlin-Nordost e.V. bis 19 Uhr vor Ort in Oranienburg. Entwarnung gab es am frühen Nachmittag, nachdem Kampfmittelexperten die Bombe entschärft hatten.


Tagesspiegel-Spendenaktion “Menschen Helfen!” spendet für die ASB-Notunterkunft Alt-Moabit

Mittwoch, 20. April 2016

Am 18. April konnten die stellvertretende Leiterin der ASB-Notunterkunft Alt-Moabit, Kirstin Frohnapfel, und der Sozialarbeiter und Verwaltungsmitarbeiter der Unterkunft, Mohamad Naim, in Vertretung für die ASB-Nothilfe Berlin gGmbH Geschäftsführerin, Dr. Jutta A. Kleber, im Verlagshaus des Tagesspiegels  einen Scheck entgegen nehmen. Die Spende wurde durch die Tagesspiegel Spendenaktion „Menschen helfen“ ermöglicht und wird für neue Sitzgarnituren im Innenhof und in der Eingangshalle der Notunterkunft aufgewendet. Insgesamt an 60 Hilfsprojekte wurden bedacht. Herzlichen Dank allen Leserinnen und Lesern und dem Tagesspielgel für die Unterstützung!

Mehr Informationen auf asb-fluechtlingshilfe-berlin.de


Wasserrettung wieder an Bord!

Donnerstag, 14. April 2016

Ab sofort sind die ASB-Wasserrettungsstationen Am Seddinwall, Rahnsdorf, Seddinsee, Zeuthener See und Krossinsee an den Wochenenden und Feiertagen wieder besetzt. Die Stationen Badewiese Schmöckwitz, Teppich, Hirschgarten - Kamerun und kleiner Müggelsee folgen ab dem 15. Mai. Sobald die Reparaturabreiten am Rettungsboot abgeschlossen sind, startet auch die Station Große Krampe in die neue Saison.

Am 2. April 2016 wurden die Boote der ASB-Wasserrettung auf der Werft in der Wendenschloßstraße abgeslippt. An der Station Saatwinkel war die Wasserrettung schon am Karfreitag, den 25. März wieder an Bord und sicherte die Segelregatta "Preis der Malche" vom Tegeler Segelclub. 


Familie nach monatelanger Trennung wieder vereint

Mittwoch, 13. April 2016

Hiba Fakhouri will ihre Tochter gar nicht mehr loslassen. Fast ein viertel Jahr musste sie darauf warten, sie wieder in den Arm nehmen zu können.

Anfang des Jahres 2016 versuchte das syrische Ehepaar Mohammad Rabieh Arab und Hiba Fakhouri zusammen mit seinen fünf Kindern nach Europa zu kommen. Ein Schleuser verlangte auf der Flucht, dass die achtjährige Tochter Jaha sich in ein anderes Boot als die Familie setzen solle. Angeblich hätten alle Boote dasselbe Ziel. Ein fataler Irrtum. Denn die Familie kam in Berlin an und Tochter Jaha in Stockholm.
Die Familie lebte seit Januar in der ASB-Notunterkunft in der Glienicker Straße in Berlin-Köpenick. Trotz intensiver Bemühungen des damaligen Heimleiters, Frank Zielske, wollten die Behörden einer Überführung der Tochter nach Deutschland zunächst nicht zustimmen.

Prominente Unterstützung von Gregor Gysi

Unterstützung erhielt Zielske dann von Dr. Gregor Gysi, in dessen Wahlkreis die ASB-Notunterkunft liegt. Während eines Besuchs des Spitzenpolitikers schilderte Zielske die tragische Situation der Familie. Gysi zögerte keinen Moment und schrieb einen Brief an den Präsidenten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge.

