ASB Landesverband Berlin e.V. - News http://example.com en-gb TYPO3 News Thu, 08 Dec 2022 00:13:31 +0100 Thu, 08 Dec 2022 00:13:31 +0100 TYPO3 EXT:news news-535 Thu, 01 Dec 2022 17:55:19 +0100 Unser Adventskalender rund um den Katastrophenschutz ist gestartet /aktuelles/details/unser-adventskalender-rund-um-den-katastrophenschutz-ist-gestartet Wir wünschen Ihnen allen eine schöne und erholsame Weihnachtszeit!

Damit Sie alle, auch ohne jegliche Sorgen, das Jahr beenden können, kümmern wir uns um die Angelegenheit "Blackout".
Dementsprechend möchten wir die gemütliche Zeit mit Sicherheit begleiten. Dazu haben wir einen Adventskalender für Sie vorbereitet, welcher sich rund um den Katastrophenschutz und die Notfallvorsorge im Falle eines Blackouts dreht.

Ganz ohne Angstmacherei bereitet Sie unsere Expertin Birgitt Eberlin und unser Experte Boris Michalowski auf den theoretischen Notfall vor, indem sie zusammen mit Ihnen, ein Notfallgepäck packen. Dabei warten nicht nur inspirierende Tipps auf Sie, sondern auch interessante Quiz und spannende Verlosungen.

Folgen Sie uns auf unserem Instagram Account, wo wir das Highlight KATVENTSKALENDER für Sie angelegt haben. Dort können Sie die komplette Winterzeit über, auf alle Tipps zugreifen.

 

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Aktuelle Nachrichten
news-534 Fri, 18 Nov 2022 16:54:46 +0100 ASB-Projekt „A Blind Story“ verbindet Ehrenamt und Inklusion /aktuelles/details/neues-asb-projekt-a-blind-story-verbindet-ehrenamt-und-inklusion In dem neuen ASB-Projekt „A Blind Story“ geht es darum, Ehrenamt und Inklusion miteinander zu verbinden. Im Fokus steht dabei die 35-Jährige Pia, die das Projekt mit ins Leben gerufen hat. Pia ist seit ihrer Geburt fast vollständig erblindet. Das Projekt ist sogar für den bundesweiten Förderpreis "Helfende Hand" nominiert. Noch bis 5. Dezember kann online abgestimmt werden.

Pia, seit wann bist Du beim ASB Berlin?
Beim ASB bin ich schon seit insgesamt fünf Jahren - und zwar über die AG Maske. Hier war ich bislang hauptsächlich als Verletztendarstellerin für Krankenhausübungen und Notarztkurse im Einsatz. Auch bei der großen Bundesübung in Worms war ich mit dabei.
Bei den Krankenhausübungen geht es mir vor allem darum, für den Umgang mit Menschen mit Handicap zu sensibilisieren. Ich wünsche mir, dass man den Umgang mit blinden Menschen als nichts Ungewöhnliches empfindet.

Was machst Du sonst, wenn Du dich nicht für den ASB engagierst?
Ich arbeite im Medizinischen Bereich, genauer gesagt in der Brustkrebsvorsorge. Bei der sogenannten taktilen Brustkrebsvorsorge werden blinde Menschen medizinisch ausgebildet, die weibliche Brust auf Veränderungen zu untersuchen. Ich mache das seit 13 Jahren. Und in meiner Freizeit wandere und lese ich gerne.

Kommst Du ursprünglich aus Berlin?
Ich bin vor 7 Jahren nach Berlin gezogen. Geboren bin ich in Mecklenburg an der Ostsee, und habe dann einige Jahre in Hamburg gelebt.  

Wie gehst Du im Alltag mit deiner Erblindung um?
Natürlich stößt man im Alltag auf mehr Barrieren als ohne Erblindung. Bei fremden Wegen brauche ich zum Beispiel Unterstützung. Prinzipiell brauche ich auch länger, um mich zurecht zu finden. Wenn ich mit vielen Menschen zu tun habe, dauert es etwas, bis ich diese zuordnen kann. Und bei Menschen, die ich nicht so oft sehe, dauert es länger, mich zu erinnern, das heißt bis ich Stimme und Körperstatur zuordnen kann. Ein kleines bisschen – circa 5 % - kann ich sehen. Auch die Schritte eines Menschen helfen bei der Zuordnung. In der U-Bahn habe ich mir angewöhnt, die Maske für einen kurzen Moment abzunehmen und mal zu „schnuppern“, weil ich immer das Talent habe, mich irgendwo hinzusetzten, wo etwas Ekliges liegt, z.B. eine umgekippte Bierflasche, und wo aus gutem Grund niemand anderes sitzt.

Wie kam es zu dem Projekt „A Blind Story“?
Es ist einfach passiert. Boris Michalowski (Anm.: Fachdienstleiter Katastrophenschutz aus dem ASB Berlin) kam eines Tages mit der Idee auf mich zu und fragte: wollen wir das nicht machen? So entstand die Idee, der fast vollständig blinden Pia das Schminken beizubringen. Das klappt natürlich nur bei kleinen Verletzungen, z.B. Hämatomen oder Schnittwunden. So kann ich bei den Einsätzen auch beim Schminken unterstützen, denn uns fehlen in der AG Maske auch Ehrenamtliche. Ich brauche dazu allerdings meine eigenen Hilfsmittel, z.B. eigenes Licht und eine große Lupe. Auch ein eigener Schminkkoffer, den nur ich benutze und der gesondert ausgestattet ist, wäre klasse. Der muss allerdings noch angeschafft werden. Das Preisgeld, das wir eventuell aus unserer Bewerbung für die helfende Hand erhalten, könnten wir toll dafür nutzen.

Was ist das Ziel des Projektes?
Noch steckt „A Blind Story“ natürlich in den Kinderschuhen. Ich persönlich könnte mir langfristig vorstellen, dass Menschen mit Behinderung in die Ausbildung oder in der Qualitätssicherung von Notärzten, Krankenhauspersonal, Sanitäter mit eingebunden werden. Der ASB könnte nach und nach einen Pool an ehrenamtlichen Menschen mit Behinderung aufbauen und zum Beispiel für Fragen/ Antworten oder für praktische Übungen, etwa mit Schwarzbinden, mit einbinden. Ich nehme oft wahr, dass viele sich im Umgang mit beinträchtigen Menschen sehr schwer tun.
Oder man bietet noch mehr erste Hilfe Kurse speziell für blinde Menschen an und streut diese noch stärker in die Breite.

Das Medieninteresse an dir ist gerade ziemlich hoch? Wie erklärst Du dir das?
Ich bin selbst etwas überrascht davon. Natürlich ist aber Inklusion einfach ein wichtiges Thema. Und oft ergibt sich aus einer Anfrage wieder die nächste. Zum Beispiel habe ich in dem BBK Imagefilm mitgewirkt. Nach dem Dreh gab es eine erneute Anfrage, ob ich Lust habe, für ein Portrait zur Verfügung zu stehen. Dann kam noch die B.Z. vor zwei Wochen auf mich zu.

Was motiviert dich, dich ehrenamtlich zu engagieren?
Dass ich dabei aktiv etwas tun kann, obwohl ich ein Handicap habe. Ich möchte nicht das klassische Bild vermitteln nach dem Motto ‚ich brauche Hilfe, weil ich blind bin‘. Ich finde, dass blinde Menschen im Alltag viel mehr wahrgenommen werden müssten. Und es motiviert mich, weil ich in der AG Maske tolle Freunde gefunden habe, die ich nicht mehr missen möchte.

Was gefällt dir am ASB Berlin?
Der ASB ist in meinen Augen sehr bodenständig. Es fühlt sich hier für mich an wie eine große Familie, da man schnell aufgenommen und auch wahrgenommen wird in seiner Individualität. Ich finde es auch sehr angenehm, dass es hier keinen Konkurrenzkampf gibt, zumindest ist mir das noch nicht begegnet.

Was wünschst Du dir bezüglich des Umgangs mit blinden Menschen?
Einfach nicht die Behinderung in den Vordergrund zu stellen, sondern den Menschen - mit all seinen Sorgen und Freuden. Ich bin Pia, der Mensch nicht die Behinderte.

Herzlichen Dank für das Gespräch und alles Gute für den weiteren Ausbau des Projektes.

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Aktuelle Nachrichten
news-533 Wed, 16 Nov 2022 18:10:41 +0100 "Die Auswirkungen eines Blackouts sind groß." /aktuelles/details/die-wahrscheinlichkeit-eines-blackouts-ist-gross Der ASB Berlin Südwest bietet seit Mai kostenlose Workshops zum Thema Notfallvorsorge an. Das Interesse ist seitdem stark gestiegen. Die zweistündigen Kurse geben Aufschluss darüber, wie man sich bei einer Katastrophe richtig verhält und wie man für Krisen, beispielsweise Stromausfälle, gut vorsorgen kann. Der ASB ist in Berlin derzeit der einzige Anbieter solcher Kurse. Auch das Medieninteresse an den Kursen ist hoch.

Im Interview erklärt die Ausbildungsleiterin Birgitt Eberlin, wie man in Krisensituationen handlungsfähig bleibt.  

Wie kam es dazu, dass der ASB diese Kurse anbietet?

Wir sind vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe damit beauftragt. Das Format soll dazu dienen, Bürgerinnen und Bürger resilienter zu machen, damit sie sich bei einer Katastrophe oder in einer Krisensituation erstmal selber helfen können, wenn so schnell keine andere Hilfe möglich ist. Für die Zielgruppe der Erwachsenen sind wir aktuell die einzige Organisation in Berlin, die diese Kurse anbietet.

Wer nimmt an den Kursen teil?

Die Kurse bestehen jeweils aus 10 bis 15 Personen. Die Menschen haben dabei meist einen sehr unterschiedlichen Hintergrund. Manche sind schon sehr gut aufgestellt, was Notfall und Katastrophe betrifft und haben sich schon viele Gedanken gemacht. Andere „schleichen“ sich regelrecht hierhin, weil Familie oder Freunde nichts davon wissen sollen.

Weil es immer noch Vorurteile gibt, z.B. in Bezug auf „Prepping“ oder Verschwörungstheorien?

Genau. Manche Menschen kommen hierher und sagen: ‚Ich komme hier zwar in den Kurs, aber Ihr müsst wissen, ich bin gar kein Prepper.‘ Wenn sie am Ende des Abends nach Hause gehen, freuen sie sich, dass sie sich mit Leuten austauschen konnten, die auch über dieses Thema nachdenken. Und dass sie sich hier sicher und gut aufgehoben fühlen, ohne dass sie jemand verurteilt.

Wo finden diese Kurse noch statt?

Wir werden immer wieder auch von Firmen, Organisationen oder Schulen angefragt. Wir waren zum Beispiel schon in Botschaften. Hier finden wir nochmal besondere Bedürfnisse vor, was die ausländischen Mitbürger betrifft. Wir waren aber auch zum Beispiel schon in einer großen Obdachlosen-Organisation. Wie kann eine solche Unterkunft mit einem Black-Out umgehen? Wie kann hier eine Versorgung aufrechterhalten werden und worauf kommt es an?

Was ist denn aus deiner Sicht das wahrscheinlichste Katastrophenszenario, das eine Stadt wie Berlin treffen könnte?

