Bundesfreiwilligendienst (BFD)
Der Bundesfreiwilligendienst beim Arbeiter-Samariter-Bund
Seit dem 1. Juli gibt es keinen Zivildienst mehr, dafür aber einen Bundesfreiwilligendienst (BFD). Der ASB in Berlin bietet Plätze im Rahmen des BFD an.
Die Einsatzstellen sind im Bereich des Katastrophenschutzes und des Rettungsdienstes angesiedelt.
Zu den Aufgaben gehören sowohl praktische Tätigkeiten als auch Verwaltungsarbeit. Auf die Tätigkeit werden unsere Freiwilligen gut vorbereitet, außerdem gibt es einen Ansprechpartner vor Ort.
Für die unter 27 jährigen ist es vorgesehen, dass ca. 25 Seminartage zur pädagogischen Begleitung in einem Bildungszentrum besucht werden. Des Weiteren besteht nach Absprache die Möglichkeit zum Erwerb verschiedener Ausbilderqualifikationen.
Wer kann mitmachen?
Alle jungen Männer und Frauen zwischen 16 und 100 Jahren, dabei muss die Schulpflicht absolviert sein. Ein BFD kann jederzeit begonnen werden und dauert sechs bis 18 Monate.
Qualifikation
Arbeitgeber schätzen die praktischen Erfahrungen und zahlreichen Qualifikationen, die sich in einem BFD erwerben lassen. Für zukünftige Bewerbungen ist das "qualifizierte Arbeitszeugnis" über Dauer und Tätigkeit im BFD viel wert. Der BFD wird in der Regel von den Hochschulen als Wartezeit auf einen Studienplatz anerkannt und kann oft als Vorpraktikum für bestimmte pädagogische oder sozialpflegerische Ausbildungen gelten.
Welche Leistungen gibt es?
Für den Zeitraum wird ein monatliches Taschengeld gezahlt. Der ASB übernimmt in der Zeit die Sozialversicherungsleistungen, inklusive des Arbeitnehmeranteils. Hinzu kommen natürlich noch Fahrkostenerstattungen für dienstliche Fahrten in den Einsatzstellen und für Fahrten zu den Seminaren. Sowie, falls Bedarf besteht, spezielle Ausstattungen in den Einsatzstellen. (Dienstkleidung im Rettungsdienst etwa). Kindergeld wird im Regelfall weiter gewährt (Achtung, Freigrenzen beachten, unbedingt Kontakt mit der Kindergeldstelle aufnehmen), ebenso etwaige Waisenrenten.
Zusätzlich besteht ein Anspruch auf 24 Urlaubstage. Innerhalb der 25 Seminartage werden Seminare zur Persönlichkeitsbildung, Rhetorik, Präsentationstechniken und Umgang mit Menschen angeboten - sogenannte "Softskills" die mehr und mehr von späteren Arbeitgebern als Zusatzqualifikation eingeordnet werden.
Was wird erwartet?
Führerschein der Klasse B und engagierte Mitarbeit in den einzelnen Einsatzstellen setzen wir voraus. Dazu wünschen wir uns gute Teamfähigkeit (oder den Wunsch diese zu erlangen), sowie die Fähigkeit auch eigenverantwortlich zu arbeiten. Wir freuen uns über Aufgeschlossenheit für die Besonderheiten der Arbeit im Wohlfahrtsverband, die Bereitschaft zur Weiterbildung und viele eigene Ideen!
- Für weitere Informationen zum BFD und zu den Unterschieden zwischen dem BFD und dem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) gibt es vom ASB Bundesverband Broschüren, welche auch kostenlos bestellt werden können.
- Noch mehr Informationen gibt es auf der Internetseite des Bundesfreiwilligendienstes vom BAFzA (Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben).
Ihr habt Interesse?
Dann meldet Euch per E-Mail unter j.grabowski(at)asb-berlin.de oder telefonisch unter 030/21307-111 bei Frau Grabowski, Referentin für Jugendarbeit und Freiwilligendienst. Bewerbungsbogen





