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28 Sep

Hausnotruf ganz einfach - Interview von Marie-Luise Artelt

Für Seniorinnen und Senioren, die allein leben, ist der Hausnotruf eine echte Hilfe. Das Gerät ist schnell installiert und sorgt dafür, dass Hilfe zur Stelle ist, wenn sie gebraucht wird. Im Interview mit Marie-Luise Artelt erzählt Jörg Vorderwülbecke, Referent für Service und Immobilien und zuständig für den Hausnotruf beim ASB Berlin, wie einfach es geht.

Ist die Bedienung des Hausnotrufes kompliziert?

Jörg Vorderwülbecke: Nein, überhaupt nicht. Im Grunde beschränkt sich die Bedienung des analogen und digitalen Hausnotrufgerätes nur auf drei Tasten. Die Tagestaste, die An- und Abmeldetaste und die rote Taste zur Notfallauslösung. Jeder Kunde erhält neben der Hausnotruf-Basisstation zusätzlich auch einen Funkfinger mit der roten Notfalltaste in Form eines Armbands oder einer Halskette. Stürzt der Kunde beispielsweise im Bad und ist nicht mehr in der Lage an die Basisstation im Wohnzimmer zu gelangen, kann die Hausnotrufzentrale über den Funkfinger per Knopfdruck direkt vom Körper aus kontaktiert werden.

Auf welche Punkte sollte bei der täglichen Bedienung des Hausnotrufgerätes geachtet werden?

Hier reicht es aus, wenn man die Funktionen der drei Tasten beherrscht. Die Tagestaste wird vom Kunden einmal am Tag, egal zu welcher Uhrzeit, gedrückt. Damit signalisiert er der Hausnotrufzentrale, dass aktuell keine Hilfe benötigt wird. Die grüne An/-Abmeldetaste drückt der Kunde, wenn er seine eigenen vier Wände für einen längeren Zeitraum als 24 Stunden - bspw. für den Besuch bei Verwandten - verlassen wird. So meldet er sich quasi bei der Hausnotrufzentrale ab. Am Tag seiner Rückkehr drückt der Kunde diese grüne Taste erneut und meldet sich so bei der Hausnotrufzentrale wieder an. Zu guter Letzt gibt es natürlich noch die rote Taste zur Notfallauslösung an der Basisstation und dem Funkfinger. Durch das Drücken der Taste wird eine Sprechverbindung zur Hausnotrufzentrale hergestellt, die 24 Stunden am Tag von speziell geschultem Personal besetzt ist. Diese informiert dann situationsabhängig die vorher festgelegten Bezugspersonen oder den Sicherheitsdienst, die über einen hinterlegten Wohnungsschlüssel verfügen, oder den Rettungsdienst.

Wie gestaltet sich die vertragliche Regelung?

Die Vertragsunterlagen werden am Installationstag mit dem Kunden gemeinsam ausgefüllt. Hier werden auch Daten, wie einzunehmende Medikamente und gesundheitliche Einschränkungen des Kunden aufgenommen, die auch für die Hausnotrufzentrale von großer Wichtigkeit sind. Wie schon angesprochen, kann der Kunde entscheiden, ob er für die Hinterlegung je eines Wohnungsschlüssels zwei Bezugspersonen in seiner Nähe oder die Inanspruchnahme des Sicherheitsdienstes für monatlich 14,50 € wählt. Neben einer einmaligen Installationsgebühr bewegen sich die monatlichen Kosten für ein Hausnotrufgerät je nach Typ (analog, digital, mobil) zwischen 23,00 € und 64,50 €. Sollte der Kunde einen Pflegegrad besitzen, übernimmt die zuständige Pflegekasse auf Antrag in der Regel mindestens Teile der monatlichen Gerätekosten sowie die gesamte Installationsgebühr.


Für die Anforderung von Informationsmaterial zum ASB-Hausnotruf, zur Beratung oder der Vereinbarung eines Installationstermins erreichen Sie uns telefonisch unter 030 / 21307-114 oder per E-Mail: info@asb-berlin.de

Foto: ASB / Bechtloff