30 Aug

Impfzentrum Erika-Heß-Eisstadion schließt

Am 31.08.2021 schließt das Impfzentrum Erika-Heß-Eisstadion. Mehr als 260.000 Impfungen wurden in dem vom ASB Berlin in Kooperation mit der DLRG betriebenen Impfzentrum seit seiner Eröffnung am 14.01.2021 verabreicht. Nun rücken mobile Teams an die Stelle der Impfzentren.

ASB zieht Bilanz
230 Tage Impfbetrieb, an Spitzentagen über 2.200 Impfungen, mehr als 260.000 Impfungen insgesamt – das ist die Bilanz des Impfzentrums Erika-Heß-Eisstadion. Wie das bereits am 20.07.2021 geschlossene Impfzentrum Flughafen Tempelhof betreibt der ASB den Standort Erika-Heß-Eisstadion in Kooperation mit der DLRG. Jetzt schließt das Impfzentrum am 31.08.2021 um 19 Uhr die Türen. Für ASB-Landesgeschäftsführer Jörg Hinderberger war es ein gleichermaßen herausforderndes wie wichtiges Projekt: „Der Aufbau und Betrieb von zwei Berliner Impfzentren war ein wichtiger Beitrag zur Überwindung der Pandemie. Rund 5.000 Menschen konnten in beiden Impfzentren pro Tag geimpft werden. Mit der Covid-19-Impfung haben wir für viele Berlinerinnen und Berliner Schutz und Zuversicht geschaffen.“

Engagement im Impfzentrum Erika-Heß-Eisstadion
Seinen Erfolg verdankt das Impfzentrum Erika-Heß-Eisstadion vor allem auch den zuletzt 544 Mitarbeitenden. Sie kamen aus der Gastronomie, dem Tourismus, der Werbung und vielen anderen Branchen, um sich in der Corona-Krise beim ASB für die Menschen zu engagieren. "Bei Vielen hatte ich das Gefühl, dass wir ihnen durch unsere Arbeit ein Stück weit die Sorgen vor dem Virus und seinen Folgen nehmen konnten und zu einem etwas „normaleren“ Leben verhelfen", freut sich Niklas K., Mitarbeiter im Impfzentrum Erika-Heß-Eisstadion rückblickend. Dr. Sarah Maaß, Geschäftsführerin ASB-Nothilfe Berlin ist dankbar für das gemeinsame Engagement: „Ich bedanke mich herzlich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, bei unseren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, bei allen Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern sowie Unterstützerinnen und Unterstützern für diese großartige Gemeinschaftsleistung.“

Mobile Teams setzen Arbeit fort
Mit Walk-In-Impfstationen z.B. bei Ikea Spandau und Tempelhof und mobilen Teams für Berufsschulen und Pflegeheime wird der ASB Berlin auch weiterhin die Impfkampagne vorantreiben. "Jeder Einzelne, der sich impfen lässt, zählt und bringt uns einen Schritt weiter, um in naher Zukunft wieder unbeschwert das Miteinander zu erleben. Deshalb wollen wir einen niedrigschwelligen Zugang zum Impfen schaffen und mit verschiedenen Impfaktionen und mobilen Impfangeboten möglichst viele Menschen erreichen", erklärt Dr. Maaß.

Berliner Impfzentren
Die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit hat die fünf Berliner Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und Malteser Hilfsdienst unter Federführung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) für den Betrieb der ursprünglich sechs Berliner Impfzentren beauftragt. Neben dem Impfzentrum Erika-Heß-Eisstadion schließt zum 31. August auch das Impfzentrum im Arena Berlin (DRK). Die Impfzentren, Flughafen Tegel (DRK) und Messe Berlin (Malteser Hilfsdienst) sind weiterhin in Betrieb.

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Foto: ASB Berlin / Hannibal