Aktuelles

Aktuelles aus dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in Berlin


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Michael Lomb ist neuer Landesgeschäftsführer

Montag, 11. Juli 2016

Am Freitag, den 1. Juli 2016, hat Michael Lomb seinen Dienst als Landesgeschäftsführer des ASB Landesverband Berlin e.V. angetreten. Der 56-jährige Diplom Sozialpädagoge und Master im Gesundheits- und Sozialmanagement, folgt damit auf Dr. Jutta Anna Kleber, die nach viereinhalbjähriger Amtszeit zum ASB nach Falkensee wechselte.

 „Wir freuen uns, mit Michael Lomb einen Nachfolger gewonnen zu haben, der sein berufliches und persönliches Engagement den Menschen widmet. Er hat den Rettungsdienst von der Pike auf gelernt, Kinder- und Jugendhilfe sowie Pflegeeinrichtungen kompetent aufgebaut und geführt. Wir sind überzeugt, dass er unsere erfolgreiche Arbeit als Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation für die Zukunft weiter stärken, neue Bereiche entwickeln und den ASB Berlin weiter voranbringen wird", begründet der ASB-Landesvorsitzende Uwe Grünhagen die Entscheidung des Vorstands.

Michael Lomb ist gebürtiger Hesse und war zuvor Geschäftsführer eines großen Berliner Pflegedienstes und Vorstandsmitglied einer Stiftung. „Ich bedanke mich beim Landesvorstand für das entgegengebrachte Vertrauen und freue mich auf die gemeinsame Arbeit zum Wohle der uns anvertrauten Menschen. Die Vielfalt, Kompetenz und das leidenschaftliche Engagement im ASB Berlin sind unser Plus!“, sagte Michael Lomb zu seinem Amtsantritt.

Der ASB Berlin heißt Michael Lomb herzlich willkommen!

Der ASB in Berlin
Der ASB wurde 1888 in Berlin gegründet. Als Wohlfahrtsverband und Hilfsorganisation politisch und konfessionell ungebunden. Wir helfen schnell und ohne Umwege allen, die unsere Unterstützung benötigen. Mehr als 52.000 Menschen unterstützen den ASB Berlin durch ihre Mitgliedschaft. Mehr als 1.600 Berlinerinnen und Berliner engagieren sich ehrenamtlich im ASB. Vom Rettungsdienst und Krankentransport, der Flüchtlingshilfe über den Katastrophenschutz bis zu Hilfen für Senioren und der Kinder- und Jugendhilfe engagiert sich der ASB in allen Bereichen der Daseinsfürsorge in Berlin.

Kontakt ASB-Pressestelle: Melanie Rohrmann, Tel. (030) 21307-122, E-Mail: m.rohrmann@asb-berlin.de, Internet: www.asb-berlin.de, www.facebook.com/ASBinBerlin


Neuer Intensivtransporthubschrauber für die Berliner Luftrettung

Dienstag, 05. Juli 2016

Am 4. Juli 2016 hat die DRF Luftrettung an der Berliner Station auf dem Dach des Unfallkrankenhauses Berlin (ukb) einen Hubschrauber der neuesten Generation in Betrieb genommen. Ab sofort fliegt „Christoph Berlin“ mit einer Maschine des Typs H 145. Als einziger Hubschrauber der Hauptstadt ist „Christoph Berlin“ täglich rund um die Uhr einsatzbereit. Die medizinische Besatzung stellt die ASB-Rettungsdienst Berlin gGmbH.

„Wir freuen uns, dass die Bevölkerung Berlins bei der schnellen Rettung aus der Luft künftig auf diesen hochmodernen Hubschrauber zählen kann. Die medizinische Versorgung der Region wird davon profitieren“, sagte Innensenator Frank Henkel bei der gemeinsamen Besichtigung des neuen „Christoph Berlin“ auf dem Hangar des ukb.  