Das Wahrscheinlichste ist der Black-Out. Die Möglichkeit, dass dies einmal passiert, ist groß. Einerseits durch einen Cyberangriff, aber auch durch z.B. Unfälle in Kraftwerken oder aber durch einen Sturm. Das sind auf alle Fälle Dinge, die ernst genommen werden müssen.

Gibt es Modelle, mit denen eine solche Wahrscheinlichkeiten errechnet werden? Wer beschäftigt sich damit?

Auf der Website des BBK sind etliche Untersuchungen drüber veröffentlicht, wie wahrscheinlich ein Black-Out ist und welche Folgen das hat. Und tatsächlich erleben wir das ja auch immer wieder. So hat es beispielsweise in New York einen größeren und längeren Stromausfall gegeben - mit erheblichen Folgen auch für die Bevölkerung. Oder denken wir nur an Berlin-Köpenick. Das sind Dinge, über die wir uns Gedanken machen müssen. Wie kommen wir sicher und gut durch diese Zeit? Wichtig ist, dass wir genug zu essen und zu trinken haben. Und dass wir uns halbwegs wohlfühlen, wenn es in der Stadt oder auf dem Land dunkel ist.

Wie lautet der Tipp, der dir am meisten am Herzen liegt und den Du hier gerne nochmal teilen möchtest?

Also ich würde in jedem Fall für etwas Licht vorsorgen. Ich würde dabei allerdings nicht auf Kerzenlicht aufbauen, weil das unglaublich rußt und viel Sauerstoff verbraucht. Und die Brandgefahr ist auch zu bedenken. Ich würde tatsächlich genügend Batterien bereithalten genauso wie aufgeladene Power Banks. Und ich rate zu Lämpchen, die man per USB aufladen kann. Und was man auf jeden Fall braucht, ist eine Stirnlampe – so hat man die Hände frei, während man etwas im Schrank sucht oder etwa eine Treppe hinauf oder hinunter muss.

Wie kann man sich zu den Kursen anmelden?

Über unsere Homepage www.asb-berlin-suedwest.de. Da findet man alle Kurse.

Herzlichen Dank für das Gespräch!

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Aktuelle Nachrichten
news-532 Wed, 09 Nov 2022 14:02:00 +0100 André Müller erhält die Berliner Ehrennadel /aktuelles/details/verleihung-der-berliner-ehrennadel-an-unseren-stellvertretenden-landesvorsitzenden-andre-mueller Er hat das Wasser im Blut – und darüber hinaus noch so viel mehr. Für sein kontinuierliches und unermüdliches Engagement beim ASB Berlin ist André Müller am 8. November mit der „Berliner Ehrennadel für besonderes soziales Engagement“ im Festsaal des Roten Rathauses ausgezeichnet worden. Überreicht wurde die Auszeichnung von Wenke Christoph, Staatssekretärin für Integration und Soziales. Die Ehrennadel wurde dieses Jahr an 12 Berliner Ehrenamtliche verliehen, die sich seit mindestens 10 Jahren freiwillig in Vereinen, Organisationen und Initiativen engagiert haben und sich in besonderer Weise für ihre Mitmenschen einsetzen.

Zählt man die Tätigkeiten aller Preisträger:innen vom Dienstag zusammen, kommt man auf 394 Jahre ehrenamtliche Engagement. Mit über 40 Jahren Engagement beim ASB Berlin leistet André Müller dazu einen wesentlichen Beitrag. Das Element Wasser begleitet ihn seit seiner frühen Jungend, als er den Ersthelfer-Kurs für die Grundausbildung der Ersten Hilfe für Rettungsschwimmer absolvierte. Seit 1984 engagiert er sich als Rettungsschwimmer und Ausbilder zum Rettungsbootsführer am Krossinsee. Fortan setze sich André Müller für die Sicherheit und den Schutz der Berliner Bevölkerung ein und leitete 16 Jahre lang das Bootswesen im Fachdienst Wasserrettung. Mit mehr als 70 Stunden im Monat bringt er sich leidenschaftlich vor allem im Wasserrettungsdienst, aber auch als Trainer in der Schwimm- und Rettungsschwimmerausbildung ein und ist im Bereich Jugendarbeit, in der Lebensrettung und im Katastrophenschutz ein Vorbild für Jung und Alt.

Aber nicht nur im und am Wasser, auch zu Lande engagiert sich André Müller seit vielen Jahren als stellvertretender Landesvorsitzender in vielen Aufsichtsräten und Stiftungsbeiräten und baute ehrenamtlich ein Krankentransport sowie ein Behindertenfahrdienst auf. „Ich nehme die Berliner Ehrennadel dankend, stellvertretend für viele Engagierte in Berlin an, die mich auf dem langen Weg begleitet haben. Ich freue mich auch in Zukunft auf viele interessierte und begeisterte Menschen zu treffen, die diesen Weg gemeinsam mit mir gehen, denn alleine hätte ich das nie geschafft. Danke an meine vielen Begleiter in dieser langen Zeit“, sagt André Müller.

Vielen Dank, André Müller, für Ihre Arbeit und das praktische Handeln seit vielen, vielen Jahren im Interesse der Berliner:innen zu Wasser und zu Lande!

 

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Aktuelle Nachrichten
news-531 Tue, 08 Nov 2022 15:14:00 +0100 „Ihr lasst heutzutage noch Wunder wahr werden." /aktuelles/details/ihr-lasst-heutzutage-noch-wunder-wahr-werden-und-zaubert-den-menschen-ein-laecheln-ins-gesicht Noch einmal bei einer Live-Show von Sascha Grammel dabei zu sein – diesen Wunsch konnten wir dem schwer erkrankten Werner vor Kurzem erfüllen. Im Vorfeld zu der Wunscherfüllung hatte sich Werners Tochter Sabine an uns gewandt. Im Interview verrät sie uns, was es mit dem Wunsch auf sich hatte und wie sie den Abend erlebt hat.

Sabine, woher kannten Sie das Projekt „Wünschewagen“?

Ich kannte das Projekt ursprünglich von meiner Schwägerin. Sie war vor einigen Jahren schon mal an einer Wunschfahrt beteiligt, damals ging es um ein Meet&Greet mit einem Sänger. Sie hat das Projekt so sehr empfohlen und mich ermutigt, mich mit dem Herzenswunsch meines Vaters an den Berliner Wünschewagen zu wenden.

Was hatte es mit dem Wunsch auf sich? Gibt es eine besondere Beziehung zu dem Künstler?

Mein Vater ist vor einiger Zeit durch seine Operation am Kopf in ein Pflegeheim gekommen. Uns als Familie ging es damals vor allem darum, ihn immer wieder abzulenken, für Unterhaltung zu sorgen. Also haben wir haufenweise DVDS besorgt. Mit dabei war damals eben auch Sascha Grammel, der ihm mit seinem Programm besonders gut gefielt. Ursprünglich hatte sich mein Vater sogar gewünscht, dass Sascha Grammel einmal in das Pflegeheim komme, damit auch alle anderen Bewohnerinnen und Bewohner etwas Herzhaftes zu lachen hätten. Aber das traf das Projekt nicht ganz, da es ja darum geht, die Wünschenden nochmal an einen Sehnsuchtsort oder zu einem besonderen Event zu fahren. Mein Vater war zuvor noch nie auf einer Show dieser Art, es war also etwas ganz Besonderes für ihn, noch dazu weil er früher als Tontechniker gearbeitet hat.

Wie haben Sie die Organisation der Fahrt erlebt?

Wir hatten ursprünglich selbständig versucht, zu Sascha Grammel zu kommen. Das scheiterte allerdings daran, dass Rollstuhlplätze Mangelware an dem Veranstaltungsort waren. Außerdem war die Show schon dreimal wegen Corona verschoben worden und wir dachten, es würde langsam eng. Daher haben wir den Versuch mit dem Wünschewagen unternommen und uns an das Projekt gewandt. Kurzer Hand hatte der Veranstalter im Vorfeld dann einen noch freien Sitzbereich so umgestaltet, dass mein Vater bequem mit seinem Rollstuhl Platz hatte. Auch die ganze restliche Organisation hat reibungslos funktioniert. Sogar bei dem etwas bürokratischen Teil, dem Ausfüllen der Formulare, wurden wir super unterstützt.

Wie haben Sie und vor allem Ihr Vater die Wunschfahrt erlebt?

Es war einfach überwältigend und sehr emotional. Auch das Team, das uns begleitet hat, war so herzlich, so lieb, so einfühlsam. Die Wunscherfüller:innen haben meinen Vater die ganze Zeit umsorgt und uns sogar noch T-Shirts von Sascha Grammel geschenkt. Auch die Fotografin, die die Erinnerungsfotos für uns gemacht hat, war wahnsinnig sympathisch und hilfsbereit. Mein Papa war begeistert. Für uns alle waren das Momente, wo wir einfach mal alles andere ausblenden konnten und einfach nur genießen konnten. Schon die ganzen Wochen davor hatte sich mein Vater darauf gefreut, er wollte das unbedingt.

Wie geht es Ihrem Vater heute – rund zwei Wochen später?

Meinem Vater hat der Ausflug ins Tempodrom vor allem emotional sehr sehr gut getan und ich denke, er wird noch eine Weile daran zehren. Er ist definitiv aufgeblüht und ich habe den Eindruck, er hat durch diese schöne Wunscherfüllung neuen Auftrieb gewonnen. Nur am Abend selbst, als wir wieder zurückkamen, waren wie alle richtig knülle – so viel Aufregung ist mein Vater gar nicht mehr gewöhnt.

Gibt es etwas, das Sie dem Projekt wünschen?

Dass Ihr einfach so weitermacht wie bisher. Wir können unseren Dank gar nicht in Worte fassen. Euer Wünschewagen ist einzigartig, so besonders. Ihr lasst heutzutage noch Wunder wahr werden und zaubert den Menschen ein Lächeln ins Gesicht. Als ganze Familie möchten wir DANKE DANKE DANKE sagen. Die ehrenamtlichen Wunscherfüller:innen waren so toll, aber auch die Organisation im Hintergrund. Ich wünsche Euch, dass Ihr noch viele weitere Wünsche erfüllen werden.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie, besonders Ihrem Vater, von Herzen alles Gute!
Von Seiten des Berliner Wünschewagens und der Familie unseres Wunschgastes ein herzliches Dankeschön an Sascha Grammel und sein tolles Team, allen voran die zauberhafte Josie.

 

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Aktuelle Nachrichten
news-530 Tue, 01 Nov 2022 11:15:15 +0100 Interesse an Psychosozialer Notfallversorgung wächst /aktuelles/details/interesse-an-psychosozialer-notfallversorgung-waechst 15 bis 20 Prozent aller Todesfälle geschehen unerwartet. Ein Herzinfarkt, ein Verkehrsunfall oder Suizid - dies können die Ursachen für den plötzlichen Tod eines Menschen sein. Angehörige, Freunde und Zeugen sind mit der Situation oft überfordert. Hier helfen die Mitarbeiter der Kriseninterventionsteams des ASB Berlin. Sie leisten sogenannte psychologische Erste Hilfe.

