ASB Landesverband Berlin e.V. - News http://example.com en-gb TYPO3 News Mon, 25 Jan 2021 00:01:39 +0100 Mon, 25 Jan 2021 00:01:39 +0100 TYPO3 EXT:news news-404 Fri, 22 Jan 2021 12:29:05 +0100 Kostenlose Taxifahrten zu den Impfzentren – Zusätzliche Telefonnummer /aktuelles/details/kostenlose-taxifahrten-zu-den-impfzentren-zusaetzliche-telefonnummer Jetzt gibt es mit der Rufnummer 030/230023 eine weitere, unter der sich Berlinerinnen und Berliner, die einen Impftermin haben, ein Taxi bestellen können.

Die bisherige Rufnummer 030/202020 bleibt zudem bestehen.

In Berlin können sich Menschen über 80 Jahre mit einem Taxi kostenlos zum jeweiligen Impfzentrum fahren lassen. Das gilt auch für die Heimfahrt nach der Impfung. Dazu hatten die DRK Sozialwerk Berlin gGmbH und die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung mit der Taxiinnung einen Vertrag abgeschlossen. Die Kosten trägt das Land Berlin. 9.277 Fahrten, inklusive Rückfahrt, sind seit 4. Januar 2021 schon durchgeführt worden.

Der Leiter der Projektsteuerung Impfzentren Detlef Cwojdzinski dazu: „Dieser besondere Service wird von den älteren Berlinerinnen und Berlinern sehr gut angenommen. Wo in anderen Bundesländern noch nachgedacht wird, wie die zu impfenden Menschen in die Impfzentren kommen, haben wir schnell gehandelt und die Vereinbarung mit der Taxiinnung auf den Weg gebracht. Damit ist sehr vielen älteren Menschen eine Sorge genommen. Das Angebot nutzt darüber hinaus in den Zeiten der Pandemie auch vielen Taxifahrerinnen und Taxifahrern.“

 

]]>
Aktuelle Nachrichten
news-403 Tue, 19 Jan 2021 10:09:00 +0100 Fernsehmoderatorin Vera Intveen engagiert sich im Impfzentrum des ASB /aktuelles/details/gemeinsam-fuer-die-gute-sache-fernsehmoderatorin-vera-intveen-engagiert-sich-im-impfzentrum-des-asb Vera Int-Veen und ihre Frau Obi engagieren sich seit Anfang dieser Woche ehrenamtlich und helfen uns bei der Betreuung der Impflinge. „Ich bin schwer beeindruckt, wie ein solches Impfzentrum und die ganzen Prozesse hier geplant wurden. An alle, die da mitgewirkt haben: Vielen Dank von uns. Guten Job gemacht.“, zieht Vera ihr Fazit nach einer ersten Führung durch unser Impfzentrum.

Die beiden Frauen packen von Anfang an tatkräftig mit an, bauen schnell eine Verbindung zu den Menschen vor Ort auf. Mal nehmen Vera und Obi die Impflinge in Empfang, helfen aus dem Taxi, erklären den Ablauf, verteilen FFP2-Masken, leiten die Fahrzeuge über den Parkplatz oder kümmern sich im Anschluss um die frisch Geimpften. Im sogenannten Beobachtungraum, wo sich die Impflinge noch etwa eine halbe Stunde ausruhen und die Verträglichkeit überprüft wird, reichen sie Wasser, machen Mut und nehmen sich Zeit für Gespräche. Das alles kommt vor allem bei den vorwiegend älteren Besuchern sehr gut an, auch das ein oder andere Selfie darf dabei nicht fehlen.

Vera Intveen ist unter anderem bekannt aus der Talkshow Vera am Mittag. Seit 2007 moderiert sie Schwiegertochter gesucht und Helfer mit Herz bei RTL. Nebenbei findet sie immer wieder auch Zeit für Projekte, die ihr besonders am Herzen liegen, so wie das Impfen. „Wir machen das hier freiwillig, weil wir daran glauben. Und wir sind stolz, für den Arbeiter-Samariter-Bund im Einsatz zu sein. Es macht Spaß, die Kollegen sind toll. Aber auch wie das organisiert ist. Das läuft hier wir ein Länderspiel. Ganz ganz toll. Ich freue mich auf die kommenden Wochen und Monate. Wir sind weiterhin am Start.“

Ein herzliches Dankeschön für den engagierten Einsatz. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

]]>
Aktuelle Nachrichten
news-400 Thu, 14 Jan 2021 07:29:58 +0100 Eröffnung des zweiten Berliner Impfzentrums /aktuelles/details/eroeffnung-des-zweiten-berliner-impfzentrums Das Erika-Heß-Eisstadion nimmt heute den Impfbetrieb auf. Das Impfzentrum bietet eine Kapazität von 1.300 Impfungen pro Tag. Das zweite Berliner Impfzentrum ist heute erfolgreich gestartet. Im Erika-Heß-Eisstadion in Berlin-Wedding können 1.300 Impfungen pro Tag durchgeführt werden. Das Erika-Heß-Eisstadion ist eins der beiden Impfzentren, die der Arbeiter-Samariter-Bund Berlin (ASB) in Kooperation mit der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft Berlin (DLRG) betreibt. Die Aufklärung und Impfung selbst wird, wie in allen Berliner Impfzentren, durch die Kassenärztliche Vereinigung (KV) organisiert.   

„Heute nehmen wir eine weitere Hoffnungsmaschine in Betrieb. Es war eine unglaubliche Leistung aller Beteiligten. Wir sind startklar und freuen uns, einen wichtigen Beitrag zu leisten, um die Gesundheit der Berlinerinnen und Berliner zu schützen“, so ASB-Projektleiterin Dr. Sarah Maaß. Die Prozesse im Erika-Heß-Eisstadion funktionieren, die Helferinnen und Helfer sind umfassend auf ihre Aufgaben vorbereitet. Das ist das Ergebnis der Testläufe der AG Maske, das Team für Realistische Notfalldarstellung des ASB Berlin, welches die Testkonzepte für alle sechs Berliner Impfzentren entwickelt hat.

Die sechs Berliner Impfzentren werden von den fünf Berliner Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), Malteser Hilfsdienst (MHD) unter Leitung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) betrieben. Mario Czaja, Präsident des Berliner Roten Kreuzes, schaut mit Zuversicht auf das neue Impfzentrum: „Wir können heute das 2. Impfzentrum für Berlin eröffnen - ein neuer Ort der Hoffnung. Das ist ein guter Tag für Berlin. Die Berliner Hilfsorganisationen haben sich sehr gut vorbereitet. Im Erika-Heß-Stadion haben der ASB und die DLRG gemeinsam den Betrieb übernommen und werden für die bestmögliche Betreuung der Menschen sorgen, die zur Impfung in dieses neue Impfzentrum kommen. Wir helfen Berlin.“

Auch die KV freute sich über große Unterstützung seitens der Ärztinnen und Ärzte: „Aus Sicht der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin ist es erfreulich, dass bisher mehr als 8500 Ärztinnen und Ärzte ihre Unterstützung für die Dienste in den mobilen Impfteams und Impfzentren angeboten haben. Das zeigt uns, dass die Bereitschaft weiterhin hoch ist, an dieser wichtigen gesamtgesellschaftlichen Aufgabe teilzunehmen.“, erklärt Dr. Burkhard Ruppert, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KV Berlin.

Bilder: ASB Berlin/ P. Dichtl und B./ Michalowski

> Medieninformation zum Download

Pressekontakte:

Projektbüro Impfzentren Berlin                    
Regina Kneiding
Tel. +49 (0)30 600 300-1246
Mobil +49 (0)152 5205 8716
E-Mail: presse[at]drk-berlin.de

ASB Landesverband Berlin e.V.
Patricia Dichtl
Tel.: +49 (0)30 - 21307-118
Mobil +49 176 12130730
E-Mail: p.dichtl[at]asb-berlin.de

ASB Landesverband Berlin e.V.
Melanie Rohrmann
Tel.: +49 (0)30 - 21307-122
E-Mail: m.rohrmann[at]asb-berlin.de

]]>
Aktuelle Nachrichten
news-402 Tue, 12 Jan 2021 12:35:00 +0100 Freie Fahrt für Impfhelfer: Mercedes-Benz stellt 21 Elektrofahrzeuge /aktuelles/details/freie-fahrt-fuer-impfhelfer-mercedes-benz-stellt-21-elektrofahrzeuge Mercedes-Benz hat heute sechs E-Transporter und 15 E-Smarts an die fünf Berliner Hilfsorganisationen übergeben. Der Automobilhersteller will damit einen Beitrag zur Unterstützung der Arbeit in den sechs Impfzentren der Hauptstadt leisten.

Die Berliner Hilfsorganisationen erhalten in ihrem Einsatz für die Impfzentren auch Unterstützung durch Mercedes-Benz. Weil für den Betrieb der sechs großen Impfzentren gerade in Bereichen wie Logistik und Mitarbeitertransport zusätzliche Mobilität die Arbeit erleichtert, stellt der Automobilhersteller 21 Elektrofahrzeuge zur Verfügung.

Die Hilfsorganisationen erhalten von Mercedes-Benz für die Laufzeit der Impfzentren insgesamt 21 Fahrzeuge: 15 vollelektrische smart EQ fortwo und forfour für die Mobilität der Mitarbeiter sowie sechs vollelektrische eVitos für den Materialtransport der Impfzentren. „Das große Engagement der Berliner Hilfsorganisationen und ihrer Helferinnen und Helfer ist eine zentrale Säule im Kampf gegen die Pandemie. Gerne leisten wir dazu mit unserer modernen Fahrzeugflotte einen unterstützenden Beitrag“, betonte Hans-Bahne Hansen, Leiter der Mercedes-Benz Niederlassung Berlin.

„Ein herzliches Dankeschön an Mercedes Benz, dass sie uns Hilfsorganisationen die Fahrzeuge für unsere Impfzentren bereitstellen. Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die wichtiges Material für die Zentren transportieren müssen, ist das eine tolle Unterstützung“, so Dr. Sarah Maaß, koordinierende Projektleitung für den ASB Berlin.

