ASB Landesverband Berlin e.V. - News http://example.com en-gb TYPO3 News Mon, 03 Aug 2020 02:45:51 +0200 Mon, 03 Aug 2020 02:45:51 +0200 TYPO3 EXT:news news-375 Mon, 06 Jul 2020 20:03:00 +0200 Einsatz beim DFB-Pokalfinale Olympiastadion ohne Zuschauer /aktuelles/details/einsatz-beim-dfb-pokalfinale-olympiastadion-ohne-zuschauer Das DFB-Pokalfinale findet seit 35 Jahren alljährlich im Olympiastadion Berlin statt. Es ist der große Landesdienst im Arbeiter-Samariter-Bund in Berlin. Rund 120 Einsatzkräfte aus allen Berliner Gliederungen kommen zusammen und sorgen für die medizinische Sicherheit beim großen Fußballfest in Berlin. 2020 ist alles anders. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden Bundesliga –und der Pokalbetrieb im März unterbrochen. Mitte Mai startete die Bundesliga wieder im sogenannten Sonderspielbetrieb mit einem eigens durch eine Taskforce aufgestellten Hygienekonzept. Am Samstag, dem 4. Juli, wurde eine Woche nach Beendigung der Bundesliga das Pokalfinale im Olympiastadion ausgetragen. Wie auch alle vorherigen Spiele fand das Finale als „Spiel ohne Zuschauer“ statt. Entsprechend waren auch die Auswirkungen auf den ASB-Sanitätsdienst. Sonst wird im Olympiastadion eine moderne Einsatzleitzentrale aufgebaut, die acht Unfallhilfsstellen im Stadion werden betrieben und für die ASB-Einsatzkräfte kommt eine eigene Verpflegungsstelle zum Einsatz. Diesmal waren gerade mal 15 Einsatzkräfte des Sanitätsdienstes im Stadion. 10 Samariterinnen und Samariter unterstützten als sogenannte Temperaturmessteams an den Zugängen sowie in den Mannschaftshotels das Hygienekonzept. Boris Michalowski, Leiter Sanitätsdienst, zieht Resümee: „An dieses Pokalfinale werden wir uns sicher noch in vielen Jahren erinnern. Wie immer hat die Zusammenarbeit mit dem Veranstalter, dem Betreiber und den anderen Sicherheitspartnern sehr gut funktioniert. Dennoch ... auch wir als Sanitätsdienst wünschen uns das Pokalfinale anders. Wir hoffen inständig, dass wir nächstes Jahr wieder mit 74.000 Fans ein stimmungsgeladenes Match im Olympiastadion erleben werden."

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Aktuelle Nachrichten
news-374 Fri, 03 Jul 2020 14:30:12 +0200 Im Gespräch mit dem Regierenden Bürgermeister /aktuelles/details/im-gespraech-mit-dem-regierenden-buergermeister Michael Müller lud gestern die Berliner Hilfsorganisationen ein, um über die hohen finanziellen Ausfälle während der Corona Pandemie und über mögliche Kompensationsmöglickeiten zu sprechen.

Mehrkosten für Schutzausstattungen auf der einen Seite, horrende finanzielle Einbußen durch den Wegfall von Einnahmen aus Sanitätseinsätzen und Ausbildungen auf der anderen Seite – vor diesem Problem stehen die Berliner Hilfsorganisationen seit etlichen Monaten. Diese Problematik zu schildern und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, war Ziel des gestrigen Treffens mit dem Berliner Regierenden Michael Müller. Immerhin sind die fünf Berliner Hilfsorganisationen starke Säulen der Daseinsvorsorge in Berlin.

Vorstandsmitglied Detlef Kühn vertrat während des Gespräch die Interessen des ASB Berlin. Michael Müller zeigte sich interessiert und offen gegenüber der geschilderten Problematik: „Ich finde es in der heutigen Zeit etwas Besonderes, dass sich der Regierende eineinhalb Stunden Zeit nimmt, um mit uns in den Austausch zu gehen. Michael Müller hat nicht nur die dargestellte Problematik mit großem Interesse aufgenommen, sondern auch erste konkrete Lösungsvorschläge gemacht, um schnelle Hilfe zu ermöglichen. Alle teilnehmenden Organisationen hatten dabei die Gelegenheit, sich zu der aktuellen Situation zu äußern“, so Detlef Kühn. Als einen ersten Schritt in eine gute Richtung werteten die Gesprächspartner die Erhöhung der Haushaltsmittel für den Katastrophenschutz in Höhe von 700.00 Euro durch die Senatsinnenverwaltung, die vergangene Woche beschlossen wurde.

