ASB Landesverband Berlin e.V. - News http://example.com en-gb TYPO3 News Fri, 21 Feb 2020 06:43:39 +0100 Fri, 21 Feb 2020 06:43:39 +0100 TYPO3 EXT:news news-351 Tue, 11 Feb 2020 15:38:52 +0100 Europäischer Tag des Notrufs 112 – Jetzt Ersthelfer bei Berlin Schockt werden https://www.asb-berlin.de/aktuelles/details/europaeischer-tag-des-notrufs-112-jetzt-ersthelfer-bei-berlin-schockt-werden Heute ist europäischer Tag des Notrufs 112. Einmal mehr macht er darauf aufmerksam, wie wichtig Hilfe im Notfall ist. Um diese berlinweit zu verbessern suchen wir hilfsbereite Menschen, die bei unserer Initiative Berlin Schockt mitmachen, sich als Ersthelfer registrieren und im Herznotfall Erste Hilfe leisten. Im Notfall 112 wählen, dann dauert es in Berlin im Schnitt 8-10 Minuten bis professionelle Hilfe eintrifft. Überlebenswichtige Minuten. Denn eine frühzeitige Reanimation kann die Überlebenschancen verdoppeln bis verdreifachen. Ersthelfer in der unmittelbaren Umgebung eines Notfallortes können Leben retten. Über die Berlin Schockt-App können Sie zu Hilfe gerufen werden. Im September 2019 hat Berlin Schockt die neue Ersthelferfunktion gestartet. 114 Ersthelfer haben sich bereits registrieren lassen. Aber es könnten noch viel mehr sein. Je mehr Ersthelfer sich bei Berlin Schockt registrieren, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass im Herznotfall ein registrierter Ersthelfer in der Nähe ist, der zu Hilfe gerufen werden kann.

Sobald der Notruf 112 über die Berlin Schockt App ausgelöst wird, können Ersthelfer in der Nähe zum Notfallort alarmiert werden. Erst wenn ein Ersthelfer einen Notfall übernimmt, werden der Standort des Ersthelfers und der Weg zum Einsatzort übertragen. Lehnt ein Ersthelfer den Einsatz ab, muss er nichts weiter unternehmen. Insgesamt drei Ersthelfer werden so zum Notfallort gerufen, um die Erste Hilfe Maßnahmen ggf. auch mit einem Automatisierten Externen Defibrillator (AED) zu unterstützen. Denn die App weiß außerdem, wo das nächste AED-Gerät zu finden ist.

301 AED-Geräte sind bei Berlin Schockt registriert und wir arbeiten täglich daran, dass es mehr werden. Denn auch hier gilt: Je mehr AED-Geräte registriert sind, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass im Herznotfall eines in der Nähe zu finden ist. Wer einen Defi in einem Einkaufszentrum, einer Behörde, einem Hotel o.Ä. sieht, der noch nicht bei uns registriert ist, kann ihn uns über die App mit Standortkoordinaten und Foto melden. Wir nehmen dann Kontakt mit dem Besitzer auf, um sein Einverständnis zur Registrierung und Veröffentlichung des Defis einzuholen. Wir freuen uns auch, wenn die Unternehmen von sich aus auf uns zukommen und Ihren Defi registrieren lassen.

Machen Sie mit! Werden Sie Ersthelfer bei Berlin Schockt und retten Sie Leben. Sie können sich direkt über die Berlin Schockt App registrieren oder über unser Ersthelferportal: ems.asb-schockt.de
Über die App und www.berlin-schockt.de können Sie Ihren Defi melden.
Wenn Sie Ihr Erste Hilfe Wissen auffrischen möchten, finden Sie hier unsere nächsten Erste Hilfe Kurse.

Mehr zum Europäischen Notruftag und Berlin Schockt erfahren Sie auf www.berlin-schockt.de und aktuell im Tagesspiegel-Artikel: www.tagesspiegel.de/berlin/aufruf-zur-ersthilfe-am-europaeischen-notruftag-europa-waehlt-die-112/25511728.html

 

 

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Aktuelle Nachrichten
news-350 Thu, 30 Jan 2020 15:41:08 +0100 Ehrenamt Aktiv: Hermann Rose berät zur Patientenverfügung https://www.asb-berlin.de/aktuelles/details/ehrenamt-aktiv-hermann-rose-beraet-zum-thema-patientenverfuegung Jeder kann durch Unfall, Krankheit oder Alter in die Lage kommen, dass er wichtige Angelegenheiten seines Lebens nicht mehr selbstverantwortlich regeln kann. Um für diesen Fall vorzusorgen, bietet der ASB Berlin kostenfreie Beratungsgespräche zu den Themen Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung an. Einer dieser Berater ist Hermann Rose, der sich seit sieben Jahren ehrenamtlich für den ASB Berlin engagiert.
Der gebürtige Thüringer ist heute 71 Jahre alt und arbeitete vor seinem Renteneintritt als Krankenpfleger, als Pfarrer und als Klinikseelsorger.

Herr Rose, wie sind Sie zum ASB gekommen?
Ich bin mit Eintritt ins Rentenalter mit meiner Frau von Thüringen nach Berlin gezogen. Ich hatte mir vorher schon überlegt, dass ich die Zeit im Ruhestand gerne für etwas Sinnvolles nutzen wollte. Dann bin ich auf die Annonce des ASB aufmerksam geworden, in der Beraterinnen und Berater rund um das Thema Patientenverfügung gesucht wurden und dachte, das könnte mir liegen. Außerdem passte es gut zu meinen vorherigen beruflichen Tätigkeiten. Dann habe ich es einfach ausprobiert.

Wer nimmt das Beratungsangebot hauptsächlich in Anspruch?
Das sind vorwiegend ältere Menschen oder Menschen, die Erfahrung mit dem Thema im engeren Familien- oder Freundeskreis gemacht haben. Manchmal genügt als Anlass auch ein Film oder ein Buch, in dem das Thema eine Rolle spielt. Wenn es dem Menschen gut geht, stehen solche Fragen hingegen seltener im Raum.

Warum engagieren Sie sich für den ASB?
Ich möchte Menschen zur Seite stehen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen wollen. Außerdem kann ich die Erfahrungen aus meinen früheren Berufen als Krankenpfleger oder als Seelsorger sehr gut einbringen.

Gibt es Aspekte bei Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit, die Ihnen besonders am Herzen liegen?
Natürlich ist das Thema Patientenverfügung für viele sehr heikel. Viele Menschen beschäftigen sich nicht gerne damit bzw. verdrängen das Thema mit der Begründung, das habe ja noch Zeit.
Ich möchte darauf hinweisen, dass sich mit einer Patientenverfügung natürlich nicht alles abdecken lässt, was im Krankheitsfall auf einen zukommen kann. Ich empfehle in der Regel, etwa alle zwei Jahre zu überlegen, ob sich mittlerweile etwas Grundsätzliches im Leben verändert hat, ob vielleicht der Gesundheitszustand ein anderer ist oder ob sich im Denken und Fühlen etwas verändert hat. Ich möchte dazu ermutigen, sich regelmäßig neu mit den Fragen zu beschäftigen.

Was waren die bisherigen Highlights in Ihrer Beratertätigkeit?
Ich freue mich immer, wenn Ehepaare zu mir kommen, die sich gemeinsam beraten lassen möchten. Auffällig finde ich dann immer, dass Frauen bei diesen Themen in gewisser Weise mutiger und offener sind als Männer. Männer setzen sich wesentlich seltener damit auseinander. Ich würde mir generell wünschen, dass in den Familien offener mit dem Thema umgegangen wird und dass auch die jungen Familienmitglieder sensibel mit an den Anliegen der Älteren umgehen und deren Bedürfnis, sich mit dem Thema auseinander zu setzen, erst nehmen. Häufig werden sie abgebügelt mit der Aussage ‚Oma, soweit bist Du noch nicht.‘ Manchmal fehlt leider die Sensibilität dafür, dass ältere Menschen selbstverständlich das Recht dazu haben, über das Sterben nachzudenken.  

Was wünschen Sie sich für den ASB?
Grundsätzlich fühle ich mich durch den ASB sehr gut begleitet. Der Austausch in unserem Beraterteam funktioniert sehr gut und wir werden regelmäßig über neues Gesetzesänderungen informiert. Insgesamt wünsche ich mir, dass dieses Beratungsangebot noch häufiger genutzt wird.
Das Sterben gehört nun mal auch zum Leben dazu und ich halte es für wichtig, sich damit auseinander zu setzen. Was ist, wenn ich selbst nicht mehr für mich entscheiden kann, wer soll meine Interessen vertreten, was will ich, wie lange möchte ich künstlich beatmet und damit am Leben erhalten werden? In welcher Umgebung möchte ich sein, möchte ich meinen letzten Lebensabschnitt lieber zu Hause verbringen oder Abstand haben? Möchte ich meine Organe zur Spende freigeben? Das sind alles sehr spezifische Fragen. Bei diesen Fragen handelt es sich nicht um eine Entscheidung, die einfach „irgendwann“ ansteht, sondern um eine Lebensentscheidung.

 

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Aktuelle Nachrichten
news-349 Tue, 28 Jan 2020 18:31:01 +0100 Spielbank Berlin spendet 7.500 Euro für die ASB Akademie https://www.asb-berlin.de/aktuelles/details/spielbank-berlin-spendet-7500-euro-fuer-die-asb-akademie Über eine großzügige Spende freute sich vergangene Woche unsere ASB Akademie. In seiner Funktion als Beiratsmitglied der Spielbank Berlin spendete Dr. Karl Kauermann dem ASB Berlin 7.500 Euro. Der Unternehmer und ehemalige Vorstandsvorsitzende der Berliner Volksbank Dr. Karl Kauermann setzt sich als unser Präsidiumsmitglied regelmäßig für die gemeinnützigen Projekte des ASB Berlin ein.