Der Brief des prominenten Absenders hatte Erfolg. Am 5. April war es endlich so weit, dass die Familie ihre fünfte Tochter wieder in die Arme schließen konnte. Kurzfristig war es Gysi leider nicht möglich persönlich an dem Wiedersehen teilzunehmen, doch er teilte mit, dass er sich „außerordentlich freue, dass die Familie nun wieder zusammen sei, und wünschte alles Gute für ihren weiteren Weg.“

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Besuch des Ersten Vizepräsidenten der EU-Kommission in der Notunterkunft Wilmersdorf

Dienstag, 15. März 2016

Am Montag, den 14. März 2016, besuchte der Erste Vizepräsident der EU-Kommission, Herr Frans Timmermans, die Notunterkunft der ASB Nothilfe gGmbH in Wilmersdorf. Auch der Bezirksbürgermeister im Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard Naumann, folgte zu dieser Gelegenheit der Einladung des ASB ins ehemalige Rathaus.
 
Nach der Begrüßung durch den Landesvorsitzenden des ASB Berlin, Uwe Grünhagen, und den neuen Leiter der Notunterkunft Wilmersdorf, Stephan Wesche, folgte ein informeller Rundgang durch das Gebäude. Dabei wurden unter anderem der Computerraum, die Wäscherei, das Spendenlager und die medizinische Station besichtigt. Grünhagen erklärte: „Nach der Willkommenskultur brauchen wir auch eine Integrationskultur. Der ASB kann mit seinem bestehenden sozialen Netzwerk gut dazu beitragen. Die Bewohner werden hier in die Arbeitsabläufe mit eingebunden. Sie können in der Wäscherei, der Essensausgabe oder im Friseursalon mitarbeiten. Ein wertvoller Schritt zur Integration.“
Die syrische Bewohnerin Delal lud den Ersten Vizepräsidenten der EU-Kommission in ihre Unterkunft ein, die sie mit ihrem Mann Najam Aldinn und ihren drei Kindern bewohnt. Dort nutzte Herr Timmermans die Gelegenheit, sich einen Eindruck von den Erfahrungen einer Flüchtlingsfamilie in Berlin und in der Notunterkunft Wilmersdorf zu verschaffen. Bei der Verabschiedung der Delegation in der Empfangshalle des ehemaligen Rathauses sagte Timmermans: "Ich bin sehr beeidruckt von der professionellen Weise, in der diese Notunterkunft betrieben wird. Die Hoffnungen der Bewohner sind hier überall präsent. Wenn ich demnächst in Brüssel einmal erklären muss, was Willkommenskultur ist, dann habe ich mit dieser Notunterkunft ein anschauliches Beispiel parat."   

Timmermans ist seit dem 1. November 2014 Erster Vizepräsident und EU-Kommissar für Bessere Rechtssetzung, interinstitutionelle Beziehungen, Rechtsstaatlichkeit und Grundrechtecharta in der Kommission Juncker. Zuvor war Timmermans bis 2014 Außenminister der Niederlande.
Die ASB-Nothilfe Berlin gGmbH betreibt in Berlin vier Unterkünfte für mehr als 2.000 Flüchtlinge. Die Notunterkunft in Wilmersdorf wurde im August 2015 eröffnet. Im Februar 2016 leben hier 1146 Menschen (404 Kinder) aus über 14 Nationen. 2016 ist für den ASB das “Jahr der Integration”. Mit verschiedenen Projekten, die von Mitarbeitern des ASB und vielen ehrenamtlichen Helfern organisiert werden, sollen die Bewohner ihren Alltag in der Unterkunft aktiv mitgestalten.

Kontakt:

Katja Messinger
Pressesprecherin
ASB Notunterkunft Wilmersdorf
Brienner Str. 16
10713 Berlin
Tel.: 030 - 220 566 323
www.asb-fluechtlingshilfe-berlin.de
www.facebook.com/asbnothilfeberlin

 

 


Goldene Ehrennadel für Wolf Michalowski

Freitag, 11. März 2016

„Nicht verzagen - Michalowski fragen“ heißt es seit vielen Jahren im ASB Berlin. Am 9. März 2016 wurde Wolf Michalowski, Fachberater Notfallausbildung für sein 48jähriges Engagement im ASB mit der Goldenen Ehrennadel des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin geehrt.