Steffen Lutz, Vorstand der DRF Luftrettung erklärte die Vorteile des neuen Hubschraubertyps: „Im vergangenen Jahr haben wir als erste Luftrettungsorganisation weltweit den neuen Hubschraubertyp H 145 in Betrieb genommen. Dieser Typ ist für nächtliche Rettungseinsätze mit Nachtsichtgeräten optimal geeignet. Auch die medizinische Ausstattung der H 145 ist hochmodern. Wir sind sehr stolz, dass wir diesen Hubschraubertyp ab heute auch in der Bundeshauptstadt einsetzen.“

„Christoph Berlin“ ist am Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) stationiert. Prof. Dr. Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer des ukb, sieht einen weiteren wichtigen Pluspunkt für die Anwohner: „Der geringere Geräuschpegel der H 145 ist in einer dicht besiedelten Großstadt wie Berlin ein wichtiger Pluspunkt. Schon bei der Einweihung des Dachhangars hatten wir den Anwohnern versprochen, dass nach Möglichkeit  immer der modernste und damit geräuschärmste Hubschrauber eingesetzt wird. Dank unseres Partners DRF Luftrettung, der für die Hubschraubergestellung verantwortlich ist, konnten wir bis heute immer Wort halten.“

Uwe Grünhagen, Landesvorsitzender des Arbeiter-Samariter-Bunds Berlin und ASB-Landesgeschäftsführer Michael Lomb nutzten ebenfalls die Gelegenheit, sich gemeinsam mit den Partnern vor Ort ein Bild von der neuen Maschine zu machen. „Als langjähriger Partner der DRF Luftrettung und des ukb stellt der ASB-Rettungsdienst u.a. die Rettungsassistenten der Hubschrauberbesatzung. Ein Team von hochqualifizierten Mitarbeitern leistet an 7 Tagen /24 Stunden - unterstützt von modernster Technik - schnelle und zuverlässige Hilfe bei Notfällen oder dem Transport von Schwerstkranken. Gerne setzen wir unsere Kompetenzen, gemeinsam mit unseren Partnern von der DRF Luftrettung und des ukb bei Versorgung der Bevölkerung im Land Berlin und darüber hinaus ein“, so Michael Lomb.

Der neue „Christoph Berlin“ ist leistungsstärker als die Vorläufermodelle und bietet dank des ummantelten Heckrotors mehr Sicherheit im Einsatz. Auch die Funk- und Navigationsanlagen wurden neu entwickelt: Beispielsweise werden alle wichtigen Flugdaten auf großen Displays angezeigt. Eine Besonderheit der H 145 ist das vollkommen neu gestaltete medizinische Innenraumkonzept, an dessen Entwicklung die DRF Luftrettung beteiligt war. Unter anderem wurde die Trage von links nach rechts platziert, um der Besatzung ergonomischeres und effizienteres Arbeiten zu ermöglichen. Die Sitze der Besatzungsmitglieder können gedreht und an verschiedenen Stellen der Kabine positioniert werden. Damit können sich Notarzt und Rettungsassistent optimal auf die Anforderungen jedes einzelnen Patienten einstellen.

Quelle: DRF Luftrettung


Berlins erster Wünschewagen geht in Dienst

Freitag, 01. Juli 2016

Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Berlin präsentierte am Donnerstag, den 30. Juni im KOSMOS Berlins ersten Wünschewagen. Der umgebaute Krankenwagen erfüllt – ab sofort – Menschen mit einer geringen verbleibenden Lebenserwartung einen letzten Wunsch.

„Wir freuen uns sehr, dass es zum Start des Projekts bereits zwei Wunschanfragen gibt“, sagte Steffen Kühn, Projektleiter Wünschewagen Berlin. Ein Mann wolle noch einmal an die Ostsee fahren, und ein anderer Schwerkranker würde gerne das Santiano-Konzert in der Waldbühne besuchen. Die Wunschfahrt an die Ostsee werde voraussichtlich bereits in den kommenden Tagen erfüllt werden. „Grundsätzlich versuchen wir, wirklich jeden Wunsch zu erfüllen“, betonte Kühn.

