ASB Landesverband Berlin e.V. - News http://example.com en-gb TYPO3 News Wed, 18 May 2022 00:15:15 +0200 Wed, 18 May 2022 00:15:15 +0200 TYPO3 EXT:news news-504 Fri, 13 May 2022 12:15:41 +0200 Neuer Kurs für Notfallvorsorge beim ASB Berlin-Südwest /aktuelles/details/neuer-kurs-fuer-notfallvorsorge-beim-asb-berlin-suedwest Wie kann ich mir und meiner Familie in einer Notlage oder bei einer Katastrophe helfen? Welche Vorräte sollte ich anlegen? Und was gehört in meinen Notfallrucksack?  Im Workshop „Erste Hilfe mit Selbstschutzinhalten – Notfallvorsorge“ beim ASB Berlin-Südwest erarbeiten die Teilnehmenden in rund 1,5 Stunden, wie man sich für den Ernstfall wappnen kann.

„Die Corona-Krise, die Flut im Ahrtal und jetzt der Krieg in der Ukraine – immer mehr Menschen beschäftigen sich mit der Frage, was sie in einer Notlage tun würden. Sie wollen vorbereitet sein, um sich vorrübergehend selbst versorgen zu können. Dabei wollen wir sie unterstützen und bieten wegen der großen Nachfrage den neuen Kurs zur Notfallvorsorge an“, erklärte Ausbildungsleiterin Birgitt Eberlin zum Start des neuen Kursangebots am 12. Mai 2022.

Der Kurs zeigt in praktischen Übungen, wie man in einer Notlage richtig reagiert, einen kühlen Kopf bewahrt und strukturiert plant. In Übungsszenarien vom Stromausfall, über den Cyber-Angriff bis zu Hitzewellen, Bränden und Stürmen, werden für Berlin realistische Krisenszenarien durchgespielt. Ziel ist es, Teilnehmende auf Notlagen und Katastrophen vorzubereiten, damit sie sich selbst und ihrem sozialen Umfeld helfen können.

Der ASB bietet den Kurs für Notfallvorsorge im Auftrag des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) an. Für Teilnehmende ist der Workshop kostenlos. Der nächste findet statt am 16. Juni 2022 von 17:30 bis ca. 19 Uhr. Informationen gibt es über E-Mail ausbildung[at]asb-berlin-sued.de.

Mehr Infos zur Ersten Hilfe mit Selbstschutzinhalten auf www.asb.de.

 

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Aktuelle Nachrichten
news-502 Thu, 12 May 2022 09:14:27 +0200 Ausbildung für die Auslandshilfe des ASB - ein Erfahrungsbericht /aktuelles/details/ausbildung-fuer-die-auslandshilfe-des-asb Mein Name ist Sarah Korst. Ich bin 34 Jahre alt und seit 2021 hauptamtliche Ehrenamtskoordinatorin beim ASB Landesverband Berlin. In meiner Freizeit engagiere ich mich zudem ehrenamtlich beim Regionalverband Berlin-Nordwest im Katastrophenschutz und Sanitätsdienst.

Seit Februar 2022 befinde ich mich in der Ausbildung zur FAST-Helferin, um künftig im Bereich der Auslandshilfe ehrenamtlich aktiv werden zu können. FAST steht für „First Assistance Samaritan Team“ und ist das Schnelleinsatzteam der ASB-Auslandshilfe. Das Team kommt nach Katastrophen oder Konflikten zum Einsatz und leistet weltweit humanitäre Hilfe. Die Schwerpunkte liegen dabei im Bereich der Trinkwasseraufbereitung sowie der medizinischen Versorgung. Die Mitarbeit im FAST ist ehrenamtlich und die Teams bestehen aus fachkundigen und für den Auslandseinsatz ausgebildeten Samariter:innen aus dem ganzen Bundesgebiet. Geleitet werden die Teams von international erfahrenen Fachkräften aus dem ASB-Bundesverband sowie den regionalen ASB-Länderbüros.

Zum FAST bin ich eher zufällig gekommen: Ein Bekannter von mir, der bereits für eine Hilfsorganisation im Bereich Auslandshilfe im Einsatz war, erzählte mir von seinem Einsatz 2013 auf den Philippinen, als ein schwerer Taifun das Land traf und große Verwüstungen anrichtete. Ich fand das Thema sofort sehr spannend und wollte mehr erfahren. Mein Wunsch, etwas „Sinnvolles“ zu tun und Menschen helfen zu können, vereint mit dem Reiz des Unbekannten und der Möglichkeit, mit wenigen Mitteln viel zu erreichen und für die Menschen vor Ort einen Unterschied zu machen – all das löste sofort Neugier und Begeisterung in mir aus.  

Bei meiner Recherche stieß ich auf das FAST vom ASB, welches ebenfalls 2013 mit einem Team auf den Philippinen vor Ort war. Als eines von derzeit fünf Teams deutschlandweit ist das ASB FAST auch international anerkannt und gehört seit 2017 zu den von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Typ 1 klassifizierten Emergency Medical Teams (EMT). Der Ansatz, basismedizinische Versorgung mit Trinkwasseraufbereitung zu verbinden sowie das umfassende Training der FAST-Helfer:innen überzeugten mich schnell, ebenfalls Teil des FAST werden zu wollen. Ich bewarb mich, reichte meine Unterlagen sowie das gewünschte Motivationsschreiben ein und tatsächlich – es klappte! Im Februar 2022 wurde aus dem Wunsch Realität und ich wurde mit 11 anderen Interessierten zum Einführungsseminar des FAST eingeladen.

Um im FAST mitmachen zu können, sollten Interessierte bestimmte Kriterien erfüllen: Neben dem Mindestalter von 21 Jahren sowie mind. zwei Jahren Berufserfahrung, sollten Interessierte auch Fachkenntnisse aus einem der beiden Kernthemen Medizin oder Technik mitbringen. Das Medizinmodul richtet sich vornehmlich an medizinisches Personal, wie Ärzt:innen, Rettungskräfte, Gesundheits-und Krankenpfleger:innen oder Hebammen. Die Helfer:innen, welche im Einsatz die Trinkwasseranlagen (TWA) installieren und betreuen, bringen wiederum eine Ausbildung und/oder Interesse an den Themen Technik, Chemie, Biologie, Handwerk und Logistik mit. Spaß an Teamarbeit, ein guter Gesundheitszustand, hohe Belastbarkeit sowie sichere Englischkenntnisse sind ebenfalls hilfreiche Voraussetzungen für eine künftige Mitarbeit.

Ein wesentlicher Baustein für erfolgreiche Auslandseinsätze liegt in der qualifizierten Schulung der (zukünftigen) Einsatzkräfte. Daher setzt das FAST auf ein umfangreiches Ausbildungsprogramm und bereitet die Helfer:innen innerhalb eines Jahres ideal auf ihre Auslandseinsätze vor. Neben fachspezifischen Themen, wie der Trinkwasseraufbereitung und der basismedizinischen Versorgung, werden hier auch weitere wichtige Punkte wie Sicherheit im Auslandseinsatz, Stressbewältigung, interkulturelle Kommunikation, Medienarbeit sowie Standards der humanitären Hilfe vermittelt.

Das FAST- Sicherheitstraining, an dem ich zuletzt teilgenommen habe, fand vom 06. - 09. Mai 2022 beim ASB in Köln statt. Anhand vieler praktischer Fallbeispiele wurden wir Teilnehmer:innen darauf geschult, potenziell gefährliche Situationen rechtzeitig zu erkennen, angemessen zu reagieren und uns somit selbst bestmöglich zu schützen. Zwei erfahrene Dozenten mit viel polizeilicher Auslandserfahrung standen uns zwei Tage lang Rede und Antwort und brachten uns das ein oder andere Mal an die Grenzen der eigenen Komfortzone. Wie gehe ich mit dem Thema Korruption um, was bewirkt Stress im Körper und wie kann ich deeskalierend auf bedrohliche Situationen reagieren, waren dabei nur einige der Fragen, mit denen wir uns als Kurs auseinandersetzen mussten.
Die Auslandseinsätze der einzelnen FAST-Teams dauern in der Regel 14 Tage. Dabei verlangt die Arbeit und die Situation vor Ort allen Helfer:innen körperlich und psychisch sehr viel ab. Die Verarbeitungsmöglichkeiten von belastenden Ereignissen und der Umgang mit Stress standen daher an Tag an Tag drei und vier im Fokus. Unser Dozent Peter Zehentner, selbst ehemaliger hauptamtlicher Leiter des Kriseninterventionsteams des ASB München und Experte für die PSNV, besprach mit uns die Ursachen und die Entstehung von Stress und Traumata, wie man Stress an sich und anderen erkennt und welches „Handwerkszeug“ es gibt, um die eigene Resilienz zu fördern und keine langhaltenden Belastungen aus den Einsätzen mitzunehmen.

Nicht zuletzt zeichnet sich die Mitarbeit im FAST neben seiner fachlichen Qualität auch durch einen hohen Teamzusammenhalt aus. Auf gemeinsamen Auslandseinsätzen müssen sich die FASTler bedingungslos aufeinander verlassen können. Eine gute Zusammenarbeit, Solidarität und Teamgeist sind daher essenziell. Daher veranstaltet das FAST regelmäßig Treffen sowie gemeinsame Übungen, wodurch sich sowohl langjährige FASTler als auch Neue untereinander schnell kennenlernen. Gerade die offene, herzliche Stimmung, die unter den Samarter:innen des FAST herrscht, schätze ich sehr und ich freue mich darauf, das Team bei zukünftigen Einsätzen tatkräftig unterstützen zu können.

 

Sarah Korst

 

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Aktuelle Nachrichten
news-501 Mon, 09 May 2022 11:04:53 +0200 Herzlichen Dank Hertha BSC und Harlekins Berlin ´98 für die tolle Spendenaktion /aktuelles/details/spendet-becher-rettet-leben-im-olympiastadion Beim letzten Spiel der Saison zwischen dem Hertha BSC und dem 1. FC Mainz 05 hieß es zum 17. Mal „Spendet Becher – Rettet Leben“. Mit beklebten Tonnen für die Pfandbecher und Spendendosen ausgestattet, sammelten die Harlekins Berlin ´98 am Samstagabend für unseren Berliner Wünschewagen. Die zusammengekommene Summe werden wir beim ersten Spiel der nächsten Saison erfahren. „Es ist super schön zu sehen, mit was für einer Selbstverständlichkeit die meisten mittlerweile einfach direkt auf uns zukommen, um ihre Pfandbecher in die Tonnen zu werfen. Andere kommen ganz interessiert und möchten mehr über das Projekt erfahren.“, erzählt einer der Sammler vor Spielbeginn.

