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23 Mar

Neuer Landesjugendleiter - Philipp Schmidt im Interview

Philipp Schmidt wurde am 17. März auf dem Landesjugendausschuss zum neuen Vorstand der Arbeiter-Samariter-Jugend gewählt. Philipp tritt die Nachfolge von Tanja Möller an, die den Vorsitz etliche Jahre innehatte. In einem Interview verrät uns Philipp, was ihn motiviert, sich für den ASB zu engagieren, wie er das Ehrenamt in seinen Tagesablauf integriert und was er sich für die Zukunft vorgenommen hat.
 
Seit wann bist Du für den ASB tätig?
Beim ASB bin ich eigentlich noch gar nicht so lange. 2014 bin ich zum ASB KV Nürnberg gekommen und habe dort meinen Rettungssanitäter gemacht. 2016 bin ich dann aus privaten Gründen nach Berlin gezogen und kam zum ASB RV Berlin-Nordwest und auch zur Landesjugend.

Kannst Du dein Ehrenamt in ein paar Sätzen beschreiben?
Ich mag es seit meiner Kindheit Menschen, die in Not sind zu helfen; das ist mir in die Wiege gelegt worden. Das Ehrenamt vereint dabei die Freude, Menschen zu helfen, Freunde und neue  Kontakte zu finden, Spaß zu haben und das Wissen auch schon den Jüngsten weiter zu geben.

Wieviel Zeit investierst Du dafür?
Ursprünglich habe ich etwas gesucht, wo ich mich nach Lust und Laune mal engagieren kann, mittlerweile ist das Ehrenamt aber zu einem festen Bestandteil meines Tagesplanes geworden. In Zahlen ist so etwas aber immer schwer zu sagen.

Was treibt dich an?
Meine Ideen! Ich habe viele Ideen, wie man zum Beispiel die Teilnehmer in einem Kurs motivieren kann, oder auch neue Konzepte, die daheim ausgearbeitet werden. Und es motiviert mich, wenn diese Ideen angenommen und auch umgesetzt werden. Das ist ein großes Zeichen des Vertrauens und der Bestätigung.

Fällt Dir ein besonderes oder kurioses Ereignis ein?

Mal überlegen. Ja, „kurios“ fand ich am Anfang, als ich 2016 nach Berlin kam, dass es so viele „verschiedene ASBs“ hier gibt und habe anfangs nicht verstanden wieso. Mittlerweile hat sich das aber alles aufgeklärt.


Wie vereinbarst Du Beruf, Privatleben und Ehrenamt?
Das geht komischerweise sogar sehr gut und wie ich das angestellt habe, weiß ich selbst gar nicht so genau. Momentan studiere ich an einer Fernhochschule Psychologie und mein Partner steht in Sachen ASB absolut hinter mir, und so passt das Zeitmanagement ganz gut. Alles was daheim nach dem Studium entwickelt wird, entspannt mich (obwohl es Arbeit für den ASB ist) und mein Partner ist der Erste, der es ausprobieren darf.

Was macht den ASB aus deiner Sicht aus?
Der ASB ist für mich wie eine Art Familie, man kann sich austauschen und selbst mit einbringen, man kann auch was erreichen und seine Ziele verfolgen. Das finde ich beim ASB faszinierend, da dies teilweise bei anderen Hilfsorganisation nicht in dieser Art möglich ist.

Wie sehen deine Pläne aus?
Meine Pläne... Ja die muss ich erstmal mit meinen Vorstandskollegen und mit allen Beteiligten absprechen, aber ich möchte die bestehenden Projekte, wie das Rettungsbienchen, den Schulsanitätsdienst und die Juleica weiter betreiben und ausbauen. Und ich möchte möglichst noch in diesem Jahr neue Konzepte „auf den Markt bringen“ und zwar den Pausenhelfer und den Juniorsanitäter, die beide eine Zwischenstufe zwischen Rettungsbienchen und Schulsanitätsdienst bilden. Damit sind wir aktuell einzigartig bei den Hilfsorganisationen und diese Chance möchte ich nutzen. Ich möchte auch mehr und enger mit den Regionaljugenden zusammenarbeiten und gemeinsame Aktionstage planen, was genau kann ich noch nicht sagen. Zu guter Letzt ist es mein Ziel die ASJ Berlin bekannter zu machen und hier auch mehr Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben, vielleicht kann man ja einen Imagefilm dazu erstellen.

 

Vielen Dank, Philipp, für das spannende Gespräch. Wir wünschen Dir alles Gute für den Vorsitz.