Gemeinsam mit Förderern, Partnern und befreundeten ASB Verbänden feierte der ASB Berlin den Start des langfristig geplanten Projekts. „Ich freue mich sehr darüber, nach monatelange Arbeit, heute den Wünschewagen zu präsentieren und möchte allen Beteiligten für ihre Zeit und Mühen danken“, sagte Dr. Jutta A. Kleber, bis zum 30. Juni Geschäftsführerin des ASB Berlin. „Der Wünschewagen bringt Tage der Freude und Momente der Erfüllung“, so Kleber weiter, „und bereichert so auch ein Leben, das bald zu Ende geht.“ Er helfe Sehnsüchte zu verwirklichen, wenn Menschen das Zuhause oder die medizinische Einrichtung ohne fachgerechte Unterstützung nicht mehr verlassen könnten.

Unter den Gästen im KOSMOS war auch der ASB RV Ruhr. Die Essener Kollegen hatten das Projekt vor zwei Jahren in Deutschland überhaupt erst ins Leben gerufen. Auch Wünschewagen-Teams aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Brandenburg, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Hessen folgten der Einladung des ASB Berlin. In diesen Ländern rollt der Wagen bereits oder wird in Kürze starten. Einige Verbände brachten ihre Wünschewagen gleich mit nach Berlin. Insgesamt versammelten sich vier Fahrzeuge vor dem KOSMOS.
„Ich möchte dem ASB Berlin danken, dass er das Engagement und die Kraft aufgebracht hat, sich an diesem Gemeinschaftsprojekt im ASB zu beteiligen“, sagte Dr. Marcus Kreutz, stellvertretender Bundesgeschäftsführer des ASB Bundesverbandes. „Auch wir als Bundesverband haben unsere Unterstützung bei der Umsetzung angeboten – und tun dies weiterhin. Denn wir sind überzeugt, dass das Projekt unserem Credo „Wir helfen hier und jetzt“ voll und ganz entspricht.

Kreutz dankte den vielen ehrenamtlichen Helfern und wünschte dem Berliner Wünschewagen „alles Gute und stets eine sichere Fahrt – wo immer ihn die verschiedenen Aufgaben auch hinbringen mögen.“
Es handelt sich beim Wünschewagen um ein Projekt auf Ehrenamtsinitiative des ASB Deutschland und ist in Berlin getragen von der ASB Rettungsdienst Berlin gGmbH.

Mehr Informationen zum ASB Wünschewagen gibt es unter www.wünschewagen.de und www.facebook.com/wuenschewagen.

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Ansprechpartner für Presseanfragen: Julian Thiel E-Mail: j.thiel@asb-berlin.de Telefon: 0176 / 211 900 45 Telefax: 030 / 2 13 07 - 119 Internet: www.asb-berlin.de

Kontakt:
Projektkoordinationsstelle:
ASB Rettungsdienst Berlin gGmbH
c/o Sana Klinikum Lichtenberg
Fanningerstr. 32
10365 Berlin
Tel.: 030 – 41 72 98 00
Fax: 030 – 39 80 70 05
E-Mail: wünschewagen@asb-berlin.de    

Unterstützen Sie den Wünschewagen und spenden Sie einen Wunsch.
www.wünschewagen.de
ASB Rettungsdienst Berlin gGmbH
Verwendungszweck: Wünschewagen
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE02 1002 0500 0001 1292 01
BIC: BFSWDE33BER


Auf Wiedersehen! Ein herzliches Dankeschön der ASB-Landesgeschäftsführerin

Donnerstag, 30. Juni 2016

Liebe Samariterinnen und Samariter,
sehr geehrte Damen und Herren,

heute melde ich mich ein letztes Mal an dieser Stelle. Ich verabschiede mich von Ihnen und danke Ihnen herzlich für die viereinhalb Jahre konstruktiver Zusammenarbeit und erfolgreicher Synergien. Wir haben gemeinsam viel aufgebaut. Wir können stolz sein! Andere können auf diesem Fundament - mit Ihrer fortgesetzten Unterstützung - wunderbar weiter bauen.