Die Hilfsorganisationen hatten sich Anfang Juni in einem gemeinsamen Brief an Michael Müller gewandt, um finanzielle Unterstützung durch das Land Berlin zu fordern. Der Austausch soll in etwa einem halben Jahr fortgesetzt werden. 

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Aktuelle Nachrichten
news-373 Thu, 18 Jun 2020 19:24:33 +0200 Bewegt, vielseitig und informativ – das digitale Jahrbuch 2019 ist da /aktuelles/details/bewegt-vielseitig-und-informativ-das-digitale-jahrbuch-2019-ist-da Das Jahr 2019 mit vielen Fakten, bewegten Bildern und interessanten Hintergrundinformationen – das alles und noch mehr präsentiert das neue digitale Jahrbuch des ASB Berlin. Informativ führt es die Leserin und den Leser durch die wichtigsten Stationen, Ereignisse und Höhepunkte des ASB Berlin im Jahr 2019. Vom Wünschewagen über den Bevölkerungsschutz bis zur Kinder- und Jugendhilfe stellt es Ihnen die wichtigen Hilfsangebote, Projekte und jede Menge Wissenswertes rund um den ASB Berlin vor.

Erleben Sie den ASB Berlin im Jahrbuch 2019.
Wer das Jahrbuch wie gewohnt ausdrucken möchte, findet hier den Download-Link.

 

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Aktuelle Nachrichten
news-372 Fri, 05 Jun 2020 11:38:22 +0200 Erste Hilfe geht jetzt anders /aktuelles/details/erste-hilfe-geht-jetzt-anders Seit Anfang Mai bietet der Regionalverband Berlin-Süd wieder Erste-Hilfe-Kurse an. Nicht nur die Kurse selbst finden unter wesentlich strengeren Bedingungen als früher statt, auch die Anwendung der Erste-Hilfe-Maßnahmen ist in Corona-Zeiten eine andere. Denn Erste Hilfe im Alltag hat sich verändert. Um den Eigenschutz des Ersthelfers weiterhin zu gewährleisten, finden alle Maßnahmen in größeren Abständen statt. Die Teilnehmer werden schon in den Kursen stark für Situationen sensibilisiert, bei denen nun noch intensiver auf den Eigenschutz zu achten ist. Tritt ein Ersthelfer an den Patienten heran, wird dieser beispielsweise von weiter weg zum Unfall und zu seiner Verletzung befragt. Um zu überprüfen, ob die Person noch atmet, wird nur noch auf den Bauch geschaut - die Komponenten „hören“ und „fühlen“ entfallen im Vergleich zu früher. Der Kopf des Patienten wird mit Abstand gehalten. Aus der Herz-Lungen-Wiederbelebung wird die Herzwiederbelebung. Im Moment wird nicht beatmet. Beim Druck auf den Brustkorb wird außerdem ein Schutz vor das Gesicht des Patienten gelegt, um die Aerosol-Verbreitung möglichst gering zu halten.

Für die Durchführung der Kurse selbst hat der Regionalverband Berlin-Süd ein umfangreiches Hygienekonzept erstellt. Bei allen Aktionen gilt die unbedingte Einhaltung des Mindestabstandes von 1,50 Meter. Die klassischen Partnerübungen finden an einer eigens konstruierten und umgebauten Übungspuppe statt. An dieser wird beispielsweise auch die stabile Seitenlage geübt. Die Arme der Puppe bestehen aus Schwimmnudeln, die von der Haptik etwa dem menschlichen Arm nachempfunden sind – und dienen unter anderem dem Anlegen von Druckverbänden.

