Medieninformation

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Donnerstag, 09. Januar 2014 - Alter: 4 Jahr(e)

Kategorie: Landesverband

Fotos: das Team der Hotelkette Winters beim ehrenamtlichen Renovieren der ASB Notunterkunft und auf der Treppe mit dem Heimleiter Steffen Kühn, der Geschäftsführerin Dr. Jutta Anna Kleber und dem Vorstand Detlef Kühn, die es sich nicht nehmen ließen, persönlich ein großes DANKE des ASB auszusprechen.

Wenn Politik und Wohlfahrt zusammen arbeiten, engagieren sich die Bürgerinnen und Bürger gerne. Die ASB-Notunterkunft in Alt-Moabit

„Es ist uns ein Anliegen, uns einzumischen und dort zu helfen, wo wir für Menschen einen besseren Zustand herstellen können“ sagt Alexandra Pickowski, Hotel-Direktorin der Winters Hotelkette. Ihr Kollege René Marcel Conle pflichtet ihr bei. „Hier den Flüchtlingen die Unterkunft zu ver-schönern, macht uns großen Spaß. Deshalb hat unser Team zwei Renovierungstage in der ASB-Notunterkunft in Alt Moabit verbracht.“ „Wir freuen uns sehr, dass durch dieses außergewöhnliche Engagement zwei ganze Stockwerke von Grund auf renoviert wurden“, so der Heimleiter Steffen Kühn. Schon im Dezember hat eine Berliner Werbeagentur mit ihren Mitarbeitern anstelle einer Weihnachtsfeier das Kinderzimmer der Notunterkunft gestaltet.

Es ist die Geschichte einer großartigen Solidarität, die sich um die ASB Notunterkunft in Alt Mo-abit rankt. Nicht nur, dass der Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke bei seinem Antrittsbe-such die Integrationsprojekte des Bezirks mitbrachte, um eine sofortige Vernetzung zu den Be-wohnern herzustellen. Seither gibt es neben vielen Hilfestellungen bei Ärztegängen, Übersetzun-gen, Kinderbetreuungen auch ehrenamtliche Deutschkurse, die derzeit fast täglich angeboten werden können. Es hat sich eine ehrenamtliche Initiative gegründet, “Moabit hilft“, die Spenden sammelt und den Umgang mit den Sachspenden professionell organisiert und das bürgerschaftli-che Engagement rund um alle Aufgaben in der Notunterkunft fördert.

Die Gemeinde der Heilandskirche hat die Kirchenpforten für zwei Informationsveranstaltungen geöffnet, die mit Interesse von den Bürgerinnen und Bürgern von Mitte besucht wurden. Durch die Unterstützung des LAGeSo und des Bezirksbürgermeisters von Berlin Mitte konnten alle Fragen umfassend und zufriedenstellend geklärt werden. Einige nachhaltige Beziehungen wurden geknüpft. Die Bezirksverordnetenversammlung hat beschlossen, Sportangebote für die Heimbe-wohner bereit zu stellen. Dank dieses umfassenden Netzwerks kann der ASB ein Betreiberkon-zept verwirklichen, das eine Zufriedenheit der Bewohner gewährleistet. So kann nach vier Mona-ten festgestellt werden, dass auch bei noch laufenden Umbauarbeiten des ehemaligen Büroge-bäudes ein friedliches Miteinander im Heim möglich ist. Der ASB hilft immer und überall. Sekto-renübergreifende Solidarität zwischen Kirche, Wohlfahrt und Politik weckt bürgerschaftliches En-gagement und individuelle Solidarität weit über das bekannte Maß hinaus.

Für Rückfragen und für Vor-Ort-Termine stehen wir gerne zur Verfügung: Dr. Jutta Anna Kleber, j.kleber@asb-berlin.de und Steffen Kühn  0151-43204078, s.kuehn@asb-berlin.de

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