Ich habe meine Kraft und Kompetenz sehr gerne dem ASB in Berlin zur Verfügung gestellt. Der ASB Berlin ist in allen seinen verschiedenen Facetten ein außergewöhnlicher Verband – im Hauptamt und im Ehrenamt. Eine überdurchschnittliche Motivation verbindet diese beiden Gruppen. Es war mir eine durchgehend große Freude und Befriedigung, mit Ihnen zusammenzuarbeiten. Ich habe in jeder Entwicklungsphase unserer Anstrengungen versucht, Ihnen den jeweils bestmöglichen Rahmen für Ihre Arbeit zu geben. Da ich mir aber persönlich für meine eigene Arbeit einen anderen als den jetzigen Rahmen wünsche, werde ich zukünftig den ASB Falkensee unterstützen. Dem ASB Landesvorstand Berlin danke ich, dass er der Aufhebung meines Vertrags zugestimmt hat. Diese Entscheidungen lagen weit vor den Medienberichten, die den ASB Berlin in den letzten Wochen beschäftigt haben.

Pressefreiheit gehört zu den höchsten Gütern unserer globalisierten Gesellschaft. Aber, wie wir in den letzten Wochen erfahren mussten, gerät diese manchmal zu dem, wogegen sie eigentlich angetreten war: sie klärt nicht auf, sondern geht verantwortungslos mit ihrer Meinungsmacht um. Seit der Aufklärung ist die Leitidee unserer Identität die Wahrung der persönlichen Integrität und der Schutz der Unversehrtheit. Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck lehrt uns immer aufs Neue, dass Freiheit nur gelingt, wenn sie nicht als Freiheit von Verantwortung, sondern als Freiheit zur (eigenen) Verantwortung verstanden und gelebt wird.

Der ASB Berlin hat sich u.A. auch in der Flüchtlingskrise im Haupt- und im Ehrenamt mit sehr viel Engagement den erforderlichen Aufgaben gestellt. Ich wünsche dem ASB eine weiterhin gute und organische Entwicklung in Berlin - getragen vom Geiste unseres Verbandes, der uneitlen Hilfsbereitschaft. Um diese immer wieder neu zu ringen, haben wir uns als Samariterinnen und Samariter selbst verpflichtet. Auch Rückschläge bringen uns voran. Ihnen persönlich wünsche ich weiterhin die Bereitschaft, sich für unsere jetzigen und alle zukünftigen Zielgruppen zu engagieren. Schenken Sie meinen Nachfolgern Ihr Vertrauen und last but not least: Bleiben Sie gesund!

Ihre

Dr. Jutta Anna Kleber


ASB Rettungsdienst stellt bundesweit modernsten Intensivtransportwagen für schwergewichtige Patienten in Berlin in Dienst

Dienstag, 28. Juni 2016

Seit dem 27. Juni ist der neue Intensivtransportwagen (ITW) der ASB Rettungsdienstes Berlin gGmbH offiziell in Dienst. Gemeinsam mit dem Kooperationspartner Sana Klinikum Lichtenberg hat der ASB Rettungsdienst den neuen ITW auf dem Gelände des Klinikums vorgestellt. Das Fahrzeug der neuesten Generation ist speziell für den Transport von schwergewichtigen Kranken konzipiert und kann auch überschwere Menschen von bis zu 400 Kilogramm sicher transportieren. Berlin verfügt damit über den derzeit modernsten ITW Deutschlands.

Mit insgesamt vier RTW, der medizinischen Besatzung für den Intensivtransporthubschrauber (ITH) Christoph Berlin und dem neuen Intensivtransportwagen (ITW) ist die ASB Rettungsdienst Berlin gGmbH ein zuverlässiger, qualitativ hochwertig aufgestellter und innovativer Partner im Rettungsdienst in Berlin.