Um auf die Aktion aufmerksam zu machen und von unserem Wünschewagen zu erzählen, wurden unsere Projektleiterin Ann-Brit und einer unserer Wunscherfüller inmitten des fast ausverkauften Stadions interviewt und erzählten von schon erfüllten Wünschen – auch ins Olympiastadion – und wo das gespendete Geld hineinfließen wird.

Wir bedanken uns ganz herzlich beim Hertha BSC und den Harlekins Berlin ´98, dass ihr euch dieses Mal für unseren Berliner Wünschewagen entschieden habt und für die super Organisation dieser wunderbaren Aktion! Vielen Dank auch an alle Spender:innen! Mit dem Geld, das an diesem Abend zusammengekommen ist, werden wir ganz viele letzte Herzenswünsche erfüllen können und konnten einmal mehr auf unseren Wünschewagen aufmerksam machen.

 

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Aktuelle Nachrichten
news-500 Tue, 03 May 2022 12:08:00 +0200 Spendet Becher - Rettet Leben. Spendenaktion für den Berliner Wünschewagen /aktuelles/details/spendet-becher-rettet-leben-spendenaktion-fuer-den-berliner-wuenschewagen Spendet Becher - Rettet Leben. Mit dieser tollen Aktion sammeln die Harlekins Berlin am 7. Mai für den Berliner Wünschewagen. Die Aktion findet statt beim Heimspiel gegen den 1. FC Mainz 05 im Berliner Olympiastadion. Die Spendensammler werden im gesamten Stadion mit Tonnen und Spendendosen unterwegs sein, in die Ihr Eure Pfandbecher oder Geldspenden entrichten könnt, um die Arbeit des Berliner Wünschewagens zu unterstützen. Der Berliner Wünschewagen erfüllt seit 2016 unheilbar erkrankten oder am Lebensende stehenden Menschen einen letzten Wunsch ihrer Wahl.

 

Zur Pressemeldung von Hertha BSC

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Aktuelle Nachrichten
news-503 Sat, 30 Apr 2022 12:26:00 +0200 ASB-Kitas helfen hier und jetzt - Große Sammelaktion für Wohnungslose /aktuelles/details/wir-helfen-hier-und-jetzt-auch-unsere-kitas-machen-mit Hilfsbereitschaft und Empathie werden beim ASB von klein auf gefördert. Spenden und Sammelaktionen in unseren ASB-Kitas tragen dazu bei, dass schon unsere Kleinsten soziale Verantwortung für ihr Umfeld übernehmen. Insgesamt drei Kindertagesstätten betreibt der ASB in Berlin. Die Einrichtungen eröffnen den Kindern vielfältige Lern- und Ent wicklungsmöglichkeiten. Auf dem Programm stehen viel frische Luft in den kitaeigenen Gärten, Bewegung, gesunde Ernährung, Selbstverteidigung, Handwerken und jede Menge Spiel und Spaß. Ziel ist es, die Kinder früh individuell und nachhaltig zu fördern.

Doch es geht noch um etwas Anderes: Für den ASB als Hilfsorganisation haben der Einsatz für Hilfesuchende und das soziale Engagement für die Schwächeren der Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Und genau diese Haltung soll auch in unseren Kitas vermittelt und an die Kinder sowie an deren Eltern weitergegeben werden. Es geht dabei um die Identifizierung mit den Werten des ASB. Als eine der wichtigsten Hilfsorganisationen in Berlin haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Menschen zu helfen: von der Notfall- und Katastrophenhilfe bis zur medizinischen Hilfe oder der Kinder- und Jugendhilfe.

Helfen ist eine Kernkompetenz und soziales Engagement zieht sich durch sämtliche Bereiche des ASB. „Für mich hat das Thema Hilfsbereitschaft einen sehr wichtigen Stellenwert in unserer Gesellschaft. Unser Anliegen ist es daher, die Eltern und Kinder genau dafür zu sensibilisieren“, so Doreen Stolt, Geschäftsführerin der ASB-Kinder- und Jugendhilfe Berlin. Und es funktioniert. So wurden bereits säckeweise Kuscheltiere abgegeben, die dem ASB-Rettungsdienst übergeben wurden, um sie bei Rettungseinsätzen zu nutzen, bei denen Kinder beteiligt sind. Solche Aktionen sind keine Ausnahme. Auch für die INKLUSIO, unsere ASB-Unterkunft für Wohnungslose, führen Kinder und Eltern in regelmäßigen Abständen Sammelaktionen durch. Wie zuvor in Elternbriefen angekündigt, werden Kleidung, Bettdecken und Kissen, Handtücher, Hygieneartikel und elektrische Geräte gesammelt. „Unser ASB Berlin ist bunt und besteht aus zahlreichen tollen Einrichtungen, Gesellschaften und Initiativen. Toll, wenn wir uns auch innerhalb des ASB gegenseitig unterstützen können“, so Doreen Stolt.

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Aktuelle Nachrichten
news-499 Thu, 14 Apr 2022 12:11:03 +0200 Rettungshundestaffel organisiert Hilfstransporte in die Ukraine /aktuelles/details/spendenfahrten-in-die-ukraine Am letzten Märzwochenende brachen Samariter der 1. Rettungshundestaffel Berlin zum ersten Mal mit 2 Fahrzeugen samt Anhängern zur polnisch-ukrainischen Grenze auf, um Hilfsgüter zur Partnerrettungshundestaffel in die Ukraine zu bringen. „Unsere Partner in der Ukraine leisten unter Einsatz ihres Lebens Unvorstellbares. Die Rettungshundeteams suchen teilweise unter Beschuss in zerschossenen Häusern und Trümmern nach Überlebenden. Dafür benötigen sie jetzt dringend unsere Unterstützung. Mit den Hilfstransporten bringen wir zunächst die Ausrüstung ins Kriegsgebiet, die sie für ihre wichtige Arbeit brauchen“, erklärt Detlef Kühn, stellvertretender ASB-Landesvorsitzender Berlin und Fachdienstleiter der 1. Rettungshundestaffel Berlin.

Mit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine hat Detlef Kühn sofort Kontakt zu den ukrainischen Partnern aufgenommen, alle Hebel in Bewegung gesetzt und Hilfsgüter organisiert, um die Spendenfahrten zu ermöglichen. Regelmäßig fahren die Samariter inzwischen zur ukrainischen Grenze, zuletzt mit einem 12-Tonner. Zwei Katastrophenschützer hatten sich dafür als Fahrer zur Verfügung gestellt. Von der Grenze aus gehen die Hilfsgüter nach Kiew, Lwiw, Charkiw, Pawlograd, Romny, Kramatorsk und zu weiteren Stützpunkten.

Über 50 Tonnen Hilfsgüter von Handlampen und Powerbanks über Schlaf- und Rucksäcke bis zu Hundeboxen und –futter sind so bereits bei der ukrainischen ASB-Rettungshundestaffel angekommen. Für dieses Engagement und die Unterstützung bedankt sich Detlef Kühn herzlich: „Wir bedanken uns sehr bei allen, die uns dabei unterstützen, Hilfsgüter zu unseren ukrainischen Partnern zu bringen. Insbesondere danken wir dem Verband für das deutsche Hundewesen VDH, der Essener Hundeschule für die Spende einer Ladung Hilfsgüter und dem ASB Essen für deren Transport mit dem RTW nach Berlin, dem Berliner Katastrophenschutz für den Einsatz und der Fressnapf Tiernahrungs GmbH, die allein 50 Paletten Hundefutter und 6 Paletten Equipment zur Verfügung gestellt hat. Das Hundefutter kommt vielen Hunden zugute, unsere ukrainischen Partner verteilen es vor Ort u.a. an Hundebesitzer und Tierheime.“

Die Spendenfahrten in die Ukraine will Detlef Kühn jetzt zügig weiter ausbauen: „Wir wollen die Spendenfahrten verstärkt voranbringen und erweitern. Unser Ziel ist es, die Menschen vor Ort bedarfsgerecht mit weiteren Hilfsgütern und Nahrung für Mensch und Tier zu unterstützen. Deshalb freuen wir uns sehr über die Spende der Grundschule Glienicke / Nordbahn e.V. an die Ukraine Nothilfe des ASB Berlin. Mit ihrer Hilfe können wir Hygieneartikel, medizinische Produkte und Verpflegung zu den Menschen in die Ukraine bringen.“

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Aktuelle Nachrichten
news-498 Tue, 12 Apr 2022 18:52:43 +0200 29.4., Tag des Wunsches: ASB-Wünschewagen Berlin öffnet digitale Türen zum Kennenlernen /aktuelles/details/294-tag-des-wunsches-asb-wuenschewagen-berlin-oeffnet-digitale-tueren-zum-kennenlernen Der Tag des Wunsches hat für den Berliner Wünschewagen eine besondere Bedeutung. Denn schwerstkranken Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen besonderen Wunsch zu erfüllen – das ist die Aufgabe der ASB-Wünschewagen. Seit über fünf Jahren bringen ehrenamtlich engagierte Samariterinnen und Samariter mithilfe des ausschließlich durch Spenden finanzierten Projekts Menschen am Ende ihres Lebens entsprechend ihrem medizinischen Bedarf sicher umsorgt noch einmal an ihren Lieblingsort.

Bereits seit 2016 schafft es das Team des Berliner Wünschewagens, den Wünschenden und ihren Angehörigen in schweren Stunden Freude zu schenken. Dem Team des ASB-Wünschewagens liegt jedes einzelne Schicksal am Herzen. Aufgrund einzigartiger Lebensgeschichten ist jede Wunschfahrt individuell, daher stecken die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden viel Liebe und Zeit in Planung und Umsetzung der Wunschfahrten.

Begleitet werden die Wünschenden von Sanitätern, die die Fahrten ehrenamtlich neben ihrem Hauptberuf durchführen. Der Wünschewagen selbst ist ein umgebauter Krankentransporter – heller, geräumiger, weniger steril und mit Lichter-Sternenhimmel ausgestattet. Unter diesem Sternenhimmel werden die Herzenswünsche schwerstkranker Menschen wahr. Sei es der letzte Besuch bei einem weit entfernt lebendem Verwandten, das Spiel des Lieblingsvereins im Stadion oder aber ein Ausflug an die See – die Mitwirkenden versuchen, es möglich zu machen.

Die Wunscherfüllung ist für die Beteiligten und deren Angehörige kostenfrei. Da bei der Umsetzung dennoch Kosten entstehen, ist der ASB-Wünschewagen auf Spenden und die Unterstützung der ehrenamtlichen Mitarbeitenden angewiesen.
Aufgrund der aktuellen Corona-Situation mussten allerdings viele für die Existenz des Wünschewagens wichtige Spendenaktionen abgesagt werden. In dieser für uns alle schwierigen Zeit hat das Wünschewagen-Team daher den digitalen Spendenabend „Blauer Salon“ ins Leben gerufen.