Die sechs Berliner Impfzentren werden von den fünf Berliner Hilfsorganisationen Malteser Hilfsdienst (MHD), Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und unter Federführung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Auftrag des Berliner Gesundheitssenats betrieben.

]]>
Aktuelle Nachrichten
news-401 Sun, 03 Jan 2021 12:10:00 +0100 Erfolgreicher Testlauf im Erika-Heß-Eisstadion /aktuelles/details/erfolgreicher-testlauf-im-erika-hess-eisstadion Wir helfen Berlin! Das haben sich die Berliner Hilfsorganisationen zur Aufgabe gemacht, um gemeinsam die Pandemie einzudämmen. Der Arbeiter-Samariter-Bund, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter-Unfall-Hilfe und der Malteser Hilfsdienst betreiben die sechs Corona Impfzentren in Berlin.

Gemeinsam mit der DLRG betreibt der ASB Berlin die Impfzentren Flughafen Tempelhof und Erika-Heß-Eisstadion. Der erste Testlauf im Erika-Heß-Eisstadion war erfolgreich. Bevor die Impfzentren offiziell mit den Impfungen beginnen, ist ein solcher Testbetrieb notwendig, damit die Impfzentren bestmöglich funktionieren und die Sicherheit im Prozess gestärkt wird. Das Testkonzept haben wir mit langjähriger ehren- und hauptamtlicher Expertise entwickelt. „Es ist wichtig, dass wir uns als Bevölkerung den Schutz der Impfung aneignen, um so wieder zurück zur Normalität zu kehren“, äußert Dr. Sarah Maaß, die koordinierende Leitung des Projekts Impfen, in einem Gespräch. Ein Schritt zurück in die Normalität - das bedeuten die Impfzentren für uns. Sie spielen eine wesentliche Rolle im Kampf gegen die Corona Pandemie. Laut Boris Michalowski, Fachdienstleiter Katastrophenschutz im ASB Berlin und entscheidender Koordinator für die Testläufe in den Berliner Impfzentren, sind die Impfzentren „ein wesentlicher Baustein, um die Pandemie zu besiegen. Das Projekt Impfen ist für alle Teilnehmenden ein großes Herzensprojekt.“

Der ASB konzipiert die Testkonzepte für alle sechs Berliner Impfzentren.

 

Bilder: P. Dichtl/ ASB Berlin

]]>
Aktuelle Nachrichten
news-398 Wed, 30 Dec 2020 12:26:39 +0100 Betreuungseinsatz in Lichtenberg /aktuelles/details/betreuungseinsatz-in-lichtenberg Der Arbeiter-Samariter-Bund stellte über Weihnachten in einem mehrtägigen Betreuungseinsatz die Versorgung von mehreren Evakuierten nach dem Wohnungsbrand in Neu-Hohenschönhausen sicher.

"Am 1. Weihnachtsfeiertag klingelte um kurz nach 11:00 das Telefon.", erinnert sich Boris Michalowski, Fachdienstleiter Katastrophenschutz. "Das Bezirksamt Lichtenberg fragte an, ob der ASB kurzfristig, die Versorgung von 50 Evakuierten nach dem Wohnungsbrand in Neu-Hohenschönhausen für mehrere Tage übernehmen kann."

Die Einsatzanfrage wurde nach dem in 2020 implementierten Notfallmanagementsystem an den diensthabenden B-Dienst übergeben, der die Alarmierung der Betreuungseinheiten auslöste. In kurzer Zeit konnte sich ein Einsatzteam mit einer warmen Mittagsversorgung zum Hotel aufmachen, in welchem die Betroffenen untergebracht waren. Sven Beutner, B-Dienst über Weihnachten, berichtet: „Die besondere Herausforderung war, dass die Hotels aufgrund des Beherbergungsverbotes komplett runtergefahren waren und keine Lebensmittellager mehr hatten. Zusammen mit dem Bezirksamt fanden wir aber glücklicherweise einen Supermarktbetreiber in der Nähe, der seinen Laden extra für uns an Weihnachten öffnete. Die Personallast konnten wir dank der guten Zusammenarbeit mit den beiden ASB-Regionalverbänden Berlin-Nordwest e.V. und Berlin-Nordost e.V. schichtweise auf mehrere Personen verteilen. So hatten unsere Einsatzkräfte dennoch etwas vom Weihnachtsfest."

Ein Teil der Betroffenen stand zudem unter behördlicher Quarantäne. Hier schufen das PSNV-Team des ASB (Psychosoziale Notfallversorgung) zusammen mit dem Berliner Krisendienst Angebote der Unterstützung und des Zuhörens. Der Betreuungseinsatz endete für den ASB nach fünf Tagen am Dienstag, 29.12.2020 mit dem Frühstück. Täglich wurden rund 50 Betroffene mit drei Mahlzeiten versorgt.

Stefan Heller, B-Dienst am letzten Einsatztag dankte allen Einsatzkräften: „Der Einsatz und das Engagement unserer Ehrenamtlichen war vorbildlich, wir haben viele Dankesgrüße von den Betroffenen erhalten. Den Betroffenen wünschen wir viel Kraft und dass sie möglichst bald in ihre Wohnungen zurückkehren können."

 

Boris Michalowski

 

]]>
Katastrophenschutz Aktuelle Nachrichten
news-397 Wed, 23 Dec 2020 16:33:02 +0100 Übergabe der Impfzentren an Berliner Hilfsorganisationen - Erfolgreicher Testlauf in der Arena /aktuelles/details/uebergabe-der-impfzentren-an-berliner-hilfsorganisationen-erfolgreicher-testlauf-in-der-arena Die sechs Corona-Impfzentren in der Hauptstadt sind in dieser Woche an die Berliner Hilfsorganisationen als Betreiber übergeben worden. Im Impfzentrum in der Arena Treptow ist am Mittwoch, 23. Dezember 2020, ein erster Praxistest durchgeführt worden.
 
Berlin. Ein Impf-Testlauf hat am Mittwoch mit Unterstützung der Bundeswehr im Impfzentrum in der Arena erfolgreich stattgefunden. Die baulich fertiggestellten Zentren waren am Montag an die fünf Berliner Hilfsorganisationen als Betreiber übergeben worden. Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und Malteser Hilfsdienst (MHD) stehen damit unter Federführung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Berlin für den Betrieb der sechs Berliner Impfzentren für die kommenden Monate bereit.

Die Berliner Hilfsorganisationen sind zuständig für alle organisatorischen Abläufe in den Impfzentren. Das heißt: Impflinge empfangen, registrieren und begleiten sowie Abläufe dokumentieren und die Geimpften nach erfolgter Impfung betreuen. Die Aufklärung und Impfung selbst wird durch die Kassenärztliche Vereinigung organisiert. Die Berliner Hilfsorganisationen bedanken sich für die Unterstützung der rund 300 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr, die beim Testlauf so engagiert mitgemacht haben.

Der Präsident des Berliner Roten Kreuzes Mario Czaja: „Wir wollen Corona besiegen. Damit stehen wir vor einer Mammutaufgabe. Eine Impfaktion dieses Ausmaßes hat es bislang noch nie gegeben. Dementsprechend groß sind die Herausforderungen für alle, die sich hier beteiligen. Die Berliner Hilfsorganisationen geben alles, um nach einer nur kurzen Vorbereitungszeit den Betrieb der Impfzentren sicherzustellen. Dies ist unser gemeinschaftlicher Beitrag zum Schutz der Gesundheit der Berlinerinnen und Berliner. Wir helfen Berlin.“

Die Hilfsorganisationen freuen sich dabei über eine breite Unterstützung. „Die Hilfsbereitschaft innerhalb der Bevölkerung ist immens, aber auch innerhalb unserer eigenen Organisationen. Es zeigt, dass gesellschaftlicher Zusammenhalt in besonderen Krisensituationen funktioniert,“ sagt Jörg Koch, Vorstand des Regionalverbandes der Johanniter in Berlin.

Praxistest im Impfzentrum: Bevor die Impfzentren offiziell mit den Impfungen beginnen, war der Testbetrieb notwendig. „Mit dem Testlauf prüfen wir die operativen Prozesse im Impfzentrum und simulieren den Betrieb in Echtzeit. Gegebenenfalls passen wir Abläufe dann noch an. Das Testkonzept haben wir mit langjähriger ehren- und hauptamtlicher Expertise entwickelt“, so Uwe Grünhagen, Vorstandsvorsitzender Arbeiter Samariter Bund.

Personal und Schulungskonzept: Unter großem Zeitdruck haben die Ausbildungsexperten der Hilfsorganisationen gemeinsam ein Schulungskonzept für die Helferinnen und Helfer entwickelt. Damit werden die Mitarbeitenden in den Impfzentren umfassend auf all ihre Aufgaben vorbereitet. „Die Berlinerinnen und Berliner können sich darauf verlassen, dass wir Hilfsorganisationen vor Ort die Menschen gut durch die einzelnen Stationen der Impfstraße begleiten“, sagt Henric Maes, Diözesangeschäftsführer der Berliner Malteser.

Material/Logistik: Helfer der DLRG haben mit den Architekten minutiös geplant, wie Stühle in corona-entsprechendem Abstand prozesskonform platziert, Messestellwände aufgebaut, Bürotische und Regale aufgestellt werden müssen.  „Unsere Mitarbeiter haben Großes geleistet, innerhalb weniger Tage sind an den sechs verschiedenen Impfzentren-Standorten Räume und Gänge entstanden, die es ermöglichen, dass Tausende Berlinerinnen und Berliner sich nach gängigem Sicherheits- und Hygienekonzept impfen lassen können. Das ist ein großer logistischer Aufwand, den wir bewältigt haben", so Landesverbandsvizepräsident der DLRG-Berlin und Leiter Einsatz Udo Rosentreter.

Helferinnen und Helfer für den Betrieb der Berliner Impfzentren werden weiter gesucht und sind dazu aufgerufen, sich unter wirhelfenberlin.de zu registrieren. Sie können sich auf der Webseite für ein ganz bestimmtes Impfzentrum anmelden.