Die ASB-Akademie wurde ins Leben gerufen, um Ehrenamtliche, Mitarbeiter und externe Kunden im Bereich Sanitäts- und Rettungsdienste zu schulen und weiterzubilden. Uwe Grünhagen, Vorstandsvorsitzender ASB Berlin, ist dankbar für die Unterstützung der Spielbank: „Die ASB Akademie ist ein wichtiges Projekt, um unsere Ehrenamtlichen wie auch unsere Mitarbeiter fortbilden zu können. Mit dem Geld der Spielbank haben wir die Küche in unseren Akademieräumen in der Seestraße eingerichtet, um unsere Kursteilnehmer während der Fortbildungen zu versorgen. Die großzügige Spende der Spielbank Berlin trägt dazu bei, dass wir unsere wichtige Arbeit auch in Zukunft auf hohem Niveau fortsetzen können.“

Die Spielbank Berlin unterstützt nicht nur seit vielen Jahren kulturelle und sportliche Events der Bundeshauptstadt, sondern ermöglicht auch ihren Beiräten die Unterstützung von unterschiedlichen sozialen Einrichtungen, Projekten und Vereinen aus dem Budget eines eigenen Fördertopfes. „Die Förderung gemeinnütziger Initiativen und Projekte ist der Spielbank Berlin ein ganz besonderes Anliegen“, so Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer der Spielbank. „Wir freuen uns sehr, dass wir die ASB-Akademie unterstützen und damit einen Beitrag leisten können, um die Ehrenamtlichen und Mitarbeiter des ASB bei der Weiterbildung zu fördern. Daher begrüßen wir die Entscheidung unseres Beiratsmitglied Dr. Karl Kauermann, dem ASB an dieser Stelle zu helfen.“

Für die großzügige Spende möchten wir uns herzlich bedanken.

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Aktuelle Nachrichten
news-348 Thu, 23 Jan 2020 10:55:38 +0100 Sama Berlin ELW2 an alle - Funkspruch zum 55sten Jubiläum https://www.asb-berlin.de/aktuelles/details/sama-berlin-elw2-an-alle-funkspruch-zum-55sten-jubilaeum Der erste Funkleitwagen meldete sich mit Sama Berlin 100, gefunkt wurde analog und geplant auf dem Papier. Als die Fachgruppe Führung und Kommunikation (FüKom), ehemals Fernmeldedienst des ASB Berlin, vor 55 Jahren gegründet wurde, spielten Computer und Digitalfunk noch keine Rolle.

„Die Funkgespräche wurden in ein Funktagebuch notiert. Das gibt es heute nicht mehr. Jetzt wird alles in den Computer eingegeben. Die ersten Digitalfunkgeräte erprobten wir im Jahr 2009, für den ASB war dies eine wesentliche Verbesserung. Man konnte so in ganz Deutschland den Rettungswagen aus Berlin erreichen.“ erinnert sich Gerd Kunkel, Fernmelder der ersten Stunde.

Heute meldet sich die FüKom mit „Sama – Berlin – ELW2“. Vieles hat sich verändert. Angefangen bei der Technik. Der hochmoderne Einsatzleitwagen 2 (ELW2) ist wie alle Einsatzfahrzeuge des ASB mit Digitalfunk ausgerüstet, es gibt eine Standleitung zur Berliner Feuerwehr u.v.m. „Um der Berliner Bevölkerung qualifiziert Hilfe leisten zu können, muss die FüKom immer auf dem aktuellen Stand der Technik sein. Deshalb freuen wir uns über das modernste Führungsfahrzeug im Berliner Katastrophenschutz, den ELW2. Beim Stromausfall in Köpenick Anfang 2019 bspw. konnten wir die Menschen vor dem Köpenicker Rathaus mit Hilfe des ELW2 mit Strom, Internet und Informationen versorgen. Hier wie bei allen anderen Einsätzen leisten unsere Samariter immer bestmögliche Hilfe. Für ihr wertvolles Engagement möchte sich der ASB-Landesvorstand Berlin bedanken und gratuliert der Fachgruppe herzlich zu ihrem 55sten Jubiläum“, erklärt Detlef Kühn, stellvertretender ASB-Landesvorsitzender Berlin.

Bei allem technischen Wandel ist die Hilfe der FüKom gleichgeblieben. Als eigenständige Einheit im Berliner ASB-Katastrophenschutz stellt sie bei Großeinsätzen die Informationsweitergabe der Einsatzleitung an die Einsatzkräfte sicher. Ob Christopher Street Day, MyFest in Kreuzberg, DFB-Pokalfinale oder Bundesligaspiele, die hochqualifizierten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer fehlen bei keinem Großeinsatz. Sie unterstützen die Berliner Feuerwehr an Silvester und waren auch bei den Elbhochwassern im Einsatz, zuletzt im Jahr 2013 in Jessen an der Schwarzen Elster als örtliche Einsatzleitung.

Allein das Engagement der Samariterinnen und Samariter macht diese ASB weit einzigartige Arbeit möglich weiß der Fachgruppenleiter der FüKom Alexander Opalka: „Ohne den Zusammenhalt und das Vertrauen der ehrenamtlichen Helfer geht gar nichts. Ich kann mich immer auf das Team verlassen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Und ich möchte mich bei allen Fernmeldern vor uns bedanken, die uns ausgebildet haben und deren Arbeit wir weiterführen. Wir waren und bleiben ein tolles Team.“
 

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Katastrophenschutz Aktuelle Nachrichten
news-347 Sat, 18 Jan 2020 16:57:02 +0100 Nach schwerem Unfall in Südtirol: ASB holt Schwerverletzte zurück nach Deutschland https://www.asb-berlin.de/aktuelles/details/nach-schwerem-unfall-in-suedtirol-asb-holt-schwerverletzte-zurueck-nach-deutschland Zwei Wochen liegt der tragische Verkehrsunfall in Südtirol zurück. Die beiden Jugendlichen, die den Unfall schwerverletzt überstanden haben, sind seit Donnerstag wieder in ihrer Heimat und werden dort weiterbehandelt. Einer der beiden Schwerverletzten ist immer noch ohne Bewusstsein. Den Rücktransport nach Deutschland stellten der Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland und die Partnerorganisation, das Weisse Kreuz in Südtirol, kostenlos bereit.

Den Weitertransport vom Flughafen Tegel zu ihrem Endziel übernahm der Intensivtransportwagen des ASB Berlin. "Als einziger Intensivtransportwagen des ASB im Nordosten Deutschlands war es für uns selbstverständlich, unseren Beitrag dafür zu leisten, dass der schwerletzte Jugendliche in seine Heimat zurück verlegt werden konnte. Auch einen großen Dank an unseren ITW-Kooperationspartner, das Sana Klinikum Lichtenberg - dort hatte sich spontan Oberarzt Dr. Matthias Guth bereit erklärt, diesen Transport zu begleiten", so Thomas Jordan, Leiter Rettungsdienst des ASB Berlin.

Der ASB verfügt über Experten für die Organisation und Durchführung solcher Rückführungen aus dem Ausland. Der Rückholdienst ist für ASB Mitglieder und bringt sie, wenn sie im Ausland einen Unfall haben oder erkranken, schnell und unkompliziert nach Hause.
 

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Rettungsdienst Aktuelle Nachrichten
news-346 Thu, 16 Jan 2020 11:38:00 +0100 Profivereine machen Kita: BR Volleys kooperieren mit ASB Kita https://www.asb-berlin.de/aktuelles/details/profivereine-machen-kita-br-volleys-kooperieren-mit-asb-kita Vor wenigen Monaten erst eröffnet, freut sich unsere zweite ASB Kita – die Triftbande - schon über einen tollen Kooperationspartner aus dem Sportbereich: Die Berlin Recycling Volleys. „Profivereine machen Kita“ ist eine Initiative der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und den sechs Berliner Proficlubs. Dabei soll schon bei den Jüngsten die Lust an Bewegung geweckt werden. Dieses Ziel passt perfekt in das Konzept der Triftbande. Denn wie schon in der ASB Hugenottenhofkita spielt auch in unserer neuen Kita die frühkindliche Bewegungsförderung eine große Rolle. Der Sportunterricht läuft dabei in Tandems zwischen Erzieher/ in und Trainer/ in der BR Volleys ab. Jeweils an mindestens einem Tag pro Woche findet eine solche Sporteinheit statt, der Startschuss dafür fiel letzten Freitag. Bei den Kindern stößt die Initiative auf große Begeisterung. „Es ist schön zu sehen, dass auch Kinder, die im Alltag eher still und zurückhaltend sind, richtig aus sich herauskommen und sichtlich Spaß an der Bewegung haben. So kann es weitergehen.“, fasst Erzieherin Isabelle Stolt ihren Eindruck von letzter Woche zusammen.
„Mit der Initiative wollen wir schon bei den Kleinsten den Spaß an der Bewegung wecken. Im besten Fall entwickeln die Kinder eine Leidenschaft für den Sport, der als wichtiger Teil ihres Lebens bestehen bleibt und einen dauerhaften Ausgleich zur Kita und später zum Schule darstellt.“, so Doreen Stolt, Abteilungsleiterin der ASB Kinder- und Jugendhilfe Berlin gGmbH. Bei den Kids kommt der neue Verein hervorragend an. Immerhin gehören die Berlin Recycling Volleys zur nationalen Spitze der Volleyball-Bundesliga und sind in den letzten Jahren schon sieben Mal Deutscher Meister geworden. Für das nächste Sommerfest ist CHARLY, das Maskottchen der Mannschaft und flauschiger Unterstützer, bereits fest eingeplant.

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Aktuelle Nachrichten
news-345 Thu, 19 Dec 2019 10:30:42 +0100 Ehrenamt Aktiv: Ronja Faltis - Jugendvertreterin der Wasserrettung https://www.asb-berlin.de/aktuelles/details/ehrenamt-aktiv-ronja-faltisjugendvertreterin-der-wasserrettung Der Wasserrettungsdienst des ASB betreibt in Berlin elf Außenstationen und zwei Leitstellen an Tegeler See, Dahme und Spree. Ronja Faltis ist 26 Jahre, gebürtige Berlinerin und ist seit ein paar Monaten Jugendvertreterin der Wasserrettung des ASB Berlin. Für den Verband engagiert sie sich bereits seit 13 Jahren. Hauptberuflich arbeitet die 26-Jährige als Referentin für gewerbliche Immobilienfinanzierung und studiert berufsbegleitend Immobilienökonomie.

Hallo Ronja und herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen Amt. Was werden deine hauptsächlichen Aufgabenbereiche als Jugendvertreterin sein?

Danke, ich freue mich sehr darauf. Ich werde in Zukunft Ansprechpartnerin bei Problemen jeder Art und Vertrauensperson unserer jugendlichen Wasserretter sein. Neben dieser neuen Verantwortung bin ich aber weiterhin auch Stationsleiterin unserer ASB Wasserrettungsstation (WRS) am Krossinsee. Als Einsatzleiterin vor Ort werde ich während der Saison von Anfang April bis Ende Oktober weiterhin die meisten Wochenenden auf der Station verbringen. Eine Saison mit bis zu 1000 Stunden im Dienst ist da keine Seltenheit. Bei dem ASB Regionalverband Berlin-Nordost bin ich zusätzlich stellvertretende Regionaljugendvorstandsvorsitzende.

Welche Art von Einsätzen kommen deiner Erfahrung nach in der Wasserrettung am häufigsten vor?