Doch der „Blaue Salon“ ist mehr als nur eine Spendenveranstaltung. So bietet der Abend auch die Möglichkeit, einige der rund 40 ehrenamtlichen Wunscherfüllenden und das Organisationsteam des Berliner Wünschewagens sowie ihre Motivation für diese wichtige Arbeit kennenzulernen. Zudem soll die Veranstaltung dazu beitragen, dass jeder Berliner und jede Berlinerin den Wünschewagen kennt, denn nur so können Interessierte von dem Angebot erfahren. Kein Mensch sollte sich im letzten Abschnitt seines Lebens allein gelassen fühlen. Dafür gibt das Team des ASB-Wünschewagens jeden Tag 110 Prozent.
Auch ASB-Botschafterin Jean Bork wird im kommenden „Blauen Salon“ anwesend sein, um ihr Herzensprojekt zu unterstützen.
"Mein persönlicher Sinn des Lebens ist es, Menschen Liebe und Freude zu schenken. Aus diesem Grund bin ich auch als Moderatorin tätig. Ich finde, gerade sehr kranke Menschen brauchen besonders viel Liebe und Freude. Jeder schöne Moment, jedes Lachen, jedes noch so kurze Vergessen der Krankheit ist eine großartige Bereicherung für diesen Menschen. Mir ist es daher eine Herzensangelegenheit und Ehre, Botschafterin für den ASB-Wünschewagen zu sein. Wir Menschen sollten mehr zusammenhalten, helfen und füreinander da sein. Das ist meine Botschaft", so Jean Bork über ihre Rolle als Botschafterin.

Am 29. April, dem internationalen Tag des Wunsches, können interessierte Berliner und Berlinerinnen das Herzensprojekt Wünschewagen digital kennenlernen. Los geht es um 19:00 Uhr via Microsoft Teams. Der Teilnahmelink wird nur an angemeldete Personen versendet, daher ist eine vorherige Anmeldung beim Team des Wünschewagens Berlin erforderlich.
Das Team freut sich über jede Anmeldung, denn: Gemeinsam sind wir stärker.

Anmeldung: Bis zum 28.04.2022 können Interessierte ein „Ich bin dabei“ an die E-Mailadresse blauersalon@asb-berlin.de senden und erhalten dann die Einwahldaten für die Online-Veranstaltung zeitnah ebenfalls per Mail.
Wer an diesem Tag keine Zeit hat, aber dennoch das Projekt unterstützen möchte, kann auf www.betterplace.org/de/fundraising-events/40587-spende-im-blauen-salon-29-4-22-bln-wuenschewagen spenden.

Weitere spannende Folgeveranstaltungen sind bereits geplant.
Gerne können sich Interessierte über die E-Mailadresse blauersalon@asb-berlin.de melden, um über kommende Veranstaltungen informiert zu werden.
Unterstützen Sie das Wünschewagen-Team bei der Erfüllung von letzten Wünschen!

 

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Aktuelle Nachrichten
news-496 Mon, 11 Apr 2022 18:15:00 +0200 Personelle Neuaufstellung im Berliner Südwesten /aktuelles/details/personelle-neuaufstellung-im-berliner-suedwesten Nicht nur die Namensänderung in ASB Regionalverband Berlin Südwest hat die Mitgliederversammlung den RV Ende März beschlossen. Sie hat auch den dreiköpfigen Vorstand neu besetzt.

Der neue Vorsitzende ist Dr. Gero Maaß. Er hat Politikwissenschaften und Volkswirtschaftslehre studiert und leitete nach mehreren Jahren an der Universität Hamburg diverse Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Europa. In der FES engagierte er sich zudem für das Qualitätsmanagement (nach EFQM). Als Vorsitzender möchte er insbesondere seine strategischen Fähigkeiten und Erfahrungen mit politischen Entscheidungsträgern für den ASB einbringen und den Verein auf eine höhere Professionalitätstufe heben. Als jahrzehntelanges Mitglied von Gewerkschaft und SPD fühlte er sich dem ASB schon lange verbunden. Nach seiner Verrentung vor einem Jahr gab ihm seine Tochter Sarah den letzten Anstoß sich auch aktiv einzumischen. Seine Handlungsmaxime kommt von Willy Brandt: „Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer. Darum – besinnt Euch auf Eure Kraft und darauf, dass jede Zeit eigene Antworten will und man auf ihrer Höhe zu sein hat, wenn Gutes bewirkt werden soll.“

Henrik Sterley arbeitet als Wirtschaftspsychologe und Projektleiter bei der Allianz Versicherung. Er ist seit 19 Jahren im ASB (früher in seiner Heimatregion Baden-Württemberg) und möchte als Regionalvorstand insbesondere den Aufbau weiterer Geschäftsfelder und die Ausweitung der Ausbildungsangebote und Sanitätsdienste vorantreiben.

Birgitt Opitz ist seit 1994 im ASB. Sie hat erfolgreich ein Informatikstudium abgeschlossen und arbeitet mittlerweile als Lehrerin in Berlin. In den vergangenen Jahren konnte Birgitt Opitz viele Erfahrungen in den verschiedensten Vorständen innerhalb des ASB sammeln. Als Regionalvorständin liegt ihr die Stärkung des Wir-Gefühls, regelmmäßiger Austausch und die Förderung des Vereinslebens sehr am Herzen. Das Ehrenamt steht bei ihr im Mittelpunkt, aber auch das Hauptamt wird nicht zu kurz kommen. Birgitt Opitz freut sich auf die Zusammenarbeit mit ihren neuen Vorstandskollegen und kann es kaum erwarten, neue Ziele in den Fokus zu rücken und diese gemeinsam anzugehen. „Der Regionalverband Berlin Südwest benötigt eine neue Ausrichtung und der neue Vorstand steht genau dafür. Packen wir es GEMEINSAM an.“

Wir befürworten den verantwortungsvollen Umgang von Einnahmen, Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Indes ist der ASB keine Sparbüchse und es geht nicht allein um die Höhe des Vereinskontos, sondern die Investition eines jeden Euro in eine Zukunft mit einem Mehr an Gerechtigkeit, mitfühlender Solidarität und gesundheitlichem Wohlbefinden.

Dazu bedarf es mehr organisierter Professionalität: Dies bedeutet vor allem die Einstellung eines Geschäftsführers, der den RV gemeinsam mit einem neuen, engagierten Vorstand neue Betätigungsfelder sucht, eröffnet und managet. Gerade Neukölln würden weitere Angebote im Bereich Kinderförderung oder Jugendbetreuung guttun. Der Krieg in der Ukraine kommt mit neuen Herausforderungen nicht nur für die Flüchtlingsbetreuung, sondern für das ganze Spektrum des zivilen Bevölkerungsschutzes auf uns zu. Sicherlich lohnt es sich für den neuen Vorstand, nicht nur bei den anderen Regionalverbänden auf die Suche nach weiteren guten Ideen zu gehen. Es gilt: gute Räder müssen nicht noch mal erfunden werden, wer kann was an welcher Stelle am besten machen, was kann Berlin Südwest besser als andere?

Zudem muss das Wir-Gefühl wieder zu neuem Leben erweckt werden: Die RV Berlins leben von ihren Mitgliedern, ihrem eingebrachten Engagement und Fachwissen. Dazu muss man erst einmal wissen was läuft. Transparenz und eine in die Breite gehende Informationspolitik steht ganz oben auf der Agenda. Interne Mitgliedertreffpunkte wie öffentliche Präsentationen müssen wieder mehr in den Blickpunkt rücken. Der Regionalverband muss wieder in allen Teilen des Südwestens sichtbar sein.

Das ist keine altbackene Vereinsduselei, sondern ein gemeinschaftlicher Anker in einer Gesellschaft, wo der Einzelne zunehmend nur noch auf sein eigenes Fortkommen und Wohlergehen schaut. Sicherlich sollte dazu so manches neu gedacht werden, braucht man auch neue Formen, in denen sich dieses wir-Gefühl leben lässt und zum Ausdruck kommt. Mehr organisierte Professionalität und mehr ehrenamtliches Engagement sind keine Gegensätze, sondern die zwei Seiten der Medaille eines fortschrittlichen ASB Berlin Südwest.

 

Dr. Gero Maaß

 

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Aktuelle Nachrichten
news-495 Fri, 08 Apr 2022 12:00:09 +0200 Crosslauf für die Ukraine Nothilfe des ASB Berlin /aktuelles/details/crosslauf-fuer-die-ukraine-nothilfe-des-asb-berlin Pünktlich zum Schulbeginn um 8:00 Uhr hatten am 07.04.2022 Schulleiterin Antje Burmeister und der Vorsitzende des Schulfördervereins Heiko Mrose den ASB-Landesvorsitzenden Berlin Uwe Grünhagen und den ASB-Fachdienstleiter Boris Michalowski in die Turnhalle der Grundschule Glienicke/Nordbahn zu einer außergewöhnlichen Spendenübergabe eingeladen. Stolze 17.151,86 Euro haben rund 700 Kinder, ihre Eltern und Familien für die Ukraine Nothilfe des ASB Berlin gesammelt. Ihren traditionellen Crosslauf hatten sie kurzerhand in einen Spendenlauf umgewidmet. „Wir freuen uns sehr über die ungewöhnlich hohe Spende für einen Schulförderverein und bedanken uns sehr herzlich bei den Kindern, Eltern und Familien! Wir werden die Spenden für unsere Ukraine Nothilfe in Berlin und direkt in der Ukraine einsetzen, für Hygieneartikel, medizinische Produkte, Verpflegung u.v.m.“, bedankte sich Uwe Grünhagen bei der Grundschule Glienicke / Nordbahn.