]]>
Aktuelle Nachrichten
news-393 Fri, 11 Dec 2020 13:00:00 +0100 Personelle Unterstützung in Berliner Impfzentren /aktuelles/details/neues-impfzentrum-im-erika-hess-eisstadion Seit Monaten haben wir darauf gewartet: Die ersten Impfstoffe gegen COVID 19 stehen bereit. Noch Ende dieses Jahres will die Europäische Arzneimittel-Agentur Ema über eine Zulassung entscheiden. Die Corona-Sterbefälle und Neuinfektionszahlen steigen täglich.

Impfungen können die Menschen wirkungsvoll vor einer COVID 19-Infektion schützen. Damit möglichst viele Menschen geimpft werden können, bereiten die Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst im Auftrag der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung die Inbetriebnahme von sechs Impfzentren vor. Der Start hängt von der Zulassung und Verfügbarkeit von Impfstoffen ab.

Der ASB wird in Kooperation mit der DLRG die beiden Impfzentren „Erika-Heß-Eisstadion Wedding“ in der Reinickendorfer Straße in Wedding sowie das Impfzentrum im "Flughafen Tempelhof" betreiben. Außerdem unterstützen sich die Hilfsorganisationen bei Bedarf auch gegenseitig an anderen Standorten. Geplant ist ein Betrieb von Montag bis Sonntag in der Zeit von 08:30 bis 19:00 Uhr (zunächst bis zum 30.04.2021).

Für den Betrieb der Impfzentren suchen wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Mitarbeit ist sowohl in Festanstellung in Teilzeit, Vollzeit und auf geringfügiger Basis sowie als Ehrenamt an einzelnen Tagen mit Aufwandsentschädigung möglich.

Zu den Schwerpunktaufgaben gehören die Unterstützung bei der Anmeldung, Registrierung und Dokumentation sowie die anschließende Betreuung der Geimpften. Alle Helfer/-innen werden vor dem Einsatz geschult und in die Prozesse eingewiesen.  

Interessentinnen und Interessenten können sich direkt bei uns unter impfzentrum[at]asb-berlin.de (mit Informationen zu ihrer Verfügbarkeit, ihrem beruflichen Hintergrund und der Tätigkeit, die sie gerne übernehmen wollen) melden oder sich unter https://www.asb-berlin.de/aktuelles/mitarbeit-impfzentren für die Eishalle Wedding oder den Flughafen Tempelhof registrieren.

Hinweis: Die Einstellung von medizinischem Fachpersonal erfolgt über die Kassenärztliche Vereinigung Berlin. Bitte nutzen zur Registrierung zur Teilnahme an Impfdiensten das Formular der KV Berlin, abrufbar über diesen Link.

 

 

]]>
Aktuelle Nachrichten
news-396 Fri, 11 Dec 2020 10:46:00 +0100 ASB weitet Corona-Tests auf Firmen aus /aktuelles/details/asb-weitet-corona-tests-auf-firmen-aus Gerade im Hinblick auf den vor Weihnachten geplanten Lockdown wollen viele Firmen etwas zum Schutz ihrer Mitarbeitenden unternehmen. Einige planen daher verlängerte Urlaubszeiten und verstärkt Home-Office. Für alle, die nicht im Home-Office arbeiten können ist dies jedoch schwierig. Daher bietet der Arbeiter-Samariter-Bund für Firmen jetzt Vor-Ort-Tests an. Dabei kommt das ASB-Personal direkt in das Büro, die Betriebsstätte oder zur Veranstaltung, richtet dort einen Bereich ein und testet nach zuvor abgestimmten Parametern die Mitarbeitenden.

„Wir wollen Firmen darin unterstützen, innerbetriebliche Infektionsketten zu unterbrechen und dabei eine mitarbeiterfreundliche Personalmaßnahme vor Weihnachten anzubieten“ sagt Sebastian Hartmann, Leiter der Antigen-Tests beim ASB. „Auch wenn die Hygieneregeln natürlich weiterhin angewendet werden müssen, haben die Mitarbeitenden zumindest im Moment eine Sorge weniger. Das verhindert nicht nur Ansteckungen, sondern ist auch ein schönes Weihnachtsgeschenk.“

Der ASB betreibt nicht nur das eigene Testzentrum in der Gneisenaustraße 40 in Berlin-Kreuzberg, sondern hat in den vergangenen Wochen bereits Antigen-Tests bei diversen systemrelevanten Unternehmen, Einrichtungen und Produktionen durchgeführt. Die Einsatzkräfte sind unter anderem bereits im Berliner Abgeordnetenhaus und beim Energieversorger Vattenfall aktuell im Einsatz und haben auf der Bundeskonferenz von Bündnis 90 / Die Grünen im Berliner Tempodrom hunderte Tests durchgeführt.

Ab sofort stehen diese Tests auch nicht-systemrelevanten Unternehmen zur Verfügung. Privatpersonen können sich weiterhin auf www.asb-coronatest.de für einen Termin in Kreuzberg anmelden.

]]>
Aktuelle Nachrichten
news-395 Thu, 10 Dec 2020 19:01:02 +0100 FreiwilligenTalk mit Emma Hartmann /aktuelles/details/freiwilligentalk-mit-emma-hartmann Emma Hartmann erzählt im Interview mit Sophie Oliveira Fürch Bundesfreiwilligendienstleistende (BFDlerin) in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des ASB Berlin von ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) als Betreuerin einer Wohngemeinschaft in Wedding für Menschen mit Behinderung. Sie berichtet von gesammelten Erfahrungen und den typischen Aufgaben, die sie im Alltag zu meistern hat. Hallo Emma, Danke, dass du da bist! Lass uns direkt mit der ersten Frage starten: Wieso hast du dich dazu entschieden einen Freiwilligendienst zu leisten?

Anfangs war mein Plan ein Au Pair zu machen, allerdings kam Corona mir dazwischen. Da ich nicht sofort studieren wollte, hielt ich es für sinnvoll, mich ehrenamtlich zu engagieren.

Ja, Corona war dieses Jahr ein wichtiger Faktor für die meisten. Woher kam dein Interesse für ein FSJ in der WG für Erwachsene mit geistiger Behinderung und psychischer Erkrankung? Immerhin ist das ein Bereich bei dem die meisten sich eher davor scheuen, sich zu beteiligen.

Seit drei Jahren habe ich den Berufswunsch, in der Betreuung mit geistig Behinderten zu arbeiten, weshalb ich mich in die Richtung informiert habe. Ich kann mir auch vorstellen, mit psychisch kranken Menschen zu arbeiten, weshalb ich durch den Freiwilligendienst die Chance habe, beides kennenzulernen und zu vertiefen.

Inwiefern unterscheidet sich die WG zu einem Pflegeheim für Menschen mit Behinderung?

In einem Pflegeheim gibt es rund um die Uhr Personal, was sich für Menschen mit größerem Unterstützungsbedarf anbietet. Die WG zielt darauf, dass die Mitglieder so eigenständig wie möglich sind und evtl. eines Tages ausziehen und auch alleine leben könnten, während sie im Pflegeheim für immer bleiben.
 
Wie ist dein Verhältnis zu den Mitgliedern der WG? Gab es zu Anfang Schwierigkeiten? Wenn ja, wie habt ihr diese gemeistert?

Anfangs war es für mich besonders schwer, die geistige Behinderung, also die Einschränkung deiner Fähigkeiten, und die Schizophrenie, bei der es sich um eine veränderte Wahrnehmung handelt, zu unterscheiden. Ansonsten ist eine der vier Bewohner/innen etwas launisch, weshalb man sich besonders bemühen muss, mit ihr auf guter Fahrt zu bleiben. Insgesamt verstehe ich mich aber mit allen sehr gut. Bis ich verstanden habe wie jede/r einzelne Bewohner/in tickt, dauerte es jedoch noch ein bisschen. Meine drei Mitarbeiter/innen haben schon darauf hingewiesen, dass es teilweise mehrere Monate dauern kann.

Was sind deine Aufgaben im Alltag? Gibt es Dinge, die dir besonders gut gefallen und Aufgaben, die du weniger magst?

Meine Arbeit gefällt mir sehr gut, sie besteht darin, mit den Bewohnern einkaufen zu gehen, beim Kochen zu helfen, den Nachmittag zu gestalten in Form von Spielen, Filme schauen oder ähnliches. Besonders schön ist es, mit ihnen so simple Sachen zu machen wie UNO zu spielen, die ihnen viel Freude bereiten, und zusammen zu lachen.

Was macht deine Arbeit besonders?

Die Menschen. Es ist einfach schön, den simpleren Dingen, die für uns normal sind, mehr Wertschätzung zu schenken.

Was erhoffst du dir von deinem Freiwilligendienst für die Zukunft mitzunehmen?

Ich möchte auf jeden Fall alles, was ich gelernt habe, mitnehmen. Da ist die praktische Erfahrung, die ich bis Ende des FSJs gesammelt habe, von großem Vorteil. Mein Wunsch ist es, Soziale Arbeit zu studieren und vielleicht in WGs für Menschen mit Behinderung zu arbeiten.

]]>
news-394 Wed, 09 Dec 2020 10:40:00 +0100 Notfallsanitätergesetz: Jetzt Rechtssicherheit schaffen! /aktuelles/details/notfallsanitaetergesetz-jetzt-rechtssicherheit-schaffen Notfallsanitäter müssen innerhalb von Sekunden Entscheidungen treffen, um verletzten Menschen zu helfen. Der aktuelle Gesetzesentwurf zum Notfallsanitätergesetz (NotSanG) gibt ihnen dafür jedoch nicht die nötige Rechtssicherheit. Obwohl sie dafür ausgebildet sind, dürfen Notfallsanitäter, solange sie nicht zur Ausübung heilkundlicher Maßnahmen autorisiert worden z.B. durch einen Arzt, nach dem aktuellen Gesetzesentwurf zum Notfallsanitätergesetz keine invasiven Maßnahmen anwenden, die z.B. starke Schmerzen lindern oder Unterzuckerungen behandeln, sonst machen sie sich strafbar. Das muss dringend geändert werden! Mit einer bundesweiten Kampagne fordert der ASB die Politik deshalb auf, #rechtssicherheitfürretter in Notfalleinsätzen zu schaffen. Alle wichtigen Informationen dazu und Möglichkeiten, wie Sie diese Kampagne unterstützen können, finden Sie auf der Kampagnenseite: www.asb.de/notsang.