Wenn sich die Teilnehmer nicht auf ihren Plätzen aufhalten, sind sie dazu angehalten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Bei Ankunft im Gebäude wird jeder dazu aufgefordert, sich die Hände zu waschen. Im Flur sollen sich zu keiner Zeit mehr als vier Personen aufhalten, die Toiletten dürfen nur außerhalb der Pausenzeiten aufgesucht werden, um Ansammlungen zu vermeiden. Außerdem heißt es, regelmäßig zu lüften. Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 10 statt wie bisher 15 Personen. Auf den Toiletten gibt es jetzt kontaktlose Wasserhähne, überall im Gebäude finden sich aufgestellte Desinfektionsmittelspender. Werden Inhouse-Kursen von externen Firmen oder Organisationen angefragt, so werden im Vorhinein die Bedingungen, unter den die Kurse stattfinden würden, geprüft.

Im Moment sind es hauptsächlich Fahrschüler, die das Angebot dankend annehmen. Die Fahrschulen selbst bieten aktuell oftmals noch keine Kurse an.  Auch unsere anderen Regionalverbände bieten allmählich wieder Erste-Hilfe-Kurse an. Wenn Sie Interesse haben, an einem Erste-Hilfe-Kurs teilzunehmen, finden Sie auf unserer Website eine Übersicht über die nächsten Termine.

 

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Aktuelle Nachrichten
news-371 Thu, 04 Jun 2020 10:04:00 +0200 Hilfsorganisationen in finanzieller Notlage - Scheiben an den Regierenden Bürgermeister /aktuelles/details/hilfsorganisationen-in-finanzieller-notlage-scheiben-an-den-buergermeister Durch horrende Mehraufwendungen für Hygienematerial und Schutzausrüstungen sowie den vollständigen Wegfall von Einnahmen aus Sanitätseinsätzen und Ausbildungen rechnen die Berliner Hilfsorganisationen mit Mindereinnahmen und Mehraufwendungen von zusammen über eine Million Euro. Vor einigen Tagen haben wir uns mit der Forderung einer zusätzlichen finanziellen Unterstützung durch das Land Berlin in einem gemeinsamen Brief an Michael Müller gewandt.

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Aktuelle Nachrichten
news-370 Wed, 03 Jun 2020 18:09:24 +0200 Freiwilligendienste digital /aktuelles/details/freiwilligendienste-digital Auch der ASB Berlin als Träger von Freiwilligendiensten muss sich aufgrund der Coronavirus-Pandemie auf sich immer wieder ändernde Bedingungen einstellen. So gab und gibt es nur wenige Freiwillige, die ihren Freiwilligendienst unbeeinträchtigt fortsetzen konnten. Während Freiwillige im Krankenhaus weiterhin ihren Dienst bestreiten, kehren Freiwilligendienstleistende in Kitas - mit deren zunehmender Öffnung - schrittweise wieder in ihre Einsatzstellen zurück. Andere, wie die Freiwilligen des ASB Regionalverbandes Berlin-Nordwest übernehmen außerdem neue Aufgaben und engagieren sich in der ASB Nachbarschaftshilfe asbhilft.berlin.

Die üblichen Einsatzstellengespräche zwischen dem ASB Landesverband, der Einsatzstelle und den Freiwilligen, die in der Regel einmal jährlich stattfinden, um die Zusammenarbeit zu reflektieren und sich gegenseitig Feedback zu geben, können in Zeiten von Kontaktbeschränkungen auch nicht mehr ohne Weiteres durchgeführt werden. Stattdessen werden diese nun teilweise per Videokonferenz abgehalten und auch die Bildungsseminare wurden bis auf Weiteres auf kontaktlose und digitale Veranstaltungsformate umgestellt.

So etwa der Workshop „Keramik bemalen“, welcher als „Homepainting“ umorganisiert wurde. Jede*r Teilnehmer*in holte sich hierfür eine Kreativtüte to-go mit gewünschter Keramik und Farben im Landesverband ab und wurde zu Hause kreativ. Fotos von sich in Aktion und den abschließenden Ergebnissen nach dem Brennen der Keramik sollen einen Austausch der Ergebnisse untereinander ermöglichen.
Auch die Umweltwoche, die vom 11.05. bis 15.05.2020 stattfand erhielt ein neues didaktisch-methodisches Gewand: Die Freiwilligen kamen nun in zwei kleineren Gruppen digital zusammen, um sich mit Fragen des Umwelt- und Klimaschutzes auseinanderzusetzen. Dazu wurde ein Methodenmix aus Arbeitsaufträgen, Vorträgen, Klein- und Großgruppendiskussion gewählt. Sowohl die Seminarleitung als auch die Teilnehmer*innen sammelten viele neue Erfahrungen. So schreibt ein Teilnehmer: „Ich habe die Woche als gelungen empfunden. Mir hat die Lösung Spaß gemacht. Die Idee, die Gruppe von vorneherein zu teilen, war auch sehr gut. So hat man den Überblick einfacher behalten und viel produktiver diskutieren können.“