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Aktuelle Nachrichten
news-497 Wed, 06 Apr 2022 18:31:00 +0200 Familienzeit und Erinnerungen an der frühlingshaften Ostsee /aktuelles/details/familienzeit-und-erinnerungen-an-der-fruehlingshaften-ostsee „Ja, da waren wir“. Ihre Augen leuchten, als Ruth* ihren Blick über die beliebte Flaniermeile „Am Strom“ schweifen lässt und eine kubanische, inzwischen unter einem anderen Namen geführte, Lokalität ausmacht, die sie damals mit ihrem Mann Hans* besuchte. Heute, nach vielen Jahren und durch die Unterstützung des ASB Wünschewagen Berlin, kehrt sie bei herrlichem Frühlingswetter für einen Tag nach Warnemünde zurück. Nun aber der Reihe nach:

Los geht es für Ruth und Hans am Samstagmorgen, als der Wünschewagen wie vereinbart pünktlich vor ihrem Haus hält und die beiden ehrenamtlichen Wunscherfüller des ASB kurz darauf ihren merklich aufgeregten Fahrgast in ihrer Wohnung begrüßen. „Meine Frau hat Sie schon erwartet“, sagt Hans und fügt die letzten benötigten Gegenstände in das bereits akribisch vorbereitete Reisegepäck hinzu. Doch bevor der Wünschewagen starten kann, erfolgt das Vorgespräch mit den beiden erfahrenen Begleitern des ASB, die beide über eine notfallmedizinische Berufsausbildung und über viele Jahre Erfahrung im Rettungsdienst verfügen. Es folgt ein medizinischer Check der wichtigsten Vitalparameter und der obligatorische Covid-Test. Das alles ist notwendig, weil auf der mehrstündigen Fahrt mit dem schwerstkranken Fahrgast alles gut gehen und Ruth sicher zu ihrem Wunschort transportiert werden soll. Nach der vorsichtigen Umlagerung in einen speziellen Transportstuhl, der zur Ausstattung des Berliner Wünschewagen gehört, stellt sich den Helfern noch eine unvorhersehbare Schwierigkeit, die für das moderne Transportgerät inkompatible Flurtreppe des Berliner Altbaus, in den Weg. Mit deutlich erhöhtem Krafteinsatz kann diese überwunden werden, so dass die Fahrt für Ruth und ihren Mann anschließend starten kann.

An der zu dieser Zeit belebten Strandpromenade stößt die Ankunft des Wünschewagen am Leuchtturm Warnemünde auf breites Interesse. In erster Linie ist das Team des ASB heute aber für ihre Hauptpersonen zuständig: Ruth und ihr begleitender Ehemann Hans, der sich immer an ihrer Seite befindet und mit ihr gemeinsam diesen besonderen Tag verbringt. Der beliebte Ort an der Westmole, an denen die großen Fährschiffe von und in Richtung Rostock vorbeiziehen, verbindet das Ehepaar emotional in ganz besonderem Maße. Nachdem Ruth durch das Team des Wünschewagen schonend in ihren Rollstuhl umgelagert wird, kann sie ihre Schwester und ihre Tochter in den Arm nehmen, die vor dem Leuchtturm die Ankunft kaum erwarten konnten. Gemeinsam geht es in ein beliebtes Restaurant, und die vereinte Familie kann dort in Ruhe gemeinsame Zeit verbringen.

Was wäre Warnemünde ohne Ostsee? Es ist ein Muss, nach dem Familienessen dem Meer bei strahlender Sonne „guten Tag“ zu sagen. Leider erweist sich der im Vorfeld durch die Wunscherfüller recherchierte barrierefreie Strandzugang als Sackgasse, im wahrsten Sinne des Wortes: Dieser soll erst wieder ab Mai aufgebaut werden, erklärt ein Kioskbetreiber dem Team vor Ort. Und ein anderer Rollstuhlfahrer bestätigt: „Es gibt viel zu wenige barrierefreie Zugänge“. Im Rollstuhl geht es so weit wie möglich an den Strand heran. Es ist offensichtlich, wie bedeutend diese Momente für Ruth sind, die strahlend und umgeben von ihrer Familie auf das blaue Meer schaut.
Nach einem Spaziergang bis kurz vor das Molenfeuer wird es kubanisch: Im windgeschützten Außenbereich einer Bar genießt die Familie an der beliebten Flaniermeile landestypische Getränke. Ruth wirkt glücklich, ihre Familie bei sich zu haben und gemeinsam mit ihr Erinnerungen aufleben zu lassen. Am späten Nachmittag haben die ersten Sonnenstrahlen des beginnenden Frühlings an ihrer wärmenden Kraft eingebüßt, der frische Ostseewind setzt sich zunehmend durch. Es ist der Moment, sich auf den Rückweg zu begeben. Ruth verabschiedet sich von ihren Töchtern, bevor der Wünschewagen mit ihrer glücklichen, aber erschöpften Wünschenden den Weg nach Berlin antritt.

Um ihrem sichtlich geschwächten schwerkranken Fahrgast einen schonenden und schmerzarmen Transport durch das Treppenhaus in ihre Wohnung zu ermöglichen, entscheidet sich das Team des Wünschewagen bereits im Vorfeld dazu, über die Leitstelle des ASB Krankentransportes ein zusätzliches Fahrzeug zur Unterstützung anzufordern. Unkompliziert leistet eine weitere Besatzung kollegiale Hilfe, so dass Ruth am Abend erschöpft, aber glücklich in ihr Bett umgelagert werden kann. An dieser Stelle bedankt sich das Team des Wünschewagen bei den Kollegen des ASB Krankentransportes für die professionelle Unterstützung.

Zu Hause angekommen überreichen die beiden Wunscherfüller ihrem Fahrgast ein paar Fotos von ihr und ihrer Familie, die sie auf dem Rückweg über einen mobilen Fotodrucker für sie ausgedruckt haben. Damit geht für Ruth ein aufregender Tag an der Ostsee zu Ende. Ein Familientag und ein Tag voller schöner Erinnerungen.

 

* Name geändert

 

geschrieben aus der Sicht unseres Wunscherfüllers Daniel

 

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Aktuelle Nachrichten
news-494 Sun, 20 Mar 2022 11:05:23 +0100 Start Ukraine Ankunftszentrum TXL: Großeinsatz für die Berliner Hilfsorganisationen /aktuelles/details/start-ukraine-ankunftszentrum-txl Im Auftrag des Landes Berlin betreiben die Berliner Hilfsorganisationen seit Sonntag, 20. März 2022,  das „Ukraine Ankunftszentrum TXL“ für Flüchtlinge aus der Ukraine auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin-Tegel. Dort werden in einem sogenannten „Bus-Hub“ bis zu 10.000 Menschen täglich empfangen und eine Weiterfahrt in Unterkünfte oder andere Bundesländer organisiert. Zudem können im Ankunftszentrum bis zu 2.600 Geflüchtete vorübergehend untergebracht werden.  

Bereits am 12. März hatten die Berliner Hilfsorganisationen eine Notunterkunft für 500 Geflüchtete eröffnet. Die ASB Nothile und der RV Berlin-Nordwest hatten hierbei eng zusammengearbeitet. Aktuell stehen im festen Gebäude Unterkunftsplätze für über 700 Menschen zur Verfügung. Hinzu kommen weitere Notübernachtungsplätze in Zelten für jene Geflüchteten, die nicht in Berlin bleiben können oder wollen, aber nicht unmittelbar weiterreisen können.

Das neueröffnete Ankunftszentrum für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine bietet vielfältige Versorgungs- und Betreuungsangebote, darunter auch ein Zentrum für medizinische Erstversorgung. Perspektivisch könnten mehr als 12.000 Geflüchtete täglich am TXL-Hub empfangen und in andere Orte in Deutschland weitergeleitet werden oder bei Bedarf auch vorübergehend für wenige Tage im Ankunftszentrum versorgt werden.

„Die fünf Berliner Hilfsorganisationen sind mit großem Engagement rund um die Uhr im neuen Ankunftszentrum in Tegel aktiv. Bekanntgeworden durch ihre reibungslose Organisation und Herzlichkeit bei der Arbeit in den Impfzentren, ist das Bündnis der Berliner Hilfsorganisationen unter dem Motto „Wir helfen Berlin“ jetzt für die Geflüchteten aus der Ukraine im Einsatz. Dieser reicht von der Logistik über das Unterbringungsmanagement bis zur medizinischen und psychosozialen Begleitung der Menschen sowie der Kinderbetreuung und Unterbringung von Haustieren. Große Unterstützung leisten hier auch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Wir alle haben ein Ziel: die aus dem Krieg geflohenen Menschen mit allen Kräften während ihres Aufenthaltes in Berlin zu unterstützen. Auch hier helfen wir Berlin“, sagt Gudrun Sturm, Vorstandsvorsitzende des Landesverbands Berliner Rotes Kreuz e. V.  

ASB: Logistik
„In einer beispielhaften Gemeinschaftsaktion aus Haupt- und Ehrenamt konnten wir innerhalb kürzester Zeit dem ehemaligen Flughafen neue Bedeutung verleihen. Die Berliner Hilfsorganisationen leisten damit einen wichtigen Beitrag, um den geflüchteten Menschen eine erste Anlaufstelle in Berlin bieten zu können. Der ASB ist bei dem Gemeinschaftsprojekt zuständig für den Bereich Lager und Logistik und verantwortet damit die Planung, Koordination und Steuerung aller vor Ort benötigten Materialien, wie Betten und anderem wichtigen Zubehör", erläutert Uwe Grünhagen, ASB-Landesvorsitzender Berlin

Johanniter: Soziale- und psychosoziale Betreuung
Die Johanniter übernehmen im Ankunftszentrum den zentralen Bereich der sozialen, psychosozialen und seelsorgerischen Betreuung und Beratung der Geflüchteten sowie die Sprachmittlung. Zusätzlich betreuen die Johanniter die ankommenden und weiterreisenden Menschen im sogenannten HUB, dem Dreh- und Angelpunkt auf dem Rollfeld des ehemaligen Flughafens. Dazu Björn Teuteberg, Regionalvorstand der Berliner Johanniter: „Allen Geflüchteten, die ihre Heimat sowie enge Familienmitglieder zurücklassen mussten und sich jetzt in einem fremden Land befinden, stehen wir mit unseren Sozialarbeitern, Psychologen, Sozialbetreuern und unserer Fachexpertise rund um die Uhr zur Verfügung. Mit viel Empathie, unserer interkulturellen Kompetenz und der langjährigen Erfahrung im Bereich der Flüchtlingshilfe nehmen wir die Menschen aus der Ukraine in Empfang und geben ihnen für die nächste Zeit bei uns in Deutschland eine Perspektive.“

Malteser: Informationsmanagement und 350 Schlafplätze
Die Malteser übernehmen am neuen Ankunftszentrum in Tegel neben der Betreuung von 350 Schlafplätzen die wichtige Aufgabe der Infoteams. Diese informieren an zentralen Info-Points sowie mit mobilen Teams – erkenntlich an den orangefarbenen Westen – die ankommenden Geflüchteten zu allen Fragen rund um die Abläufe am ehemaligen Flughafen Tegel. Außerdem sind die Teams mit Tablets ausgestattet, um auch darüber hinaus bei der Recherche von weiteren Informationen zu helfen und Fragen zu klären. Dabei geht es oft auch um Fragen der Weiterreise, die ärztliche Versorgung oder um Wohnmöglichkeiten in Deutschland. Die Infopoint-Mitarbeitenden sind zu einem großen Teil mehrsprachig und werden zusätzlich unterstützt von Sprachmittlern in Ukrainisch und Russisch. „Wie auch schon in den Impfzentren, legen wir bei der Schulung der vielen neuen Mitarbeitenden großen Wert darauf, dass sie den Gästen professionell aber vor allem auch mit Herz und Empathie begegnen. Die Menschen, die zu uns kommen, sollen wissen, dass sie willkommen sind und Berlin als hilfsbereite Metropole erleben“, so Henric Maes, Diözesangeschäftsführer der Berliner Malteser. 