]]>
Aktuelle Nachrichten
news-392 Tue, 08 Dec 2020 11:03:11 +0100 ASB-Kältehilfe mit Unterstützung von Rewe und ganz Berlin /aktuelles/details/asb-kaeltehilfe-mit-unterstuetzung-von-rewe-und-ganz-berlin Seit dem 1. November 2020 bietet die ASB-Kältehilfeeinrichtung im Adlergestell obdachlosen Menschen ein warmes Bett, eine warme Mahlzeit, Frühstück, Hygiene- und Waschmöglichkeiten und Beratung. Katrin Liebscher hat die Unterkunft mit aufgebaut. Im Interview bedankt sich die Einrichtungsleiterin für die tolle Unterstützung und zieht eine erste Bilanz. Wie ist die Arbeit angelaufen?

Sehr gut. Wir haben ganz viel organisiert und alle Voraussetzungen für einen erfolgreichen Betrieb der Einrichtung geschaffen. Von den Abläufen, über das Konfliktmanagement bis zur Durchführung von Corona-Tests sind wir bestens vorbereitet. Unser tolles Team mit zehn Mitarbeitenden arbeitet in vier Schichten. Dadurch, dass wir ziemlich weit draußen sind, läuft es jedoch noch langsam an. Mit 20 Übernachtungsgästen sind wir erst zu einem knappen Drittel ausgelastet.

Wie schützt ihr euch und die Übernachtungsgäste vor Corona?

Die Corona-Regeln wie Mund-Nasen-Schutz und Abstand halten gelten natürlich auch in der Kältehilfeeinrichtung. Wer bei uns übernachten möchte, muss vorab einen Corona-Test machen. Den können wir dank unserer Ausbildung selbst vor Ort durchführen. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, habe ich zunächst an mir selbst geübt, das Stäbchen möglichst sanft in Rachenraum und Nase einzuführen. Stammgäste wiederholen den Test jeden Abend aufs Neue. Außerdem hält sich unser Küchenmanagement streng an das Infektionsschutzgesetz.

Mit welchen Schwierigkeiten habt ihr zu kämpfen?

Schwierig wird es z.B., wenn Paare nicht getrennt übernachten wollen, da sich die Räumlichkeiten für Frauen und Männer bei uns in unterschiedlichen Etagen befinden. Auch die täglichen Corona-Tests werden nicht immer wiederspruchlos akzeptiert. Dennoch sind sie notwendig, um das Haus, die Übernachtungsgäste und die Mitarbeitenden zu schützen. Zur Unterstützung ist dann immer ein Security Mitarbeiter vor Ort.

Wie kommt das Hilfsangebot an?

Insgesamt haben wir bisher gute Erfahrungen gemacht und unsere Übernachtungsgäste sind in der Regel sehr zufrieden. Dank unserer Beratungsgespräche konnten wir bereits zwei wohnungslose Menschen für unsere INKLUSIO – Unterkunft für Wohnungslose in Berlin-Charlottenburg begeistern und stellen gerade die erforderlichen Anträge. Für sie könnte die Obdachlosigkeit schon bald beendet sein.

Erhaltet ihr Unterstützung?

Unsere Kältehilfeeinrichtung wird in der Nachbarschaft gut angenommen. Uns erreichen ganz, ganz viele Spenden von Anwohnerinnen und Anwohnern, Kleiderspenden, Schlafsäcke, Elektrogeräte u.v.m. Im November erhielten wir außerdem unsere Lebensmittelspende von REWE in der Wendenschloßstr. Herr Jarius, der REWE-Kaufstellenleiter hat sich mit fünf REWE-Märkten in Treptow-Köpenick zusammengetan und koordiniert die Spenden. Das ist ein echtes Geschenk! Jede Woche im Wechsel bekommen unsere Gäste zusätzlich zur Suppe und Tee auch Kaffee, Milch, Obst, Reis, Nudeln, Süßigkeiten, Getränke Kits, Pudding als Nachtisch u.v.m. Unsere Gäste freuen sich riesig darüber. Eine wertvolle Unterstützung sind auch unsere engagierten Mitarbeitenden, sie decken verschiedene Sprachen ab, backen auch schon einmal Plätzchen für die Übernachtungsgäste und sind ein richtig tolles Team. Großartig unterstützt werden wir auch von unserem Vermieter Sezer. Das Personal nimmt am Tag Essenslieferungen für uns an und sortiert es in die Kühlschränke. Zudem unterstützt uns Herr Sezer bei offiziellen Terminen u.v.m.  Auch die Medienberichterstattung u.a. im Länderreport von Deutschlandradio, auf Spreeradio, in der Berliner Zeitung und in Tagesspiegel Ehrensache haben uns viele Spenden, Weihnachtsgeschenke und Anfragen nach ehrenamtlicher Unterstützung von Krankenschwestern bis zur Justizvollzuganstalt eingebracht.

Wir bekommen von so vielen verschiedenen Seiten Hilfe angeboten, das ist überwältigend und es macht richtig Spaß, die Sachen dann zu verteilen. Die leuchtenden Augen, wenn man sagt: möchten sie eine Banane oder einen Fruchtbecher? Für mich sind es die leuchtenden Augen, wenn sich die Leute freuen. Dann weiß ich, alles richtiggemacht.

Was wünscht ihr euch?

Wir wünschen uns, dass noch mehr Gäste kommen. 70 Plätze haben wir, 20 Menschen sind zurzeit da. Wir könnten noch viel mehr obdachlosen Menschen in der kalten Jahreszeit ein Dach über dem Kopf bieten und mehr. Außerdem möchten wir diese Möglichkeit rund um die Uhr bieten. Dafür brauchen wir eine Immobilie, mit der das geht. Wir freuen uns über jedes Angebot.

 

]]>
Aktuelle Nachrichten
news-391 Mon, 07 Dec 2020 10:55:43 +0100 ASB eröffnet Schnelltestzentrum in Berlin-Kreuzberg /aktuelles/details/asb-eroeffnet-schnelltestzentrum-in-berlin-kreuzberg Ab Montag, den 07.12.2020 wird das Ausbildungszentrum in der Gneisenaustraße 40, 10961 Berlin in Berlin-Kreuzberg zum Corona-Testzentrum. Der ASB Regionalverband Berlin-Nordwest e.V. eröffnet im Bergmann-Kiez ein Testzentrum für alle Berlinerinnen und Berliner. Der Standort in Berlin-Kreuzberg ist durch nahe ÖPNV-Verbindungen als Anlaufpunkt verkehrsgünstig gelegen. Zur Durchführung der SARS-CoV-2 Rapid-Antigen-Tests wird durch die geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Arbeiter-Samariter-Bund ein Abstrich im Nasenrachenbereich vorgenommen. Das Testergebnis liegt nach 20-30 Minuten Wartezeit vor und wird der getesteten Person per Beleg mitgegeben.

"Wir freuen uns der Berliner Bevölkerung die Möglichkeit zu geben, sich individuell und unkompliziert mittels Rapid-Antigen-Test auf eine mögliche Infektion mit dem Corona-Virus testen zu lassen.", so Sebastian Hartmann Leiter der Antigen-Testungen. "Die Schnelltests helfen frühzeitig Infektionsketten zu durchbrechen."

Die Tests werden wochentags und am Wochenende zwischen 16-20 Uhr angeboten. "Bei Bedarf kann das Angebot ganztägig ausgedehnt werden", so Hartmann. Die tagesaktuellen Öffnungszeiten können der Webseite entnommen werden.

Termin-Buchung im Testzentrum
Die Termin-Reservierung erfolgt bequem über die Homepage unter www.asb-berlin-nordwest.de/corona. Pro Stunde stehen eine begrenzte Anzahl von freien Testkapazitäten ohne Vorab-Reservierung zur Verfüg-ung. Ggfs. muss hier mit längeren Wartezeiten gerechnet werden.

Der ASB Regionalverband Berlin-Nordwest e.V. führt neben dem neuen Testzentrum u.a. die Schnelltests der Parlamentsmitglieder im Abgeordnetenhaus von Berlin durch (Pressemitteilung AGH von Berlin). In der Vergangenheit übernahm er die Testungen bei der Bundeskonferenz von Bündnis 90/ Die Grünen im Tempodrom sowie die Testungen am Flughafen Berlin-Tegel unter der Leitung der Charité.


Kontakt für weitere Informationen:
ASB: Sebastian Hartmann, Tel. (030) 40 999 67 00, E-Mail: covid19[at]asb-berlin-nordwest.de, Internet: www.asb-berlin-nordwest.de



Wir helfen hier und jetzt.

Der ASB ist als Wohlfahrtsverband und Hilfsorganisation politisch und konfessionell ungebunden. Wir helfen allen Menschen – unabhängig von ihrer politischen, ethnischen, nationalen und religiösen Zugehörigkeit. Mehr als eine Million Menschen bundesweit unterstützen den gemeinnützigen Verein durch ihre Mitgliedschaft. Parallel zu seinen Aufgaben im Rettungsdienst – von der Notfallrettung bis zum Katastrophenschutz – engagiert sich der ASB in der Altenhilfe, der Kinder- und Jugendhilfe, den Hilfen für Menschen mit Behinderung, der Auslandshilfe sowie der Aus- und Weiterbildung Erwachsener. Wir helfen schnell und ohne Umwege allen, die unsere Unterstützung benötigen.

]]>
Aktuelle Nachrichten
news-390 Fri, 27 Nov 2020 17:45:56 +0100 ASB-Kältehilfe: Unterstützung für Obdachlose /aktuelles/details/asb-kaeltehilfe-unterstuetzung-fuer-obdachlose-auch-in-corona-zeiten Auch in diesem Jahr setzt der Arbeiter-Samariter-Bund seine bundesweite Kältehilfeaktion fort. Samariterinnen und Samariter versorgten heute obdachlose Menschen in mehr als 20 Städten mit Schlafsäcken, warmen Socken und Hygieneartikeln. Menschen ohne festen Wohnsitz stehen in diesem Winter bei ihrer Suche nach einem Übernachtungsplatz vor einer besonderen Herausforderung: Ein Teil der Obdachlosen-Einrichtungen bleibt aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen. Andere haben zwar geöffnet, können jedoch nicht so viele Plätze wie die letzten Jahre anbieten. Daher brauchen obdachlose Menschen in Deutschland dringend Unterstützung.