Ausführliche Informationen zum Intensivtransportwagen für schwergewichtige Patienten finden Sie hier.


Bewusster für Risiken werden

Freitag, 24. Juni 2016

Die ASB Berlin Rettungsdienst Berlin gGmbH hat sich auch in diesem Jahr am Präventionsprogramm für Jugendliche im Unfallkrankenhaus Berlin beteiligt und somit gemeinsam mit Polizei und Medizin aktiv zur Sensibilisierung im Straßenverkehr beigetragen.

„Sind Sie durch Ihre Erfahrungen im Rettungsdienst persönlich vorsichtiger geworden?“ Die Frage sitzt. Damit hat Rettungsassistent Philipp Oberdoerster nicht gerechnet, dabei zielt die Frage genau auf den Kern des Präventionsprogramms P.A.R.T.Y.. Das Akronym steht für „Prevent Alkohol and Risk Related Trauma in Youth“. Frei übersetzt geht es um die Prävention von durch Alkohol und risikoreiches Verhalten verursachten Verletzungen bei Jugendlichen.

Rund 30 Schülerinnen und Schüler der Torhorst-Gesamtschule in Oranienburger haben am 16. Juni am Präventionsprogramm im Unfallkrankenhaus Berlin-Marzahn teilgenommen. In drei Stationen wurde ihnen der „typische Weg“ eines Patienten vom Unfallort, über die Aufnahme bis hin zur Intensivstation vorgeführt. Die ASB Berlin Rettungsdienst gGmbH war mit einem RTW vor Ort und Rettungsassistent Oberdoerster erklärte den Jugendlichen wie der Rettungsdienst am Unfallort Hilfe leistet.

Oberdoerster ist bereits „zum sechsten Mal dabei.“ Zum einen sei es eine gute Gelegenheit für die eigene Arbeit zu werben und zum anderen habe er natürlich die Hoffnung, dass der eine oder andere sich künftig umsichtiger im Verkehr verhalte. „Wenn sie von der Intensivstation kommen, merkt man den Jugendlichen schon an, dass sie nachdenklicher werden“, findet Oberdoerster. Diesen Eindruck hat auch der begleitenden Mediziner des Klinikums: „Schade, dass es das nicht zu meiner Zeit gegeben hat.“

Die Schüler stellen viele gute Fragen: Wie reinigen Sie den RTW? Wie gehen Sie mit unbekannten Vorerkrankungen um? Was machen Sie, wenn jemand einen epileptischen Anfall erleidet? Oberdoerster beantwortet die Fragen geduldig und ausführlich. Spricht über Einwegmaterialien, Desinfektion, antiallergische Medikamente und Nasenkanülen. Und natürlich kommt auch die klassische Frage: Wie gehen Sie mit dem Erlebten um? „Die beste Verarbeitung für mich persönlich ist das Gespräch mit den Kollegen“, so Oberdoerster. Daneben gebe es beim ASB auch eine professionelle Einsatznachsorge.

Die Schüler sind sichtlich beeindruckt vom Fahrzeug und von Oberdoersters Ausführungen. Jasmin findet das Präventionsprogramm interessant und sinnvoll. „Ich kann mir gut vorstellen selbst auch in diesem Bereich zu arbeiten“, verrät sie. Ihr Lehrer Ralf Anske hofft, dass „dir Jugendlichen lernen mit Alkohol im Verkehr vernünftig umzugehen, sie vorsichtiger werden und unbeschadet erwachsen werden können.“

Auf eine Schülerfrage hat Oberdoerster noch nicht geantwortet: Die Frage, ob er durch seine Arbeit persönlich vorsichtiger geworden sei. „Ja, ganz klar. Ich denke natürlich nicht permanent darüber nach, was alles passieren könnte“, erklärt er, „aber ich bin durch meine Arbeit sehr viel bewusster für Risiken geworden.“

