Nah am Hund: Schulbesuch bei den Rettungshunden

Nah am Hund: Schulbesuch bei den Rettungshunden

Mittwoch, 05. April 2017 - Alter: 135 Tage

Kategorie: Landesverband

Foto: Jovan Döhrmann

Am Freitag, dem 31. März besuchten die Schülerinnen und Schüler der 5a und 5b des Evangelischem Gymnasiums Köpenick die 1. Rettungshundestaffel des ASB Berlin. Bei strahlendem Sonnenschein wurden Kinder und Lehrer von Detlef Kühn, Fachdienstleiter 1. Rettungshundestaffel Berlin und Vorstand ASB-Landesverband Berlin e.V. begrüßt. Es ist bereits das vierte Mal, dass die Schule die Rettungshunde besucht. „Seit ihrem ersten Besuch vor vier Jahren ist es eine schöne Tradition geworden“, erklärte Detlef Kühn.

Über den Tag würden den Kindern die Helfer mit Spürnase nähergebracht. Besonders die Zusammenarbeit zwischen Hund und Mensch als eine Einheit sei dabei ein wichtiger Punkt zum besseren Verständnis. Die Sensibilisierung von Kindern im Umgang mit Hunden ist ein weiteres wichtiges Thema. „Unser Motto an solchen Tagen ist: Nah am Hund“, sagte Kühn lächelnd.

Die Kinder wurden in fünf Gruppen á zehn Personen auf fünf verschiedenen Stationen, wie Erste Hilfe, Trümmerarbeiten, Gehorsamkeit, Wasserrettung und Therapie mit einem Hund aufgeteilt. Ehrenamtliche der 1. Rettungshundestaffel Berlin informierten dann an den einzelnen Stationen über ihren Bereich und die Kinder konnten aktiv am Lernprozess teilhaben und verschiedene Szenarien testen.  

Im Bereich Erste Hilfe wurde Ihnen zum Beispiel die stabile Seitenlage und eine Herzrhythmus Massage beigebracht. Ein Favorit bei den Kindern war die Station Trümmerarbeit, bei der die Schüler in zwei Gruppen, zum einen in „Verletzte/Verschollene“ und zum anderen in „Suchtruppe/Hundeführer“ aufgeteilt wurden. Die „Verletzten/Verschollenen“ wurden dann auf dem Übungsgelände der Rettungshunde versteckt und der Suchtrupp musste Sie mit Hilfe des ausgebildeten Hundes finden.

„Uns hat der Tag sehr gut gefallen, es war lustig und entspannt. Besonders gut hat uns das Dabeisein gefallen und unsere Lieblingsstation war die Trümmersuche.“, erzählten Theodor (10) und Anton (11). Mittags gab es für die Kleinen Schokomilch und Bockwürstchen im Brötchen. Als Nachspeise hatten die Kinder und Lehrer Kuchen und Gebäck mitgebracht.

Am Ende des Schulbesuchs waren alle Kinder glücklich und zufrieden. Nur der Abschied von den Hunden viel schwer. Auf die Frage, ob Sie sich auch mal vorstellen könne, in der 1. Rettungshundestaffel aktiv zu werden. Antwortete Amélie (10), dass Sie es sich gut vorstellen könne, allerdings erst, wenn sie Ihren eigenen Hund hätte.

Jovan Döhrmann