Thematischer Einstieg war das Thema „Postwachstumsökonomie“, welches verschiedene umweltbezogene Fragen bündelt und die Frage nach den Akteur*innen stellt. Anhand von Diskussionsfragen setzten sich die Teilnehmenden erst alleine, dann in Zweierteams und schließlich in der Gesamtgruppe mit einem Film zum Thema auseinander. Klimaschutz und Müllvermeidung/Upcycling waren weitere Themenschwerpunkte der Woche, die durch interessante Beiträge der Pressesprecherin von Fridays for Future Berlin, Pia Haase, und Agnes Duda vom Verein Kunststoffe-Berlin e.V. sowie in lebhaften Diskussionen der Teilnehmenden vertieft wurden. Zum Abschluss der Woche wurden die Freiwilligen selbst aktiv und stellten aus ausgedienten Materialien bei sich zu Hause etwas Neues her. Dabei entstanden kreative Ergebnisse wie Haargummis aus Sockenbündchen, Pflanztöpfe und Geschenkverpackungen aus Verpackungsmaterial, Insektenhotels, Feuerschalen aus alten Waschmaschinen oder Einkaufsbeutel aus alten T-Shirts. Die Freiwilligen schätzten das digitale Ersatzangebot sehr, um unter den gegebenen Umständen zumindest über Distanz in den Austausch zu gehen und sind mit einer Menge Inspirationen zur Umsetzung eines nachhaltigen Lebensstils aus der Seminarwoche gegangen.

Auch die Medienwoche wurde in einer digitalen Onlinevariante angeboten. Die Freiwilligen kamen auch hier über eine Videokonferenz-Software zusammen und erhielten in den ersten beiden Tagen viel Input zum Videodreh, wie z.B. Einstellungsgrößen und Eigenschaften verschiedener Filmgenres. Außerdem entwickelten sie Ideen für Ihr eigenes Filmprojekt und erprobten sich an einer kostenlosen Videoschnittsoftware. Am Mittwoch starteten die Freiwilligen dann mit ihrem Mobiltelefon zu ihrem Videodreh. Das Material wurde am Donnerstag von den Freiwilligen selbst geschnitten und dann am Freitag präsentiert. Obwohl wir in diesem Jahr kein professionelles Filmequipment ausgeliehen hatten, entstanden fünf überraschend tolle Filmbeiträge und die Freiwilligen nahmen viel Inspiration und Wissen über die Erstellung eines Kurzfilms mit.
Antworten auf Fragen zu möglichen Änderungen für unsere aktuellen Freiwilligen sowie für den kommenden Freiwilligenjahrgang, der im Herbst 2020 starten wird, haben wir hier zusammengetragen.
Bei Fragen rund um den Freiwilligendienst beim ASB Berlin sind wir natürlich auch persönlich erreichbar unter 030-21307-121 und fsj@asb-berlin.de .

 

Florian Richter/ Julia Zinßer/ Laura Böttger

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Aktuelle Nachrichten
news-369 Tue, 02 Jun 2020 11:10:29 +0200 Freiwilligendienst in Coronazeiten – Fragen und Antworten /aktuelles/details/freiwilligendienst-in-coronazeiten-fragen-und-antworten Uns erreichen immer wieder Fragen von Bewerber*innen sowie unserem aktuellen Freiwilligenjahrgang, die sich rund um den Freiwilligendienst beim ASB Berlin in Zeiten der Coronavirus-Pandemie drehen. Daher haben wir hier die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengetragen.
Grundsätzlich gilt weiterhin: „Die Sicherheit der Freiwilligen hat oberste Priorität“, wie es im Rundschreiben des BMFSFJ vom 16.03.2020 heißt und am 07.05.2020 noch einmal bekräftigt wurde.
Die relative Unvorhersehbarkeit der weiteren Entwicklung, die unterschiedlichen Auswirkungen auf die Einsatzstellen sowie individuell unterschiedliche Betroffenheiten und Umgangsweisen der Freiwilligen mit ihrer Situation, machen Gespräche zwischen den Einsatzstellen, den Freiwilligen und uns als Träger im Freiwilligendienst umso wichtiger.
Bei Fragen stehen wir telefonisch 030-21307-121 oder per E-Mail (fsj@asb-berlin.de) zur Verfügung!