Auch in Berlin versorgte der ASB heute Obdachlose mit Hilfsgütern. Mehrere ehren- und hauptamtliche Samariter und Samariterinnen gaben heute Essen, warme Getränke und Hygienesets an Menschen aus, die auf der Straße leben. „Ich finde es wichtig, die Wohnungslosen in Berlin zu unterstützen. Viele geraten unverschuldet in diese Situation, fallen immer wieder durchs Raster und da möchten wir gerne zumindest ein bißchen helfen“, so Anke Poltersdorf aus dem ASB-Betreuungsdienst, die die Aktion heute tatkräftig unterstützt hat.

Die kalte Jahreszeit ist für obdachlose Menschen eine große Belastung. Oftmals fehlt ein Rückzugsort und warme Kleidung, um sich zu schützen. Um diesem Problem auch langfristig zu begegnen, hat der ASB Berlin vor einigen Wochen eine Notübernachtung für obdachlose Menschen in Treptow-Köpenick eröffnet. Bis zu 70 Menschen bietet sie bis Ende März ein warmes Bett, eine warme Mahlzeit, Frühstück sowie Hygiene- und Waschmöglichkeiten.

]]>
Aktuelle Nachrichten
news-387 Wed, 04 Nov 2020 14:03:50 +0100 120 Jahre Wasserrettung in Berlin /aktuelles/details/120-jahre-wasserrettung-in-berlin Im Jahr 1900 ertranken bei einem großen Sängerfest drei Männer im Weißensee, fünf andere wurden durch Schwimmer und Samariter gerettet. Das war der Beginn des ASB-Wasserrettungsdienstes in Berlin. Die Arbeiter-Samariter-Kolonne und der Arbeiter-Schwimmer-Bund sorgten fortan für Sicherheit am und im Wasser. Vieles hat sich geändert, die Hilfe ist geblieben. Im Interview berichtet Philipp Seckel vom Engagement des ASB-Wasserrettungsdienstes Berlin im Jubiläumsjahr. Wie hat sich die Wasserrettung heute im Vergleich zu ihren Anfängen geändert?
Die Kernaufgabe, Menschen am und im Wasser in Not zu helfen, aufzuklären und Breitenausbildung anzubieten, hat sich im Grunde nicht geändert. Heute ist aber vieles besser organisiert und koordiniert und die Einsatzkräfte werden nach standardisierten Verfahren ausgebildet. In den letzten Jahren ist zudem die technische Hilfeleistung an Booten, wie z.B. bei Havarien, mit den Jahren immer wichtiger geworden.

Auf der Wasserrettungsstation ist Teamarbeit gefragt. Wer engagiert sich vor Ort?
Wir sind eine große Gruppe aller Altersklassen, gleichermaßen Frauen und Männer. Die jüngeren Mitglieder sorgen stets für frischen Wind und neue Ideen, während die Erfahrung der älteren Generationen für die professionelle Arbeit im Einsatz unerlässlich ist. Manche Szenarien tauchen eben in keinem Lehrbuch auf.

Vor welche Herausforderungen hat die Corona-Pandemie den Wasserrettungsdienst gestellt?
Zunächst musste wie bei allen Organisationen überhaupt erstmal erörtert werden, ob und unter welchen Voraussetzungen ein Rettungsdienst ausschließlich mit ehrenamtlichen Einsatzkräften stattfinden kann. Entsprechende Regelungen wurden in einem Hygienekonzept erarbeitet. Dabei musste auch die Besatzungsstärke der Stationen reduziert werden. Dies bedeutet natürlich für alle Einsatzkräfte eine höhere Belastung, besonders dann, wenn größere oder mehrere Einsätze gleichzeitig abzuarbeiten sind. Wir haben inzwischen einen gangbaren Weg gefunden, hoffen aber nichtsdestotrotz, dass sich die Lage in der nächsten Saison wieder normalisieren wird.

Was macht die Wasserrettung im Winter und an Weihnachten?
Von November bis Anfang April stehen die Boote in den Bootshallen und die Rettungsstationen bleiben zu. Wir nutzen diese Zeit verstärkt für Aus- und Weiterbildung, die Wartung der technischen Ausrüstung und Instandhaltung der Rettungsboote. Aber an Weihnachten und den Feiertagen ist dann doch jeder im Familienkreis und das Hobby ruht.

Gibt es Pläne für das neue Jahr?
Wir haben üblicherweise eine recht klar organisierte Saison ohne große Überraschungen. Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr wieder unter normalen Umständen Hilfe leisten können. Das wäre eine große Motivation für unsere Einsatzkräfte. Dank einer Förderung können wir 2021 auch wieder verstärkt in neue Technik und Ausrüstung investieren und somit unsere Arbeit professioneller ausüben und auch für potenzielle Interessierte attraktiver werden. Denn neue Mitglieder brauchen wir immer.

]]>
Wasserrettungsdienst
news-386 Mon, 02 Nov 2020 16:13:00 +0100 ASB-Notübernachtung in Treptow-Köpenick eröffnet /aktuelles/details/asb-notuebernachtung-in-treptow-koepenick-eroeffnet Die ASB Nothilfe Berlin gGmbH engagiert sich in der Berliner Kältehilfe. Im „Sezer Hostel“, Adlergestell 129 in Berlin Treptow-Köpenick eröffnete sie am 1. November 2020 eine Notübernachtung für Wohnungslose. Bis zu 70 Menschen bietet sie bis Ende März ein warmes Bett, eine warme Mahlzeit, Frühstück sowie Hygiene- und Waschmöglichkeiten.

Einrichtungsleiterin Katrin Liebscher freut sich, dass das Angebot so schnell realisiert werden konnte: „In unserer Notübernachtung können wohnungslose Menschen jetzt Schutz vor Kälte und Hilfe finden. Wir bedanken uns bei allen, die uns geholfen haben, dieses Angebot so schnell zu realisieren. Insbesondere unserem Katastrophenschutz, der uns von der Tasse bis zum Warmwasserbehälter mit allem Nötigen für die Versorgung unserer Übernachtungsgäste versorgt hat.“

Geöffnet ist die ASB-Notübernachtung täglich von 18 Uhr bis 9 Uhr am nächsten Morgen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten die Übernachtungsgäste in Alltagsfragen und vermitteln an Tages- und andere Hilfsangebote. Leider gibt es nicht die Möglichkeit, ein Haustier mitzunehmen.

> zur Medieninformation

 

]]>
Aktuelle Nachrichten
news-388 Fri, 30 Oct 2020 14:14:00 +0100 Freiwilligentalk: Ein FSJ im Bundestag /aktuelles/details/freiwilligentalk-ein-fsj-im-bundestag Florina absolviert ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Abgeordnetenbüro von Carsten Körber. Im Gespräch mit Sophie, Bundesfreiwillige in der Öffentlichkeitsarbeit des ASB Berlin, berichtet sie über die Erfahrungen der ersten zwei Monate in ihrem FSJ Politik. Hallo Florina, ich freue mich, heute den ersten Freiwilligen Talk mit dir zu halten! Mich würde als erstes interessieren, wie du darauf gekommen bist ein FSJ Politik zu machen.
Ursprünglich war ich auf der Suche nach einer sinnvollen Überbrückungsmöglichkeit bis zu Beginn meines Studiums. Auf der ABI-Zukunftsmesse in Berlin bin ich auf den ASB und seine vielseitigen Angebote aufmerksam geworden. Ich wusste gar nicht, dass man in der Politik ein FSJ machen kann, aber ich war interessiert und habe mich am selben Tag noch beworben.

Wie sieht dein Alltag im Bundestagsbüro aus und was sind deine Aufgaben?
Mein Tag startet, indem ich morgens die Post ins Büro bringe. An meinem Schreibtisch bearbeite ich dann typische Büroaufgaben wie Telefonieren, Entwurf von E-Mail Antworten, Serienbriefe oder kleine Recherchearbeiten. Ich habe auch einige Daueraufgaben, die über einen längeren Zeitraum gehen. Momentan arbeite ich an einem Dokument für Hausführungen der Besuchergruppen aus dem Wahlkreis von Carsten Körber.

Welche Voraussetzungen waren nötig für dein FSJ?
Eine klare Voraussetzung war die Volljährigkeit für die Teilnahme an Abendveranstaltungen. Außerdem war politisches Verständnis und Interesse gefragt, sowie gute Deutschkenntnisse und Sprachgewandtheit.

Wie findest du die Zusammenarbeit mit Carsten Körber?
Ich empfinde die Zusammenarbeit im Büro allgemein als sehr angenehm. Es herrscht ein offener und freundlicher Umgang, sodass ich Wünsche ohne Scheu äußern kann.

Was macht dir besonders Spaß?
Besonders mag ich es, wenn ich größere Aufgaben beendet habe und dann eine neue anfangen kann. Außerdem darf ich auch im Intranet oder Pressespiegel Artikel lesen, wodurch ich mein Wissen in Eigeninitiative erweitere. Die Arbeit hier ermöglicht mir auch einen neuen Eindruck vom Bundestag, was ich besonders interessant finde.

Gab es denn evtl. besonders zu Anfang Schwierigkeiten ? Wenn ja, wie hast du diese gemeistert?
Die einzige Schwierigkeit war, dass mein digitaler Arbeitsplatz noch nicht fertig eingerichtet war, weshalb ich zu Beginn nur kleine Aufgaben übernehmen konnte. Mittels Leitfaden und einer Rallye durch die Gebäude, habe ich mich allerdings gut vorbereiten können.

Welche Einschränkungen haben sich bedingt durch die Corona Pandemie ergeben?
Normalerweise gibt es die Möglichkeit, den Abgeordneten zu Terminen zu begleiten. Dies ist momentan nur eingeschränkt möglich oder auf ein online Meeting oder Telefonat umgelegt worden. Abgesehen von Abstand halten und Maske tragen, finden auch weniger Abendveranstaltungen statt.

Was ist dir bisher besonders in Erinnerung geblieben bisher?
Zum einen sind die großen Gebäude immer noch beeindruckend, zum anderen durfte ich Herrn Körber bei einer Probefahrt in einem der neuesten Elektroautos begleiten. Das war besonders eindrucksvoll, da es ganz fern von der eigentlichen Büroarbeit war.