Aktuelle Informationen finden Sie unter: www.wirhelfenberlin.de

Pressekontakt:

DRK                        
Regina Kneiding                 
Mobil: 0152 / 520 587 16            
E-Mail: kneidingr[at]drk-swb.de         

ASB
Patricia Dichtl
Mobil: 0176 12130730
E-Mail: p.dichtl[at]asb-berlin.de


> Medieninformation zum Download

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Aktuelle Nachrichten
news-493 Mon, 14 Mar 2022 08:27:00 +0100 Am Flughafen Tegel entsteht ein neues Ankunftszentrum /aktuelles/details/am-ehemaligen-flughafen-tegel-entsteht-ein-neues-ankunftszentrum Noch immer kommen jeden Tag mehr als 10.000 Menschen aus der Ukraine in Berlin an.  Der ASB Berlin arbeitet in diesen Tagen gemeinsam mit den anderen Berliner Hilfsorganisationen unter Hochdruck daran, am ehemaligen Flughafen Tegel ein neues Ankunftszentrum für geflüchtete Menschen aus der Ukraine aufzubauen.

Samstagabend kamen bereits die ersten geflüchteten Menschen in Tegel an. Ein großer Teil der Montagearbeiten für das künftige Ankunftszentrum war zuvor über Nacht durch haupt- und ehrenamtliche Kräfte durchgeführt worden. Insgesamt konnten bis Sonntag bereits rund 500 Betten in den Terminals installiert werden. Außerdem war gemeinsam an der Beschaffung von Dusch- und Toilettencontainern, an Möglichkeiten für Corona-Testung und Versorgung der Geflüchteten gearbeitet worden. Die technische Infrastruktur am stillgelegten Flughafen musste dafür reaktiviert werden.

Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey und Katja Kipping, Berliner Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales informierten sich gestern vor Ort über den Planungsstand des Zentrums, das schnellstmöglich eröffnen soll. Die Unterkunft auf dem Flughafengelände wird derzeit weiter ausgebaut. Neben den Schlafmöglichkeiten entsteht hier – ähnlich wie in der Oranienburger Straße-  ein Ankunftszentrum für ukrainische Flüchtling, in welchem sie beraten, registriert und dann weiterverteilt werden sollen.

Wir helfen Berlin“ steht – wie schon bei den Impfzentren - wieder auf den Funktionswesten der Helferinnen und Helfer. Unter diesem Motto wird auch diese wichtige Aufgabe gemeinsam bewältigt.
Sie wollen uns unterstützen? Wir suchen dringend Verstärkung in den Bereichen Versorgung, Koordination, Aufbau und Lageristik.  Bewerbungen bitte an ukrainehilfe@asb-berlin.de

 

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Aktuelle Nachrichten
news-492 Fri, 04 Mar 2022 15:45:27 +0100 Menschen aus der Ukraine jetzt sinnvoll helfen /aktuelles/details/menschen-in-der-ukraine-jetzt-sinnvoll-helfen Uns haben in den letzten Tagen sehr viele Fragen erreicht, wie man den Menschen aus der Ukraine am besten helfen kann. Deshalb haben wir einen kleinen Überblick für Sie zusammengestellt.


1.    Geldspenden

Das ist am einfachsten und unkompliziertesten, denn der Transport stellt sich häufig als schwierig heraus.

Ihre Spenden können Sie unter anderem gut an folgende Adressen spenden:

  • Aktion „Deutschland Hilft“
  • ASB Deutschland
  • Voices of Children
  • UNO Flüchtlingshilfe
  • Diakonie
  • Polnische Humanitäre Aktion
  • Unicef
  • Ärzte ohne Grenzen
  • Unite Help Ukraine
  • Caritas
  • Deutsches Rotes Kreuz
  • SOS Kinderdorf
  • Betterplace.org
     

2.    Sachspenden

Diese Sachspenden werden überwiegend benötig:

  • Medikamente
  • Powerbanks und Batterien
  • Mobiltelefone mit Sim-Karte
  • Campingkocher mit Gaskartuschen
  • Lebensmittelkonserven
  • Babynahrung
  • Erste-Hilfe-Kästen
  • Hygieneartikel
  • Trekking Zubehör

Kleidung wird mittlerweile nicht mehr so dringend benötigt.
Trotzdem nehmen unterschiedlich Vereine/ Organisationen verschiedene Sachspenden an. Am besten schauen Sie vorher auf einer entsprechenden Social Media Seite nach, da diese zurzeit am häufigsten aktualisiert werden.
Sie helfen den Helfenden sehr beim Sortieren, wenn Sie die abgegebenen Taschen/ Beutel beschriften oder eine Liste mit dem Inhalt mitgeben.  

Dort können Sie Ihre Sachspenden am besten spenden:

  • Pilecki-Institut
  • Ukraine Hilfe Berlin e.V.
  • Ukraine-Hilfe Lobetal – cura hominum e. V.
  • Wir packen’s an e.V.


3.    Transport

Es macht wenig Sinn, auf eigene Faust unkoordiniert loszufahren, um ukrainischen Flüchtlingen zu helfen, da es die Infrastruktur vor Ort nur noch mehr überlasten würde. Unter folgenden Links können Sie sich anmelden, um sinnvoll helfen zu können.

  • Ukrainehelpberlin
  • Mission Lifeline
  • Transporthilfe für ukrainische Flüchtlinge
  • Wer privat fährt, kann sich hier anmelden


4.    Hilfe bei der Ankunft

  • Telegram-Gruppe
  • Michfelledts


5.    Übersetzung

  • Online-Magazin Medwatch

 
6.    Unterkünfte

  • Elinor
  • Google-Maps-Karte mit Unterkünften
  • Wohnungen und Zimmer für Kriegsflüchtlinge
  • Weitere Unterkünfte


7.    Juristische Hilfe

  • Netzwerk Berlin Hilft
  • Refugee Law Clinic Berlin
     

8.    Private Hilfe allgemein

  • #LeaveNoOneBehind
  • Volunteer Planner
     

9.    Demonstrieren

  • #standwithukraine
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Aktuelle Nachrichten
news-491 Thu, 03 Mar 2022 13:06:49 +0100 Solidarität mit den Menschen aus der Ukraine /aktuelles/details/solidaritaet-mit-den-menschen-aus-der-ukraine Berlin bereitet sich auf die Aufnahme Tausender Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine vor. Der ASB Berlin steht den Ukrainer:innen entschlossen zur Seite und bereitet sinnvolle Hilfsangebote vor. Neben der engen Abstimmung mit dem ASB Bundesverband, der insbesondere die Auslandshilfe des ASB koordiniert, sind wir im Kontakt mit den Senatsverwaltungen, weiteren koordinierenden Stellen des Landes sowie den anderen Berliner Hilfsorganisationen, um gut vorbereitet zu sein und kurzfristig helfen zu können.

Gleichzeitig haben wir eine Task-Force aus Haupt- und Ehrenamtlichen eingesetzt, um Hilfsaktivitäten in Berlin zu entwickeln, Informationen zu bündeln und konkrete Aktionen wirkungsvoll umzusetzen. Erste Informationen zum Auftakt folgen hier in Kürze.

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Aktuelle Nachrichten
news-490 Tue, 01 Mar 2022 16:42:43 +0100 Das Wichtigste im Überblick: FAQ zur Ukraine Nothilfe des ASB /aktuelles/details/faq-zur-ukraine-hilfe-des-asb Allgemeines zu Hilfsmaßnahmen
  • Der ASB ist seit 2015 in der Ukraine mit einem eigenen Länderbüro in Kiew und seit 2008 auch mit einem Büro in Sieverodonetsk tätig. Neben dem ASB ist der ukraini-sche Samariterbund SSU als Partner seit 1993 in vielen Regionen des Landes aktiv.
  • In Abstimmung mit dem Auswärtigen Amt als Zuwendungsgeber wurden alle Aktivitä-ten dies- und jenseits der Kontaktlinie seit dem Einmarsch der russischen Truppen eingestellt. Ein internationaler Mitarbeiter des ASB hat bereits in der vergangenen Woche das Land verlassen. Lokale Mitarbeiter*innen und deren Familienangehörige (21 Personen) wurden von Sieverodonetsk in den Westen des Landes evakuiert und verbleiben bis auf weiteres dort. Die Mitarbeitenden des Büros in Kiev sind wohlauf, wenngleich die Stadt inzwischen von russischen Truppen umzingelt und blockiert ist. Der Fokus unserer Tätigkeiten liegt aktuell auf der Sicherheit der lokalen Mitarbei-ter*innen und Partner. Die kommenden Tage und Wochen werden zeigen, ob, wo und wie die Arbeit wiederaufgenommen werden kann.

Anrainerstaaten:

  • Unterstützt vom ASB helfen Samariter-Partner in Polen, Ungarn, der Slowakei und in Rumänien ankommenden Flüchtlinge aus der Ukraine mit notwendigen Hilfsgütern und medizinischer Versorgung.
  • Das FAST „Emergency Medical Team“ (EMT) des ASB bereitet aktuell einen potenziel-len Einsatz in der Slowakei vor.
  • Die ASB-Landesverbände und -Gliederungen bereiten sich auf die Versorgung und Unterbringung von ankommenden Flüchtlingen aus der Ukraine in Deutschland vor.

Wie kann ich mich von Deutschland aus für die Menschen engagieren?

  • Der beste Weg jetzt zu helfen sind Geldspenden (www.asb.de)
  • Damit ermöglichen Sie dem ASB, genau das zu beschaffen, was die Men-schen in der Krisenregion – auf der Grundlage einer professionellen Be-darfserhebung – wirklich brauchen. So wird garantiert, dass die Hilfsgüter auch dem lokalen Kontext angepasst sind.
  • Geldspenden sind somit effizienter und beanspruchen – anders als Sach- und Materialspenden – in einer Katastrophensituation keine knappen Ressour-cen wie Transport-, Personal- und Lagerkapazitäten.

Kann ich ehrenamtlich direkt vor Ort helfen?

