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12 Sep

Der 1. FC Union und der ASB Berlin üben für den Ernstfall

Bei der Taschenkontrolle am Einlass in das Stadion an der Alten Försterei wird plötzlich ein Rucksack mit einem heraushängenden Kabel entdeckt. Ein Bombenverdacht liegt nahe. Schnell fällt der Krisenstab die Entscheidung, den Block zu räumen und die Zuschauer über das Spielfeld aus dem Stadion zu evakuieren. Was nach einem echten Schreckensszenario klingt, ist in Wirklichkeit Teil einer Übung des 1. FC Union Berlin. Denn am vergangenen Wochenende stand das Sicherheitskonzept zur Überprüfung.

Simuliert wurde die Räumung eines Fanblockes im Stadion an der Alten Försterei. Zwischen 200 und 400 Statisten unterstützten die Übung, hauptsächlich Fans des 1. FC Union. Unter den Mitwirkenden befanden sich außerdem 15 Verletzte – mit umgeknickten Knöcheln, Kopfplatzwunden nach Becherwürfen bis hin zu einer Person mit Herzstillstand. Um die professionelle Darstellung der verletzten Fans kümmerte sich dabei die AG Maske, unser Team für realistische Notfalldarstellung im ASB Berlin.

An der Übung beteiligt war das gesamte Team rund um die Sicherheitsorganisation des 1. FC Union, darunter Ordner, Fanbetreuer, Hostessen sowie der Krisenstab des Veranstalters. Darüber hinaus nutzten Sanitäterinnen und Sanitäter des ASB-Regionalverband Berlin-Nordost e.V. die Gelegenheit, die Verletztenversorgung im Rahmen eines solchen Szenarios zu üben. Insgesamt übten 26 ASB-Einsatzkräfte. Unterstützung kam vom ASB-Regionalverband Berlin-Südost e.V. Die Samariterinnen und Samariter leisteten Erste Hilfe, unterstützten bei der Evakuierung und richteten eine Verletztenablage ein.

Boris Michalowski, Leiter Katastrophenschutz des ASB Berlin und Torsten Keitsch, Regionalverantwortlicher für die Großdienste beim 1. FC Union Berlin, wirkten während des Übungsszenarios als externe Beobachter mit und gaben Feedback und Anstöße für Verbesserungen. Ausdrücklich gelobt wurden die gute Vorbereitung und das hohe Engagement im Rahmen der Übung, sowohl seitens der Sicherheitsorganisation rund um den 1. FC Union Berlin als auch unserer Samariterinnen und Samariter.

Bild: ASB Berlin