Die Fachgruppe Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) gibt es im Berliner ASB bereits seit 23 Jahren. Schon seit etlichen Jahren arbeitet die AG PSNV des ASB in der Kooperationsgemeinschaft Notfallseelsorge/ Krisenintervention Berlin. Die Kriseninterventionskräfte des ASB sind aktiv im Alarmierungssystem der NFS/KIT Berlin eingebunden und aktiv. Seit September letzten Jahres gibt es ein eigenes PSNV Gesetz in Berlin. „Wir haben an den Qualitätsstandards unserer Arbeit gearbeitet und die Ausbildung unserer Einsatzkräfte danach ausgerichtet. Unsere Mitglieder haben eine hochqualifizierte Ausbildung und sind verpflichtet, an Fortbildungen und Supervisionen teil zu nehmen“, erklärt Silvia Zesch, Leiterin der FG PSNV (Krisenintervention und Einsatznachsorge)  innerhalb des Fachdienstes Katastrophenschutz und Notfallvorsorge.

Die Fachgruppe besteht aus insgesamt 16 ehrenamtlichen Mitarbeitenden Sechs Mitglieder sind besonders in dem Bereich der Einsatznachsorge geschult und stehen zur Unterstützung nach belastenden Einsätzen speziell für ehren- und hauptamtliche Einsatzkräfte des ASB bereit. Die Arbeit der Kriseninterventionsteams soll dabei die professionelle Versorgung durch Psychologen nicht ersetzen. Vielmehr geht es darum, die Akutbetreuung sicherzustellen, die Betroffenen wieder zu stabilisieren und gegebenenfalls zur weiteren Betreuung an entsprechende Einrichtungen weiter zu vermitteln.

„Uns freut es, dass sich gerade in den letzten beiden Jahren das Interesse an unserer Arbeit gesteigert hat. So haben über 20 Freiwillige ihr Interesse an unserer Arbeit kundgetan und signalisiert, dass sie in dem Bereich der PSNV mitarbeiten möchten. Positiv hat sich da sicherlich die Einbindung und Information zu unseren Aufgaben und Einsatzbereichen in den verschiedenen Ausbildungen ausgewirkt. Wir versuchen für das Jahr 2023 eine Ausbildung in Berlin anzubieten“, so Silvia Zesch.  

 

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Katastrophenschutz Aktuelle Nachrichten
news-528 Wed, 26 Oct 2022 11:11:41 +0200 im Gespräch mit Vanessa Schirm, Rettungssanitäterin beim ASB Berlin /aktuelles/details/im-gespraech-mit-vanessa-schirm-rettungssanitaeterin-beim-asb-berlin Vanessa Schirm, 21 Jahre alt, arbeitet seit November letzten Jahres als Rettungssanitäterin beim ASB Berlin. Seit Ende August macht sie berufsbegleitend eine Ausbildung zur Notfallsanitäterin.

Vanessa, wie bist Du zum ASB Rettungsdienst gekommen?
Ich habe nach dem Abitur zunächst erstmal Pharmazie studiert und mich darüber informiert, welcher Arbeitgeber auch Teilzeitstellen anbietet. So bin ich auf den ASB Berlin gestoßen. Nach der Kontaktaufnahme mit Herrn Müller, dem Leiter Rettungsdienst, habe ich meine Bewerbung eingereicht und eine Woche später schon den Vertrag unterschrieben. Der Rettungsdienst hat mich schnell so sehr gepackt, dass ich mein Studium aufgegeben habe und jetzt berufsbegleitend die fünfjährige Ausbildung zur Notfallsanitäterin absolviere.

Inwieweit war das schon immer ein Berufsziel von dir?
Ich wollte auf alle Fälle etwas im medizinischen Sektor machen. Über die Bereiche Pflege und den Hebammen-Beruf hatte ich schon mal nachgedacht. Bis ich einmal in einer Praktikumsschicht auf dem Rettungswagen mitgefahren. Ich war quasi „schockverliebt“ in den Beruf.

Ist das bis heute so geblieben?
Auf jeden Fall. Und es gibt eine hohe Motivation, jeden Morgen dafür aufzustehen. Ich glaube, diesen Beruf kann man nur machen, wenn man ihn liebt. Alleine die Schattenseiten, wie der Schichtdienst, die Arbeit am Wochenende, schlechte Planbarkeit oder kurzfristiges Einspringen - das kann man nur machen, wenn man sich mit dem Beruf sehr identifiziert. Natürlich lernt man auch, dass der Beruf nicht nur schöne Seiten hat, dass man nicht jedem helfen kann. Aber wenn wir wiederum helfen können, bereitet mir das jedes Mal ein sehr gutes Gefühl.

Habt Ihr die Möglichkeit, Supervisionen oder Einsatznachsorge in Anspruch zu nehmen?
Auf jeden Fall, darauf kann man natürlich zurückgreifen. Im Rettungsdienst stößt man ja immer nur auf Situationen, wo es nicht weitergeht. Dann kommen wir ins Spiel. Manchmal verfolgt einen das auch und man nimmt das Erlebte mit nach Hause.  Generell hat hier jeder eigene Strategien und Mechanismen, damit umzugehen. Das ist auch Teil der Ausbildung.

Was motiviert dich am meisten an dem Beruf?
Das Helfen an sich. Die 112 ist ja für viele die letzte Instanz, an die sich Menschen wenden, wenn sie nicht mehr weiterwissen, wenn sich also Leute in Lebenslagen befinden, wo sie nicht mehr alleine klarkommen - sei es medizinisch, psychologisch oder aus ganz anderen Gründen. Dann versuchen wir alles, was in unserer Macht steht, zu helfen. Natürlich geht das nicht immer gut aus, aber das ist leider der Lauf der Dinge. In der Regel macht es aber viel Spaß. Auch dass jeder Tag anders aussieht und man nie weiß, was der Tag letztendlich bringt. Auf jeden Fall ist bei dem Beruf sehr viel Abwechslung mit dabei.

Wie lange dauert ein Regeleinsatz?
Normalerweise dauert der durchschnittliche Einsatz circa eine Stunde - vom Alarmierungszeitpunkt bis zum Abschluss. Aber es gibt immer Einsätze, die wesentlich länger dauern, zum Beispiel, wenn die Menschen im 5. Stock wohnen - ohne Fahrstuhl - und womöglich nicht laufen können. Das kann dann mitunter auch körperlich sehr anstrengend sein.

Welche besonderen Highlights hast Du im Laufe deines Berufslebens schon erlebt?
Das war eine Geburt vor ein paar Monaten. Auf einem Parkplatz, auf der Rückbank eines VW Passats - im Regen. Das war wirklich krass. Man sagt oft, die Geburt sei das einzig Schöne, was man im Rettungsdienst sieht, ein Ereignis, beim dem einfach alle rundherum glücklich sind. Als wir am Einsatzort ankamen und ausgestiegen sind, um uns ein Bild vor Ort zu machen, war das einzige, was meine Kollegin noch sagt „Kopf“. Und dann haben wir eben die Entbindung vor Ort gemacht. Es ist zum Glück alles unkompliziert verlaufen. Der kleine Mann hat sofort geschrien. Wir haben noch den Notarzt nachalarmiert, haben die Erstdiagnostik vorgenommen, den Jungen ganz dick eingepackt und sind direkt ins Krankenhaus gefahren.

Werdet Ihr auf solche Einsätze auch in der Ausbildung vorbereitet?
Ja, weil so etwas immer wieder vorkommen kann. Eine Geburt kann auch in einem Rettungswagen passieren, wenn der Weg ins Krankenhaus zu weit ist. Der Zeitpunkt, wann das Kind kommt, lässt sich ja nun mal nicht verschieben. Der Notfallsanitäter ist insgesamt eine sehr allumfassende Ausbildung, da beschäftigt man sich wirklich mit sämtlichen Sparten der Medizin und schaut sich jeden biochemischen Prozess im Körper genau an. Wir haben daneben auch viel Praxistraining. In unserer Schule haben wir zum Beispiel eine Notaufnahme und eine Intensivstation. Wir haben einen Geburten-Simulator und wir haben einen Heli im Hof stehen. Außerdem lernen wir Schemata und Strukturen, nach denen wir bei jedem Einsatz vorgehen.

Erhaltet Ihr nach Euren Einsätzen manchmal noch Einblick mit, wie es mit dem Patienten/ der Patientin weitergegangen ist?
In der Regel nicht. Und das ist für viele auch wichtig, um den Job überhaupt bewältigen zu können, weil es einem hilft, sich nach einem Einsatz abzugrenzen. Man kann nicht jeden Fall an sich ranlassen.

Was hältst Du allgemein vom ASB als Arbeitgeber? Kannst Du den ASB Berlin empfehlen?
Ich erlebe hier ein sehr menschliches Miteinander. Der ASB als Arbeitgeber bemüht sich auf alle Fälle, wirklich auf seine Mitarbeiter einzugehen und Dienst- und Freiwünsche zu berücksichtigen. Es ist wie überall, wenn man dem Arbeitgeber von seiner Seite aus entgegenkommt, bekommt man auch viel zurück, zum Beispiel, wenn man mal außer planmäßig einspringt. Und die Zusatzdienste werden auf alle Fälle auch sehr gut vergütet. Außerdem habe ich die Möglichkeit, meine Ausbildung berufsbegleitend über den ASB zu machen.  

Was erwartet die neuen Kollegen sonst noch bei Euch?
Vor allem sind wir wirklich ein nettes Team. Das sagen uns übrigens auch sehr viele, die von außerhalb kommen. Und wir versuchen, jeden mit an die Hand zu nehmen. Jeder Notfallsanitäter kann sich bei uns auf seinen Rettungssanitäter verlassen und andersrum.

Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin alles Gute für die Ausbildung zur Notfallsanitäterin!

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Rettungsdienst Aktuelle Nachrichten
news-527 Wed, 19 Oct 2022 16:03:56 +0200 Mitarbeiterin aus der Landesgeschäftsstelle absolviert FAST-Ausbildung /aktuelles/details/fast-teams-weltweite-hilfe-fuer-menschen-in-not In den First Assistance Samaritan Teams (FAST) engagieren sich ASBler aus dem gesamten Bundesgebiet. Sie lassen sich in ihrer Freizeit zu Auslandshelfern und -Helferinnen im Bereich Basismedizin oder Trinkwasseraufbereitung ausbilden.