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Medieninformation - Berlin bekommt seinen ersten Wünschewagen

Donnerstag, 09. Juni 2016

Der Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) erfüllt Menschen mit einer geringen verbleibenden Lebenserwartung einen letzten Wunsch. In Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein hat der Wünschewagen schon 130 sterbende Menschen an einen Ort gefahren, mit dem sie besondere Erinnerungen verbinden, von dem sie sich verabschieden wollten oder den sie schon immer einmal mit Freunden oder Familie besuchen wollten. Am 30. Juni 2016 startet dieses – neue Wege eröffnende Projekt – auch in der Hauptstadt.

Tage der Freude und Momente der Erfüllung können auch ein Leben, das bald zu Ende geht, bereichern. Der Wünschewagen hilft, eine Sehnsucht zu verwirklichen, wenn Menschen das Zuhause oder die medizinische Einrichtung ohne fachgerechte Unterstützung nicht mehr verlassen können. Die punktuelle Rückkehr der Mobilität wird für die Fahrgäste durch ehrenamtliches, medizinisch geschultes Personal im Wünschewagen ermöglicht.

Ob ein Picknick am Meer, ein Besuch des Elternhauses oder ein Fußballspiel des Lieblingsvereins, (fast) alles ist mit dem Wünschewagen möglich. Alleine die Fahrgäste entscheiden darüber, wie die letzte Fahrt verlaufen soll. Eine weitere Person kann auf Wunsch des Gastes ebenfalls mitkommen. Und das Bemerkenswerte ist: Weder den Fahrgästen noch der Begleitperson entstehen Kosten für die Wunscherfüllung.

Alle Wünsche werden von Anfang an vertraulich besprochen und auch im Nachhinein diskret behandelt. Das Wünschewagen-Team prüft sie individuell und sorgfältig. Entscheidende Kriterien, ob eine angefragte Fahrt durchgeführt werden kann, sind zum Beispiel der gesundheitliche Zustand des Fahrgastes, die Fahrtstrecke und/oder der erforderliche Betreuungsumfang. Ohne eine ärztliche Zustimmung ist eine Fahrt nicht möglich. Das Projekt strebt an, möglichst jeden Wunsch zu erfüllen. Dennoch kann es sein, dass das Team in Ausnahmefällen eine Absage erteilen muss. Dessen ungeachtet ermutigen wir ausdrücklich alle, die sich vom Wünschewagen angesprochen fühlen, ihre Fahrt anzufragen. Möglich ist dies per Mail oder telefonisch an die unten stehende Projektkoordinationsstelle.

Bei jeder Fahrt im Wünschewagen sind zwei Ehrenamtliche dabei. Die Fahrerin oder der Fahrer verfügt über die Qualifikation, einen Rettungswagen zu fahren und kann die medizinische Bordtechnik professionell bedienen. Die zweite Person bringt das medizinische Fachwissen mit. Ab sofort können sich ehrenamtliche Begleiter der Fahrten und/oder Fahrerinnen und Fahrer beim Wünschewagen Berlin einbringen. Schon heute sind bereits mehr als 20 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einsatzbereit. Selbstverständlich sind auch freiwillige Helferinnen und Helfer ohne einen fachlichen Hintergrund für andere Aufgaben, die in diesem Projekt zahlreich anfallen, herzlich willkommen. Die Freiwilligen werden in kleinen Schulungsgruppen intensiv auf ihre Aufgaben im Wünschewagen vorbereitet.

Neben dem neuesten Stand notfallmedizinischer Technik im Fahrzeug (unter anderem mit Absaugung, AED-Monitoring und Sauerstoffversorgung) stehen vor allem eine angenehme und entspannte Atmosphäre für die Fahrgäste im Mittelpunkt der eigens für dieses Projekt entwickelten Konstruktion. Eine Panoramaverglasung ermöglicht es, die Umgebung wahrzunehmen und somit aktiv an der Fahrt teilzuhaben. Die Ausstattung des Innenraumes zeigt wenig medizinische Geräte und lässt die Passagiere schnell vergessen, dass sie sich in einem Krankenwagen befinden.