  • Viele Bürgerinnen und Bürger möchten in Krisenfällen selbst vor Ort als freiwillige Helferin oder freiwilliger Helfer mit anpacken. Der ASB bedankt sich ausdrücklich für diese Hilfsangebote, bittet jedoch um Verständnis da-für, dass wir diese Hilfe in den meisten Fällen nicht annehmen können.
  • Die Mitarbeit in humanitären Hilfseinsätzen im Ausland setzt eine fundierte
  • Ausbildung und mehrjährige Erfahrung voraus, wie beispielweise Kenntnisse über die kulturellen Gepflogenheiten, Sprachkenntnisse oder Kenntnisse der Si-cherheitslage.

Nimmt der ASB Sachspenden entgegen?

  • Wir wissen Ihr Hilfsangebot zu schätzen. Allerdings nehmen wir für Hilfsprojekte im Ausland keine privaten Sachspenden an.
  • Im Einzelfall entscheidet der ASB mit Anbietern von Sachspenden, ob ein Trans-port in das jeweilige Projektgebiet sinnvoll ist.
  • Wichtige Kriterien hierfür: Die Kosten für Verpackung und Transport dürfen den Wert der Sachspenden nicht übersteigen; die Sachspenden müssen standardisiert sein, damit sie zollrechtliche Bestimmungen erfüllen; die Sachspenden müssen den im Krisengebiet vorherrschenden kulturellen Bedürfnissen entsprechen.

Wieviel Prozent einer Spende fließen tatsächlich in die Hilfsprojekte des ASB?

  • Mindestens 95 Prozent der Spenden, die beim ASB eingehen, werden in die Pro-jektarbeit gegeben. Die weiteren 5 Prozent fließen in die Aktions- und Betriebs-kosten des ASB.
  • Der ASB hat sich zum sorgsamen Umgang mit Spendengeldern verpflichtet und ist daher Mitglied im Deutschen Spendenrat.
  • Wie gewährleistet der ASB, dass Spendengelder nicht in falsche Hände ge-raten?
  • Der ASB ist eine zivilgesellschaftliche Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation und arbeitet unabhängig von Regierungen. Wir verfügen über strenge interne Kon-trollmechanismen, um Korruption vorzubeugen.
  • Die Umsetzung der dem ASB anvertrauten Spenden wird von eigenen Mitar-beiter*innen gewährleistet und überwacht.Die Hilfeleistungen finden durch eigene internationale oder lokale Mitarbeiter*innen statt bzw. über vertrauenswürdige, langjährige lokale Partner. Sie werden niemals an Regierungen weitergegeben.

Stand: 01.03 2022

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Aktuelle Nachrichten
news-489 Thu, 24 Feb 2022 13:22:21 +0100 Arbeiter-Samariter-Bund verurteilt Angriff auf die Ukraine /aktuelles/details/arbeiter-samariter-bund-verurteilt-angriff-auf-die-ukraine Köln/Berlin, 24.02.2022 – Als Hilfsorganisation ist der Arbeiter-Samariter-Bund den humanitären Werten und der UN-Charta verpflichtet. „Wir verurteilen jede Form des Kriegs, denn Krieg bringt Leid und Not über die Menschen. Deshalb verurteilen wir den Angriff auf die Ukraine entschieden“, sagte der ASB-Bundesvorsitzende Knut Fleckenstein.

Der ASB engagiert sich seit Jahrzehnten mit Hilfsprojekten in der Ukraine. „Der ASB setzt alles daran, seine humanitäre Hilfe für die Menschen in der Ukraine fortzusetzen. Wir bereiten uns auch – gemeinsam mit unseren Partnern von Samariter International – auf mögliche Unterstützungsleistungen in den Anrainerstaaten vor“, sagte Fleckenstein.

„Unsere Solidarität gilt den Menschen in der Ukraine, unseren ASB-Kolleginnen und Kollegen vor Ort und unserer langjährigen Partnerorganisation, dem Ukrainischen Samariterbund (SSU). Wir werden sie nicht im Stich lassen“, sagte Fleckenstein.

Die ukrainischen Samariter sind eine von 20 Mitgliedsorganisationen von ‚Samaritan International‘, einem Zusammenschluss mehrerer europäischer Hilfs- und Wohlfahrtsverbände.
 

Pressekontakt

Dorothee Winden

Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Telefon : 030/2325786-122
d.winden@asb.de

ASB-Bundesgeschäftsstelle Berlin
Friedrichstraße 194-199
10117 Berlin

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Aktuelle Nachrichten
news-488 Thu, 24 Feb 2022 12:45:52 +0100 Politische Woche im Freiwilligen Sozialen Jahr /aktuelles/details/politische-woche-im-freiwilligen-sozialen-jahr In dieser Woche findet die politische Seminarwoche unserer FSJler*innen statt. Nachdem ein Großteil davon leider online stattfinden musste, konnten sich unsere Freiwilligen am Mittwoch endlich mal wieder in Präsenz sehen. Grund dafür war eine Stadtführung des Vereins „querstadtein“ zum Thema „Berliner Migrationsgeschichten“. 

Der Stadtführer Abohanna ist 2015 aus der syrischen Hafenstadt Latakia nach Deutschland gekommen und erzählte mithilfe vieler Anekdoten von seiner persönlichen Entwicklung und der vieler anderer Migranten in Deutschland. Es ging um Einsamkeit durch Sprachbarrieren, dem Ausleben der eigenen Religion, Hindernissen, die Migranten in den Weg gestellt werden und besonderen Orten.

Teils ernst und teils spielerisch haben unsere Freiwilligen so eine ganze Menge während dieser zwei Stunden lernen können und werden mit Sicherheit in der einen oder anderen Situation noch lange an diesen Seminartag zurückdenken.   

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news-487 Mon, 21 Feb 2022 19:21:44 +0100 Verabschiedung der Bundeswehr im Impfzentrum ICC /aktuelles/details/verabschiedung-der-bundeswehr-im-impfzentrum-icc Heute endete der Einsatz der Bundeswehr im Impfzentrum ICC. Seit der Eröffnung am 15. Dezember 2021 hatten Soldatinnen und Soldaten in allen Bereichen des Impfzentrums von der Anmeldung über den Impfstofftransport bis zum Austeilen von Lollies mitgeholfen. Besonders in den Impfstraßen und der Kinderimpfstraße waren sie im Einsatz. Detlef Kühn, stellv. ASB-Landesvorsitzender Berlin bedankte sich anlässlich der heutigen Verabschiedung herzlich für die Unterstützung. „Mit dem heutigen Tage endet ein Kapitel der Amtshilfe zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Wir bedanken uns für die gute Aufnahme und Integration ins Team. Wir werden auch in Zukunft bereitstehen, gerne wieder zu helfen, und hoffen, dass der Impferfolg auch noch die Letzten überzeugen wird“, erklärte General Uchtmann zur offiziellen Verabschiedung der Bundeswehr aus dem Impfzentrum ICC. Dr. Albin, Leiter des Büros der Senatorin für Gesundheit bedankte sich bei den Einsatzkräften: „Die Impfkampagne war ein zentrales Instrument der Pandemieabwehr. Allen Einsatzkräften gilt unser tiefer Dank. Die Corona-Einsätze waren und sind ein sehr positives Beispiel der Zivil-Militärischen-Zusammenarbeit der jüngsten Geschichte.“

Ein herzliches Dankeschön des ASB sprach der stellv. ASB-Landesvorsitzender Berlin Detlef Kühn den Soldatinnen und Soldaten aus: „Wir hatten einen gemeinsamen Feind, die Covid 19 Pandemie, die wir hier im ICC, im Hanger 4 des Flughafen Tempelhof und im Erika Hess Eisstadion, in Berlin-Wedding, mit der von Ihnen gewährten Amtshilfe, bekämpfen mussten. Das Ergebnis war beeindruckend und wir sagen allen eingesetzten Kräften ein sehr herzliches Dankeschön, für Ihren Einsatz, Ihre Zuverlässigkeit, ihre Fähigkeiten und da meine ich insbesondere ihren sensiblen Umgang mit den Menschen vor Ort und Ihr Durchhaltevermögen.“

76 Soldatinnen und Soldaten waren zur Eröffnung im Impfzentrum ICC eingesetzt. Hier arbeiteten sie anfangs vor allem in den sensibelsten Bereichen, wo es auf 100 Prozentige Verlässlichkeit ankommt. Mit der Einstellung weiterer Mitarbeitender, wurde die Unterstützung durch die Bundeswehr nach und nach abgebaut. Für Dr. Sarah Maaß, Geschäftsführerin ASB Nothilfe Berlin gGmbH ein echter Gewinn: „Was ich wirklich herausragend fand, war mit welcher Herzlichkeit und Professionalität die Soldaten uns unterstützt haben. Es war eine Freude, sie in unserem Team zu haben. Wir bedanken uns ganz herzlich, ohne euch wäre ein so schneller Start im ICC nicht umsetzbar gewesen.“

 

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Aktuelle Nachrichten
news-486 Wed, 16 Feb 2022 10:55:21 +0100 Freiwilligendienst ganz ehrlich - der neue Weblog /aktuelles/details/freiwilligendienst-ganz-ehrlich-der-neue-weblog Elisabeth Ridder gibt in ihrem Blog einen ehrlichen Einblick in das „Spektrum: Freiwilligendienst“ und nimmt ihre Leser:innen mit auf ihre persönliche Reise im Bundesfreiwilligendienst beim ASB-Landesverband Berlin. > zum Weblog

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Aktuelle Nachrichten
news-485 Tue, 01 Feb 2022 19:01:55 +0100 Das Bildungsprogramm 2022 ist online /aktuelles/details/bildungsprogramm-2022-ist-online
Wer sich im sozialen und medizinischen Beruf fortbilden möchte, dem bietet die ASB-Akademie Berlin ein breitgefächertes Angebot vom Rettungs- und Sanitätsdienst über den Bevölkerungsschutz bis zu Deeskalationstraining, Stressmanagement und Führungskräftequalifikation. Im neuen Bildungsprogramm 2022 finden Sie alle Seminare im Überblick. > Zum Bildungsprogramm

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Aktuelle Nachrichten
news-484 Fri, 28 Jan 2022 13:01:45 +0100 Katastrophenschutz - Neues Seminar im Freiwilligendienst /aktuelles/details/katastrophenschutz-neues-seminarangebot-im-freiwilligendienst Am 18. Januar hat ein weiterer Seminartag für uns Freiwilligendienstleistende stattgefunden. Thema dabei war der Katastrophenschutz (KatS) und zum ersten Mal gab es extra hierfür eine Kooperation zwischen dem ASB Berlin und dem Hochwasserkompetenzzentrum Köln (HKC). Aufgrund der aktuellen Corona-Situation musste der gesamte Seminartag leider online stattfinden, aber trotzdem stand ein sehr spannendes und breit gefächertes Programm für uns bereit.  