Seit diesem Jahr mit dabei ist auch Sarah Korst aus Berlin. Sarah ist hauptamtliche Ehrenamtskoordinatorin im ASB Berlin und engagiert sich in ihrer Freizeit unter anderem im Sanitätsdienst und im Katastrophenschutz des Regionalverbandes ASB Berlin-Nordwest. Seit Februar befindet sie sich in der Ausbildung zur FAST-Helferin, um künftig auch im Bereich der Auslandshilfe ehrenamtlich aktiv werden zu können. „Ich helfe einfach gerne Menschen. An der Mitarbeit beim ASB FAST reizt mich vor allem die Chance, die erworbenen Kenntnisse aus dem nationalen Bevölkerungsschutz einzubringen und diese um weitere, vertiefende Kenntnisse der internationalen Auslandshilfe zu ergänzen. Verbunden mit einem gewissen Hauch von Abenteuerlust auf andere Kulturen und Ländern, Spaß an der Arbeit im Team sowie der Möglichkeit, einen bedeutenden Unterschied im Leben anderer Menschen in akuter Not zu machen, ist die Mitarbeit im ASB FAST für mich eine tolle Gelegenheit, mich freiwillig zu engagieren.“

Soforthilfe im Ausland

Die First Assistance Samaritan Teams (FAST) sind ein Soforthilfeinstrument der ASB-Auslandshilfe. Nach Katastrophen oder Konflikten leistet der ASB weltweit humanitäre Hilfe. Als eines von derzeit fünf Teams deutschlandweit ist das ASB FAST auch international anerkannt und gehört seit 2017 zu den von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Typ 1 klassifizierten Emergency Medical Teams (EMT). Die Freiwilligen aus den FAST-Teams werden speziell für die Auslandseinsätze ausgebildet. Letzte Woche fand die bisher größte Übung deutscher EMTs statt. Nach einem schweren Erdbeben in "Rhinelandia" wurden die Emergency Medical Teams (EMT) aktiviert, um den Opfern vor Ort zu helfen.

Großübung im Ruhrgebiet

Mit bei der Übung dabei war auch das ASB-FAST (First Assistance Samaritan Teams) mit 14 Einsatzkräften und einer autark arbeitenden Zeltambulanz. Aufgabe des FAST war es, die lokale Bevölkerung von Rhinelandia basismedizinisch zu versorgen. Um die Übung möglichst realistisch zu gestalten wurde die Zeltambulanz von Mimen mit verschiedensten Krankheitsbildern aufgesucht, angefangen von leichten Kopfschmerzen bis hin zu lebensbedrohlichen Erkrankungen.

Ein Nachbeben wenige Tage nach dem Beginn des Übungsszenarios führte zudem zu einem Massenanfall von Verletzten in Rhinelandia, sodass ein First-Responder-Team gemeinsam mit den EMTs der anderen Hilfsorganisationen zur Unglücksstelle ausrückte. Vor Ort wurde die Lage sondiert sowie zu behandelnde Personen stabilisiert, um sie für die Weiterbehandlung in der Zeltambulanz transportfähig zu machen.

Das Fazit von Sarah Korst zu der Übung in Hünxe fällt positiv aus: „Die Teilnahme an der EMT-Übung in Hünxe hat mir sehr gefallen. Ich durfte eine tolle Zeit mit einem klasse Team verbringen, mich spannenden Herausforderungen stellen und bin stolz auf das, was das (größtenteils freiwillig organisierte) FAST-Team in den letzten Tagen erreicht hat. Trotz Regen und körperlichen Strapazen waren alle von Anfang bis Ende hochmotiviert und mit Feuereifer dabei. Die gute und vertrauensvolle Stimmung, die sofort unter allen FASTlern herrschte, half einem schnell, sich ins Team einzufinden und auch über kleine Tiefs schnell wieder hinwegzukommen. Besonders spannend fand ich es, die Arbeitsweise der anderen EMTs vor Ort kennenzulernen, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und voneinander lernen zu können. Sollte es künftig zu einem Einsatz des FAST im Ausland kommen, fühle ich mich nun dank der intensiven Übung gut vorbereitet. Danke an alle Beteiligten für die tolle Zusammenarbeit!“

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Aktuelle Nachrichten
news-526 Wed, 12 Oct 2022 10:07:15 +0200 ASB fordert: Fachkräftemangel in der Pflege lindern /aktuelles/details/asb-fordert-fachkraeftemangel-in-der-pflege-lindern Franz Müntefering übergibt den Staffelstab an ASB-Präsidentin Katarina Barley Berlin, 11.10.2022 – ASB-Präsidentin Katarina Barley hat heute bei einer Pressekonferenz in Berlin mit dem früheren ASB-Präsidenten Franz Müntefering und dem ASB-Bundesvorsitzenden Knut Fleckenstein Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel insbesondere in der Altenpflege gefordert. „Die Zahl der Pflegebedürftigen nimmt stetig zu, doch der Bedarf an Fachkräften kann längst nicht mehr gedeckt werden“, sagte Barley. „Wir brauchen daher dringend Maßnahmen, um gegenzusteuern.“

> Zur Presseinformation

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Aktuelle Nachrichten
news-525 Thu, 06 Oct 2022 13:28:01 +0200 Mit dem Wünschewagen zu Marianne Rosenberg /aktuelles/details/mit-dem-wuenschewagen-zu-marianne-rosenberg Marianne Rosenberg einmal live sehen. Diesen Herzenswunsch konnte unser Berliner Wünschewagen Michael beim Abschlusskonzert der Tournee der Sängerin im Tempodrom Berlin erfüllen.

An einem späten Sonntagnachmittag machten sich zwei unserer Wünscherfüller auf den Weg zur Wohnung des Wünschenden. Dort wurden sie schon freudig von ihm und seiner Begleitung erwartet und sofort stellte sich eine angenehme Stimmung ein, denn der Wünschende war „trotz seiner Krankheit ein fröhlicher und offener Mensch“, erzählt Wunscherfüller Mario begeistert. Da unser Fahrgast nicht nur ein großer Fan von Marianne Rosenberg ist, sondern auch von Hertha BSC, wurde schnell viel Gesprächsstoff gefunden, denn unser Wünschewagen war auch schon im Olympiastadion zu Gast.

Am Tempodrom angekommen, wurde die Gruppe direkt von einem Mitarbeiter des Konzertveranstalters begrüßt und über den VIP-Eingang ins Gebäude geführt. Unser Wünschender bekam als Geschenk ein VIP-Paket und eine von der Künstlerin unterschriebene Autogrammkarte und kurz darauf ging das Konzert auch schon los.

„Es war super schön! Der Wünschende hat viel gelacht, geklatscht und vor allem textsicher mitgesungen. Es war für mich etwas ganz Besonderes und wahnsinnig wertvoll zu sehen, wie glücklich er ist und wie viel Freude er gerade empfindet, all seine Lieblingslieder noch einmal laut mitzusingen.“, berichtet unsere ehrenamtliche Fotografin ergriffen.

Und auch die Rückfahrt war ganz besonders, denn sie hielt noch eine kleine Überraschung für die Gruppe bereit. Sie wurden von einer mobilen Streife der Bereitschaftspolizei angehalten, aber anders als erwartet kam nach dem Herunterlassen des Fensters kein „Führerschein und Fahrzeugpapiere“ vom Polizisten, sondern ein freundliches „Ich wollte nur mal nachfrage, ob bei Ihnen alles okay ist. Ich finde das Projekt so toll!“ Er hat sich herzlich für die Arbeit unserer Wunscherfüller:innen bedankt und ihnen sogar noch eine Spende für unser Projekt überreicht.

Wir bedanken uns ganz herzlich beim Management und beim Veranstalter des Marianne Rosenberg Konzertes!

 

Fotos: Lisa Hambsch (www.lisahambsch-fotografie.de)

 

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Aktuelle Nachrichten
news-529 Mon, 03 Oct 2022 11:28:00 +0200 Präventions-Workshop zur sexualisierten Gewalt am Arbeitsplatz /aktuelles/details/praeventions-workshop-zur-sexualisierten-gewalt-am-arbeitsplatz Sexuelle Belästigungen können in jedem Arbeitsumfeld passieren – unabhängig von der Branche und der Größe des Betriebs. Mit dem Thema sexualisierte Gewalt am Arbeitsplatz beschäftigten sich Ende September die Führungskräfte der ASB-Landesgeschäftsstelle und den einzelnen Gesellschaften innerhalb eines zweitägigen Präventiv-Workshops.

Unter sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist jedes sexualisierte Verhalten zu verstehen, das von der betroffenen Person nicht erwünscht ist. Dazu zählen nicht nur verbale und physische Belästigungen, wie sexualisierte Sprüche oder unerwünschte Berührungen, sondern auch non-verbale Formen wie anzügliche Blicke oder das Zeigen pornografischer Bilder.

Ziel des Workshops war es, für das Thema zu sensibilisieren und anhand verschiedener Fallbeispiele ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie man selbst als Führungskraft mit Vorkommnissen von sexualisierte Gewalt umgehen würde. „Wir als Arbeitgeber nehmen unsere gesetzliche Schutzpflicht sehr ernst, für ein sicheres Arbeitsumfeld frei von Belästigungen zu sorgen.“, so Jörg Hinderberger, Landesgeschäftsführer des ASB Berlin. In den nächsten Wochen werden wir das Leitbild des ASB Berlin weiter entwickeln und auf die einzelnen Gesellschaften angepasst weiter spezifizieren.

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Aktuelle Nachrichten
news-524 Thu, 29 Sep 2022 18:29:39 +0200 Vorbereitung auf den Ernstfall: Bundesfreiwillige begleitet Großübung /aktuelles/details/vorbereitung-auf-den-ernstfall-bundesfreiwillige-begleitet-krankenhausnotfalluebung Reportage über meine Erfahrungen in der AG Maske

Überall vor Schmerz schreiende Verletzte, ich sehe die blutigen, offenen Wunden der Menschen und ich frage mich, was ist hier passiert?
Doch an diesem Tag gibt es glücklicherweise keine Katastrophe, denn diese wird lediglich durch die AG Maske, das Team für realistische Notfalldarstellung des Arbeiter-Samariter-Bundes, inszeniert. Auf dem Campus des Virchow-Klinikums der Charité Berlin, probt sie in der Großübung Apollon den Ernstfall. Unterstützt wird sie dabei von der Johanniter-Unfall-Hilfe, dem Berliner Jugendrotkreuz und dem Deutschen Roten Kreuz. Meine Rolle als Bundesfreiwillige besteht darin, die Vorbereitungen auf die Übung fotografisch zu begleiten und anschließend selbst als Pressedarstellerin aktiv zu werden.
 

Großübung Apollon
Das Übungszenario bezieht sich auf einen Giftgasbombenanschlag in einem Kino. Alle Besucher*innen werden verletzt und es gibt sogar Tote. Das Besondere an dieser Übung ist, dass es sich um eine „schmutzige“ Bombe handelt, d.h. dass sie hochradioaktives Material beinhaltet und dementsprechend eine Dekontaminierung der Patient*innen notwendig ist. In Berlin gibt es dafür ausgewählte Krankenhäuser, die bei einer solchen Katastrophe zum Einsatz kommen, da sie über ausreichende Kapazitäten, sowie Ressourcen verfügen, um auf einen derartigen Notfall reagieren zu können. Apollon ist Teil einer dreitägigen Großübung zu einem potenziellen Terroranschlag mit einem biologischen Kampfstoff, an der auch das Bundeskriminalamt, die Bundespolizei, die Feuerwehr, das Robert Koch-Institut, die Charité, der Senat und der öffentliche Gesundheitsdienst beteiligt sind. Notfallübungen dienen zur Vorbereitung auf eine reale Katastrophe und werden im Vorhinein nicht angekündigt, sodass das Krankenhaus bis Übungsbeginn komplett ahnungslos ist.  
 

