15 Mar

Katastrophenschutz-Einsatz in Neu-Hohenschönhausen

Am Sonntag, 14. März 2021 war die Wasserversorgung in einzelnen Straßenzügen in Neu-Hohenschönhausen in Berlin-Lichtenberg für viele Stunden unterbrochen. Über 2000 Haushalte waren betroffen. Grund war ein Wasserrohrbruch. Der Betreuungsdienst des ASB-Katastrophenschutzes war von 12 Uhr mittags bis 22:30 Uhr zusammen mit dem Katastrophenschutz des Bezirksamtes Lichtenberg und den Berliner Wasserbetrieben im Einsatz. Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke) bedankte sich vor Ort persönlich für die Unterstützung des ASB.

Die Samariterinnen und Samariter versorgten Anwohnerinnen und Anwohner, die ihre Wohnungen wegen Corona oder aus anderen Gründen nicht verlassen konnten, mit Wasser. In zweier Teams gingen sie durch die betroffenen Straßenzüge, machten die Menschen auf die Hilfsangebote aufmerksam und brachten die Wasserbeutel von den Berliner Wasserbetrieben bis vor die Haustür. Von mehreren Fahrzeugen aus gab der ASB an drei Standorten weitere Wasserbeutel aus. Die Berliner Wasserbetriebe stellten außerdem an acht Standorten sogenannte Zapfsäulen im öffentlichen Straßenland zur Verfügung.

Der stellvertretende Fachdienstleiter des ASB-Katastrophenschutzes Berlin bedankt sich bei allen Beteiligten für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit: „Wir freuen uns, dass wir der Bevölkerung in Neu-Hohenschönhausen helfen konnten. Die Hilfe wurde dankbar angenommen. Gegen Ende eines langen Einsatzes versorgten uns die Anwohnerinnen und Anwohner sogar mit Kaffee und Tee. Das ist nicht selbstverständlich. Für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Lichtenberg, der Polizei, den Berliner Wasserbetrieben und allen Helferinnen und Helfern möchten wir uns herzlich bedanken.“

 

Foto:ASB / M. Marquardt