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26 Aug

Berlinerisch Wienererische Freundschaft: Partner mit Herz und Spürnase

Einmal im Jahr besucht die Rettungshundestaffel des Katastrophenhilfsdienstes (KHD) der Wiener Feuerwehr die 1. Rettungshundestaffel des ASB Berlin. Gemeinsam trainieren die Rettungshundeteams dann auf dem begehrten Trainingsgelände in Berlin-Marienfelde für Rettungseinsätze in der ganzen Welt. Eine hilfreiche Partnerschaft mit Herz und Spürnase.

„Heute war ein erfolgreicher Tag mit intensivem Training und tollen Aufgaben“, freut sich Rettungshundeführerin Silvia Mielich. Die 12 ehrenamtlichen Rettungshundeführerinnen und Rettungshundeführer vom KHD-Wien verbringen von Samstag, dem 17. bis Sonntag, den 25.08.2019 ihren Urlaub mit 20 Hunden auf dem Übungsgelände der 1. Rettungshundestaffel Berlin. Hier trainieren sie mit der ASB-Rettungshundestaffel vor allem ihr Spezialgebiet, die Trümmersuche.

Denn dafür ist das Trainingsgelände in der Welt der Rettungshundeorganisationen berühmt. Mit viel ehrenamtlichem Einsatz hat die 1. Rettungshundestaffel Berlin das Gelände auf- und regelmäßig umgebaut, um die Rettungshundeteams immer wieder vor neue Herausforderungen zu stellen. Peter Schüler, Gründer der Rettungshundestaffel des KHD-Wien beeindruckt der Ehrgeiz des stellv. ASB-Landesvorsitzenden und Fachdienstleiter der 1. Rettungshundestaffel Detlef Kühn, das Gelände immer weiter zu entwickeln: „Das ASB-Gelände ist sehr begehrt. Es gibt zwar wesentlich größere Übungsplätze, aber die Gegebenheiten hier sind sehr gut für die Trümmersuche geeignet. Und das intensive einwöchige Training lohnt sich. Die Hunde machen schnell Fortschritte. Eine große Hilfe für unsere Einsätze wie zuletzt Ende Juni bei einer Gasexplosion in einem Mehrfamilienhaus in Wien.“

In Österreich gibt es eine Vielzahl an Rettungshundeorganisationen. Die Prüfungen sind Ländersache und nicht verpflichtend. Als Organisation der Katastrophenhilfe der Wiener Feuerwehr legt die Staffel wie die Rettungshundestaffel des ASB Berlin alle zwei Jahre eine Einsatzprüfung nach internationalen Standards ab. Vom Österreichischen Bundesheer wird sie zu Einsätzen in der ganzen Welt gerufen. Wie die 1. Rettungshundestaffel Berlin führten sie ihre Rettungseinsätze bereits in den Iran, die Türkei und viele andere Länder.

Das gemeinsame Engagement für die Rettung von Menschenleben verbindet die beiden Rettungshundestaffeln. Detlef Kühn liegt die hilfreiche Partnerschaft deshalb sehr am Herzen: „Über die Jahre hat sich eine wertvolle Freundschaft und ein reger Austausch entwickelt. Gemeinsam gestalten wir die internationale Rettungshundearbeit mit und bringen die Rettungshundeausbildung voran. Das gemeinsame Training gibt uns wichtige Impulse, unsere Arbeit immer weiter zu verbessern, um im Einsatzfall bestmöglich helfen zu können. Wir bedanken uns für den produktiven Besuch und freuen uns schon auf die nächsten Treffen in Wien und hier in Berlin.“

Gruppenfoto der Rettungshundestaffel des KHD-Wien und die 1. Rettungshundestaffel des ASB Berlin.

Die Rettungshundestaffel des KHD-Wien und die 1. Rettungshundestaffel des ASB Berlin trainieren eine Woche gemeinsam auf dem Übungsplatz in Berlin-Marienfelde. Foto: ASB Berlin / M. Rohrmann

Hunde mit Hundeführern von ASB und KHD-Wien.

v.l.n.r.: Günter Obermayer (KHD-Wien) mit Aike of Yoko Shonan (Japan), Renate Eberts (ASB) mit Lara Croft vom Räuberschlag, Joachim Brandlhofer (KHD-Wien) mit Nico of Yoko Shonan (Japan), Bernd Eckardt (ASB) mit Beath General von Ziethen, Silvia Mielich (KHD-Wien) mit Quiero von der Wolfaspranke. Foto: ASB Berlin / M. Rohrmann

Welpen mit Hundeführer auf der Wiese.

v. vorn n. hinten: Hero, Mitte Hazel und Peter Schüler (KHD-Wien). Foto: ASB Berlin / M. Rohrmann

Hund in ASB-Montur.

Beath General von Ziethen in Arbeitskleidung. Foto: ASB berlin / M. Rohrmann

Hund balanciert auf dem Übungsplatz über eine Leiter.

Das Weltmeisterteam Renate Eberts (ASB) mit Lara Croft vom Räuberschlag bei der Leiter-Übung. Foto: ASB Berlin / M. Rohrmann

Zwei Hunde mit Hundeführern auf der Wiese.

Hundekuss. Foto: ASB Berlin / M. Rohrmann