Puh, das ist schwer einzuschränken auf Grund der Vielseitigkeit.
Schwerpunkte auf den Stationen im Oder-Spree Bereich sind auf alle Fälle Bootsunfälle, Badeunfälle, gekenterte Segler oder Vermisstenbergungen. Auf Grund der führerscheinfreien Bedienung von Booten bis 15 PS, kommt es durch Unerfahrenheit vermehrt zu Unfällen mit Sach- und Personenschäden. Bootsbrände durch Kurzschlüsse oder auch Brandstiftungen sind kein Ding der Unmöglichkeit mehr. Auch Überhitzungen, Herzinfarkte sowie diverse Badeunfälle sind während der Sommersaison Teil unserer Herausforderungen, an denen wir stetig wachsen.
Wichtig hier sind unsere ausgebildeten Bootsführer, die eine jahrelange Ausbildung und viel Erfahrung mit sich bringen. Die Ausbildung erfolgt auf den einzelnen Stationen und verlangt viel Wissen, Einfühlungsvermögen, technisches Verständnis und Disziplin ab.

Was machen die Wasserretter während der Saisonpause im Winter?  

Wir haben auch in den Wintermonaten immer etwas zu tun. Denn wir kümmern uns um unsere Boote und unser Material in kompletter Eigenregie. Das heißt, wir nutzen die Wintermonate für Wartungen und Reparaturen jeglicher Art. Unter unseren Wasserrettern gibt es zum Glück etliche Ingenieure, Mechaniker und handwerklich sehr begabte Kollegen. Sie geben ihr Wissen gerne an andere weiter.

Warum engagierst Du dich für die Wasserrettung?

Ich würde meine ehrenamtliche Tätigkeit beim ASB als die „Balance“ bei dem Konstrukt der „Work-Life-Balance“ bezeichnen. Viele meiner engsten Freunde engagieren sich ebenfalls im Wasserrettungsdienst. Ich habe sogar meinen Verlobten hier kennengelernt. Meine Motivation dahinter ist ganz klar auch, dass das Ehrenamt am Leben bleibt. Ich bin seit so vielen Jahren dabei, dass ich den Wasserrettungsdienst als meine zweite Familie bezeichnen würde. Außerdem ist es ein unbeschreibliches Gefühl, wenn man einem Menschen hilft.

Wie bist Du dazu gekommen?

Zur Wasserrettung bin ich durch das Trainingslager auf der WRS am Krossinsee gekommen, an dem ich selbst als Jugendliche teilgenommen habe. Die Trainingslager finden jeden Sommer für eine Woche auf mehreren Stationen parallel statt.  

Gibt es Projekte bei der Wasserrettung, die dir besonders am Herzen liegen?

Auch hier würde ich sofort unsere Trainingslager für den Nachwuchs nennen. Eben weil ich einen sehr persönlichen Bezug dazu habe und sie wahnsinnig viel Spaß machen. Ich selbst bin Betreuerin, seitdem ich 18 Jahre alt bin und obwohl es jedes Jahr sehr anstrengend und mit wenig Schlaf verbunden ist, freuen wir uns immer wieder auf das folgende Jahr. Mit „WIR“ meine ich eine mittlerweile fest eingeschweißte Truppe an Betreuern, auf die ich mich absolut verlassen kann.

Welches waren deine bisherigen Highlights?

Oh, da gibt es eine Menge. Ich habe mich wahnsinnig gefreut, dass ich mit gerade einmal 23 Jahren zur Stationsleiterin gewählt wurde. Unsere Wettkämpfe machen immer großen Spaß. Und allen voran erlebe ich jedes Mal wieder, wie sehr man von seinen Kollegen in der Wasserrettung aufgefangen wird, vor allem nach schwierigen Einsätzen.

Was wünschst Du dir für den ASB Berlin?

Ich wünsche mir, dass die Wasserrettung des ASB von der Öffentlichkeit noch deutlicher wahrgenommen wird und stärkere Beachtung findet. Vielen Berlinerinnen und Berlinern ist nicht bewusst, dass der Wasserrettungsdienst in Berlin rein ehrenamtlich organisiert ist.
Leider kommt es mittlerweile vermehrt zu Behinderungen während unserer Einsätze. Anwohner fühlen sich belästigt, da unsere Boote bei Einsatzfahrten zum Teil sehr laut sind und Wellen schlagen. Nicht selten kommt es hier auch zu Beschimpfungen. Wir sollten die Bevölkerung noch stärker dafür sensibilisieren, warum wir da sind und was genau unsere Aufgaben ist. Denn wir wollen nur helfen.

 

Herzlichen Dank für das Gespräch. Wir wünsche Dir alles Gute für das neue Amt!

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Wasserrettungsdienst Aktuelle Nachrichten
news-344 Fri, 13 Dec 2019 14:24:44 +0100 Der ASB im Imagefilm des Paritätischen Gesamtverbandes https://www.asb-berlin.de/aktuelles/details/asb-im-imagefilm-des-paritaeters Der Paritätischen Gesamtverband hat im September einen neuen Imagefilm unter dem Titel "Wir sind Parität" gedreht. Unsere Wasserrettung hat mitgewirkt und dabei den ASB Berlin als langjähriges Mitglied vertreten.  Der Spot ist circa eine Minute lang geworden und zeigt fünf Paritäter*innen exemplarisch in ihren jeweiligen sehr unterschiedlichen beruflichen Kontexten.
Verbreitet wird der Spot über Social Media und über die Verbandsnetzwerkskanäle des Paritäters. Der Clip wird außerdem demnächst durch die Firma Wartezimmer-TV in verschiedenen Arztpraxen ausgestrahlt.  
Der Paritäter ist einer der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege und steht für Vielfalt, Offenheit und Toleranz. Diese Werte teilen wir als ASB Berlin.

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Aktuelle Nachrichten
news-343 Mon, 09 Dec 2019 18:41:00 +0100 Kältehilfe in Berlin: Schlafsäcke und Thermowäsche an Obdachlose verteilt https://www.asb-berlin.de/aktuelles/details/kaeltehilfe-in-berlin-schlafsaecke-und-thermowaesche-an-obdachlose-verteilt Bereits das dritte Jahr in Folge führte der ASB am Freitag seine bundesweite Kältehilfeaktion für obdachlose Menschen durch. Beteiligt haben sich rund 30 Städte.
Auch in Berlin haben wir am Nikolaustag gemeinsam mit zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern Hilfsgüter an Obdachlose rund um den Stuttgarter Platz verteilt.

„Die Zahl der Wohnungslosen ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen“, erklärt ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch. Deswegen habe sich der ASB entschieden, das Pilotprojekt Kältehilfe nun jährlich umzusetzen: „Gerade in Berlin benötigen Obdachlose unsere stätige Unterstützung", bestätigt Steffen Zobel, Geschäftsführer der ASB Nothilfe Berlin gGmbH.

Eine Übergabe von 100 Schlafsäcken, Thermounterwäsche und Hygienesets fand in Berlin außerdem an den TagesTreff für Wohnungslose und Bedürftige des HVD statt, den wir, wie schon im letzten Jahr, wieder bei seiner Arbeit unterstützen. Ein Bild von der Situation vor Ort machte sich dabei auch die Lichtenberger Bezirksstadträtin Birgit Monteiro, die sich ausdrücklich auch beim ASB Berlin für die Hilfsgüter und das Engagement bedankte.

„Im Namen der ASB Nothilfe Berlin möchte ich mich nochmal für die tolle Unterstützung bei der Verteilungsaktion am vergangenen Freitag bedanken! Ich hatte den Eindruck, dass wir einigen Menschen eine große Freude mit unserer Hilfe gemacht haben, auch wenn wir aufgrund des Wetters nicht so viele Obdachlose angetroffen haben wie erwartet.“ so Stephan Wesche, der die Kältehilfeaktion in Berlin koordiniert hatte.

Mit der Aktion ruft der ASB auch zur Wachsamkeit auf: Für Menschen auf der Straße kann die Kälte lebensbedrohlich werden. Wenn Sie einen obdachlosen Menschen sehen, der offensichtlich Hilfe benötigt, dann sprechen Sie ihn an! Fragen Sie, ob Sie helfen können. Ist die Person nicht ansprechbar, verwirrt, bewusstlos oder kann sich aus anderen Gründen nicht selbst helfen, dann rufen Sie Hilfe und wählen den Notruf 112.

 

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Aktuelle Nachrichten
news-342 Fri, 06 Dec 2019 20:28:14 +0100 Sven Beutner mit Berliner Ehrennadel ausgezeichnet https://www.asb-berlin.de/aktuelles/details/sven-beutner-mit-berliner-ehrennadel-ausgezeichnet Zweimal im Jahr verleiht der Berliner Senat die “Berliner Ehrennadel für besonderes soziales Engagement” an engagierte Bürgerinnen und Bürger. Voraussetzung dafür ist ein mindestens zehnjähriges Engagement in Vereinen, Organisationen und Initiativen. Für den Arbeiter-Samariter-Bund wurde Sven Beutner am Tag des Ehrenamtes mit der Berliner Ehrennadel im Roten Rathaus ausgezeichnet - verliehen durch Alexander Fischer,Staatssekretär für Arbeit und Soziales. 

Sven Beutner, begleitet von Vorstandskollegen aus dem Regionalverband ASB Berlin-Nordwest und seiner jungen Familie, nahm die Auszeichnung mit großer Freude entgegen: „Ich danke Frau Senatorin Breitenbach sehr herzlich für diese Auszeichnung und ich danke dem Arbeiter-Samariter-Bund für den Vorschlag, mich zu ehren. Ich widme diese Ehrung meiner Verlobten und meinem Sohn und danke ihnen für die Unterstützung und den Zuspruch in meinem Ehrenamt. Ich verstehe diese Auszeichnung auch als Würdigung des Engagements des Arbeiter-Samariter-Bund für Berlin."

Sven Beutner engagiert sich bereits seit 2001 im ASB Berlin-Nordwest. Der heute 36-Jährige lebt in Potsdam.Sven Beutner setzt sich unter anderem bei Großschadenslagen und im Katastrophenschutz für den Sanitätsdienst ein. Er übernimmt die operativ-taktische Einsatzleitung für alle Sanitätskräfte, z.B. die Koordination materieller und personeller Ressourcen des Sanitätsdienstes. Sven Beutner ist seit 2014 außerdem ausgebildeter Rettungssanitäter. Seine beiden letzten großen Sanitätsdienste waren der „Christopher-Street-Day“ in Berlin in diesem Jahr sowie der „Zug der Liebe“, den er von Beginn an mit begleitet. Neben den geplanten Großeinsätzen gibt es immer wieder Großschadenslagen, wie den Stromausfall in Köpenick und Lichtenberg im Februar dieses Jahres, beim dem Sven Beutner ebenfalls im Einsatz war.