Wie hat dir das Einführungsseminar letzte Woche gefallen?
Sehr gut! Vor allem die Möglichkeit Gleichaltrige zu treffen und sich auszutauschen war besonders hilfreich. Außerdem finde ich, dass der ASB sich sehr viel Mühe gegeben hat, auf unsere Bedürfnisse einzugehen und uns somit eine schöne Woche bereiten konnte.

Was erhoffst du dir von deinem Freiwilligendienst?
Es wäre schön, einen realistischen Einblick in die Arbeit eines Bundestagsbüros zu bekommen. Vielleicht kann ich ja auch das ein oder andere für zukünftige Dinge übernehmen.

Apropos Zukunft, was ist dein Plan für deine Zukunft?
Ich habe schon einen ganz konkreten Plan. Im März werde ich ein Duales Studium zur Fluglotsin in der Nähe von Frankfurt am Main beginnen.

Danke Florina für diesen kleinen Einblick in dein FSJ Politik! Es hat mir viel Spaß gemacht mit dir dieses interessante Interview zu führen.


Sophie Oliveira Fürch

]]>
Aktuelle Nachrichten
news-385 Tue, 27 Oct 2020 16:20:14 +0100 Übergabe von 50.000 Protestpostkarten „Hauptstadtzulage für alle!“ /aktuelles/details/uebergabe-von-50000-protestpostkarten-hauptstadtzulage-fuer-alle 50.000 Protestpostkarten mit der Forderung „Hauptstadtzulage für alle, nicht nur im öffentlichen Dienst!“ wurden am Vormittag von Vertreterinnen freier Kita-Träger an die Fraktionsvorsitzenden der Regierungskoalition Raed Saleh (SPD), Silke Gebel (Bündnis90/Die Grünen) und Carsten Schatz (Die Linke) übergeben. Auch der ASB Berlin beteiligte sich an der Protestaktion. Die Protestpostkarten waren von Erzieherinnen und Erziehern sowie von Eltern und Angehörigen der freien Kita-Träger unterschrieben und in den Kitas eingesammelt worden. "Wir danken unseren Eltern, dass sie die Plakataktion des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes ganz stark unterstützt haben und wir hier gegen die Ungleichverteilung der Erzieherinnen und Erzieher und der pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorgehen. Wir hoffen, dass diese Aktion dazu beiträgt, dass eine Gleichheit unter allen pädagogischen Mitarbeitern in ganz Berlin vollzogen wird", so Doreen Stolt, Geschäftsführerin der ASB Kinder- und Jugendhilfe Berlin gGmbH.

Rund 120 Personen hatten sich für die Übergabe vor dem Roten Rathaus versammelt und forderten lautstark eine „Hauptstadtzulage für alle!“, darunter waren Erzieherinnen und Erzieher aus Kitas freier Träger sowie Eltern und Vertreterinnen des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Berlin. Die Übergabe fand kurz vor der heutigen Senatssitzung durch die Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Berlin, Dr. Gabriele Schlimper statt. Dazu sagte sie: „Die Entscheidung des Landes Berlin, lediglich den Beschäftigten des Landes und der landeseigenen Betriebe diese Zulage zahlen zu wollen, benachteiligt die freien gemeinnützigen Träger und die dort beschäftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die eine genauso hervorragende Arbeit leisten wie die Beschäftigten des Landes. Diese Ungleichbehandlung nehmen wir nicht hin.“

Der Paritätische Berlin und wir als Mitgliedsorganisation stehen ein für gleiche Bedingungen, die allen Kita-Trägern ermöglicht, Arbeit auch gleich zu bezahlen. Eine gute und gleiche Bezahlung ist notwendige Voraussetzung zur Überwindung des Fachkräftemangels, der die soziale Zukunft Berlins akut bedroht. Die Hauptstadtzulage spaltet, anstatt zu einen. Der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin und seine Mitglieder fordern: „Hauptstadtzulage für alle!“ #WirSindEinBerlin

Am 8. September 2020 hatte der Senat die Hauptstadtzulage beschlossen. Demnach sollen Beschäftigte des Landes Berlin und der landeseigenen Betriebe ab dem 1. November 2020 monatlich 150 Euro mehr Gehalt erhalten. Gemeinsam mit seinen Mitgliedern hat der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin dazu eine Protestaktion gestartet. In einem ersten Schritt wurden 100.000 Protestpostkarten an rund 500 Kitas freier gemeinnütziger Träger mit 45.000 Plätzen verteilt. 50.000 Postkarten wurden allein in den vergangenen zwei Wochen unterschrieben, die restlichen 50.000 werden zu einem späteren Zeitpunkt übergeben. Die Resonanz auf die Aktion ist bei freien Trägern außerordentlich hoch.

 

]]>
Aktuelle Nachrichten
news-389 Mon, 26 Oct 2020 11:01:00 +0100 Rekord beim Freiwilligen Sozialen Jahr /aktuelles/details/rekord-beim-freiwilligen-sozialen-jahr Wie schon im Vorjahr freut sich auch unser diesjähriger Freiwilligenjahrgang über weiter wachsende Teilnehmerzahlen. Mit insgesamt 73 Freiwilligen konnte der Rekord aus dem letzten Jahr übertroffen werden.

Vom 19.10. bis 23.10. kamen 16 Freiwillige aus dem neuen Freiwilligenjahrgang 2020/2021 in der Rudolfstraße zusammen, um sich kennenzulernen, in den Austausch über die Erfahrungen in der Einsatzstelle zu kommen, die eigenen Lernziele und persönlichen Wünsche für das kommende Jahr festzuhalten, eine Erste-Hilfe-Fortbildung zu absolvieren, ein soziales Projekt zu entwickeln und ihr gemeinsames Jahr - neben der Arbeit in den Einsatzstellen - zu planen. Die zweite Einführungswoche fand, wie auch bereits die erste, in einer verkleinerten Gruppe, mit Einheiten unter freiem Himmel sowie in digitaler Form und mit einem vorher entwickelten Hygienekonzept statt, um der aktuellen Pandemieentwicklung mit Vorsicht zu begegnen.

Am Montag lernten sich die Freiwilligen im Seminar und bei einer Actionbound-Tour durch Friedrichshain-Kreuzberg untereinander kennen. Zudem erfuhren sie mehr über den ASB Berlin, die Akteure im FSJ sowie ihre Rechte und Pflichten als FSJ-ler/-innen und BFD-ler/-innen. Die meisten der Teilnehmenden leisten ihren Dienst in einer der Kooperationskitas des ASB Berlin, vier sind als FSJ-ler/-innen in unserer Einsatzstelle im Krankenhaus Waldfriede, eine Teilnehmerin leistet ihr FSJ im Hortbereich und eine Freiwillige ist durch das FSJ Politik in einem Abgeordnetenbüro eingesetzt.

Der Dienstag stand im Zeichen der Erfahrungen in der Einsatzstelle, die anhand von gruppenpädagogischen Methoden reflektiert wurden. Zum Thema "Umgang mit Konflikten" entstanden drei tolle Comics anhand derer sich die Freiwilligen untereinander kollegial berieten, gruppenpädagogische und kommunikationstheoretische Inhalte anwendeten, Lösungen diskutierten und sich bewusst wurden, was die Rolle der Freiwilligen im Team ausmacht. "Mir hat die Methodenvielfalt sehr gefallen", gab' eine Teilnehmerin am Ende des Tages als Feedback zurück.

Da die überwiegende Mehrheit der Gruppe bereits einen gültigen Erste-Hilfe-Schein hatte, wurde kurzerhand der geplante zweitägige EH-Grundkurs durch unseren ASB-Regionalverband Berlin-Nordwest in eine eintägige Fortbildung verwandelt. Nach einer theoretischen Wiederholung am Vormittag durften die Freiwilligen am Nachmittag in Zweierteams Fälle lösen, bei denen sie ihr Wissen und Können unter Beweis stellten.

Der Donnerstag fand als Zoom-Meeting statt, in dem die FSJ-ler/-innen nach einem Input zum Thema Projektmanagement in Kleingruppen zusammenfanden, die sich mit einem zuvor ausgewählten sozialen Thema auseinandersetzen. Am Ende des Seminartages präsentierten die Gruppen tolle Projektideen zu den Themen "Obdachlosigkeit in Berlin", "Bessere Wasserqualität in Berliner Gewässern" und "Macht Berlin grüner" .

Am letzten Tag der Einführungswoche stellten die Freiwilligen ihr individuelles Seminarprogramm zusammen und wählten ihre Gruppensprecher/ -innen. Danach rundete eine geführte Tour über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Spreeparks die Seminarwoche ab. Bevor sich die Gruppe verabschiedete, betonten viele der Teilnehmenden, wie schön sie es fanden, sich während der Einführungswoche in Präsenz und nicht rein digital getroffen und kennengelernt zu haben.

]]>
Aktuelle Nachrichten
news-384 Thu, 22 Oct 2020 16:38:52 +0200 AUSGEZEICHNETES ENGAGEMENT 2021 /aktuelles/details/ausgezeichnetes-engagement-2021-der-asb-unter-den-nominierten Das Projekt ASBhilft.berlin - Nachbarschaftshilfe in der Corona Krise - ist nominiert für das Siegel für AUSGEZEICHNETES ENGAGEMENT 2021!

Das Siegel für AUSGEZEICHNETES ENGAGEMENT steht für besondere Qualität in der Betreuung von Ehrenamtlichen und eine bereichernde Gestaltung des Engagements. „Ihr leistet nicht nur selbst wichtige Arbeit für unsere Gesellschaft. Ihr helft auch anderen Menschen dabei, sich leidenschaftlich, gemeinschaftlich und wirkungsorientiert für unser Zusammenleben zu engagieren“, so die Begründung seitens GoVolunteer.