Die Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin Prof. Barbara John dankte ihm und den im Rahmen des Jahresempfangs geehrten Ehrenamtlichen und sprach ihre Hoffnung aus, „dass sie Ihr segensreiches Wirken noch lange fortsetzen.“ Wolf Michalowski freute sich sehr über die große Ehre: „Ich habe diese Ehrung nicht nur für mich erhalten, sondern auch für meine Familie, die so manches Mal mit mir zusammen das Leben nach der ehrenamtlichen Tätigkeit ausgerichtet haben.“

Der ASB-Landesverband Berlin ist glücklich, Wolf Michalowski in seinen Reihen zu wissen. Er gratuliert sehr herzlich zu dieser wohlverdienten Auszeichnung und sagt ihm und seiner Familie Danke für ihren schon über so viele Jahre engagierten und wunderbaren ehrenamtlichen Einsatz für den ASB und die Menschen in dieser Stadt.

Fotos 1,2,4,5: ASB Berlin / M. Rohrmann, Foto 3: ASB Berlin / A. Müller


Vor 25 Jahren fanden viele Wasserretter eine neue Heimat im ASB

Montag, 07. März 2016

Heute vor 25 Jahren fanden ca. 800 Wasserretter aus dem Ostteil der Stadt im Berliner ASB eine neue Heimat. Die Wasserretter und mit Ihnen viele Landretter aus dem Ostteil Berlins gründeten am 7. März 1991 den ASB-Ortsverband Mitte, den ersten Ortsverband im Ostteil des wiedervereinigten Berlins. Nach fast 60 Jahren Unterbrechung war der ASB wieder flächendeckend in Berlin tätig.

„Im ASB konnten wir unsere langjährigen Erfahrungen einbringen und trugen dazu bei, dass sich der ASB bundesweit in der Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung etablieren konnte. Auch die bundeseinheitlichen ASB-Richtlinien zur Ausbildung von Rettungsbootsführern sowie Tauchern im Rettungsdienst wurden hier maßgeblich miterarbeitet“, erinnert sich André Müller, stellv. ASB-Landesvorsitzender.

Am 6. April 1991 übergab die damalige Landesvorsitzende Gabriele Klühs die ASB-Dienstflagge zum Saisonstart auf der Werft des Rettungsamtes der Stadt Berlin (Ost) in der Wendenschlossstraße an Samariter Uwe Grünhagen (Foto unten, l.).
                                              
Neben der Präsenz am Tegeler See weht im Berliner Südosten seitdem auf den meisten Wasserrettungsstationen die ASB-Fahne mit dem markanten Rettungsring.


23. offene Landesmeisterschaften im Rettungsschwimmen

Donnerstag, 03. März 2016

Am 27. Februar 2016 wurden die 23. offenen Landesmeisterschaften im Rettungsschwimmen ausgetragen. Der ASB-Landesvorsitzende Uwe Grünhagen eröffnete die Wettkämpfe in der Schwimmhalle "Helmut Behrendt" in Springpfuhl am Helene-Weigel-Platz. Nach den theoretischen Prüfungen im Rettungsballzielwurf, in Herz-Lungen-Wiederbelebung und einer schriftlichen Prüfung wurden die Einzeldisziplinen geschwommen: bei den jugendlichen Starter/innen 50m Kraulen und 100m Flossenschwimmen, bei den erwachsenen Starter/innen 50m Retten und 200m Flossenschwimmen. Anschließend wurden die Mannschaftsdisziplinen geschwommen.

Öffnet externen Link in neuem FensterHier geht es zu den Ergebnissen.

Der ASB-Wasserrettungsdienst gratuliert allen Landesmeister/innen und bedankt sich herzlich bei den Helfer/innen.



Treffer 1 bis 10 von 23

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