Sven Beutner ist nicht nur auf operativer Ebene aktiv, sondern setzt sich auch für die Koordinationsarbeit und in den letzten Jahren für die Gremienarbeit ein. Zwischen 2010 und 2011 sowie zwischen 2015 bis 2017 war er beim ASB Regionalverband Nordwest Referatsleiter für Dienste. In dieser Rolle sammelte er umfangreiche Erfahrung in der Akquise und der Organisation von Diensten. Seit 2015 ist er im Regionalvorstand des ASB Berlin-Nordwest tätig, seit 2017 stellvertretender Vorsitzender. Neben dieser Tätigkeit ist er seit Anfang 2019 außerdem stellvertretender Fachdienstleiter Katastrophenschutz und Notfallvorsorge des ASB Landesverbandes. Trotz seiner vielen Funktionen und einer herausfordernden Arbeit als Polizist gelingt es Sven Beutner, Zeit für seine Frau und seinen neugeborenen Sohn zu finden.

Wir, als ASB Berlin, gratulieren Sven Beutner zu der ehrenvollen Auszeichnung und bedanken uns für sein langjähriges, unaufhörliches Engagement. Wir freuen uns auf viele weitere gemeinsame engagierte Jahre.

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Katastrophenschutz Aktuelle Nachrichten
news-341 Thu, 05 Dec 2019 16:20:53 +0100 Internationaler Tag des Ehrenamtes https://www.asb-berlin.de/aktuelles/details/internationaler-tag-des-ehrenamtes Heute ist internationaler Tag des Ehrenamtes. Rund 1.200 Berlinerinnen und Berliner sind ehrenamtlich beim ASB Berlin aktiv. Ihre Hilfe, ihr Einsatz sind ein Beleg dafür, wie wichtig Helfer und Rettungsorganisatoren für ein funktionierendes Gemeinwesen sind.

Die Bedeutung des Ehrenamtes – unter diesem Titel hat das KV-Magazin vor Kurzem einen umfangreichen Sonderbeitrag veröffentlicht. Zu lesen gibt es verschiedene Tipps rund um ehrenamtliches Engagement. Wie können zum Beispiel ehrenamtliche Anreize, die von der Politik geschaffen wurden, optimal genutzt werden? Was ist beim Thema Versicherungsschutz zu beachten oder welche Stolperfallen können beim Finanzamt vermieden werden?

Außerdem wurden unterschiedliche ehrenamtliche Organisationen in Deutschland befragt, wie Ehrenamt bei ihnen gelebt wird, wie der Alltag aussieht, was die Ehrenamtlichen bewegt und welche Bedeutung das Ehrenamt aus gesellschaftlicher Sicht hat. Auch der ASB Berlin hat sich den Fragen gestellt. Denn das Ehrenamt bereichert das Zusammenleben unserer Gesellschaft und bietet für Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen Hilfe und Unterstützung.

 

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Aktuelle Nachrichten
news-340 Thu, 28 Nov 2019 16:32:33 +0100 760 Jahre Engagement im ASB für Berlin - Verleihung der Katastrophenschutz-Ehrenzeichen https://www.asb-berlin.de/aktuelles/details/2290-jahre-engagement-fuer-berlin-verleihung-der-feuerwehr-und-katastrophenschutz-ehrenzeichen Es ist die höchste Anerkennung, die das Land Berlin für Verdienste um den Bevölkerungsschutz zu vergeben hat. Am 27. November 2019 zeichnete Innensenator Andreas Geisel im Bärensaal des alten Stadthauses 18 Samariterinnen und Samariter mit den goldenen Ehrenzeichen aus.

In seiner Rede bedankte sich Geisel bei den Geehrten für ihr unschätzbares Engagement für Berlin, sei es beim Stromausfall in Köpenick Anfang des Jahres, beim DFB-Pokalfinale im Mai oder den Waldbränden im Sommer. Und er bedankte sich bei den Familien, die dieses Engagement mittragen. Auch die Kritik der Hilfsorganisationen an der Unterfinanzierung des Berliner Katastrophenschutzes griff Geisel auf, ermutigte die Hilfsorganisationen, sich für eine bessere finanzielle Ausstattung stark zu machen und sagte weitere Mittel zu.  

Insgesamt 760 Jahre ehrenvolles Engagement im ASB Berlin kamen an diesem Abend zusammen. Zehn Samariterinnen und Samariter erhielten das Goldene Ehrenzeichen der Stufe 2 für 25 Jahre Engagement, drei das Goldene Ehrenzeichen der Stufe 3 für 40 Jahre Engagement. Zwei Samariter wurden für 50 Jahren ehrenamtliches Engagement mit den Goldenen Ehrenzeichen der Stufe 4 ausgezeichnet und zwei Samariter wurden für 60 Jahre Engagement mit den Goldenen Ehrenzeichen der Stufe 5 geehrt. Für besondere Verdienste um den Zivil- und Katastrophenschutz wurde Patrick Stoll, Fachgruppenleiter Betreuungsdienst das Ehrenzeichen als Steckkreuz (Sonderstufe) verliehen, das er aufgrund einer Knieoperation an diesen Abend nicht persönlich in Empfang nehmen konnten. Weitere 17 Samariterinnen und Samariter erhalten ihre silbernen Ehrenzeichen für 10 Jahre Engagement in ihren ASB-Regionalverbänden.

Wie in den Jahren zuvor waren die höchsten Gremien des ASB-Landesverbandes Berlin zur Feierstunde gekommen. Der ASB-Landesvorsitzende Uwe Grünhagen, die stellvertretenden ASB-Landesvorsitzenden Detlef Kühn und André Müller, der ASB-Landesgeschäftsführer Jörg Hinderberger, der Fachdienstleiter Katastrophenschutz Boris Michalowski und der stellvertretende Fachdienstleiter Katastrophenschutz Sven Beutner gratulierten den Samariterinnen und Samaritern herzlich zur ehrenvollen Auszeichnung.

 

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Aktuelle Nachrichten
news-338 Tue, 19 Nov 2019 00:36:00 +0100 Ehrenamt Aktiv: Roland Retzke aus dem ASB-Regionalverband Berlin-Südost https://www.asb-berlin.de/aktuelles/details/ehrenamt-aktiv-roland-retzke-aus-dem-regionalverband-asb-berlin-suedost Roland Retzke engagiert sich in seiner Freizeit für den ASB Regionalverband Berlin-Südost. Von seinem eigentlichen Beruf her ist der 39-Jährige Physiotherapeut. Für den ASB engagiert sich Roland Retzke bereits seit 1993.

Roland, wie bist Du zum ASB gekommen?

Angefangen habe ich bei der Wasserrettung, später habe ich meine Sanitätsdienstausbildung gemacht, also meinen Sanitätshelfer und Sanitätsdienst. Danach kamen noch der Bootsführer und der Ausbilder für Erste Hilfe dazu. Über die Jahre bin ich schließlich zum Einsatzleiter geklettert, betreue in dieser Funktion Konzerte in der Wuhlheide Köpenick oder bin zentraler Einsatzleiter beim Wasserrettungsdienst in der Wendenschlossstraße, Leitstelle 4. Seit 2007 bilde ich als A4-Ausbilder erfolgreich aus. Das alles mache ich ehrenamtlich und es macht mir großen Spaß.

Wie schaffst Du es, Familie, Beruf und ASB unter einen Hut zu bringen?

Meine Frau hat mich kennengelernt, als ich schon beim ASB war. Damals habe ich mich sogar noch stärker ehrenamtlich engagiert. Ich bin heute seit 12 Jahren glücklich verheiratet. Meine Kinder sind mittlerweile neun und elf Jahre. Inzwischen kann ich sie schon auf die Wasserrettungsstation mitnehmen. Sie begleiten mich dann das ein oder andere Mal als Praktikanten. Manchmal teilen sich meine Frau und ich uns die Wochenenden auch auf, mal nehme ich eines der Kinder mit, das andere bleibt zu Hause, am nächsten Wochenende drehen wir es um. Den Kindern macht das sehr viel Spaß. Ich hoffe natürlich, dass sie ein wenig in diese Bereiche mit reinwachsen.

Sozusagen eine aktive Herangehensweise an das Thema Nachwuchsgewinnung?

Wir haben viele Einsatzkräfte, deren Kinder jetzt schon 10, 11 oder älter sind und wir versuchen, sie miteinzubeziehen. Wir produzieren den Nachwuchs quasi selbst (lacht). Sonst ist es heute tatsächlich schwer. Die Ablenkung ist groß und das Interesse an ehrenamtlicher Arbeit nimmt generell ab. Es sei denn, die Kinder verfügen über eine Art Samariter-Gen und möchten wirklich helfen.

Habt Ihr im Bereich der Sanitätsdienste auch Nachwuchsprobleme?

Grundsätzlich ja. Daher arbeiten wir häufig mit Einsatzkräften der anderen drei Berliner Regionalverbänden zusammen.  Es ist schwer, Dienste nur mit unseren eigenen Kräften abzusichern, weil wir gleichzeitig auch die Wasserrettungsstationen betreuen und an den Wochenenden dort im Dienst sind. Schließlich haben wir alle auch noch unsere eigentlichen Berufe und müssen versuchen, dass wir Früh- und Spätschichten für den ASB so einigermaßen unter einen Hut bekommen. Aber es klappt meistens irgendwie und die Familien haben dafür Verständnis.

Was sind deine klassischen Aufgaben, wenn Du Einsatzleiter bei den Konzerten in der Wuhlheide bist?

Das heißt vor allem, dass sämtliche Einsätze bei mir ankommen und ich diese dann schließlich delegiere. Ich muss die Streifen besetzen und den KTW als mobile Hilfsstation. Ich koordiniere die Einsatzkräfte, den Rettungswagen und den Arzt, die Besatzung am Zelt und an der Feststation.

Was sind denn zum Beispiel typische Einsätze auf den Konzerten in der Wuhlheide?

Das können Verstauchungen, Blasen an den Füßen oder Insektenstiche sein -  manchmal natürlich auch Schlimmeres und wir bringen die Patienten ins nächste Krankenhaus. Häufig sind es natürlich alkohol- oder bei Hitze auch kreislaufbedingte Unfälle. Teilweise haben die Besucher nicht ausreichend Wasser getrunken oder zu wenig gegessen. Wenn die Leute zu stark alkoholisiert sind, werden sie allerdings gar nicht erst zu der Veranstaltung zugelassen. Ich habe außerdem über Funk die Möglichkeit, direkt mit der Polizei zu sprechen. Wenn sich Besucher oder Patienten gegen uns Sanitäter richten, bekommen wir schnell Unterstützung. Das ist aber zum Glück die Ausnahme. Ich bin froh, dass in die Wuhlheide nur etwa 17.500 Teilnehmer passen. Wir sind bei diesen Konzerten immer mit circa 25 Einsatzkräften und einem Arzt vertreten.

