13 Mar

Corona-Prävention in Berlin und Schließung der ASB-Kitas

Inzwischen sind in allen Bundesländern Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) bestätigt worden.

Die Senatsgesundheitsverwaltung empfiehlt in der jetzigen Lage und nach Anpassung der Kriterien durch das Robert-Koch-Institut (RKI) die Abklärung in folgenden Fällen:

  • Wer innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem bestätigten Fall hatte, sollte zuhause bleiben und telefonisch das zuständige Gesundheitsamt kontaktieren, damit die Abklärung vorgenommen wird. Der Amtsarzt/die Amtsärztin entscheidet nach den Kriterien des RKI und der individuellen Situation des Patienten/der Patientin über das weitere Vorgehen einen möglichen Test und eine möglichen häuslichen Isolation betreffend.
  • Wer innerhalb der letzten 14 Tage im Risikogebiet gewesen ist und Symptome (von leichter Erkältung bis Lungenentzündung) hat, sollte ebenfalls zuhause bleiben und telefonisch den Hausarzt kontaktieren. Dieser entscheidet über das weitere Vorgehen, und eine mögliche Testung auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus.
  • Wer selbst innerhalb der letzten 14 Tage im Risikogebiet gewesen ist, sich gesund fühlt und keine Symptome an sich beobachten kann, sollte sich selbst für die nächsten 14 Tage lang beobachten und in Rücksprache mit seinem Arbeitgeber klären, ob eine Arbeit von zuhause aus möglich ist.
  • Alle Kontaktaufnahmen sollten zuerst telefonisch stattfinden. Der direkte Kontakt zu anderen Personen sollte vermieden werden.

Der Rettungsdienst und die Rettungsstellen sind die richtigen Anlaufpunkte für Menschen mit schweren Symptomen. Niemand sollte sich unangekündigt in eine Rettungsstelle begeben, sondern vorher telefonisch den Verdacht auf den Coronavirus mitteilen, damit bei Transport und Ankunft vor Ort wichtige Schutzmaßnahmen getroffen werden können. Bestätigte Fälle des Coronavirus sollten den Empfehlungen des RKI entsprechend im Krankenhaus isoliert werden. Alle Berliner Krankenhäuser können Menschen mit Verdacht auf Coronavirus oder bestätigte Fälle isoliert unterbringen und behandeln.

Mehrere Berliner Krankenhäuser haben spezielle Corona-Untersuchungsstellen eingerichtet. Bitte klären Sie auch hier vorab, wann und wie Sie zur Untersuchungsstelle kommen und beachten Sie die Schutzmaßnahmen bei einer möglichen Anfahrt.

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung stellt eine Hotline bereit, unter der sich Berlinerinnen und Berliner, die befürchten, sich angesteckt zu haben anrufen und sich beraten lassen können.

Die Hotline ist täglich von 8:00 – 20:00 Uhr unter (030) 9028-2828 zu erreichen.

 

Hygientipps

Bitte beachten Sie auch folgende Hygientipps von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:

  • Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch – und entsorgen Sie das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel.
  • Halten Sie die Hände vom Gesicht fern – vermeiden Sie es, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren.
  • Halten Sie ausreichend Abstand zu Menschen, die Husten, Schnupfen oder Fieber haben – auch aufgrund der andauernden Grippe- und Erkältungswelle.
  • Vermeiden Sie Berührungen (z. B. Händeschütteln oder Umarmungen), wenn Sie andere Menschen begrüßen oder verabschieden.
  • Waschen Sie regelmäßig und ausreichend lange (mindestens 20 Sekunden) Ihre Hände mit Wasser und Seife – insbesondere nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten.

Weitere und aktuelle Informationen finden Sie auf der Website der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung sowie auf der Seite des Rober-Koch-Institutes und auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. (BZgA) bereit. Viele Behörden und Krankenkassen haben außerdem Hotlines für Bürger eingerichtet.

 

Schließung der ASB-Kitas

Berlin wird ab Dienstag, den 17.3., die Kindertagesstätten schließen. Das betrifft auch die beiden ASB-Kitas. Die Kinder müssen von zu Hause aus betreut werden, er wird keine Mittagsversorugung angeboten. Alle Veranstaltungen rund um die Kindertagesstätte werden nicht stattfinden. Für Berufsgruppen aus der Gesundheitsversorgung, Sicherheitssystemen, Einrichtungen der sozialen Daseinsfürsorge, Energieversorgung und Lebensmittelversorgung wird eine Notbetreuung eingerichtet. Diese findet in der Triftbande (Telefonnummer: 030-773 78 664) statt. Bitte sprechen Sie Ihre Bezugserzieher an.

Wir wünschen allen Berlinerinnen und Berlinern viel Gesundheit!