Was mache ich, wenn ich denke, dass ich mich vielleicht infiziert habe?
Wenn Du Kontakt mit jemandem hattest, der positiv auf COVID-19 getestet wurde oder Du selbst positiv getestet wurdest, musst Du Deiner Einsatzstelle Bescheid geben. Solltest Du Symptome bei Dir bemerken, die darauf hindeuten können, dass Du Dich mit COVID-19 infiziert haben könntest (Fieber, Husten, Atemwegsbeschwerden etc.), solltest du Dich telefonisch bei einer Corona-Untersuchungsstelle melden und Dich bei Deiner Einsatzstelle krankmelden.

Wie bewerbe ich mich für einen Freiwilligendienst?
Auf unserer Webseite findest Du alle Einsatzstellen aufgelistet, die im kommenden Jahrgang wieder Freiwillige aufnehmen. Durch zeitliche Überschneidungen kann es in Ausnahmefällen dazu kommen, dass eine Einsatzstelle bereits besetzt ist, daher gerne bei uns telefonisch 030-21307-121 oder per E-Mail (fsj@asb-berlin.de) nachfragen, wenn Du eine bestimmte Wunschorganisation im Auge hast oder Dich von uns beraten lassen möchtest.
Deine Bewerbung mit dem ASB-Bewerbungsbogen, Deinem Motivationsschreiben, Deinem Lebenslauf, einer Kopie Deines letzten Zeugnisses, Deinen gewünschten Einsatzbereich sowie einen möglichen Starttermin für Deinen Freiwilligendienst (in der Regel zum 01.09) sendest Du uns per E-Mail an fsj@asb-berlin.de . Wir leiten Deine Bewerbung an Deine Wunsch-Einsatzstelle weiter, welche sich bei Dir melden wird. Bis dahin verläuft der Bewerbungsprozess hauptsächlich per E-Mail oder Telefon.
Die Einsatzstelle wird Dich daraufhin zu einem Kennlerngespräch einladen und ggf. vorher über besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen informieren. Es könnte auch sein, dass Dir ein Gespräch per Videokonferenz angeboten wird. Da unsere Einsatzstellen verschiedene Bereiche abdecken (Altenpflege, Arbeit mit Kindern/Jugendlichen, Arbeit mit Menschen mit Behinderung, Erste-Hilfe-Ausbildung/ Sanitätsdienst, Krankentransport/Rettungsdienst oder Krankenhaus), können die Maßnahmen unterschiedlich ausfallen. Natürlich ist es ratsam sich auch hier an allgemeinen Regeln, wie Abstandhalten und dem Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung zu orientieren. Wenn Du Dich selbst krank fühlst, solltest Du das Gespräch noch einmal verschieben.

Kann ich meine Einsatzstelle kennenlernen bevor ich einen Freiwilligendienst beginne?
Deine Wunsch-Einsatzstelle meldet sich bei Dir, nachdem Du uns Deine Bewerbungsunterlagen an fsj@asb-berlin.de geschickt hast. Die Kennlerngespräche finden in der Regel in den Einsatzstellen direkt statt. Die Einsatzstellen schätzen dabei die Gefährdungslage mit Dir zusammen ein und ergreifen angemessene Schutzmaßnahmen, um das Risiko für alle Mitarbeitenden und somit auch alle Freiwilligen bzw. Bewerber*innen so gering wie möglich zu halten. In Einzelfällen kann das Kennlerngespräch auch digital über eine Videokonferenz durchgeführt werden.
Wie die Kennlerngespräche genau ablaufen, ist natürlich von der allgemeinen Lage der Verbreitung des Coronavirus abhängig und unterscheidet sich zudem je nach Einsatzbereich. Unsere Kitas z.B. bieten mitunter einen Schnuppertag an, welcher Dir einen guten Einblick in die alltägliche Arbeit geben kann. Sprich am besten einfach Deine Wunsch-Einsatzstelle darauf an, wie der Bewerbungsprozess weiter verlaufen wird!  