Kannst du dich noch an ein besonders schönes Erlebnis erinnern?

Ein tolles Konzert war zum Beispiel das mit Robbie Williams. Hierbei konnten wir Sanitäter von oben zusehen, da kaum etwas passiert ist. Er hat von der Bühne aus viel mit den Fans gesprochen, hat das Publikum ständig miteinbezogen. Manche Stars suchen wirklich die Nähe zum Publikum. Ansonsten freuen wir uns natürlich sehr, wenn sich die Leute bei uns bedanken. Grundsätzlich macht es aber einfach großen Spaß und das ist der Hauptgrund, warum wir solche Dienste leisten.  

Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin alles Gute!

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Aktuelle Nachrichten
news-337 Thu, 14 Nov 2019 18:10:00 +0100 AG Maske unterstützt Triage Training an der Charité Akademie https://www.asb-berlin.de/aktuelles/details/ag-maske-unterstuetzt-triage-training-an-der-charite-akademie Unser Team für realistische Notfalldarstellung hat in dieser Woche bei der Schulung von Ärzten und Pflegepersonal der Berliner Krankenhäuser unterstützt. Diese übten das Sichten und Kategorisieren von Notfallpatienten im Großschadensfall. Die AG Maske begleitete den praktischen Schulungsteil. mit Darstellern und Schminkern an der Charité Akademie. Denn wenn Patienten in die Notaufnahme eines Krankenhauses eingeliefert werden, geht es darum, möglichst schnell den Schweregrad der Verletzung zu erkennen, um die entsprechenden Behandlung einzuleiten. Vor allem wenn viele Patienten gleichzeitig ins Krankenhaus eingeliefert werden, müssen möglichst schnell und zuverlässig Behandlungsprioritäten festgelegt werden.

Die AG Maske ist eine von sieben Fachgruppen im Katastrophenschutz des ASB Berlin, die im Auftrag der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung unter anderem regelmäßig Krankenhausübungen durchführt. Im Jahr 2019 hat die AG-Maske insgesamt 23 Übungen mit der Realistischen-Notfall-Darstellung betreut. Darunter waren insgesamt sieben Krankenhausübungen, sechs Dekontaminationsübungen, die Rushhourserie mit drei Übungen und fünf Triage Trainings für Charité, Bundeswehr und für die Krankenhausalarmplanung. Dazu kamen die Unterstützung der Bucher Kindernotfalltage, der Berufsfeuerwehrsimulationstag der Jugendfeuerwehr Wedding, der Landesjugendwettbewerb der ASJ Thüringen und die Evakuierungsübung im Stadion an der Alten Försterei.

Die Übungen und Einsätze unterscheiden sich dabei stark in ihrem Ablauf. Bei den Triage-Übungen müssen die Verletztendarsteller beispielsweise nur einen kurzen Zeitraum von etwa drei Minuten in ihrer Rolle bleiben. Krankenhausübungen dauern im Gegensatz dazu wesentlich länger. Die Darsteller spielen die Verletzten bis zu zwei Stunden. Dabei ist die Triage nur der erste Schritt. Von dort geht es in die Behandlungsbereiche und anschließend in den OP oder auf die Intensivstation. Jeder dieser Schritte wird von den Darstellern gespielt.

Die AG-Maske sucht für ihre Einsätze jeweils mehrere Verletztendarsteller. Wenn sie Kontakt zur AG Maske aufnehmen möchten, schreiben Sie gerne eine E-Mail an info[at]ag-maske.de

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Realistische Notfalldarstellung Aktuelle Nachrichten
news-336 Tue, 05 Nov 2019 14:22:00 +0100 Eröffnungsempfang in der INKLUSIO − Unterkunft für Wohnungslose https://www.asb-berlin.de/aktuelles/details/eroeffnungsempfang-in-der-inklusio-unterkunft-fuer-wohnungslose Es war ein schöner Empfang für die Partnerinnen und Wegbegleiter der INKLUSIO − Unterkunft für Wohnungslose in der Schweinfurthstraße 4. Steffen Zobel, Geschäftsführer der ASB-Nothilfe Berlin gGmbH, begrüßte den ASB Landesvorsitzenden Uwe Grünhagen, den Bezirksstadtrat für Soziales und Gesundheit Detlef Wagner (CDU), den Leiter des Sozialamtes Johannes Langguth und  MiarbeiterInnen der Verwaltung im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf sowie der Wilmersdorfer Seniorenstiftung am 4. November 2019 zur feierlichen Eröffnung. Für ihre Unterstützung bei der Entwicklung des Projekts bedankt er sich herzlich:

„Viele Köpfe und Hände waren notwendig, dieses Projekt an den Start zu bekommen. In konzentrierter Zusammenarbeit zwischen Bezirk, Seniorenstift und der ASB Nothilfe ist es in kurzer Zeit gelungen, das Haus einer neuen sinnvollen Nutzung zuzuführen. Dank gilt auch den Baubetrieben und den Architekten von bplant, die den notwendigen Umbau neben ihren planmäßigen Projekten zusätzlich stemmen.“

Einrichtungsleiterin Katrin Liebscher und Stephan Wesche, Koordinator ASB Nothilfe Berlin führten die Gäste anschließend durch das Haus. Beim Austausch in entspannter Atmosphäre entstanden weitere Anregungen für die weitere Zusammenarbeit.

Die INKLUSIO − Unterkunft für Wohnungslose in der Schweinfurthstraße 4 in Berlin-Wilmersdorf öffnete am 17. Oktober 2019 die Türen für die ersten Bewohnerinnen und Bewohner. Die Einrichtung bietet wohnungslosen Menschen ab 18 Jahren mit und ohne Pflegebedarf auf der Grundlage des Allgemeinen Sicherheits- und Ordnungsgesetzes (ASOG) ein Dach über dem Kopf und mehr. Das Team vor Ort begleitet und berät die Betroffenen im Alltag und entwickelt gemeinsam mit ihnen neue und langfristige Perspektiven, um Obdachlosigkeit dauerhaft zu beenden. Bis zu 58 Menschen erhalten hier langfristig Unterstützung.

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Aktuelle Nachrichten
news-335 Mon, 21 Oct 2019 16:41:00 +0200 Der ASB eröffnet zweite Kita in Berlin-Pankow https://www.asb-berlin.de/aktuelles/details/der-asb-eroeffnet-zweite-kita-in-berlin-pankow Sackhüpfen, Leitergolfen und Apfelbaum pflanzen – mit jeder Menge Spiel, Spaß und guter Laune feierten Klein und Groß am 18. Oktober 2019 die Eröffnung der ASB-Kita Triftbande in der Triftstraße 12b in Berlin-Pankow. Es ist die zweite Kita der im Jahr 2012 gegründeten ASB-Kinder- und Jugendhilfe Berlin gGmbH.

Zur offiziellen Eröffnung begrüßten Uwe Grünhagen, ASB-Landesvorsitzender Berlin und Steffen Zobel, Geschäftsführer der ASB-Kinder- und Jugendhilfe Berlin zahlreiche Familien, Partnerinnen und Partner sowie Nachbarinnen und Nachbarn. Gemeinsam mit zwei Kindern weihte die frisch gebackene Kitaleiterin Lydia Bergen die Triftbande mit einem Scherenschnitt durch das rote Band feierlich ein. Auf die neue Aufgabe freut sie sich schon: "Ich freue mich auf die neue Rolle als Kita-Leiterin und darauf, die Kinder ein Stück auf ihrem Weg zu begleiten."

Die sportlich ausgerichtete ASB-Kita will neben der gesundheitlichen und sprachlichen Entwicklung vor allem die Hilfsbereitschaft und Empathie von Kindern fördern. Langfristig ist eine bilinguale Ausrichtung mit deutschen und englischsprachigen Erzieherinnen und Erziehern geplant. Die Triftbande verfügt über eine Sauna, einen Garten und kocht in der kitaeigenen Küche. Am 22. August 2019 startete sie mit 20 Kindern. Bis zu 93 Kinder kann die Kita aufnehmen. Es sind noch Plätze frei!

Kontakt:

ASB Triftbande Berlin
Triftstr. 12b
D-13127 Berlin
Tel.: 030 / 20046533

Lydia Bergen
Einrichtungsleitung
E-Mail: l.bergen[at]asb-berlin.de

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Aktuelle Nachrichten
news-334 Thu, 17 Oct 2019 11:49:00 +0200 Eröffnung INKLUSIO − Unterkunft für Wohnungslose https://www.asb-berlin.de/aktuelles/details/eroeffnung-inklusio-unterkunft-fuer-wohnungslose Heute eröffnet die ASB Nothilfe Berlin gGmbH die INKLUSIO − Unterkunft für Wohnungslose in der Schweinfurthstraße in Berlin-Wilmersdorf.
58 obdachlosen Menschen bietet sie zukünftig ein Dach über dem Kopf, Betreuung und Unterstützung.

In ihrer neuen Unterkunft in der Schweinfurthstraße 4 bietet die ASB Nothilfe Berlin gGmbH wohnungslosen Menschen ab 18 Jahren mit und ohne Pflegebedarf einen Platz zum Wohnen. Das Team vor Ort begleitet und berät die Betroffenen im Alltag und entwickelt gemeinsam mit ihnen neue und langfristige Perspektiven. „Wir wollen den Menschen helfen, ihre Wohnungslosigkeit dauerhaft zu beenden. Dazu reicht es nicht aus, sie nur mit einem Dach über dem Kopf zu versorgen. Wir freuen uns sehr, dass wir zusammen mit dem Sozialamt Charlottenburg-Wilmersdorf auch ein aktivierendes Case-Management vereinbaren konnten“, erklärt Steffen Zobel, Geschäftsführer der ASB Nothilfe Berlin gGmbH.

Bis zu 58 Plätze bietet die Unterkunft wohnungslosen Menschen auf der Grundlage des Allgemeinen Sicherheits- und Ordnungsgesetzes (ASOG). Voraussetzung ist eine Kostenübernahme durch die soziale Wohnhilfe des jeweiligen Bezirksamts oder Jobcenters. Die ersten Bewohnerinnen und Bewohner können bereits heute einziehen.

