Bundesfreiwilligendienst (BFD)

Der Bundesfreiwilligendienst beim Arbeiter-Samariter-Bund

Seit dem 1. Juli 2011 gibt es keinen Zivildienst mehr, dafür aber einen Bundesfreiwilligendienst (BFD). Der ASB in Berlin bietet Plätze im Rahmen des BFD an. 

Die Einsatzstellen sind im Bereich des Katastrophenschutzes, der Ersten-Hilfe-Ausbildung und der Flüchtlingshilfe angesiedelt.

Zu den Aufgaben gehören sowohl praktische Tätigkeiten als auch Verwaltungsarbeit. Auf die Tätigkeit werden unsere Freiwilligen gut vorbereitet, außerdem gibt es einen Ansprechpartner vor Ort. 

Der BFD ist beim ASB-Landesverband Berlin e.V. ab 27 Jahren möglich. Interessierte Bewerber zwischen 16 und 26 können sich bei uns für ein FSJ bewerben.

 

Wer kann mitmachen? 

Alle jungen Frauen und Männer zwischen 27 und 100 Jahren. Ein BFD kann jederzeit begonnen werden und dauert sechs bis 18 Monate.

 

Qualifikation 

Arbeitgeber schätzen die praktischen Erfahrungen und zahlreichen Qualifikationen, die sich in einem BFD erwerben lassen. Für zukünftige Bewerbungen ist das "qualifizierte Arbeitszeugnis" über Dauer und Tätigkeit im BFD viel wert. Der BFD wird in der Regel von den Hochschulen als Wartezeit auf einen Studienplatz anerkannt und kann oft als Vorpraktikum für bestimmte pädagogische oder sozialpflegerische Ausbildungen gelten.

 

Welche Leistungen gibt es? 

Für den Zeitraum wird ein monatliches Taschengeld gezahlt. Der ASB übernimmt in der Zeit die Sozialversicherungsleistungen, inklusive des Arbeitnehmeranteils. Falls Bedarf besteht wird spezielle Dienstkleidung in den Einsatzstellen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Kindergeld wird im Regelfall weiter gewährt (Achtung, Freigrenzen beachten, unbedingt Kontakt mit der Kindergeldstelle aufnehmen), ebenso etwaige Waisenrenten.  

Zusätzlich besteht ein Anspruch auf 24 Urlaubstage. Innerhalb der 25 Seminartage werden Seminare zur Persönlichkeitsbildung, Rhetorik, politischen Bildung, Kommunikation und Umgang mit Menschen angeboten - sogenannte "Softskills" die mehr und mehr von späteren Arbeitgebern als Zusatzqualifikation eingeordnet werden. 

 

Was wird erwartet? 

Führerschein der Klasse B und engagierte Mitarbeit in den einzelnen Einsatzstellen setzen wir voraus. Dazu wünschen wir uns gute Teamfähigkeit (oder den Wunsch diese zu erlangen), sowie die Fähigkeit auch eigenverantwortlich zu arbeiten. Wir freuen uns über Aufgeschlossenheit für die Besonderheiten der Arbeit im Wohlfahrtsverband, die Bereitschaft zur Weiterbildung und viele eigene Ideen!

  • Hier gibt es ein Leitet Herunterladen der Datei einMerkblatt mit den wichtigsten Informationen zur Durchführung des Bundesfreiwilligendienstes
  • Für weitere Informationen zum BFD und zu den Unterschieden zwischen dem BFD und dem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) gibt es vom ASB Bundesverband Broschüren, welche auch kostenlos bestellt werden können. 
  • Noch mehr Informationen gibt es auf der Internetseite des Bundesfreiwilligendienstes vom BAFzA (Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben).

   

Ihr habt Interesse? 

Dann meldet Euch per E-Mail unter info(at)asb-berlin.de oder telefonisch unter 030/21307- 0. 

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