Jede Menge Kunstblut
Damit diese spezielle Übung reibungslos ablaufen kann, treffen sich die 50 freiwilligen Darsteller*innen bereits vier Stunden vor Übungsbeginn beim ASB–Katastrophenschutz in der Seestraße, Berlin-Wedding. Vorort melden sich die Freiwilligen an und machen einen Corona-Test, damit die Sicherheit im Krankenhaus für alle wirklichen Patienten und Patientinnen, sowie für alle Ärzte und Ärztinnen bestehen bleibt. Um 16.00 Uhr ist Schminkbeginn. Die Freiwilligen werden mit Verletzungen in verschiedenen Schweregraden geschminkt, welche zum Feststellen der Behandlungspriorität, der sogenannten Triage, dienen. Diese Einteilung soll anschließend durch die Ärzte und Ärztinnen im Krankenhaus durchgeführt werden. Die Vielfalt an Verletzungen und die Qualität beeindrucken mich. So gibt es variierende Schussverletzungen, wie den Streifschuss und den Durchschuss, ebenso zahlreiche Brandverletzungen, aber auch innere Blutungen und Traumata werden einbezogen. Bei manchen Wunden frage ich mich, ob diese wirklich unecht sind, da sie zum Verwechseln real wirken.

 

Realistische Notfalldarstellung
An diesem Tag meldeten sich mehr Freiwillige als erwartet, daher gibt es neben den Verletztendarstellerinnen und Verletztendarstellern, auch darstellende Angehörige und Pressevertreter*innen, die dem Krankenhaus die Möglichkeit bieten sollen, eine Pressekonferenz und die Betreuung von Angehörigen Darstellenden, sicherzustellen.

Jeder Darsteller, bekommt eine Rollenkarte mit Informationen zum physischen und psychischen Zustand. Zudem steht detailliert beschrieben, wie man sich in seiner Rolle verhalten soll. Diesbezüglich versuchen die Freiwilligen richtig zu schauspielern, indem sie weinen, schreien, nichts sagen, aufdringlich - oder ganz ruhig sind.
Ein besonderes Beispiel stellt die Rolle einer Freiwilligen dar, welche die Mutter eines verstorbenen Kindes spielt. Hierbei müssen die Ärzte nicht nur medizinische-, sondern auch seelische Hilfe leisten. Dies zeigt einmal mehr, dass alle möglichen Fälle einkalkuliert werden, damit die Übung so realitätsnah wie möglich abläuft.
Um 18.00 Uhr ist es soweit, dass alle Freiwilligen fertig geschminkt sind, nun kann die Erste Hilfe Versorgung von den Samariterinnen und Samaritern nachgeahmt werden. Dazu werden Verbände, Pflaster, Zugänge oder Infusionsbeutel ausgehändigt bzw. angebracht.
Daraufhin hält der Fachdienstleister Boris Michalowski eine Rede zur Einweisung der verschiedenen Aufgaben, zudem klärt er aufkommende Fragen und informiert alle Anwesenden über den zeitlichen Ablauf.
 

Übungsstart im Virchow Klinikum
Um 19.00 Uhr sind alle Freiwilligen bereit für den Start der Übung und erste Verletztendarsteller*innen werden mit ASB-, DRK- und Johanniter -Fahrzeugen zur Notaufnahme gefahren. Kurz darauf löst das Klinikum den Katastrophenalarm aus und die Übung nimmt ihren Lauf.
Ich werde mit weiteren Pressedarsteller*innen zum Virchow Klinikum gefahren. Unsere Aufgabe ist es, die Ärztinnen und Ärzte mit Fragen über den Vorfall zu löchern, für die perfekte Pressestory zu dem Anschlag. Dabei erhalte ich spannende Einblicke in das Krankenhausgeschehen, die ich sonst nicht bekommen würde. Ich begutachte den großen Campus, wobei ich immer wieder neues Personal entdecke, welches zuhause angefunkt wurde und nun die Gebäude betritt. Ich laufe in die stille Eingangshalle, unterdessen höre ich vereinzelte Schritte von Ärzten und Ärztinnen, welche in die Notaufnahme laufen. Von dem ganzen Trubel ist allerdings nichts zu hören.
 

Ein erfolgreicher Tag geht zu Ende
Um 20.30 Uhr wird die Übung offiziell beendet und alle Ärztinnen und Ärzte, Beobachter*innen, Freiwillige sowie weiteres Personal versammeln sich kurz darauf in der Eingangshalle. Alle Anwesenden sind sichtlich erleichtert und werden mit einem großen Applaus gelobt. Zu diesem Zeitpunkt ist auch Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach vor Ort im Virchow Klinikum.
Dieser Tag hat mir gezeigt, welche entscheidende Rolle Notfallvorsorgeübungen im Bevölkerungsschutz spielen. Die Krankenhausleitung bzw. das Personal kann durch die Einschätzung misslungene Aspekte ausbessern und bei einem Ernstfall besser reagieren. Der Tag hat mir auch gezeigt, wie wichtig die Freiwilligenarbeit für uns alle ist, denn die Umsetzung der Übung könnte ohne die zahlreichen Freiwilligen nicht vonstattengehen.
Zurückblickend behalte ich den Abend als eine sehr interessante Erfahrung im Kopf und bin dankbar, solche Übungen als Bundesfreiwillige begleiten zu können.

Alexia Drews

 

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Aktuelle Nachrichten
news-523 Sat, 10 Sep 2022 11:52:00 +0200 Katarina Barley zur Präsidentin des Arbeiter-Samariter-Bundes gewählt /aktuelles/details/katarina-barley-zur-praesidentin-des-arbeiter-samariter-bundes-gewaehlt Katarina Barley ist heute vom Bundesausschuss des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) zur Präsidentin ernannt worden. Die Juristin und Europaparlamentarierin wurde von den Delegierten des Bundesausschusses einstimmig gewählt. Katarina Barley folgt auf Franz Müntefering, der von 2013 bis 2021 an der Spitze der Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation stand. Als Präsidentin wird Katarina Barley den ASB in nationalen und internationalen Spitzenorganisationen repräsentieren.

„Ich empfinde es als große Ehre, diese wichtige Aufgabe ehrenamtlich zu übernehmen“, sagte Katarina Barley. „Der Arbeiter-Samariter-Bund leistet seit 1888 wichtige Arbeit für unsere Gesellschaft. Ob bei der Flutkatastrophe des vergangenen Jahres oder aktuell in der Ukraine, der ASB hilft. Erste-Hilfe-Kurse, Altenpflege, Rettungsdienst, Sozialarbeit oder Katastrophenschutz gehören genauso zum Einsatzgebiet der Helferinnen und Helfer in den gelb-roten Farben. Ich freue mich außerordentlich, diese traditionsreiche Organisation repräsentieren und meinen Teil dazu beitragen zu dürfen.“

Der ASB-Bundesvorsitzende Knut Fleckenstein gratulierte Katarina Barley zur Ernennung und sagte: „Ich freue mich sehr, dass wir mit Katarina Barley eine herausragende Persönlichkeit als Präsidentin für den ASB gewinnen konnten. Mit Ihrer großen Erfahrung in der Bundes- und Europapolitik wird Sie dem ASB eine kraftvolle Stimme geben.“    

Katarina Barley war von Juni 2017 bis März 2018 Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Nach der Wahl 2017 war sie zudem geschäftsführende Arbeits- und Sozialministerin. Von März 2018 bis Juni 2019 war sie Bundesministerin für Justiz und Verbraucherschutz. Seit der Europawahl am 26. Mai 2019 ist sie Mitglied des Europaparlaments und wurde im Juli 2019 zur Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments gewählt.

Dem ASB-Bundesausschuss gehören der Bundesvorstand, die Vorsitzenden der ASB-Landesverbände und weitere Delegierte an. Der Bundesausschuss hat zwischen den – alle vier Jahre stattfindenden – Bundeskonferenzen die Funktion der Mitgliederversammlung und entscheidet über grundsätzliche Fragen.

Der ASB Berlin gratuliert herzlich zur Wahl und wünscht alles Gute für die neuen Aufgaben.

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Aktuelle Nachrichten
news-520 Thu, 08 Sep 2022 12:38:12 +0200 Social Week der Bild-Gruppe bei den Rettungshunden /aktuelles/details/social-week-der-bild-gruppe-bei-den-rettungshunden Hecke schneiden, Unkraut jäten, streichen, bohren, hämmern – das alles und noch viel mehr bewerkstelligen die Mitarbeiter:innen der Bild-Gruppe in ihrer Social Week auf dem Übungsgelände unserer Rettungshundestaffel.

„Wir freuen uns hier sinnvoll etwas tun zu können und mit Tieren zu arbeiten macht umso mehr Spaß“, erklärt Georg Wolferstetter, der den Einsatz für die BILD-Gruppe koordiniert. „Der Plan war ursprünglich einen Social Day zu veranstalten. Da das Interesse aber recht groß war, haben wir eine Social Week daraus gemacht und sind jetzt an drei bis vier Tagen diese Woche hier mit jeweils 10 bis 15 Personen.“ Vom Hecke schneiden bis zur erneuerung der Trainingsgeräte gibt es jede Menge zu Tun. Und für einige Rettungshundeübungen mit den frisch instand gesetzten Trainingsgeräten ist am Ende des Tages auch noch Zeit.

Für unsere Rettungshundestaffel ist es eine Riesenhilfe: „Wir haben durch die Bild-Gruppe eine Hilfe erhalten, die einmalig ist. Die Leute sind mit Enthusiasmus reingegangen, mit Begeisterung, und haben uns da geholfen, wo Not am Mann war“, freut sich Detlef Kühn, stellv. ASB-Landesvorstand und Fachdienstleiter der 1. Rettungshundestaffel Berlin. „Die Instandsetzungsarbeiten am Übungsgelände, die bei uns normalerweise dazu gehören, können jetzt für eine Weile zurückgestellt werden. Eine schöne Überraschung, die uns hilft, Zeit für die Ausbildung unserer Hunde zu verwenden.“

Bis Freitag unterstützen die Mitarbeiter:innen der Bild-Gruppe die Instandsetzungsarbeiten auf dem Übungsgelände der Rettungshundestaffel. Wir sagen herzlich Danke für die tolle Hilfe!

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Aktuelle Nachrichten
news-519 Mon, 05 Sep 2022 15:06:02 +0200 Hitze, Dürre, Wassermangel: Katastrophenschutz beim Tag der Helfenden /aktuelles/details/hitze-duerre-wassermangel-katastrophenschutz-beim-tag-der-helfenden Hitze, Dürre Wassermangel lautete das Motto am diesjährigen Tag der Helfenden am 5. September 2022 vor dem Technikmuseum.

Nach dreijähriger Corona-Pause freuten sich die Hilfsorganisationen über großes Interesse und jede Menge Besucher:innen. Am Stand des Arbeiter-Samariter-Bundes Berlin präsentierte sich unser Katastrophenschutz mit der Fachgruppe Technik & Sicherheit und der ASB-Wünschewagen mit viel ehrenamtlichem Einsatz und einem spannenden Programm.

Interessierte konnten sich den ganzen Tag über in Impulsvorträgen über die Notfallvorsorge für den Krisenfall informieren. Neben Infos über die vielfältigen Engagementmöglichkeiten, gab es ein Kurbelradio im Quiz zu gewinnen, Groß und Klein konnten sich in der ASB-Fotobox als Bevölkerungsschützer:in verewigen u.v.m.