Wir sind gemeinsam mit Boris Michalowski, dem Fachdienstleiter des Katastrophenschutzes und der Notfallversorgung des ASB Berlin, in den Tag gestartet. Er hat uns eine Einführung in das Thema Katastrophenschutz gegeben und uns mithilfe von Tools wie Menti, Flinga-Boards und der #gerneperDU-Regel Grundlagen zu diesem Bereich nähergebracht. Außerdem standen Themen wie das Hilfeleistungssystem und die Akteure im KatS auf der Agenda.  

Im Anschluss daran haben wir uns damit beschäftigt, was ein länger anhaltender Stromausfall von mindestens 48 Stunde für eine Stadt bedeuten würde. Im Fokus dabei standen die Elemente „Haushalt, Kommunikation und Verkehr“. Nach einem kurzen Exkurs in den Bereich „Einheiten und Fahrzeuge im KatS“ ging es dann für uns an ein realeres Einsatzszenario –  Stromausfall in Köpenick. Welche Einheiten bringen wir zum Einsatz? Welche Fahrzeuge werden die Einheiten nutzen? Welche Aufträge sind Bestandteil der Hilfeleistung?

Nach einer Lunch Break ging es dann mit Thomas Hartmann und Gregor Schmitt vom HKC weiter mit dem Thema Hochwasser. Mithilfe eines digitalen Whiteboards haben wir gemeinsam überlegt, was wir im Falle von Hochwasser wie sehr schützen würden und haben dazu ein Ranking erstellt. Unser Ergebnis: top Priorität hat ein Wohngebiet, ganz unten standen bei uns Brachland und Ackergebiet. Doch wieso sollte man überhaupt priorisieren? Sollte man nicht versuchen, alles zu schützen? Nein, denn das geht in den meisten Fällen gar nicht. Deshalb spricht man auch nicht von Hochwasserschutz, sondern von Risikomanagement – eine Lektion, die im weiteren Verlauf des Seminares noch sehr wichtig wurde.  

Im Anschluss daran haben wir gemeinsam mit Gregor Schmitt Grundlagen der Führung und Leitung besprochen und erfahren, dass die Aufgaben der Leitung darin bestehen, Maßnahmen zu veranlassen und Einsatzkräfte möglichst wirkungsvoll einzusetzen. Der Einsatzerfolg hängt also im Wesentlichen vom reibungslosen Funktionieren der Einsatzleitung ab. Außerdem haben wir noch das Führungssystem besprochen, die Durchführung von Stabsarbeit und den Gebrauch von Lagekarten.  

Um unser erworbenes Wissen nun auch mal anwenden zu können, haben wir zum Abschluss eine Stabsübung zum Thema „Hochwasser an der Lippe“ durchgeführt. Das erste Szenario war sehr einfach, denn wir mussten nur eine Straße sperren, doch es ging über eine ungeschützte Trinkwasseranlage bis hin zu einem gefährdeten Wohngebiet in Datteln. Da es dort sehr windig war, haben sich auf dem Wasser hinter dem Deich immer höhere Wellen gebildet. Nach einer Lagebeschreibung war uns schnell klar: es ist zu spät, um den Deich noch weiter zu erhöhen und es blieb uns nichts Anderes übrig als zu evakuieren. Für Personen, die sich nicht selbst evakuieren können, sollte eine extra Telefonnummer eingerichtet werden und wir wollten alle Menschen dazu auffordern, einander zu helfen, um Ressourcen zu sparen und wenn nötig an anderer Stelle einsetzten zu können.

Durch die verschiedenen Szenarien und unterschiedlichen Handlungsmethoden haben wir gelernt, dass es nicht den einen richtigen Weg gibt, sondern dass jeder Fall von Hochwasser individuell ist und immer aufs Neue nach andere Maßnahmen und Ideen verlangt. „Sie wissen es auch nicht immer alles genau, aber sie müssen alle Entscheidungen treffen, die auch Auswirkungen auf die Zukunft haben.“, so Gregor Schmitt über die Einsatzleitung.

Was wir Freiwillige aus dem Seminartag für uns mitnehmen können ist, dass der KatS ein unverzichtbarer Bestandteil der Gefahrenabwehr ist und wir alle ein Teil davon werden können und das betrifft auch alle anderen. Ob im Sanitätsdienst, im Betreuungsdienst, im Verpflegungsdienst, im Bereich Technik und Sicherheit oder in der Führungsunterstützung - es ist für jeden etwas dabei.  
Wir bedanken uns sehr herzlich bei Boris Michalowski, Thomas Hartmann und Gregor Schmitt für all die Informationen rund um den Katastrophenschutz und für den tollen Seminartag!

 

E. Ridder (Bundesfreiwillige in der Öffentlichkeitsarbeit des ASB Berlin)

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Aktuelle Nachrichten
news-479 Wed, 12 Jan 2022 15:37:24 +0100 Sonderimpfaktion: Impfstoffwahl im Impfzentrum ICC /aktuelles/details/sonderimpfaktion-im-icc Seit Montag, den 10. Januar findet im Internationalen Kongress Centrum ICC Berlin eine Sonderimpfaktion statt. Wer sich gegen Corona impfen lassen möchte, kann unabhängig vom Alter zwischen den beiden hochwirksamen Impfstoffen Moderna und BioNTech wählen. Beide Impfstoffe schützen sehr gut vor schweren Erkrankungen.

Die Sonderaktion mit freier Impfstoffwahl ist bis zum 21.01.2022 befristet. Einen Termin können Sie online oder über die Impfhotline unter (030) 9028 2200 buchen.

 

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Aktuelle Nachrichten
news-480 Wed, 29 Dec 2021 12:44:00 +0100 Video: Franziska Giffey zu Besuch im Impfzentrum ICC /aktuelles/details/video-franziska-giffey-zu-besuch-im-icc Die Regierende Bürgermeisterin von Berlin, Franziska Giffey, und die Senatorin für Wissenschaft, Forschung, Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Ulrike Gote, waren heute zu Gast in unserem Impfzentrum ICC. Giffey und Gote absolvierten dort eine Führung durch das Impfzentrum einschließlich des Teilbereichs Kinderimpfen.

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Aktuelle Nachrichten
news-481 Wed, 29 Dec 2021 09:35:00 +0100 Franziska Giffey: Liebe Berlinerinnen und Berliner! Lassen Sie sich impfen. /aktuelles/details/franziska-giffey-liebe-berlinerinnen-und-berliner-lassen-sie-sich-impfen Der Landesvorstand und die Geschäftsführung haben heute die regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey, Gesundheitssenatorin Ulrike Gote und Generalleutnant Schelleis in unserem Impfzentrum im ICC-Kongresszentrum begrüßt. Ein gemeinsamer Rundgang umfasste auch den Besuch des Kinderimpfbereiches. Wichtigstes Ziel laut Franziska Giffey sei es jetzt, das Durchboostern der kritischen Infrastruktur zu erreichen. Elementare Dienste wie die Krankenversorgung, Rettungsdienste oder Polizei müssten unbedingt aufrechterhalten bleiben.  

Berlin strebt bis Ende Januar eine Quote bei Erstimpfungen von 80 Prozent an. Derzeit liegt sie laut dem aktuellen Lagebericht des Senats bei knapp 75 Prozent: „Wir haben das Ziel, bei der Gesamtbevölkerung auf 80 Prozent vollständige Impfung zu kommen. Das bedeutet aber, dass wir auch weiter dafür werben müssen. Und dass wir noch viele Menschen davon überzeugen wollen, diesen Schritt zu gehen. Deshalb sind wir heute hier, weil es eben noch einmal darum geht, aufzurufen: Liebe Berlinerinnen und Berliner! Lassen Sie sich impfen.“

Das Impfzentrum im ICC war am 15. Dezember zeitgleich mit dem Start der Kinder-Impfkampagne in Betrieb gegangen. Bis zu 3.000 Impfungen pro Tag können in dem ehemaligen Kongresszentrum durchgeführt werden, 500 weitere für die Fünf- bis Elfjährigen.  

Nach den 14 Tagen, an denen wir bereits dort impfen, können wir ein positives Resümee ziehen: Die Prozesse funktionieren einwandfrei und es konnten bereits etliche Impfgäste empfangen werden.   
 
Einen Termin können Sie online oder über die Impfhotline unter (030) 9028 2200 buchen. Wir sind täglich von 9 bis 18.00 Uhr geöffnet.  

Fotos: ASB Berlin/ D. Kühn

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Aktuelle Nachrichten
news-482 Tue, 28 Dec 2021 12:09:00 +0100 Mit dem ASB Wünschewagen ins Olympiastadion /aktuelles/details/mit-dem-asb-wuenschewagen-ins-olympiastadion Der letzte Wunsch des Jahres 2021 kam von einem großen Fußballfan. Wir konnten für unseren Fahrgast in enger Zusammenarbeit mit dem Hertha BSC einen ganz besonderen Abend im Olympiastadion organisieren.

Eine Mitarbeitende des Hospizes schrieb uns nach der Fahrt folgende Worte:
„Vielen Dank an das so engagierte Team vom ASB Wünschewagen! Dank euch konnte unserem Hospizgast sein großer Wunsch, seinen Lieblings-Fußballverein BVB `09 noch einmal live zu erleben, erfüllt werden. Herr (…) durfte das Spiel gegen den Hertha BSC im Olympiastadion von einer eigens für ihn und die Begleitpersonen reservierten VIP-Loge aus verfolgen. Dazu genoss er ein „Rundum-Verwöhnpaket“. Er wurde liebevoll durch das Team des ASB Wünschewagens betreut und vom Catering ausgiebig mit Speisen und Getränken versorgt. Völlig beglückt berichtete uns Herr (…) im Anschluss von dem rundum gelungenen Erlebnis, dem guten Essen und den netten Menschen."

An der Organisation waren nicht nur Hertha und wir beteiligt; auch der BVB hat mit einer großen Überraschung zu dieser tollen Wunschfahrt beigetragen hat. Einer seiner Lieblingsspieler - Nico Schulz – nahm für unseren Wünschenden einen persönlichen Gruß auf, den wir ihm dann per Video am Abend des Spiels zeigen konnten. Was gibt es besseres für einen Fan, als einen persönlichen Dank des Lieblingsspielers für die Anwesenheit und Unterstützung im Stadion.

Anm.: Alle Beteiligten auf der Fahrt verfügten über einen tagesaktuellen Covid-Test.