Seit Beginn der Coronakrise finden hilfsbedürftige Menschen in Berlin auf www.asbhhilft.berlin von der Einkaufshilfe bis zum Spaziergang mit dem Hund Unterstützung. Mit der digitalen Plattform bringt der ASB in Berlin Hilfesuchende und Helfende zusammen und steht Menschen, die zu einer Risikogruppe gehören, aus Krankheits- oder Quarantänegründen nicht allein zurechtkommen, zur Seite. Betroffene haben auf www.asbhilft.berlin die Möglichkeit, uns ihren Hilfewunsch mitzuteilen. Diejenigen, die freiwillig helfen wollen, können sich auf der Plattform anmelden. Anschließend suchen wir jemanden in der Nähe, der helfen kann.

Wir bedanken uns herzlich für die Nominierung und die damit verbundene Wertschätzung der Arbeit unserer vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.

]]>
Aktuelle Nachrichten
news-381 Tue, 29 Sep 2020 13:39:00 +0200 Mehr als systemrelevant: Engagement für Berlin /aktuelles/details/mehr-als-systemrelevant Der ASB Berlin macht ab heute für die nächsten 10 Tage in besonderer Weise auf sich aufmerksam. In einer berlinweiten Plakatkampagne rücken die Bereiche „Rettungsdienst“, „Kitas“, „Ehrenamt“ und „Wünschewagen“ in den Fokus. An knapp 200 Standorten in Berlin hängen insgesamt vier unterschiedliche Motive. Die Kampagne soll vor allem zum Bewerben, Mitmachen und Engagieren aufrufen.

So sucht der ASB Berlin aktuell Notfallsanitäter, Rettungssanitäter und Rettungsassistenten für den Rettungsdienst. Für die drei Kitas werden weitere Erzieherinnen und Erzieher benötigt.
Auch im Bereich Ehrenamt ist der ASB auf der Suche nach engagiertem Nachwuchs, wie etwa in der Wasserrettung, im Katastrophenschutz oder für das Projekt Wünschewagen.  

Die Hilfen des ASB sind für die Stadt und ihre Bewohner systemrelevant. Die Haupt- und Ehrenamtlichen tragen entscheidend dazu bei, essentielle Dienste auch in Krisenzeiten aufrecht zu erhalten. Und mehr: Der ASB ist eine feste Säulen der Notfallversorgung in Deutschland, 24 Stunden am Tag zuverlässiger Partner im Berliner Rettungswesen, er begleitet Kinder bei den ersten Schritten in die Welt, er bietet Wohnungslosen eine Unterkunft, er ist jederzeit vorbereitet im Falle einer Katastrophe, qualifiziert pro Jahr rund 10.000 Menschen in Erster Hilfe und ist nicht zuletzt ein attraktiver Arbeitgeber.
 
Unsere aktuellen Stellenangebote.
Unsere Möglichkeiten für ehrenamtliches Engagement.

Der ASB Berlin bedankt sich bei Ströer für die Kooperation.

Erfahren Sie mehr zu unserer Kampagne.

 

Bilder: www.Ananda-Rieber.de

]]>
Rettungsdienst Aktuelle Nachrichten
news-383 Thu, 24 Sep 2020 12:36:00 +0200 Neuer Film: Einblicke in unsere ASB Kitas /aktuelles/details/neuer-film-einblicke-in-unsere-asb-kitas Mit uns kannst Du wachsen - dieses Motto gilt nicht nur für die Kinder in unseren ASB Kitas, sondern für die gesamten Kinder- und Jugendhilfe des ASB Berlin. Denn vor einigen Monaten eröffnete bereits unsere dritte ASB Kita in Berlin. Neben den beiden Kitas in Pankow, betreibt der ASB Berlin nun auch eine ASB Kita in Charlottenburg.

Für unsere drei Kitas sind wir auf der Suche nach Erzieherinnen und Erziehern.
Bewirb dich, engagier dich und werde Teil unseres sympathischen Teams.

Wir freuen uns auf Bewerbungen an d.stolt@asb-berlin.de

]]>
Aktuelle Nachrichten
news-382 Mon, 21 Sep 2020 13:42:52 +0200 BERLIN SCHOCKT bewirbt sich um PSD Zukunftspreis /aktuelles/details/berlin-schockt-bewirbt-sich-um-psd-zukunftspreis Mit insgesamt 60.000 Euro fördert der PSD Zukunftspreis im Jahr 2020 gemeinnützige Einrichtungen aus Berlin und Brandenburg. BERLIN SCHOCKT – unsere Initiative zur besseren Soforthilfe bei einem plötzlichen Herzstillstand ist dabei. Und Sie können unserem herzensprojekt helfen zu gewinnen. Neben den Jury-Preisen entscheidet das Publikum mittels einer Abstimmung über den Publikumspreis.

Bis zum 29.9. um 10 Uhr können Sie täglich für BERLIN SCHOCKT abstimmen. Die Abstimmung ist kostenlos und erfordert keine Angabe persönlicher Daten. Einfach klicken auf: zukunftspreis.psd-bb.de/profile/asb-landesverband-berlin-e-v

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

]]>
Aktuelle Nachrichten
news-380 Wed, 16 Sep 2020 10:18:00 +0200 Gute Arbeit gleich bezahlen – Beschäftigte in der Kinderbetreuung gerecht behandeln. /aktuelles/details/gute-arbeit-gleich-bezahlen-beschaeftigte-in-der-kinderbetreuung-gerecht-behandeln Der Paritätische Landesverband Berlin e.V. und wir als Mitgliedsorganisation befürworten das Ziel des Landes Berlin, gute Arbeit gut zu bezahlen. Eine gute und gleiche Bezahlung ist notwendige Voraussetzung
zur Überwindung des Fachkräftemangels, der die soziale Zukunft Berlins akut bedroht. Eine Vielzahl der sozialen Angebote in Berlin sind ohne die freien Träger nicht denkbar. Dies gilt insbesondere für die Kindertagesbetreuung. Hier bilden die freien Träger rund 80 Prozent der KitaLandschaft ab. Mit Blick auf den gesetzlichen Anspruch auf Kindertagesbetreuung ist eine Sozialpartnerschaft gefragt, die die Betreuungssituation im Land Berlin bestmöglich absichert.

Auch der ASB betreibt in Berlin drei Kindertagesstätten. Gleiche Bildungschancen brauchen gleiche Rahmenbedingungen. Wir fordern ein faires Miteinander auf Augenhöhe.

Lesen Sie mehr im Postitionspapier des Paritätischer Wohlfahrtsverband LV Berlin e.V.

]]>
Aktuelle Nachrichten
news-379 Mon, 07 Sep 2020 12:49:00 +0200 Kita am Schlosspark feiert Eröffnung /aktuelles/details/kita-am-schlosspark-feiert-eroeffnung Am Freitag hat unsere neue Kita am Schlosspark zur offiziellen Eröffnung eingeladen. Die Kita ist bereits die dritte Kita des ASB in Berlin und nach der Hugenottenhofkita und der Triftbande in Pankow die erste Kita in Berlin-Charlottenburg. Ihre Tore öffnete die Kita bereits am 11. Mai, seitdem sind 52 Kinder in der Kita untergekommen. Platz bietet die Kita für über 90 Kinder.  Auf dem Programm stehen frische Luft im kitaeigenen Garten, gesunde Ernährung, Selbstverteidigung, Yoga, Kindertanzen, Handwerken und jede Menge Spiel und Spaß. Auf der Dachterrasse wird sogar eigenes Gemüse angebaut.
Generell steht die Gesundheit der Kleinen in den ASB-Kitas an oberster Stelle. Ein wesentlicher Baustein bei diesem Ansatz ist die motorische Frühentwicklung. Genau darauf zielt auch die Initiative „Profivereine machen Kita“ ab. Die Füchse Berlin unterstützen die Hugenottenhofkita, die Triftbande und die neue Kita am Schlossplatz sind Partner der Berlin Recycling Volleys. Mit der Initiative will die ASB-Kinder- und Jugendhilfe Berlin schon bei den Kleinsten den Spaß an der Bewegung wecken. Die Trainerinnen und Trainer verbringen dafür im Durchschnitt etwa acht Stunden in der Woche vor Ort.
Mit der dritten Kita hat die Kinder- und Jugendhilfe im Jahr 2020 einen wichtigen Meilenstein erreicht, um einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten: „Immer mehr Menschen ziehen nach Berlin, suchen ihr Glück im Beruf, gründen Familien und brauchen daher einen Ort, wo sie ihren Nachwuchs gut aufgehoben wissen. Diese Orte zu finden, zu gestalten und mit guten Angeboten zu füllen, ist unsere Aufgabe. Gute frühkindliche Bildung ermöglicht heute den Eltern, Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen und morgen den Kindern einen guten Start ins Leben“, betont Doreen Stolt, Geschäftsführerin der ASB Kinder- und Jugendhilfe Berlin gGmbH.

 

]]>
Aktuelle Nachrichten
news-378 Wed, 19 Aug 2020 16:50:12 +0200 Feiern verbindet - Gartenfest in der Unterkunft „Inklusio“ /aktuelles/details/feiern-verbindet-gartenfest-in-der-unterkunft-inklusio Entspannt, gemütlich und unter Einhaltung der Abstandsregeln feierte die „Inklusio“ Unterkunft für Wohnungslose am 18. August 2020 bei sommerlichen Temperaturen ihr Gartenfest. In schöner Atmosphäre kamen Bewohner, Nachbarn und Mitarbeiter erstmalig seit der Eröffnung der Unterkunft im Oktober 2019 zusammen. „Das war unser erstes Fest mit unseren Bewohnern und eine willkommene Abwechslung zum Alltag. Das schöne Fest hat die Verbundenheit mit unserem Haus noch einmal gestärkt.“, erklärt Einrichtungsleiterin Katrin Liebscher.

Bewohner und Mitarbeiter sorgten für leckeres Essen und Live-Musik mit dem Duo Lea und Thomas für den musikalischen Rahmen. Bewohner Joachim Slowy freute sich über die Abwechslung: „Ich bin froh und dankbar, dass die Mitarbeiter des ASB uns so eine schöne Gartenparty ermöglichen.“

]]>
Aktuelle Nachrichten
news-377 Sun, 16 Aug 2020 20:15:32 +0200 Hitzewelle und Badewetter in Berlin: Viel zu tun für den ASB Wasserrettungsdienst /aktuelles/details/hitzewelle-und-badewetter-in-berlin-viel-zu-tun-fuer-den-asb-wasserrettungsdienst Die letzten Tage und Wochen sind geprägt von Temperaturen über 30 Grad. Die öffentlichen und wilden Badestellen laden genauso wie private Bootstouren zum Abkühlen ein. Die Wasserretter von ASB, DLRG und DRK sind ehrenamtlich an den Wochenenden - wenn auch durch Corona-Sonderregelung in begrenzter Stärke - an Dahme, Spree und Havel im Einsatz. 

