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08 May

Neue Schulsanitäter an der Rütli Schule

Jedes Jahr verunglücken weit über eine Million Schülerinnen und Schüler an deutschen Schulen. Besonders im Sport und in den Pausen sind Schulunfälle an der Tagesordnung. Um möglichst professionell und schnell helfen zu können, lassen sich immer mehr Schüler zu Schulsanitätern ausbilden, zum Beispiel über den ASB Berlin.

Am vergangen Freitag wurden fünf neue Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter vor versammelter Schülerschaft offiziell in Dienst gestellt. „Es ist schön, die Entwicklung der Schüler miterleben zu können. Und es freut mich zu sehen, wie ihr Selbstvertrauen und ihr Verantwortungsbewusstsein wächst.“, so Natalie Engel, Fachberaterin Notfallausbildung beim ASB Berlin. Natalie Engel hatte die Schülerinnen und Schüler seit letzten Herbst in 50 teils außerhalb der Schulzeit stattfindenden Unterrichtsstunden ausgebildet und verlieh ihnen feierlich die Schulsanitäter-Urkunden zur bestandenen Ausbildung.  

Auch fertige Schulsanitäter waren anwesend. Mirjam (17) engagiert sich bereits seit zwei Jahren als Schulsanitäterin an der Rütli Schule und beschreibt es als sehr befriedigendes Gefühl, anderen Menschen helfen zu können. Ihr Wissen konnte sie sogar schon außerhalb der Schule anwenden, nämlich als eine ältere Frau beim Aussteigen aus dem Bus hinfiel und sich das Kinn aufschlug. „Ich habe die Wunde gesäubert, versorgt und gemeinsam mit der Patientin auf den Rettungswagen gewartet. Von den Rettungssanitätern habe ich viel Lob für meine gute Vorarbeit erhalten.“ Mirjams bisherige Highlights waren die Begleitungen erfahrener ASB-Sanitäter bei der Leichtathletik-EM im letzten Jahr sowie das Lollapalooza im Berliner Olympiastadion: „Ich habe mir von den Profis alles erklären lassen und konnte alle meine Fragen loswerden. Wir Schüler durften auch schon selbst mit anpacken, und zum Beispiel Blutdruck messen oder Wespenstiche versorgen.“, erinnert sich Mirjam strahlend.

Wir gratulieren den neuen Schulsanitäterinnen und Schulsanitätern herzlich zur bestandenen Prüfung.