Medieninformation zum Download

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Aktuelle Nachrichten
news-333 Mon, 14 Oct 2019 18:29:00 +0200 Auszubildende Bootsführerinnen und Bootsführer auf großer Übung https://www.asb-berlin.de/aktuelles/details/auszubildende-bootsfuehrerinnen-und-bootsfuehrer-auf-grosser-uebung Einmal jährlich laden der ASB-Wasserrettungsdienst und die DLRG Berlin die angehenden Bootsführer aller interessierten Hilfsorganisationen zu einer großen gemeinsamen Übung in den Berliner Südosten ein. Am vergangenen Sonnabend war es wieder einmal so weit. Von 11 Uhr bis 1 Uhr in der folgenden Nacht trainierten rund 40 Auszubildende auf 13 Booten die unterschiedlichsten Einsatzszenarien. Diese im Verlauf immer anspruchsvoller werdenden Übungseinsätze reichten in diesem Jahr von der Versorgung kleiner Verletzungen über das Aufrichten von gekenterten Segel- und Ruderbooten bis zum MANV (Massenanfall an Verletzten).

Insgesamt waren an der Übung 108 Einsatzkräfte als Teilnehmer, Bootsführer, Verletztendarsteller oder Organisator beteiligt. Neben den 13 Ausbildungsbooten wurde ein Boot als schwimmende Leitstelle und fünf weitere für die Vor- und Nachbereitung der Szenarien eingesetzt. Neben ASB und DLRG konnten auch wieder Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Gosen, dem THW-Ortsverband Berlin-Reinickendorf und erstmals die Wasserwacht Geithain begrüßt werden. Vielen Dank an alle Teilnehmer für das rege Interesse und das positive Feedback zu dieser Veranstaltung. Außerdem danken wir dem WSV 1921 e.V., der sein Vereinsgelände mehrfach als Einsatzort zur Verfügung stellte.

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Wasserrettungsdienst Aktuelle Nachrichten
news-332 Wed, 02 Oct 2019 18:59:00 +0200 Sanitätsdienst beim 46. Berlin Marathon https://www.asb-berlin.de/aktuelles/details/sanitaetsdienst-beim-46-berlin-marathon 47 000 Läufer und Läuferrinnen wagten sich am Sonntag, den 29. September, an die 42 km des 46. Berlin Marathons, quer durch die Stadt. Der ASB Berlin-Nordwest unterstützte mit den Maltesern und dem DRK die Johanniter-Unfall-Hilfe mit drei RTWs und einem Motorrad. Unter dem Motto #AllforBerlin sorgten die Hilfsorganisationen gemeinsam für die sanitätsdienstliche Absicherung. Insgesamt 11 Hilfeleistungen erbrachten die Krankenwagen und sechs Krankentransporte. Drei Hilfeleistungen erfolgten über das Motorrad.
Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer und natürlich auch an den ASB-Runner Volker.

Jonathan Schol

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Aktuelle Nachrichten
news-331 Mon, 23 Sep 2019 17:34:00 +0200 „Rostlauben“-Aktion vor dem Berliner Abgeordnetenhaus https://www.asb-berlin.de/aktuelles/details/rostlauben-aktion-vor-dem-berliner-abgeordnetenhaus Wie veraltet die Einsatzfahrzeuge des Berliner Katastrophenschutzes tatsächlich sind, davon konnten sich die Abgeordneten des Ausschusses für Inneres, Sicherheit und Ordnung am 23.09.2019 persönlich überzeugen. Anlässlich der zweiten Sitzung zum Doppelhaushalt 2020/2021 machten die Berliner Hilfsorganisationen mit ihren über 20 Jahre alten Einsatzfahrzeugen auf die prekäre finanzielle Ausstattung des Berliner Katastrophenschutzes aufmerksam.

Die Idee zur Aktion hatte Hardy Häusler, Landeskatastrophenschutzbeauftragter des DRK: „Wenn Natur und Mensch an ihre Grenzen kommen, kommt der Katastrophenschutz zum Einsatz. Die Hilfsorganisationen stehen für 200 000 Menschen, die uns fördern und leisten einen erheblichen Eigenanteil, um den Katastrophenschutz zu finanzieren, was eigentlich eine staatliche Aufgabe wäre. Um unsere Einsatzfähigkeit zu erhalten, brauchen wir jetzt eine Trendwende“.

Bereits im Vorfeld der ersten Sitzung zum Doppelhaushalt 2020/2021 machten die Berliner Hilfsorganisationen auf die Notlage im Katastrophenschutz aufmerksam und forderten eine angemessene Finanzierung.

Die Zuwendungen durch das Land Berlin decken nur knapp 20 % der tatsächlichen Kosten für den Katastrophenschutz, die Fahrzeuge sind überaltert, die Gebäude baufällig. Boris Michalowski, Fachdienstleiter Katastrophenschutz des ASB in Berlin bringt die Forderung der Hilfsorganisationen auf den Punkt: „Die Gefahrenabwehr ist eine hoheitliche Aufgabe des Landes Berlin. Es kann nicht sein, dass dringend notwendige Investitionen in den Katastrophenschutz ausbleiben oder durch Mitgliedsbeiträge der Hilfsorganisationen getragen werden. Wir benötigen eine Erneuerung der Einsatztechnik und konsumtive Mittel für Miete, Strom usw.“

Die Innenpolitischen Sprecher der Regierungsparteien, Frank Zimmermann (SPD), Benedikt Lux (Grüne Fraktion Berlin) und Niklas Schrader (Die Linke) kündigten den anwesenden Vertretern der Hilfsorganisationen noch vor Ort an, die Zuwendungen für den Katastrophenschutz im Doppelhaushalt 2020/2021 deutlich nachzubessern.

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Realistische Notfalldarstellung Aktuelle Nachrichten
news-330 Fri, 20 Sep 2019 14:58:00 +0200 Neuer Freiwilligen Jahrgang gestartet - Teilnehmerrekord https://www.asb-berlin.de/aktuelles/details/neuer-freiwilligen-jahrgang-gestartet-teilnehmerrekord Anfang September startete ein Großteil der diesjährigen Freiwilligendienstleistenden ihren Einsatz. Der ASB Berlin vermittelt als Träger zahlreiche abwechslungsreiche Plätze. Mit 62 neuen FSJlern und BFDlern haben wir in diesem Jahr die bisher höchste Teilnehmerzahl erreicht. Davon sind 31 im Bereich „Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“ eingesetzt, 17 in den Bereichen „Krankentransport/Rettungsdienst“ oder „Erste-Hilfe-Ausbildung/Sanitätsdienst“, fünf im Krankenhaus, drei im Bereich „Arbeit mit behinderten Menschen“, jeweils zwei in den Bereichen "Altenpflege" und "Öffentlichkeitsarbeit" und jeweils eine Person in „Kultur“ und „Politik“.

Mitte September startete das erste von drei Einführungsseminaren. Auf der Agenda standen: Das Kennenlernen der Freiwilligen untereinander sowie das Kennenlernen des Trägers, die Erwartungen an den Freiwilligendienst, Rechte und Pflichten der Freiwilligen, Kooperation und Arbeiten im Team, Konflikte in der Einsatzstelle, Kommunikation, Erfahrungsaustausch über die ersten Wochen in der Einsatzstelle, ein zweitägiger Erste-Hilfe-Kurs, die Wahl des pädagogischen Begleitprogramms und zu guter Letzt noch ein Escape-Game zur Teamstärkung. Die erste Feedback-Runde der Teilnehme fiel durchgehend positiv aus, vor allem der Erst-Hilfe-Kurs stieß auf großes Interesse und konnte von einigen Teilnehmern gleich für den Führerschein angerechnet werden.

Für den Rest des Freiwilligenjahres sind weitere Seminartage geplant (z.B. zu Wohnungs- und Obdachlosigkeit, zu „Blind - Leben mit Handycap“, gesunder und nachhaltiger Ernährung und anderen interessanten Themen). Im Februar findet die politische Woche statt und im Frühjahr die drei Wahlwochen „Juleica“, „Medienwoche“ und „Umweltwoche“. Die Umweltwoche findet zum ersten Mal als Wahlwoche statt und beschäftigt sich mit dem Klimawandel, mit dessen Grundlagen, Auswirkungen und Handlungsmöglichkeiten. Unter anderem wird Boris Michalowski aus der Perspektive des Katastrophenschutzes über Folgen des Klimawandels berichten. Im Mai/Juni finden die beiden Abschlussseminare statt, in denen der Rückblick auf das Freiwilligenjahr, aber auch der Ausblick auf die Zeit nach dem Freiwilligendienst im Vordergrund stehen wird.

Interessenten können sich immer noch bei uns bewerben. Die meisten freien Einsatzstellen haben wir aktuell noch in den Bereichen „Arbeit mit behinderten Menschen“ und „Arbeit mit Kindern und Jugendlichen".

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Aktuelle Nachrichten
news-329 Mon, 16 Sep 2019 13:26:00 +0200 Berlin hat eine Ersthelfer-App! https://www.asb-berlin.de/aktuelles/details/berlin-hat-eine-ersthelfer-app Pünktlich zur Woche der Wiederbelebung erweitert BERLIN SCHOCKT sein Hilfsangebot. Ab sofort zeigt die BERLIN SCHOCKT-App nicht nur den nächstgelegenen Defibrillator an, sie alarmiert auch Ersthelfer zu einem Notfallort. Denn im Herznotfall zählt jede Sekunde. Und Ersthelfer können oft schneller als der Rettungsdienst am Notfallort sein und mit der Wiederbelebung beginnen.

Voraussetzung: möglichst viele ausgebildete Ersthelfer machen mit. Das geht ganz einfach über die App. Wer mindestens 18 Jahre alt ist und eine medizinische Grundqualifikation oder einen Erste-Hilfe-Kurs nachweisen kann, der nicht länger als 2 Jahre zurückliegt, kann sich in der BERLIN SCHOCKT-App registrieren und im Notfall Leben retten.

Wie die Ersthelferalarmierung funktioniert, zeigt unser Film.

Mehr Infos gibt es hier.

Mach mit bei BERLIN SCHOCKT. Registriere dich als Ersthelfer!

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Aktuelle Nachrichten
news-328 Thu, 12 Sep 2019 18:34:00 +0200 Der 1. FC Union und der ASB Berlin üben für den Ernstfall https://www.asb-berlin.de/aktuelles/details/der-1-fc-union-und-der-asb-berlin-ueben-fuer-den-ernstfall Bei der Taschenkontrolle am Einlass in das Stadion an der Alten Försterei wird plötzlich ein Rucksack mit einem heraushängenden Kabel entdeckt. Ein Bombenverdacht liegt nahe. Schnell fällt der Krisenstab die Entscheidung, den Block zu räumen und die Zuschauer über das Spielfeld aus dem Stadion zu evakuieren. Was nach einem echten Schreckensszenario klingt, ist in Wirklichkeit Teil einer Übung des 1. FC Union Berlin. Denn am vergangenen Wochenende stand das Sicherheitskonzept zur Überprüfung.