"Ich habe mich über tolle Gespräche und die vielen positiven Rückmeldungen gefreut. Es ist schön, sich gemeinsam mit den anderen Hilfsorganisation im Bereich Katastophenschutz für Berlin zu engagieren", resümiert Sarah Korst, unsere Ehrenamtskoordinatorin.

Wir bedanken uns herzlich für das Interesse und bei unseren Freiwilligen für die tolle Unterstützung!

 

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Katastrophenschutz Aktuelle Nachrichten
news-521 Mon, 05 Sep 2022 12:31:00 +0200 Keine Lust auf Studium oder Ausbildung? Ein Freiwilliges Soziales Jahr bietet sinnvolle Alternative /aktuelles/details/keine-lust-auf-studium-oder-ausbildung-ein-freiwilliges-soziales-jahr-bietet-sinnvolle-alternative Heute fiel der Startschuss für den neuen Freiwilligenjahrgang im Arbeiter-Samariter-Bund Berlin. Rund 60 jungen Menschen nutzen aktuell die Chance, erste Berufserfahrungen im sozialen Bereich zu sammeln. Von der Kita über den Rettungsdienst oder der Behindertenbetreuung engagieren sich die neuen Freiwilligen von heute an ein Jahr lang für die Berliner Gesellschaft. Der ASB Berlin ist dabei Träger des Freiwilligendienstes, d.h. er koordiniert das Zusammenspiel zwischen Einsatzstelle und Freiwilligen und vermittelt freie Plätze.

Win-Win-Situation für alle Beteiligten
Für die Freiwilligen ist das Angebot des ASB durchaus attraktiv: Neben einer sehr individuellen Betreuung haben sie die Möglichkeit, aus einem interessanten und vielseitigem Seminarangebot auszuwählen. Außerdem erhalten die Freiwilligen ein Taschengeld von rund 400 Euro pro Monat. Ein FSJ bietet außerdem eine sinnvolle Überbrückung, wenn es mit dem Wunschstudienplatz noch nicht geklappt hat. Wer aktuell zum Beispiel auf einen freien Studienplatz in Medizin wartet, erhöht seine Chance mit einem Freiwilligendienst in der Erste-Hilfe-Ausbildung oder im Rettungsdienst.
Auch die Einsatzstellen profitieren von dem Engagement der jungen Leute. Seit dem Wegfall des Zivildienstes haben soziale Einrichtungen nicht selten Probleme, ihrer Arbeit nachzukommen. Entsprechendes Fachpersonal ist nicht immer leicht zu bekommen.

Es gibt noch freie Plätze
Etwa 20 Plätze können noch bis Anfang November nachbesetzt werden.  Wer sich für einen Freiwilligendienst beim ASB interessiert, findet alle Informationen sowie die entsprechenden Ansprechpartner und Beratungsmöglichkeiten auf der Website.

 

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Aktuelle Nachrichten
news-522 Fri, 02 Sep 2022 15:45:00 +0200 Freiwilligeneinsatz der Grünen in der ASB-Wasserrettung /aktuelles/details/freiwilligeneinsatz-der-gruenen-in-der-asb-wasserrettung Ein sogenannter „Social Day“, an welchem Organisationen oder Unternehmen, die im Alltag vorwiegend in der Theorie oder am Schreibtisch arbeiten, sich einen Tag lang ehrenamtlich engagieren, wird seit einigen Jahren immer populärer. Immer wieder erhalten wir als Hilfsorganisation Anfragen, ob sich Mitarbeitende verschiedenster Firmen, für einen Tag bei uns engagieren können und ob es praktische Tätigkeiten gibt, bei denen wir kurzfristig Unterstützung benötigen.

So auch von der Bundestagsfraktion der Grünen, bzw. deren Kommunikationsabteilung. Vor einigen Monaten erhielten wir die Anfrage, ob wir für Ende August praktische ehrenamtliche Unterstützung benötigten. Für den ASB sind Angebote dieser Art immer eine gute Gelegenheit, seine Bekanntheit zu erweitern, ins Gespräch mit unterschiedlichen Firmen zu kommen und Menschen Einblicke in die ehrenamtliche Arbeit zu geben. Allerdings braucht es für viele ehrenamtliche Tätigkeiten im ASB eine Ausbildung, wie einen Sanitätshelfer oder Vorerfahrung, die in diesem Fall nicht vorhanden waren.

Im Austausch mit unserer Wasserrettung entstand daher eine ganz andere Idee: Häufig bekommen wir mit, dass die Strände und Badestellen, die unsere Wasserrettung in Berlin bewacht, von Müll und Abfällen überladen werden. So entwickelten wir den Plan, einen Tag lang gemeinsam mit den Grünen unsere Badestellen rund um Köpenick abzufahren und die Strände kurzerhand selbst zu reinigen. Von Kamerun über den kleinen Müggelsee und Hirschgarten konnten am Ende des Tages säckeweise Müll zusammengetragen werden.   

Wir bedanken uns herzlich für den engagierten Einsatz und freuen uns, weiterhin im Austausch zu bleiben!

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Aktuelle Nachrichten
news-518 Thu, 01 Sep 2022 09:30:32 +0200 Besuchen Sie uns beim Tag der Helfenden am Technikmuseum /aktuelles/details/besuchen-sie-uns-beim-tag-der-helfenden-am-technikmuseum Der Berliner Tag der Helfenden findet am Sonntag, 4. September 2022 am Technikmuseum Berlin statt. Auf der OpenAir-Ausstellfläche stellen sich Akteure des Bevölkerungsschutzes vor. Das Motto lautet dieses Jahr "Hitze, Dürre, Wassermangel".

Besuchen Sie den Stand des Arbeiter-Samariter-Bundes Berlin. Es präsentieren sich die Fachgruppe Technik & Sicherheit und der ASB-Wünschewagen. In der ASB-Fotobox kann man ausprobieren, wie man als Bevölkerungsschützer:in aussieht. Über den ganzen Tag verteilt finden Impulsvorträge zu Notfallvorsorge im Krisenfall statt und natürlich informieren wir über die Engagementfelder im ASB-Ehrenamt.

"Besuchen Sie uns am ASB-Stand und lernen und erleben Sie, wie Sie sich für die nächste Krise vorbereiten können und kommen Sie mit uns ins Gespräch. Sie erhalten an diesem Tag außerdem freien Eintritt in das Technikmuseum", so Sarah Korst, Ehrenamtskoordinatorin des ASB-Landesverband Berlin e.V.

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Katastrophenschutz Aktuelle Nachrichten
news-517 Wed, 24 Aug 2022 13:18:30 +0200 Seit Beginn des Ukraine-Kriegs vor sechs Monaten: Über 45.000 Geflüchtete vorübergehend in Tegel untergebracht /aktuelles/details/seit-beginn-des-ukraine-kriegs-vor-sechs-monaten-ueber-45000-gefluechtete-voruebergehend-in-tegel-untergebracht Im Auftrag des Landes Berlin betreiben die Berliner Hilfsorganisationen auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin-Tegel seit dem 20. März 2022 das „Ukraine Ankunftszentrum TXL“ für nach Deutschland flüchtende Menschen aus der Ukraine. Dort können bis zu 10.000 Menschen täglich empfangen, versorgt, registriert und auf die Länder verteilt werden. Im früheren Hauptterminal A stehen darüber hinaus bis zu 1.800 Betten als kurzfristige Erstunterkunft für aus der Ukraine nach Berlin flüchtende Menschen zur Verfügung.

Heute vor sechs Monaten begann der Ukraine-Krieg. Wenige Tage nach Kriegsausbruch beauftragte der Berliner Senat die Hilfsorganisationen, das Land Berlin bei der Bewältigung der schnell deutlich werdenden Herausforderung im Zusammenhang mit dem erwarteten Flüchtlingsstrom zu unterstützen. Eine Zwischenbilanz:

Seit der offiziellen Eröffnung des Ukraine Ankunftszentrums TXL am 20. März 2022 wurden bislang über 45.000 Menschen in der von den Berliner Hilfsorganisationen betriebenen Erstunterkunft auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin-Tegel untergebracht.

Über ein Viertel der in Tegel bis dato untergebrachten Menschen waren Kinder bis zum Alter von einschließlich 14 Jahren (26,3 Prozent). Jugendliche (5,5 Prozent) und junge Erwachsene bis einschließlich 25 Jahre (9,3 Prozent) machen gut ein Siebtel der untergebrachten Kriegsflüchtlinge aus. Knapp ein Zehntel (9,3 Prozent) der Personen waren 60 Jahre oder älter. Rund 60 Prozent aller Geflüchteten, die in Tegel übernachtet haben, waren Frauen und Mädchen.

Die Zahl der Unterbringungen erhöht sich aktuell wieder. Im laufenden Monat August waren bislang durchschnittlich 350 Betten pro Tag belegt. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vormonat. Im Juli waren durchschnittlich 240 Betten pro Tag belegt.

Die Berliner Hilfsorganisationen ermöglichen den Geflüchteten in Tegel ein gut organisiertes und von Empathie geprägtes Ankommen. Die Aufgabenbereiche der Hilfsorganisationen in der Erstunterkunft reichen von der gesamten Logistik über das Informationsmanagement bis zur Kinderbetreuung und medizinischen und psychosozialen (Notfall-)Versorgung der Geflüchteten. Rund 200 Mitarbeitende der Berliner Hilfsorganisationen sind rund um die Uhr im 3-Schichten-Betrieb im Einsatz.

In den kommenden Wochen wird das Ankunftszentrum von Terminal A und B in das Terminal C verlagert und winterfest gemacht. Der Weiterbetrieb ist damit bis mindestens zum 31. Dezember 2022 gesichert. Die Hilfsorganisationen werden auch weiterhin alles dafür tun, dass die vor dem Krieg aus der Ukraine flüchtenden Menschen in Berlin bestmöglich erstversorgt und unterstützt werden.

Das Bündnis der Berliner Hilfsorganisationen besteht aus den Berliner Landesverbänden des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB), der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sowie aus dem Berliner Regionalverband der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und dem Malteser Hilfsdienst in Berlin. Das Bündnis hatte sich erstmalig für den Aufbau und Betrieb der Berliner Impfzentren unter dem Motto „Wir helfen Berlin“ zusammengeschlossen. Mit weit mehr als 3,3 Millionen verabreichten Impfungen hatten die Berliner Hilfsorganisationen einen großen Anteil am Erfolg der Impfkampagne des Landes Berlin.

 

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Aktuelle Nachrichten
news-516 Tue, 16 Aug 2022 11:06:19 +0200 Spendet Becher - rettet Leben: 50.000 Euro für den Wünschewagen /aktuelles/details/spendet-becher-rettet-leben-50000-euro-fuer-den-wuenschewagen Die unglaubliche Summe von 50.000 Euro überreichten die Anhängerinnen und Anhänger von Hertha BSC am vergangen Wochenende unserem Berliner Wünschewagen. Die symbolische Scheckübergabe fand im Berliner Olympiastadion statt, kurz vor dem Heimspiel Hertha BSC gegen Eintracht Frankfurt. Schon vor einigen Wochen hatten die Harlekins Berlin bei ‚Spendet Becher – Rettet Leben‘ beim Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05 für den Wünschewagen gesammelt.