Hannah Summerer (Freiwilligendienstleistende für das Projekt Wünschewagen)

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Aktuelle Nachrichten
news-478 Thu, 23 Dec 2021 17:24:37 +0100 Die heutige Impfaktion im Roten Rathaus war ein voller Erfolg /aktuelles/details/impfaktion-im-roten-rathaus-war-ein-voller-erfolg 120 Kinder zwischen fünf und elf Jahren haben sich heute beim Kinderimpfen im Roten Rathaus ihren ersten Pieks gegen Corona geholt. Für Franziska Giffey handelte es sich dabei um eine Herzensangelegenheit. Die neue Regierende räumt dem Thema Impfen einen hohen Stellenwert beim Kampf gegen die Pandemie ein: "Es wird nur ein guter und wirksamer Schutz da sein, wenn wir eine noch höhrere Impfquote erreichen. Deshalb ist das für mich die absolute Priorität in den nächsten Tagen, dass wir an dieser Stelle noch strärker die Berlinerinnen und Berliner gewinnen."

Koordiniert wurde die heutige Impfaktion federführend durch des ASB Berlin. Bei den Kindern und Eltern kam das Impfen im Amtssitz der Bürgermeisterin sehr gut an. Franziska Giffey sieht schon Wiederholungsbedarf: „Zielmarke 1000 Impfungen im Roten Rathaus!“

Bund und Länder wollen die Impfkampagne auch an Weihnachten aufrechterhalten.

Die Öffnungszeiten der Berliner Impfzentren über die Feiertage sowie die Auslastungsampeln finden Sie auf www.wirhelfenberlin.de

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Aktuelle Nachrichten
news-477 Wed, 22 Dec 2021 17:38:00 +0100 Ankündigung für den 23.12.2021: Kinderimpfen im Roten Rathaus /aktuelles/details/kinderimpfen-im-roten-rathaus Ob in den Impfzentren, im Naturkundemuseum oder im Zoo - letzte Woche sind in Berlin die Impfungen für die Fünf- bis Elfjährigen gestartet. Die Kinderimpfkampagne kommt morgen im Roten Rathaus an. Unter der Koordination des ASB finden morgen zwischen 9.00 und 16.00 Uhr circa 120 Kinderimpfungen vor Ort statt. Mit der Aktion setzt die Regierende Bürgermeisterin von Berlin, Franziska Giffey, wichtige Akzente.

Der Zugang zum Rathaus erfolgt für Erziehungsberechtigte mit ihren Kindern nach Überprüfung der Terminbestätigung am Hauptportal. Erziehungsberechtigte müssen ihren 3 G-Status nachweisen.

Erziehungsberechtigte von Kindern im Alter von fünf bis elf Jahren haben an diesem Tag im Roten Rathaus die Möglichkeit, ihre Kinder mit dem Vakzin von BioNTech/Pfizer gegen Covid-19 impfen zu lassen. Die Begleitung des Kindes durch eine erziehungsberechtigte Person sowie eine Terminbuchung vorab sind zwingend erforderlich. Durchgeführt werden die Impfungen von Mobilen Impfteams. Die Zweitimpfung kann drei Wochen nach der Erstimpfung erfolgen. Auch diese Termine müssen unter service.berlin.de/dienstleistung/330073 oder telefonisch unter 030 9028 – 2200 gebucht werden.

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Aktuelle Nachrichten
news-475 Wed, 15 Dec 2021 17:03:21 +0100 Impfen unter Dinosaurier - Kinderimpfstätte im Naturkundemuseum eröffnet /aktuelles/details/impfen-unter-dinosaurier-kinderimpfstaette-im-naturkundemuseum-eroeffnet Für die nächsten fünf Tage werden im Museum für Naturkunde Kinder zwischen fünf und elf Jahren geimpft. Zur Eröffnung führten Dr. Sarah Maaß, Geschäftsführerin ASB Nothilfe Berlin und Stephan Junker, Geschäftsführer Museum für Naturkunde die neue Familienministerin Anne Spiegel, die designierte Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey, Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci und Bezirksstadträtin Dr. Almut Neumann durch die neue Kinderimpfstätte.

Die ASB-Nothilfe Berlin übernimmt den Betrieb im Auftrag der Senatsverwaltung für Gesundheit. Geimpft wird nach vorheriger Terminvereinbarung von 12-18 Uhr im Café des Museums. Und das Beste: der anschließende Besuch im Naturkundemuseum ist kostenfrei. Nach drei Wochen Pause gibt es dann den zweiten Pieks.

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Aktuelle Nachrichten
news-474 Wed, 15 Dec 2021 12:51:22 +0100 ASB betreibt seit heute größtes Impfzentrum Berlins /aktuelles/details/impfzentrum-icc-eroeffnet Berlin hat seit heute ein drittes Impfzentrum. Im Internationalen Kongress Centrum ICC Berlin können sich pro Tag 4000 Erwachsene und 300 Kinder impfen lassen. Beim Eröffnungstermin mit Führung durchs Impfzentrum bedankte sich Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci bei Albrecht Broemme, der den Aufbau der Impfzentren für das Land Berlin koordiniert, den an der Berliner Impfkampagne beteiligten Hilfsorganisationen und insbesondere dem ASB für die „hervorragende“ Organisation beim Aufbau des Impfzentrums ICC.

„Wir freuen uns, dass wir die Berliner Impfkampagne mit neuen Kapazitäten verstärken können. 4300 Impfungen können im Impfzentrum ICC pro Tag für alle Personen ab 5 Jahren durchgeführt werden. Dass wir das Impfzentrum so kurzfristig in Betrieb nehmen konnten, verdanken wir dem großen Engagement aller Beteiligten. Besonders bei unseren Mitarbeitenden und der Bundeswehr möchten wir uns dafür herzlich bedanken“, erklärt Dr. Sarah Maaß, Geschäftsführerin ASB-Nothilfe Berlin. Geimpft wird Montag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr, Heiligabend von 9 bis 14 Uhr, am 25.12.2021 und 01.01.2022 ist das Impfzentrum geschlossen.

Mit dem Impfzentrum ICC beteiligt sich die ASB-Nothilfe Berlin im Auftrag der Senatsverwaltung für Gesundheit nach Schließung der Impfzentren Erika Heß Eisstadion und Flughafen Tempelhof erneut mit einem Impfzentrum an der Berliner Impfkampagne. Aktuell leistet die ASB-Nothilfe Berlin außerdem an fünf Standorten einen Beitrag zur Überwindung der Pandemie mit der stationären Impfstelle Ring Center 1, den drei mobilen Impfstationen IKEA Tempelhof, Rathauscenter Pankow und Schönhauser Allee Arcaden sowie der Kinderimpfstätte Naturkundemuseum. Mit mobilen Impfteams sind wir außerdem unterwegs in Berufsschulen und Senioreneinrichtungen.

 

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Aktuelle Nachrichten
news-473 Mon, 13 Dec 2021 18:37:26 +0100 Evakuierung nach Fund einer Fliegerbombe /aktuelles/details/evakuierung-nach-fund-einer-fliegerbombe 15.000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen.

Gemeinsam mit den anderen Berliner Hilfsorganisationen, der Berliner Feuerwehr, dem Technischen Hilfswerk und der Polizei stand am Sonntag die wohl größte und komplexeste Evakuierung seit Jahren an. Nachdem am 19. November auf dem Gelände des Jüdischen Krankenhauses eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden worden war, mussten am Sonntag, den 12.12.2021 alle Menschen im Umkreis von 500 Metern für die Bomben-Entschärfung ihre Wohnungen verlassen.

Rund 15.000 Menschen waren von dieser Maßnahme betroffen und viele von ihnen konnten bei Freunden und Familie unterkommen. Alle anderen sollten sich an einem der drei Sammelpunkte am Rande der Sperrzone einfinden, von wo aus sie zum Mercure Hotel MOA Berlin an der Stephanstraße gebracht wurden – mit Shuttlebussen und einem weiteren Bus, der auch Menschen im Rollstuhl transportieren kann. An der Notunterkunft wurden alle Personen mit einem Schnelltest auf das Corona-Virus getestet. Knapp 300 Personen mussten aufgrund akuter Krankheiten oder altersbedingt mit Rettungswagen oder Krankentransportwagen zur Notunterkunft gebracht werden. Die Corona-Pandemie sorgte hier für eine zusätzliche Komplexität. Positiv auf Corona getestete Personen sowie Personen in Quarantäne wurden unter strengen Infektionsschutzmaßnahmen ebenfalls aus dem Sperrkreis gebracht und in der Notunterkunft isoliert.

Die Herausforderung bestand darin, einzuschätzen, wie viele Personen die Polizeikräfte, die im Sperrgebiet seit dem frühen Morgen von Tür zu Tür gingen, auffinden würden – und wie diese transportiert werden müssten. Es sei wie eine Überraschungstüte gewesen, so Hans-Dieter Schwarze, diensthabender B-Dienst des ASB Berlin, mit Führungsunterstützung durch den ELW-2 des ASB an der Koordination des Einsatzes mitwirkte.

Tagelang wurde der Einsatz geplant, die Kommunikationsstruktur zwischen den Hilfsorganisationen und der Feuerwehr aufgebaut und es fanden tägliche Videokonferenzen statt. Doch trotz intensiver Vorbereitung seien Überraschungen und Zwischenfälle vorprogrammiert gewesen. Immer wieder wurden einzelne Anwohner:innen vorgefunden, die davon überzeugt werden mussten, ihre Wohnungen zu verlassen und auch nach 11:30 Uhr kamen noch Personen bei den Sammelpunkten an. Am späten Nachmittag jedoch konnte das Spezialteam der Polizei mit der Entschärfung beginnen. Ab 18:30 Uhr konnten die Anwohner:innen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Berliner Hilfsorganisationen waren noch bis 23:00 Uhr im Einsatz, um hilfsbedürftige Personen aus der Notunterkunft wieder zurück in ihre Wohnungen zu bringen.

Der gesame Einsatz der Berliner Hilfsorganisationen wurde im Führungsstab der Berliner Feuerwehr koordiniert. Dort wirkte Boris Michalowski, Fachdienstleiter Katastrophenschutz, zusammen mit einem DRK-Vertreter als Fachberater Hilfsorganisation mit. "Wir haben am Sonntag einen der komplexesten und längsten Evakuierungseinsätze in einem Wohngebiet mit einer hohen Anzahl von vulnerablen Gruppen erlebt. Dank des hohen ehrenamtlichen Engagements konnten wir diese Lage trotz der 4. Coronawelle bewältigen. Mein Respekt und mein Dank an alle Einsatzkräfte. Unser Motto "Wir helfen Berlin" war am Sonntag gelebte Wirklichkeit."
Der erfolgreiche Ablauf der Evakuierung des Gebietes konnte nur wegen der intensiven Zusammenarbeit zwischen den Berliner Hilfsorganisationen, der Feuerwehr, Technischen Hilfswerk und der Polizei stattfinden. Wir danken all unseren Ehrenamtler:innen und Helfer:innen für ihre Hilfe an diesem außergewöhnlichen dritten Advent!

Elisabeth Ridder

 

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