Viele Wassersportler nutzten die heißen Tage. So kam es in den vergangenen Tagen mehrfach zu ernsten Einsätzen. Am vergangenen Sonntag geriet ein Junge neben dem Steg der Rettungsstation Zeuthener See beim Spielen in tiefes Wasser und drohte zu ertrinken. Die Turmwache sah den Nichtschwimmer und konnte gemeimsam mit dem Vater den Jungen retten. 

Heute kam es gleich zu mehreren Sucheinsätzen nach vermissten Personen im Wasser im Bereich Köpenick: Gegen 3:45 Uhr morgens meldeten aufmerksame Segler, die auf ihren Booten auf dem Seddinsee übernachteten, eine Person, die zu ertrinken drohte. Sie konnten den jungen Mann schon vor Eintreffen der auch während der Nacht einsatzbereiten Rettungsboote retten. Er wurde gemeinsam mit einem Notarzt der DLRG auf dem Einsatzboot der ASB-Station am Zeuthener See versorgt und anschließend der Feuerwehr übergeben. 

Gegen Mittag wurde am Langen See erneut eine Person unter Wasser vermisst. Mit einer Tauchkette suchten Rettungsschwimmer vom ASB und DLRG den Grund des Sees ab. Unterstützt wurden sie dabei von den Einsatztauchern beider Hilfsorganisationen, der Feuerwehr, Polizei und einem Hubschrauber. 

]]>
Wasserrettungsdienst
news-376 Tue, 04 Aug 2020 15:44:25 +0200 Ehrenzeichen der Sonderstufe für Patrick Stoll /aktuelles/details/ehrenzeichen-der-sonderstufe-fuer-patrick-stoll Samariter Patrick Stoll erhielt am 3. August 2020 im Alten Stadthaus das Ehrenzeichen als Steckkreuz (Sonderstufe) für besondere Verdienste um den Zivil- und Katastrophenschutz von Staatssekretärin Sabine Smentek. Es ist die höchste Anerkennung, die das Land Berlin für Verdienste um den Bevölkerungsschutz zu vergeben hat. Nachdem Samariter Stoll das Steckkreuz bei der offiziellen Verleihung der Feuerwehr- und Katastrophenschutz-Ehrenzeichen im November 2019 aufgrund einer Knieoperation nicht persönlich in Empfang nehmen konnte, organisierte die Senatsverwaltung für Inneres und Sport diese sehr persönliche Ehrung. In Zeiten von Corona fand sie im familiären Kreis statt. Der stellvertretende ASB-Landesvorsitzende Detlef Kühn, Samariterin Anke Poltersdorf und Steffi Maschner, Koordinatorin ASB-Engagementzentrum begleiteten den engagierten Leiter des Berliner ASB-Betreuungsdienstes Patrick Stoll zur feierlichen Übergabe. Die Staatssekretärin nahm sich Zeit für ein ausführliches Gespräch. Neben seinem Engagement im Betreuungsdienst – Herr Stoll steht Tag und Nacht bereit und leitet seit sieben Jahren arbeitsintensive Einsätze –  betonte die Staatssekretärin in der Laudatio vor allem das Engagement in der Flüchtlingshilfe – acht Notunterkünfte hat Herr Stoll mit seinem Team errichtetet. „Gerade beim Aufbau von Notunterkünften spürt man, wie direkt unsere Hilfe ankommt. Die Menschen sind dankbar von uns ein Dach über dem Kopf und eine warme Mahlzeit zu bekommen und viele zeigen es einem auch. Diese Dankbarkeit ist die Motivation, trotz vieler Schwierigkeiten und Erschöpfung, weiter in die Einsätze zu gehen.“, erklärt der Fachgruppenleiter Betreuungsdienst. Dafür sprach Frau Smentek noch einmal einen besonderen Dank aus. Es gebe viele Ehrenamtliche, aber das, was Herr Stoll in den letzten Jahren geleistet habe, verdiene die Sonderstufe. Auf die Frage, was wohl sein größter Einsatz war, antwortete Herr Stoll: der Aufbau der Notunterkunft im ehemaligen Rathaus Wilmersdorf. 23 Tage haben der Fachgruppenleiter und sein Team Tag und Nacht vor Ort verbracht und die ca. 400 Bewohner mit drei Mahlzeiten pro Tag verpflegt.

Der stellvertretende ASB-Landesvorsitzende Detlef Kühn bedankte sich im Namen des ASB-Landesvorstandes noch einmal persönlich bei Herrn Stoll:
 „Herr Stoll hat sich diese Anerkennung in vielen Jahren Engagement erarbeitet. Seine Kreativität beim Kochen in ungezählten Betreuungsdiensteinsätzen und sein menschliches Engagement zum Beispiel beim Aufbau der Notunterkunft für Geflüchtete in Berlin-Wilmersdorf und beim Elbhochwasser 2013 haben uns als Vorstand veranlasst, Herrn Stoll für das Feuerwehr- und Katastrophenschutz-Ehrenzeichen der Sonderstufe vorzuschlagen. Wir freuen uns mit ihm über diese ehrenvolle Auszeichnung und gratulieren Patrick Stoll herzlich.“

 

]]>
Aktuelle Nachrichten
news-375 Mon, 06 Jul 2020 20:03:00 +0200 Einsatz beim DFB-Pokalfinale Olympiastadion ohne Zuschauer /aktuelles/details/einsatz-beim-dfb-pokalfinale-olympiastadion-ohne-zuschauer Das DFB-Pokalfinale findet seit 35 Jahren alljährlich im Olympiastadion Berlin statt. Es ist der große Landesdienst im Arbeiter-Samariter-Bund in Berlin. Rund 120 Einsatzkräfte aus allen Berliner Gliederungen kommen zusammen und sorgen für die medizinische Sicherheit beim großen Fußballfest in Berlin. 2020 ist alles anders. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden Bundesliga –und der Pokalbetrieb im März unterbrochen. Mitte Mai startete die Bundesliga wieder im sogenannten Sonderspielbetrieb mit einem eigens durch eine Taskforce aufgestellten Hygienekonzept. Am Samstag, dem 4. Juli, wurde eine Woche nach Beendigung der Bundesliga das Pokalfinale im Olympiastadion ausgetragen. Wie auch alle vorherigen Spiele fand das Finale als „Spiel ohne Zuschauer“ statt. Entsprechend waren auch die Auswirkungen auf den ASB-Sanitätsdienst. Sonst wird im Olympiastadion eine moderne Einsatzleitzentrale aufgebaut, die acht Unfallhilfsstellen im Stadion werden betrieben und für die ASB-Einsatzkräfte kommt eine eigene Verpflegungsstelle zum Einsatz. Diesmal waren gerade mal 15 Einsatzkräfte des Sanitätsdienstes im Stadion. 10 Samariterinnen und Samariter unterstützten als sogenannte Temperaturmessteams an den Zugängen sowie in den Mannschaftshotels das Hygienekonzept. Boris Michalowski, Leiter Sanitätsdienst, zieht Resümee: „An dieses Pokalfinale werden wir uns sicher noch in vielen Jahren erinnern. Wie immer hat die Zusammenarbeit mit dem Veranstalter, dem Betreiber und den anderen Sicherheitspartnern sehr gut funktioniert. Dennoch ... auch wir als Sanitätsdienst wünschen uns das Pokalfinale anders. Wir hoffen inständig, dass wir nächstes Jahr wieder mit 74.000 Fans ein stimmungsgeladenes Match im Olympiastadion erleben werden."

]]>
Aktuelle Nachrichten
news-374 Fri, 03 Jul 2020 14:30:12 +0200 Im Gespräch mit dem Regierenden Bürgermeister /aktuelles/details/im-gespraech-mit-dem-regierenden-buergermeister Michael Müller lud gestern die Berliner Hilfsorganisationen ein, um über die hohen finanziellen Ausfälle während der Corona Pandemie und über mögliche Kompensationsmöglickeiten zu sprechen.

Mehrkosten für Schutzausstattungen auf der einen Seite, horrende finanzielle Einbußen durch den Wegfall von Einnahmen aus Sanitätseinsätzen und Ausbildungen auf der anderen Seite – vor diesem Problem stehen die Berliner Hilfsorganisationen seit etlichen Monaten. Diese Problematik zu schildern und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, war Ziel des gestrigen Treffens mit dem Berliner Regierenden Michael Müller. Immerhin sind die fünf Berliner Hilfsorganisationen starke Säulen der Daseinsvorsorge in Berlin.

Vorstandsmitglied Detlef Kühn vertrat während des Gespräch die Interessen des ASB Berlin. Michael Müller zeigte sich interessiert und offen gegenüber der geschilderten Problematik: „Ich finde es in der heutigen Zeit etwas Besonderes, dass sich der Regierende eineinhalb Stunden Zeit nimmt, um mit uns in den Austausch zu gehen. Michael Müller hat nicht nur die dargestellte Problematik mit großem Interesse aufgenommen, sondern auch erste konkrete Lösungsvorschläge gemacht, um schnelle Hilfe zu ermöglichen. Alle teilnehmenden Organisationen hatten dabei die Gelegenheit, sich zu der aktuellen Situation zu äußern“, so Detlef Kühn. Als einen ersten Schritt in eine gute Richtung werteten die Gesprächspartner die Erhöhung der Haushaltsmittel für den Katastrophenschutz in Höhe von 700.00 Euro durch die Senatsinnenverwaltung, die vergangene Woche beschlossen wurde.

Die Hilfsorganisationen hatten sich Anfang Juni in einem gemeinsamen Brief an Michael Müller gewandt, um finanzielle Unterstützung durch das Land Berlin zu fordern. Der Austausch soll in etwa einem halben Jahr fortgesetzt werden. 

]]>
Aktuelle Nachrichten