Simuliert wurde die Räumung eines Fanblockes im Stadion an der Alten Försterei. Zwischen 200 und 400 Statisten unterstützten die Übung, hauptsächlich Fans des 1. FC Union. Unter den Mitwirkenden befanden sich außerdem 15 Verletzte – mit umgeknickten Knöcheln, Kopfplatzwunden nach Becherwürfen bis hin zu einer Person mit Herzstillstand. Um die professionelle Darstellung der verletzten Fans kümmerte sich dabei die AG Maske, unser Team für realistische Notfalldarstellung im ASB Berlin.

An der Übung beteiligt war das gesamte Team rund um die Sicherheitsorganisation des 1. FC Union, darunter Ordner, Fanbetreuer, Hostessen sowie der Krisenstab des Veranstalters. Darüber hinaus nutzten Sanitäterinnen und Sanitäter des ASB-Regionalverband Berlin-Nordost e.V. die Gelegenheit, die Verletztenversorgung im Rahmen eines solchen Szenarios zu üben. Insgesamt übten 26 ASB-Einsatzkräfte. Unterstützung kam vom ASB-Regionalverband Berlin-Südost e.V. Die Samariterinnen und Samariter leisteten Erste Hilfe, unterstützten bei der Evakuierung und richteten eine Verletztenablage ein.

Boris Michalowski, Leiter Katastrophenschutz des ASB Berlin und Torsten Keitsch, Regionalverantwortlicher für die Großdienste beim 1. FC Union Berlin, wirkten während des Übungsszenarios als externe Beobachter mit und gaben Feedback und Anstöße für Verbesserungen. Ausdrücklich gelobt wurden die gute Vorbereitung und das hohe Engagement im Rahmen der Übung, sowohl seitens der Sicherheitsorganisation rund um den 1. FC Union Berlin als auch unserer Samariterinnen und Samariter.

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Realistische Notfalldarstellung Aktuelle Nachrichten
news-327 Mon, 09 Sep 2019 09:53:00 +0200 Vergesst die Alten nicht! - Seniorentreffen am 6. September https://www.asb-berlin.de/aktuelles/details/vergesst-die-alten-nicht-seniorentreffen-am-6-september Unter dem Motto des ehemaligen Samariters Franz Vollnhals „Vergesst die Alten nicht!“ fand am 6. September 2019 die erste Begegnung der ehemaligen aktiven Samariterinnen und Samariter im ASB Landesverband Berlin statt.

Wir trafen uns in den Räumen der Landesgeschäftsstelle in der Rudolfstraße in Berlin-Friedrichhain, die viele von den Anwesenden bisher noch nicht kannten. Die Mitarbeiterin der Landesgeschäftsstelle Barbara Kunst hatte eine Kaffeetafel im großen Sitzungssaal vorbereitet - hierfür noch mal ein besonderes Dankeschön.

Mit Unterstützung des Wasserrettungsdienstes, der ein Fahrzeug bereitgestellt hatte und mit Hilfe von Samariter Michael Schaefer konnten zwei Teilnehmer/innen zu dem Treffen abgeholt werden, die nicht mehr gut zu Fuß waren. Auch hier möchten wir uns nochmal bei Fabian Panther und Michael Schäfer bedanken.
Mit einem herzlichen Hallo - viele hatten sich seit Jahren nicht mehr gesehen - begrüßte man sich gegenseitig. Es war fast eine Atmosphäre wie bei einem Klassentreffen.

Bei Kaffee und Kuchen wurden die Samariterinnen und Samariter vom Landesgeschäftsführer Jörg Hinderberger mit einer Präsentation über den heutigen Stand des ASB-Landesverband Berlin und dessen Aufgabenbereiche informiert. Im weiteren Verlauf des Treffens wurden zwischen den Anwesenden viele Erinnerungen ausgetauscht.

Dies soll natürlich keine einmalige Veranstaltung sein: Unser Vorschlag war es, sich etwa dreimal jährlich zu treffen, um weiterhin den Kontakt zu halten. Angelika schlug eine Lichterfahrt in der Adventzeit vor und es kam eine positive Zustimmung von den Anwesenden.

Sollten wir bei den Einladungen jemanden übersehen oder vergessen haben, bitten wir dies zu entschuldigen, es war keine böse Absicht. Wenn Ihr noch jemanden kennt, der Interesse an den Treffen hat, möge er sich bitte bei Frau Kunst in der Landesgeschäftsstelle oder bei Angelika Uekermann melden.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer/innen für das Interesse und die Teilnahme und freuen uns schon auf unsere nächste Begegnung.

Angelika Uekermann und Wolf Michalowski

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Aktuelle Nachrichten
news-326 Wed, 04 Sep 2019 15:19:00 +0200 Einsatz bei der Berliner Feuerwehr: Moderner Bevölkerungsschutz benötigt finanzielle Grundlage! https://www.asb-berlin.de/aktuelles/details/einsatz-bei-der-berliner-feuerwehr-moderner-bevoelkerungsschutz-benoetigt-finanzielle-grundlage Die Berliner Feuerwehr hat am Dienstagvormittag den „Ausnahmezustand Rettungsdienst“ ausgerufen. Der ASB Berlin und andere Hilfsorganisationen unterstützen kurzfristig mit Einsatzkräften und Fahrzeugen.

Ausnahmezustand bei der Berliner Feuerwehr.

Gestern Mittag erreichte den ASB Berlin und andere Hilfsorganisationen die kurzfristige Bitte um Unterstützung. Hintergrund war ein Fehler im Alarmsystem in der Leitstelle der Berliner Feuerwehr.
Bis in die Abendstunden hinein waren der ASB und die anderen Hilfsorganisationen im Einsatz, um bei der Koordinierung der Notrufe zu unterstützen. Vom ASB Berlin waren insgesamt 36 Kräfte aller vier Regionalverbände im Einsatz, 14 Einsatzfahrzeuge wurden in Dienst genommen. 25 Alarme wurden abgearbeitet und 20 Transporte übernommen. „Den ganzen Tag über fand eine sehr gute Zusammenarbeit aller beteiligten Hilfsorganisationen statt. Ein herzliches Dankeschön für die reaktionsschnelle Unterstützung und für das hohe Engagement der ehrenamtlichen Einsatzkräfte.“, betont Boris Michalowski, Fachdienstleiter Katastrophenschutz im ASB Berlin.  

Umständliche Alarmierungswege erschweren die Arbeit

Um der Berliner Bevölkerung im Ernstfall möglichst professionell und schnell zur Seite stehen zu können und die Katastrophenschutzeinheiten an den fortschreitenden Stand der Technik anzupassen, sind jedoch mehr finanzielle Mittel notwendig. Das betrifft ebenfalls die Investition in moderne Alarmierungswege, wie sich an der Situation gestern gezeigt hat. „Die Alarmierung hat uns gestern vor besondere Herausforderungen gestellt. Diese findet in solchen Lagen zum Großteil über Schneeballsysteme mit Telefonanrufen und ähnlichem statt. Im Gegensatz zur Freiwilligen Feuerwehr sind die Hilfsorganisationen nur in Teilen mit digitalen Meldeempfängern ausgestattet, die darüber hinaus auch noch durch Eigenmittel finanziert sind. Der Alarm kam zu einer günstigen Tageszeit gegen Mittag. Zu anderen Tages- oder gar Nachtzeiten hätten wir eine sehr viel längere Alarmierung gehabt.“, erklärt Boris Michalowski.

Aber auch die Fahrzeuge im ASB Berlin sind teilweise stark veraltet. Sieben von acht Krankentransportwagen im Bevölkerungsschutz sind 20 Jahre alt und haben ein entsprechendes Ausfallrisiko. Der ASB ist gefordert, sich auch künftig für solche Lagen bereit zu halten. Nach dem Stromausfall in Köpenick ist dies schon die zweite Situation im Jahr 2019, die kurzfristig die Hilfeleistungspotentiale der Hilfsorganisationen erfordert hat.

Mehr Unterstützung durch die Politik ist gefragt

Die gestrige Situation hat nochmals unter Beweis gestellt: Der Bevölkerungsschutz in Berlin ist erheblich unterfinanziert. Bevölkerungsschutz ist eine hoheitliche Aufgabe und gehört zur staatlichen Daseinsfürsorge. Entsprechend benötigen wir eine solide Finanzierung durch die Politik. „Aktuell wird der Großteil des Bevölkerungsschutzes durch Eigenmittel der Hilfsorganisationen und mit viel  ehrenamtlichen  Engagement  getragen.  Das  ist  ein  ungesundes  Verhältnis.“,  so  Boris  Michalowski.  Daher  steht  der  ASB  als  Mitglied  der  Arbeitsgemeinschaft  der  Hilfsorganisationen  im  Katastrophenschutz  zusammen  mit  der  Deutschen  Lebensrettungsgesellschaft,  dem  Deutschen  Roten  Kreuz,  der  Johanniter  Unfall  Hilfe  und  dem  Malteser  Hilfsdienst  in  engem  Kontakt  mit  der  Berliner Politik um im anstehenden Doppelhaushalt mehr Mittel zu erwirken.

„In der Vergangenheit haben alle in Berlin tätigen Hilfsorganisationen sehr eindrucksvoll ihr Enga-gement und ihre Möglichkeiten im Einsatzfall unter Beweis gestellt und waren ein Garant für eine professionelle Hilfestellung für die Berliner Bevölkerung. Dies  soll  auch in der Zukunft so bleiben. Um diesem Anspruch weiter gerecht bleiben zu können, sind finanzielle Mittel notwendig, damit die Katastrophenschutzeinheiten  dem  fortschreitenden  Stand  der  Technik  entsprechend  ausgerüstet  werden können.“, erklärt der stellvertretende ASB-Landesvorsitzende Detlef Kühn.

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Katastrophenschutz Aktuelle Nachrichten
news-325 Mon, 02 Sep 2019 16:15:00 +0200 Der ASB Berlin beim Tag der Helfenden https://www.asb-berlin.de/aktuelles/details/der-asb-berlin-beim-tag-der-helfenden Ohne sie läuft im Bevölkerungsschutz nichts: Die unzähligen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die ihre Freizeit dafür aufwenden, um der Berliner Bevölkerung im Ernstfall zur Seite zu stehen. Wer hinter diesem Ehrenamt steckt und was die genauen Aufgaben im Bevölkerungsschutz sind, darüber konnten sich Besucher am 31. August am Berliner Tag der Helfenden selbst ein Bild machen. Bei dem Aktionstag am Rathaus Lichtenberg ging es vor allem darum, über die Aufgaben im Bevölkerungsschutz zu informieren. Der ASB Berlin und andere Hilfsorganisationen nutzten die Gelegenheit, sich einem größeren Publikum vorzustellen.