Die großangelegte Spendenaktion, bei der Spendensammler:innen im gesamten Stadion mit Tonnen sowie Spendendosen unterwegs sind, fand bereits zum insgesamt 17. Mal statt. Mit der zusammengetragenen Summe helfen Anhängerinnen und Anhänger von Hertha gemeinnützigen Vereinen und Organisationen. Zusammen mit dem am Spieltag gesammelten Becherpfand sowie weiteren Spenden kamen auf diese Weise 44.826,92 Euro zusammen, die der Verein nochmal auf 50.000 Euro aufrundete.

Das zusammengetragene Geld werden wir dafür einsetzen, weitere Herzenswünsche zu erfüllen und schwerstkranke Menschen nochmal an ihren Sehnsuchtsort zu bringen. Bald 100 Wünsche konnten wir seit Projektbeginn im Jahre 2016 umsetzen – von der Fahrt an die Ostsee über die Teilnahme an der Familienfeier bis hin zu so mach einem Stadionbesuch.
 

Für den unglaublichen Einsatz sowie die große Spendenbereitschaft möchten wir uns bei allen Beteiligten und der gesamte Hertha-Familie von ganzem Herzen bedanken!

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Aktuelle Nachrichten
news-515 Wed, 03 Aug 2022 13:55:51 +0200 Freiwillige des Monats: Familie Michalowski /aktuelles/details/freiwillige-des-monats-familie-michalowski „Der ASB ist meine Lebenseinstellung. Beim ASB zu helfen, ist kein Hobby, sondern eine ehrenvolle Aufgabe für mich“, sagt Wolf Michalowski vom ASB Berlin. Wolf Michalowski und seine Frau Renate lernten sich 1976 während ihres Engagements in der ASB-Jugendarbeit kennen und sind seitdem aus dem ASB Berlin nicht mehr wegzudenken. Ihr Engagement im ASB ist vielfältig und reicht vom Sanitätsdienst über die realistische Unfalldarstellung bis hin zur Arbeit mit Senior:innen. Ihre Söhne Dennis und Boris sind im ASB groß geworden. Heute ist Boris Michalowski Fachdienstleiter für Katastrophenschutz und plant regelmäßig anspruchsvolle Einsätze bei Großveranstaltungen, sein Bruder Dennis ist Leiter der AG Maske, die sich der realistischen Notfalldarstellung verschrieben hat. Ein derartiger familiärer Einsatz seit 50 Jahren ist etwas ganz Besonderes und wir sagen an dieser Stelle ganz herzlich Danke für Ihr herausragendes Engagement!

Zum Artikel auf www.asb.de

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Aktuelle Nachrichten
news-514 Mon, 25 Jul 2022 13:39:25 +0200 Vernetzung rockt! - Infoabend für den Berliner Wünschewagen /aktuelles/details/vernetzung-rockt-infoabend-fuer-den-berliner-wuenschewagen Am letzten Donnerstag hat der „SALON finale“ stattgefunden, ein Infoabend vom Hospizdienst Christopherus e.V. und wir wurden eingeladen, unseren Berliner Wünschewagen allen Interessenten vorzustellen. 

Auf dem naturbelassenen Gelände des Vereins durften unsere Projektleitung Ann-Brit und unser Wunscherfüller Mario fast eine Stunde lang von unserem Herzensprojekt erzählen. Sie erklärten die Zusammensetzung unseres Teams, den Ablauf der Planung von Wunschfahrten, zeigten die Besonderheiten unseres Wünschewagens und erzählten von schon erfolgten Wunschfahrten. Von aufwändigeren Wünschen, die bis ins Stadion oder an die Ostsee führten, aber auch von welchen, zurück zum eigenen Zuhause und den Angehörigen. Doch egal, wo der Wunsch unseren Wünschewagen hinbringt, er bleibt besonders und einzigartig und das denkt auch unsere Projektleitung Ann-Brit. „Da bekomme ich immer noch eine Gänsehaut und das hört auch zum Glück nie auf, denn es berührt mich so. Als ich diese Stelle angenommen habe, war mir nicht klar, was für einen großen Wert die Wunschfahrten für die Wünschenden und ihre Angehörigen haben.“

Nach diesem etwas „offizielleren“ Teil konnten sich alle Teilnehmenden mit Würstchen, Grillkäse und Limo stärken, individuelle Fragen stellen und sich unseren Wünschewagen nochmal genauer anschauen. Vereinzelt testeten sie sogar unsere Transportliege und bewunderten den Sternenhimmel im Inneren unseres Wünschewagens, der das Sternbild „Großer Wagen“ darstellt. 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei dem Christopherus e.V. für die Einladung, die super Organisation und den wunderbaren Abend! Es ist toll, dass wir uns so gut vernetzen konnten und wir freuen uns schon auf das nächste Treffen! 

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news-513 Thu, 21 Jul 2022 10:57:57 +0200 Fragen und Antworten zu deinem Freiwilligendienst /aktuelles/details/fragen-und-antworten-zu-deinem-freiwilligendienst Rund 70 freie Plätze für einen Freiwilligendienst bietet der ASB Berlin auch in diesem Jahr wieder an. Die Einsatzstellen reichen von der Kita über den Rettungsdienst bis hin zum Krankentransport oder die Behindertenbetreuung. Wir haben noch freie Plätze zu vergeben und freuen uns über Bewerbungen. Florian Scheler ist einer von drei Koordinatoren und beantwortet die wichtigsten Fragen:

Warum lohnt sich ein Freiwilligendienst?

Ein Freiwilligendienst lohnt sich vor allem, um in ein Berufsfeld reinzuschnuppern und herauszufinden, ob dieses etwas für das spätere Berufsleben sein könnte oder nicht. Dabei wird man als Freiwilligendienstleistende:r von pädagogischen Anleiter:innen in den Einsatzstellen unterstützt. Auch in den 25 Seminartagen kann man viele wertvolle Erfahrungen sammeln, die im Hinblick auf das spätere Berufsleben essentiell sind.  Neben einem Taschengeld von 375 € bekommen Freiwilligendienstleistenden auch durch das VBB Azubi Ticket für ca. 1 € am Tag die Möglichkeit, den gesamten Nahverkehr in Berlin und Brandenburg zu nutzen. Während der Freiwilligendienste gibt es zum Beispiel in den Seminaren die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Freiwilligendienstleistenden spannende Themen kennenzulernen und damit neue Impulse für das eigene Leben zu erfahren. 

Wie läuft ein Freiwilliges Soziales Jahr beim ASB ab?

Ein Freiwilligendienst beginnt mit der Bewerbung bei uns als Träger der Freiwilligendienste. Mit der Vermittlung der Bewerbung an eine passende Einsatzstelle und einer Zusage beginnt der Freiwilligendienst zu einem festgelegten Zeitpunkt. Ein Beginn ist zwischen September und Mitte November möglich. Die ersten Wochen dienen der Einarbeitung: die Freiwilligendienstleistenden lernen ihre Tätigkeiten in der Einsatzstelle, den Tagesablauf und Kolleg:innen kennen. Kurz danach folgt die erste Seminarwoche, in welcher die Freiwilligen mit anderen Freiwilligendienstleistenden aus verschiedenen Einrichtungen und Tätigkeitsbereichen in Austausch kommen. Auch die erste Reflexion von Erlebnissen in der Einsatzstelle steht neben der Planung des Freiwilligendienstjahres im Fokus der Seminarwoche.
Während des Freiwilligendienstes gibt es durch die Seminare und einen Einsatzstellenbesuch durch den Träger oft die Möglichkeit, mit anderen Freiwilligen ins Gespräch zu kommen und neue Leute und Themen kennenzulernen. Die Begleitung der Freiwilligendienste findet über das gesamte Jahr kontinuierlich statt. Am Ende des Freiwilligendienstes erhalten die Freiwilligendienstleistenden eine Bescheinigung über den abgeleisteten Dienst und gehen im besten Fall mit vielen neuen und gewinnbringenden Eindrücken in einen neuen Lebensabschnitt.

In welchen Bereichen bietet der ASB Plätze für einen Freiwilligendienst in Berlin?

Der ASB Berlin bietet Freiwilligendienste in Kindertagesstätten, Wohnstätten für Menschen mit Beeinträchtigungen, in der ersten Hilfe Ausbildung und den Sanitätsdiensten, im Rettungsdienst, im Krankentransport und Fahrdienst, in der Öffentlichkeitsarbeit und vielen weiteren Bereichen an. Dafür lohnt ein Blick auf unsere Website.

Wo sind aktuell noch die meisten Plätze frei?

Aktuell haben wir vor allem im Kitabereich und in den Wohnstätten für Menschen mit Beeinträchtigungen die meisten Plätze frei.

Welche Rückmeldungen erhaltet Ihr von den Freiwilligen am Ende ihres Dienstes?

Die Freiwilligen, die ihren Freiwilligendienst bei uns beendet haben, gehen mit vielen positiven Erlebnissen und Erfahrungen aus dem Freiwilligendienst. Auch knüpfen sie während des Jahres viele neue Freundschaften, von denen viele über Jahre hinweg Bestand haben. Die Freiwilligen melden uns zurück, dass Sie nach einem Jahr Freiwilligendienst viel selbstsicherer und offener geworden sind und auf neue und unbekannte Situationen lösungsorientierter reagieren können. Durch die stetige Reflexion während des Dienstes und das Kennenlernen der verschiedenen Arbeitsfelder festigen sich bei vielen Freiwilligen die Richtungen, in denen es nach dem Freiwilligendienst persönlich und beruflich weitergeht.  

Wie kann man sich am besten bewerben?

Am einfachsten können sich Interessierte über unsere Website Bewerben. Dazu einfach den Bewerbungsbogen ausfüllen und mit dem Lebenslauf, kurzem Anschreiben und dem letzten Schulzeugnis an fsj@asb-berlin.de schicken. Wir suchen dann, sofern keine konkreten Einsatzstellenwünsche angegeben sind, eine passende Einsatzstelle und stellen den Kontakt her.

 

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Aktuelle Nachrichten
news-512 Mon, 04 Jul 2022 09:25:00 +0200 Neuer Rettungswagen für den ASB Berlin /aktuelles/details/neuer-rettungswagen-fuer-den-asb-berlin Die aktuelle Lage beim Berliner Rettungsdienst ist angespannt. Um die Situation kurzfristig zu entlasten, wurden die Hilfsorganisationen zur Bedarfsdeckung angefragt. Der ASB Berlin hat als Erstes auf die Situation reagiert und den achten Rettungstransportwagen in den Dienst genommen.

 Pünktlich um 7 Uhr stand der neue Rettungstransportwagen (RTW) Anfang Juli in Lichtenberg bereit und hatte bereits eine Stunde später seinen allerersten Einsatz. Mit dieser Fahrt haben wir unseren achten RTW in den Dienst genommen.

Unser neuer RTW stellt damit einen Teil der kurzfristigen Maßnahmen dar, die Innensenatorin Iris Spranger und Landesbranddirektor Dr. Karsten Homrighausen gemeinsam vereinbart haben, um die Situation des Berliner Rettungsdienstes zu verbessern. Denn die Lage ist ernst: bereits in der ersten Hälfte dieses Jahres wurde fast genauso oft der Ausnahmezustand ausgerufen wie im gesamten Jahr 2021.