Mit dem Wünschewagen haben nun auch die Menschen in Berlin in ihrem letzten Lebensabschnitt die Möglichkeit zu einer ersehnten Wunschfahrt.

Um in Zukunft möglichst viele Wunschfahrten realisieren zu können, benötigt der Wünschewagen Spenden und Unterstützung.

Es handelt sich beim Wünschewagen um ein Projekt auf Ehrenamtsinitiative des ASB Deutschland und ist in Berlin getragen von der ASB Rettungsdienst Berlin gGmbH.


Mehr Informationen zum ASB Wünschewagen gibt es unter www.wünschewagen.de und www.facebook.com/wuenschewagen.

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Jahrbuch 2015 ist online

Montag, 30. Mai 2016

Von der Flüchtlingshilfe bis zur Kitaeröffnung blickt der ASB in Berlin auf ein ereignisreiches Jahr 2015 zurück.

Erfahren Sie mehr über die wichtigsten Projekte, Ereignisse und Höhepunkte u.v.m. im Jahrbuch 2015:

www.asb-berlin.de/fileadmin/Doc_Archive/Webversion_Jahrbuch2015.pdf


Fünf Samariterinnen und Samariter erhalten Goldene Ehrenzeichen

Donnerstag, 26. Mai 2016

Gestern verlieh Innensenator Henkel fünf Samariterinnen und Samaritern im Bärensaal des Alten Stadthauses die Feuerwehr- und Katastrophenschutz-Ehrenzeichen.

Für 50 Jahre Engagement in der Ausbildung und im Sanitätsdienst erhielt Samariterin Helga Cent-Velden vom ASB-Regionalverband (RV) Berlin-Nordwest e.V. das Goldene Ehrenzeichen der Stufe 4. Manfred Friedemann, ebenfalls RV Berlin-Nordwest e.V. wurde mit dem Goldenen Ehrenzeichen der Stufe 5 für 60 Jahre Engagement u.a. im Sanitätsdienst geehrt.

Ernst Kutzner und Margot Kutzner lernten sich bei Sanitätsdiensten kennen und engagierten sich anschließend im Wasserrettungsdienst. Sie wurden mit dem Goldenen Ehrenzeichen der Stufe 5 für 60 Jahre und der Stufe 4 für 50 Jahre Engagement ausgezeichnet.

Gerhard Härtel engagiert sich seit 50 Jahren im Wasserrettungsdienst. Bis heute bildet er Schiffsführer aus und wurde dafür mit dem Goldenen Ehrenzeichen Stufe 4 geehrt.

Der ASB-Landesvorsitzende Uwe Grünhagen und die Landesgeschäftsführerin Dr. Jutta Anna Kleber gratulierten herzlich zu der verdienten Auszeichnung.



Medieninformation - ASB mit Einsatzleitwagen, Kunstblut und Spürnasen bei Katastrophenschutzwoche in Marzahn-Hellersdorf

Donnerstag, 26. Mai 2016

Berlin, 26.05.2016 – Der ASB-Katastrophenschutz präsentiert seine Hilfsangebote bei der zweiten Berliner Katastrophenschutzwoche. Von der realistischen Notfalldarstellung über Erst-Hilfe-Vorführungen mit AED-Gerät (Defi) und „Flammenkarl“, Führung und Kommunikation im Einsatzleitwagen bis zu den Rettungshun-den können sich Berlinerinnen und Berliner am 28. Mai 2016 bei den Hilfespezialisten über das Engagement im ASB informieren.

Abschlussveranstaltung der zweiten Berliner Katastrophenschutzwoche
Sonnabend, den 28. Mai 2016 von 10.00 bis 18.00 Uhr
Alice-Salomon-Platz in Marzahn-Hellersdorf (am U-Bahnhof Hellersdorf)

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