Zahlreiche Besucher zeigten sich fasziniert vom ELW2, der mit seiner eingebauten Technik eine Vielzahl von Einsätzen im Ernstfall koordinieren und leiten kann. Daneben erregte vor allem ein Neuerwerb des ASB Berlin großes Interesse bei den Anwesenden: Die ASB-Bevölkerungsschutzdrohne. Die Drohne, so erläutert der Leiter des Katastrophenschutzes Boris Michalowski, sei ein wichtiges Hilfsmittel, wenn es um die Lagebeurteilung in einem Einsatzfall geht. Die Einsatzleitung kann sich ein umfassendes Bild aus der Luft machen und an den Monitoren entscheiden, wo und mit welchen Mitteln eine Hilfe gezielt und effektiv erfolgen kann.

Der ASB Berlin nutzte die Gelegenheit aber auch für einen medialen Aufruf. Denn so neu wie die aus Eigenmitteln finanzierte Drohne sind die meisten Rettungsfahrzeuge keineswegs. Der Ist-Stand im Berliner Katastrophenschutz ist desolat und gefährdet die Einsatzfähigkeit, die Stadt und seine Einwohner. Außerdem wird es zunehmend schwer, den Nachwuchs für die Arbeit im Bevölkerungsschutz zu begeistern. Bevölkerungsschutz benötigt, um seinen Aufgaben auch in Zukunft gerecht zu werden, eine solide Finanzierungsgrundlage. Der Beitrag lief noch am selben Abend in der rbb Abendschau.

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Katastrophenschutz Aktuelle Nachrichten
news-324 Sun, 01 Sep 2019 17:54:00 +0200 Polizei rockt und sammelt für den Wünschewagen https://www.asb-berlin.de/aktuelles/details/polizei-rockt-und-sammelt-fuer-den-wuenschewagen Der Wünschewagen war in diesem Jahr Charity-Partner eines ganz besonderen Rockevents. Seit drei Jahren rufen musikbegeisterte Berliner Polizisten ehrenamtlich zum sogenannten Polizei Rockfestival auf. Mit abwechslungsreicher Rock- und Soulmusik erlebten über 600 Zuschauer am 31. August ein großartiges Benefiz-Konzert im Berliner Columbia Theater. Mit Künstlern, die auf ihre Gage verzichteten, einer Tombola und im Vorfeld privat organisierten Spendensammelaktionen kamen für den Wünschewagen an diesem Abend ganze 4.000 Euro an Spenden zusammen. „Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Organisatoren dieser tollen Veranstaltung, bei den zahlreichen Spendern und natürlich auch bei den Bands. Wir sind sehr glücklich über den Erfolg, mit den Spendengeldern können wir noch viele weitere Wünsche erfüllen. Mit so einer großzügigen Spende haben wir nicht gerechnet, toll, dass so viele Menschen bereit sind, unser Herzensprojekt zu unterstützen“, freut sich Sita Bär, Projektleiterin des Berliner Wünschewagens. 

Die Veranstaltung wurde erstmalig vor drei Jahren von drei Polizeiangehörigen der Polizei Berlin ins Leben gerufen und wird seitdem in privater Initiative geplant, vorfinanziert und durchgeführt. Durch den Verkauf der Eintrittskarten wird eine möglichst hohe Spendensumme zusammengetragen und der gesamte Gewinn aus dem Ticketverkauf gespendet. „Es sind genau solche tollen Ideen, die unser Projekt braucht. Vielen Dank an Rouven, Ronny und Oliver, dass sie an uns gedacht haben und diese tolle Veranstaltung organisiert haben. Wir freuen uns sehr, dass unser Herzensprojekt so viele Menschen berührt und sind dankbar für jede Spende, die uns hilft, weitere Wünsche möglich zu machen“, so Sita Bär.

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Aktuelle Nachrichten
news-322 Tue, 27 Aug 2019 18:36:00 +0200 Sanitätsdienst beim Heimauftakt für Hertha https://www.asb-berlin.de/aktuelles/details/sanitaetsdienst-beim-heimauftakt-fuer-hertha Bereits seit rund 40 Jahren betreut der ASB schon Sanitätsdienste im Berliner Olympiastadion. So auch am vergangenen Sonntag beim Heimauftakt von Hertha BSC in die neue Saison vor etwa 40.000 Zuschauern. Für den Sanitätsdienst verantwortlich ist bei Fußballspielen von Hertha im Olympiastadion standardmäßig der ASB Regionalverband Berlin-Nordwest e.V. - mit rund 20.000 Mitgliedern der größte der vier Berliner Regionalverbände. Die sanitätsdienstliche Absicherung von Großveranstaltungen, insbesondere im Berliner Olympiastadion, ist wichtiger Bestandteil seines Hilfsangebotes.

Insgesamt leisteten unsere Sanitäterinnen und Sanitäter an diesem Abend 36-mal Erste Hilfe. Drei Personen wurden zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus gefahren. Trotz der spätsommerlich heißen Temperaturen lässt sich von einem angemessenen Einsatzverlauf für den Sanitätsdienst sprechen. So fiel auch das Resümee von Einsatzleiter Alex Heinrich positiv aus: "Die Freude auf das erste Heimspiel der Saison war den Fans von Hertha BSC sichtlich anzumerken und so war es für den Sanitätsdienst ein relativ ruhiger Tag ohne besondere Vorkommnisse."

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Aktuelle Nachrichten
news-321 Mon, 26 Aug 2019 13:55:01 +0200 Berlinerisch Wienererische Freundschaft: Partner mit Herz und Spürnase https://www.asb-berlin.de/aktuelles/details/berlinerisch-wienererische-freundschaft-partner-mit-herz-und-spuernase Einmal im Jahr besucht die Rettungshundestaffel des Katastrophenhilfsdienstes (KHD) der Wiener Feuerwehr die 1. Rettungshundestaffel des ASB Berlin. Gemeinsam trainieren die Rettungshundeteams dann auf dem begehrten Trainingsgelände in Berlin-Marienfelde für Rettungseinsätze in der ganzen Welt. Eine hilfreiche Partnerschaft mit Herz und Spürnase.

„Heute war ein erfolgreicher Tag mit intensivem Training und tollen Aufgaben“, freut sich Rettungshundeführerin Silvia Mielich. Die 12 ehrenamtlichen Rettungshundeführerinnen und Rettungshundeführer vom KHD-Wien verbringen von Samstag, dem 17. bis Sonntag, den 25.08.2019 ihren Urlaub mit 20 Hunden auf dem Übungsgelände der 1. Rettungshundestaffel Berlin. Hier trainieren sie mit der ASB-Rettungshundestaffel vor allem ihr Spezialgebiet, die Trümmersuche.

Denn dafür ist das Trainingsgelände in der Welt der Rettungshundeorganisationen berühmt. Mit viel ehrenamtlichem Einsatz hat die 1. Rettungshundestaffel Berlin das Gelände auf- und regelmäßig umgebaut, um die Rettungshundeteams immer wieder vor neue Herausforderungen zu stellen. Peter Schüler, Gründer der Rettungshundestaffel des KHD-Wien beeindruckt der Ehrgeiz des stellv. ASB-Landesvorsitzenden und Fachdienstleiter der 1. Rettungshundestaffel Detlef Kühn, das Gelände immer weiter zu entwickeln: „Das ASB-Gelände ist sehr begehrt. Es gibt zwar wesentlich größere Übungsplätze, aber die Gegebenheiten hier sind sehr gut für die Trümmersuche geeignet. Und das intensive einwöchige Training lohnt sich. Die Hunde machen schnell Fortschritte. Eine große Hilfe für unsere Einsätze wie zuletzt Ende Juni bei einer Gasexplosion in einem Mehrfamilienhaus in Wien.“

In Österreich gibt es eine Vielzahl an Rettungshundeorganisationen. Die Prüfungen sind Ländersache und nicht verpflichtend. Als Organisation der Katastrophenhilfe der Wiener Feuerwehr legt die Staffel wie die Rettungshundestaffel des ASB Berlin alle zwei Jahre eine Einsatzprüfung nach internationalen Standards ab. Vom Österreichischen Bundesheer wird sie zu Einsätzen in der ganzen Welt gerufen. Wie die 1. Rettungshundestaffel Berlin führten sie ihre Rettungseinsätze bereits in den Iran, die Türkei und viele andere Länder.

Das gemeinsame Engagement für die Rettung von Menschenleben verbindet die beiden Rettungshundestaffeln. Detlef Kühn liegt die hilfreiche Partnerschaft deshalb sehr am Herzen: „Über die Jahre hat sich eine wertvolle Freundschaft und ein reger Austausch entwickelt. Gemeinsam gestalten wir die internationale Rettungshundearbeit mit und bringen die Rettungshundeausbildung voran. Das gemeinsame Training gibt uns wichtige Impulse, unsere Arbeit immer weiter zu verbessern, um im Einsatzfall bestmöglich helfen zu können. Wir bedanken uns für den produktiven Besuch und freuen uns schon auf die nächsten Treffen in Wien und hier in Berlin.“

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Aktuelle Nachrichten
news-320 Fri, 23 Aug 2019 15:06:39 +0200 Zweite ASB-Kita eröffnet in Berlin-Pankow https://www.asb-berlin.de/aktuelles/details/zweite-asb-kita-eroeffnet-in-berlin-pankow Gestern fiel der offizielle Startschuss für unsere zweite ASB-Kita. Die neue Kindertagesstätte eröffnete in Französisch-Buchholz. „Ich freue mich sehr, dass wir unsere Triftbande heute mit 20 Kindern eröffnet haben. Perspektivisch wollen wir 90 Kinder betreuen und hoffen, diese Plätze in einem halben Jahr anbieten zu können. Ich wünsche den Kindern und dem gesamten Team einen guten Start und viel Spaß in der neuen Einrichtung.“, so Steffen Zobel, ASB Kinder- und Jugendhilfe Berlin gGmbH.

Wie schon die Hugenottenhofkita des ASB Berlin wird auch die neue Kita bilingual (Deutsch/ Englisch) geführt werden, ein wichtiger Schwerpunkt ist außerdem die frühkindliche Bewegungsförderung. Das Team rund um die neue Kita-Leiterin Lydia Bergen war in den letzten Monaten stark in den Aufbau der neuen Kita involviert. Die Mitarbeiterinnen legten nicht nur bei den baulichen Arbeiten immer wieder selbst Hand an, sondern erarbeitete gemeinsam auch das komplette pädagogische Konzept: „Die Konzeptionsarbeit haben wir als Chance genutzt, gemeinsam die Qualität unserer pädagogischen Arbeit zu reflektieren und neue Ideen zu entwickeln. Es fördert unseren Teamzusammenhalt, da jeder gehört wird und sich alle mit einbringen können.“, erklärt die Pädagogin Mareike Busch.

Wir wünschen der neuen Kita alles Gute!

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