Die Nummer für den Notfall
Innensenatorin Spranger hofft auf das Verständnis der Berliner Bevölkerung und ruft gleichzeig zum sorgsamen Umgang auf: „Ich appelliere an alle Menschen in Berlin, mit der Notrufnummer 112 gewissenhaft umzugehen. Diese ist im Wesentlichen für die Fälle mit einer unmittelbaren Lebensgefahr vorbehalten. Wenn Sie akute Beschwerden haben, aber ihr Arzt oder Ihre Ärztin nicht erreichbar ist, wenden Sie sich bitte an den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Diesen erreichen Sie unter Telefonnummer 116117.“

ASB Rettungsdienst sorgt für Entlastung
Um den Rettungsdienst zu entlasten, stellen die Hilfsorganisationen der Berliner Feuerwehr bis Ende des Jahres fünf weitere Fahrzeuge inklusive Personal zur Verfügung. Wir freuen uns sehr, dass unser Rettungsdienst in diesen schwierigen Zeiten den Anfang machen konnte.
„Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Beteiligten, die mit ihrem Engagement diesen schnellen Start ermöglicht haben“, so Diemo Groß, Geschäftsführer der ASB Rettungsdienst Berlin gGmbH. Ein herzliches Dankeschön gilt ebenfalls dem Team des ASB Krankentransports, das uns hier so herzlich empfangen hat, so Groß.

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Rettungsdienst Aktuelle Nachrichten
news-511 Sun, 12 Jun 2022 16:17:16 +0200 Landesvorstand für vier Jahre wiedergewählt /aktuelles/details/landesvorstand-fuer-vier-jahre-wiedergewaehlt Die Landeskonferenz kam heute zusammen, um die Weichen für die zukünftige Arbeit des ASB Berlin zu stellen. Im Mittelpunkt standen die Wahlen zum Landesvorstand und zur Landeskontrollkommission.

In den Landesvorstand wählten die Delegierten der vier Berliner ASB-Regionalverbände erneut den Landesvorsitzenden Uwe Grünhagen und die beiden stellvertretenden Landesvorsitzenden Detlef Kühn und André Müller. „Wir bedanken uns herzlich für das Vertrauen und freuen uns auf die kommenden vier Jahre gemeinsam im ASB. Gemeinsam wollen wir unsere Hilfen für Berlin ausbauen und den Bereich der Mitglieder, das Ehrenamt und auch das Hauptamt weiter stärken“, erklärte der Vorstand. Auch die Landeskontrollkommission wurde mit Angelika Uekermann, Heiko Mrose und Birgitt Opitz im Amt bestätigt.

Ehrengäste der Landekonferenz waren die stellvertretende Bundesvorsitzende Dr. Christine Theiss, die Präsidentin des ASB Landesverbandes Berlin Juliane Freifrau von Friesen und Präsidiumsmitglied Edeltraut Töpfer. So gratulierten Bundesvorstand und Präsidium den Gewählten noch vor Ort.

Gratulationen gab es auch für Angelika Uekermann für 50 Jahre Engagement im ASB Berlin und Wolf Michalowski zu seinem 70sten Geburtstag. Bastian Panther, Anke Poltersdorf, Anita Schorsch, Patrick Stoll und Daniel Ullrich wurden mit dem ASB-Ehrenzeichen in Silber für ihr Engagement im ASB Berlin und Verdienste um das Ehrenamt geehrt.

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news-510 Sun, 12 Jun 2022 10:00:00 +0200 Das Jahrbuch 2021 ist da /aktuelles/details/das-jahrbuch-2021-ist-da Gemeinsam können wir viel erreichen. Das hat der ASB Berlin im Jahr 2021 einmal mehr unter Beweis gestellt – beim Aufbau und Betrieb von Impf- und Testangeboten in ganz Berlin, in der Kältehilfe, der Kinder- und Jugendhilfe, im Rettungsdienst und Krankentransport, im Bevölkerungsschutz und Sanitätsdienst, in der Erste Hilfe Ausbildung u.v.m. Erfahren Sie mehr über das Engagement des ASB für Berlin in unserem Jahrbuch 2021.

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news-508 Sun, 05 Jun 2022 18:20:00 +0200 Seniorenausflug nach Potsdam /aktuelles/details/seniorenausflug-nach-potsdam Am 24.05.2022 trafen sich die ehemals Aktiven des ASB Berlin am Bahnhof Südkreuz zu einer Bustour durch Potsdam.

Damit auch unsere Teilnehmer mit Rollstuhl mitkommen konnten, hatten wir extra einen Bus mit Hebebühne für Rollstuhlfahrer von BVB.net geordert. Dank des netten und hilfsbereiten Busfahrers konnten wir die Personen im Rollstuhl ebenso wie die gehbehinderten Personen problemlos mitnehmen.
Vom Südkreuz fuhren wir über die Autobahn Richtung Potsdam u. a. über die Glienicker Brücke, von wo wir schon das schöne Schloss Babelsberg bewundern konnten. 

Am Hauptbahnhof in Potsdam stieg dann eine Stadtführerin zu, die uns während einer einstündigen Rundfahrt auf eine sehr nette Art die Sehenswürdigkeiten der schönen Stadt Potsdam erklärte.

Anschließend kehrten wir im Restaurant „Zur Historischen Mühle“ gegenüber vom Schloss Sanssouci ein. Hier wurden wir mit köstlichen Spargel- bzw. anderen Gerichten verwöhnt.

Nun ging es auch schon wieder zurück Richtung Berlin und ein schöner Nachmittag ging zu Ende. 

Anhand der positiven Resonanzen denken wir, dass es allen gefallen hat und freuen uns schon wieder auf die nächste Aktion.

Bedanken möchten wir uns beim Landesvorstand für die finanzielle Unterstützung ebenso beim Regionalverband Nordwest für die zwei netten Samariter, die uns hilfreich zur Seite standen.

Angelika Uekermann, Wolf und Renate Michalowski
Berlin, den 04.06.2022
 

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news-507 Sat, 04 Jun 2022 18:19:00 +0200 Die 1. Rettungshundestaffel Berlin hat gewählt /aktuelles/details/die-1-rettungshundestaffel-berlin-hat-gewaehlt Am 03.06.2022 hat unsere 1. Rettungshundestaffel Berlin ihre Fachdienstleitung für die nächsten vier Jahre gewählt. Fachdienstleiter Detlef Kühn wurde mit großer Mehrheit im Amt bestätigt. „Ich bedanke mich herzlich für euer Vertrauen und für euren Einsatz. In der Impfkampagne, der Obdachlosenhilfe, der Ukraine Nothilfe, bei der Suche nach Vermissten, auf dem Übungsgelände, im Trainingsbetrieb – immer seid ihr da, wenn ihr gebraucht werdet. Wir wollen auch in Zukunft in unserem Engagement nicht nachlassen. Erstes Ziel ist es, unseren Trainingsbetrieb vollständig wiederherzustellen, um jederzeit einsatzfähig zu sein. Dafür werden wir uns als Fachdienstleitung voll einsetzen“, bedankte sich Detlef Kühn bei den Rettungshundeführer:innen. Erneut im Amt bestätigt wurden außerdem die 1. stellvertretende Fachdienstleiterin Doris Naggatz und die 2. stellvertretende Fachdienstleitung ist Gisela Ruschpler. Der Landesvorsitzende Uwe Grünhagen und die Vorsitzende der Landeskontrollkommission Angelika Uekermann gratulierten vor Ort persönlich zur Wahl.

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news-506 Fri, 27 May 2022 15:48:22 +0200 Sanitätsdienst beim DFB-Pokalfinale /aktuelles/details/sanitaetsdienst-beim-dfb-pokalfinale Vergangenen Samstag haben unsere Samariter:innen den Sanitätsdienst beim DFB-Pokalfinale zwischen dem SC Freiburg und dem RB Leipzig im ausverkauften Olympiastadion übernommen. Wir waren mit knapp 110 Sanitäter:innen vor Ort und wurden vom ASB Kreisverband Hannover-Land/ Schaumburg,  aus Celle und aus Kiel unterstützt.

Der sanitätsdienstliche Großeinsatz begann bereits 4,5 Stunden vor dem Anpfiff mit der Einsatzbesprechung um 15:30 Uhr, bei der alle Sanitäter:innen zusammenkamen. Aufgeteilt auf acht Sanitätsstationen, den Bereitstellungsraum, den VIP-Bereich, den Spielfeldrand und mobile Einsatzteams und Betreuungsdienst sicherten unsere Samariter:innen das DFB-Pokalfinale von da an sanitätsdienstlich ab. Es war bis auf ein paar Einzelfälle zunächst ein recht ruhiger Dienst, bis beim Elfmeterschießen die Spannung unter den Fans immer weiter stieg und für unsere Sanitäter:innen die Helmpflicht ausgerufen wurde.

Kurz vor der Siegerehrung kam es dann zu einem Schockmoment für alle. Viele unserer Sanitäter:innen versammelten sich im Innenraum des Stadions und auch ein Rettungswagen kam auf das Feld gefahren, da eine Person am Spielfeldrand zusammengebrochen war. Die Fans verstummten minutenlang und viele hielten solidarisch ihre Handytaschenlampen in die Höhe. Die Rettungskräfte des ASB und der Berliner Feuerwehr konnten den Patienten erfolgreich reanimieren und mit dem Rettungswagen in ein Berliner Krankenhaus gefahren.  

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Samariter:innen und den Rettungs- und Sicherheitskräften für den großartigen Einsatz!

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news-509 Sun, 22 May 2022 18:25:00 +0200 Porsche gibt Vollgas für den Berliner Wünschewagen /aktuelles/details/porsche-gibt-vollgas-fuer-den-berliner-wuenschewagen Letzten Freitag ging es für unseren Berliner Wünschewagen früh morgens nach Brandenburg. Ziel der Fahrt war der Golf- und Country Club Seddiner See. Dort hat Porsche für seine Kund:innen ein Golfturnier veranstaltet und in diesem Rahmen Tombola-Lose verkauft. Die 90 Teilnehmenden konnten diese für jeweils 10 Euro erwerben und damit unser Herzensprojekt unterstützten, denn alle Einnahmen gingen als Spenden an den Berliner Wünschewagen. 

Morgens zur Ankunft der Teilnehmenden standen drei Wunscherfüller:innen und unsere Projektleitung Ann-Brit mit dem Wünschewagen bereit, um diesen allen Interessierten zu zeigen und Fragen zum Projekt zu beantworten. Bei der Tombola-Verlosung am Abend waren wiederum unsere Botschafterin Jean Bork und unsere Bundesfreiwillige Hannah vor Ort. Dort hatten sie bei der Spendenübergabe nochmal die Gelegenheit, von unserem Projekt und schon durchgeführten Wunschfahrten zu erzählen und vielseitige Einblicke zu geben.  

Wir freuen uns, dass an diesem Tag durch die Tombola, Porsche und zwei Einzelspenden unserem Wünschewagen insgesamt 6000 Euro zu Gute gekommen sind – damit könnte unser Wünschewagen 20 letzte Herzenswünsche an die Ostsee erfüllen! Vielen herzlichen Dank an alle fleißigen Spender:innen und an Porsche, dass ihr euch für unser Herzensprojekt entscheiden habt!
 

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