Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke besucht die ASB-Notunterkunft in Berlin-Moabit

Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke besucht die ASB-Notunterkunft in Berlin-Moabit

Freitag, 13. September 2013 - Alter: 4 Jahr(e)

Kategorie: Landesverband

Dr. Christian Hanke (vorn), Dr. Jutta Anna Kleber (Mitte), Steffen Kühn (hinten links) und Vertreterinnen und Vertreter von „Kiezmütter für Mitte“, „die Brücke“ und Otto-Spielplatz.

Der ASB und der Bezirk Mitte wollen eng und vertrauensvoll zusammen arbeiten.

Heute um 12 Uhr hat der Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte Dr. Christian Hanke die neue Notunterkunft der ASB Nothilfe Berlin gGmbH in Alt-Moabit besucht. Zusammen mit der Geschäftsführerin Dr. Jutta Anna Kleber führte der Leiter der Notunterkunft Steffen Kühn Dr. Hanke und Vertreterinnen und Vertreter örtlicher Initiativen und Vereine durch die Räumlichkeiten. Seit dem 11. September 2013 nimmt die Notunterkunft in Alt-Moabit Flüchtlinge auf. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) hat die ASB Nothilfe Berlin gGmbH wenige Tage zuvor mit dem Betreiben beauftragt. "Der ASB hilft überall schnell und unbürokratisch. So haben wir in kurzer Zeit aus dem ehemaligen Bürogebäude eine Unterkunft gemacht" , erläutert Dr. Kleber.

Schon jetzt hat sich eine breite Unterstützung für die neue Notunterkunft gefunden. So haben bereits die „Kiezmütter für Mitte“, das Lotsenprojekt „die Brücke“ und der pädagogisch betreute Otto-Spielplatz des „Moabiter Ratschlag e.V.“ konkrete Angebote für die Zusammenarbeit gemacht, um den Flüchtlingen das Ankommen so angenehm wie möglich zu machen. "Es ist beeindruckend, wie gut die Integrationsnetzwerke hier im Bezirk funktionieren", so Kühn, "wir sind sehr froh, mit der Notunterkunft so herzlich aufgenommen zu werden."

Es gibt bereits Kleider- und Spielzeugspenden sowie zahlreiche Hilfsangebote der Bevölkerung im Bereich Dolmetschen und Deutscherwerb. Mit einer Grundschullehrerin konnte die Einrichtung einer Integrationsklasse diskutiert werden. Bezirksbürgermeister Dr. Hanke hat den Kindern der Bewohner vor allem Hilfestellungen bei der Einschulung zugesagt.