Bekomme ich weiterhin mein Taschengeld, auch wenn ich nicht in der Einsatzstelle tätig sein kann?
Sofern die Situation in der Einsatzstelle dazu führt, dass Du Deinen Dienst nicht, wie geplant, in vollem Umfang weiterführen kannst, z.B. weil Dir keine dem Freiwilligendienst angemessenen Tätigkeiten angeboten werden können oder ein erhöhtes Sicherheitsrisiko besteht, steht Dir das Taschengeld weiterhin in voller Höhe zu.

Ist meine Fachhochschulreife gefährdet, weil ich momentan nicht in meiner Einsatzstelle tätig sein kann?
Sofern der Freiwilligendienst unverschuldet nicht in Vollzeit absolviert werden kann, sollte niemandem ein Nachteil daraus erwachsen. Daher gehen wir momentan davon aus, dass die Ableistung des Freiwilligendienstes als Praxisteil des Fachabiturs anerkannt werden wird, auch wenn mit der Coronavirus-Pandemie ein Freiwilligendienst in Vollzeit für manche Freiwillige unmöglich wurde. Die Entscheidung über die Anerkennung liegt jedoch beim Berliner Senat, dementsprechend müssen hier aktuelle Regelungen geprüft und einbezogen werden. Allgemeine Informationen zur Erlangung der Fachhochschulreife durch einen Freiwilligendienst findest Du hier.

Kann ich meinen Freiwilligendienst verlängern?
Bei manchen Freiwilligen entsteht der Wunsch, das Freiwilligendienstjahr zu verlängern, da der Anschluss an eine Ausbildung oder ein Studium aktuell noch unsicher sind oder noch Entwicklungsmöglichkeiten in der Einsatzstelle wahrgenommen werden möchten. Neben einer Verlängerung für ein halbes Jahr, ist zudem in der jetzigen Situation auch eine Verlängerung des Freiwilligendienstjahres um ein ganzes Jahr möglich. Dies gilt sowohl für das FSJ und als auch den BFD.

Finden die Seminare trotz Kontaktbeschränkung statt?
Alle Seminare, die in die Zeit der Kontaktsperre bzw. Kontaktbeschränkung fallen, werden - soweit möglich – vorerst auf kontaktlose und digitale Seminarformate umgeplant. Dabei kann es zu Veränderungen in der zeitlichen Planung kommen. Über Änderungen im Seminarablauf informieren wir Euch und Eure Einsatzstellen jeweils vor den Seminaren.

 

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Aktuelle Nachrichten
news-368 Thu, 14 May 2020 11:57:58 +0200 Wasserrettungsdienst: Saison mit eingeschränktem Dienst gestartet /aktuelles/details/wasserrettungsdienst-saison-mit-eingeschraenktem-dienst-gestartet Auch in Zeiten von Corona hat Anfang Mai die Wasserrettungssaison in Berlin begonnen. Die drei in der Wasserrettung aktiven Hilfsorganisationen − Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und Deutsches Rotes Kreuz (DRK) − betreiben üblicher Weise 39 Wasserrettungsstationen an Berliner Gewässern. In diesem Jahr sind zu Beginn der Saison aufgrund der Corona-Pandemie zunächst weniger Stationen besetzt. Badende und Wassersportler sollten sich vorab informieren, an welchen Strandabschnitten die Wasserretter aktiv sind.

Mit Rücksicht auf die Rettungskräfte bitten die Berliner Wasserrettungs-Organisationen darum, zurzeit auf Wassersport generell zu verzichten bzw. sich nicht unnötig Unfall- und Infektionsrisiken auszusetzen. Jeder Mensch der im Wasser verunglückt, bringt nicht nur sich selbst, sondern auch die Retter in Gefahr. Das Tragen von Schutzkleidung zum Schutz vor einer Covid-19-Infektion ist bei einer Rettung im Wasser nicht möglich bzw. wirkungslos. Eltern sollten ihre Kinder bei einem Strandbesuch uneingeschränkt zu jeder Zeit im Blick haben.

Die Wasserrettung wird im Wesentlichen aus Mitgliedsbeiträgen der Hilfsorganisationen finanziert. Die Zuwendungen des Landes Berlin decken nur einen unzureichenden Teil der laufenden Kosten. Für Investitionen werden keine Mittel vom Land Berlin bereitgestellt. Die Forderung der Arbeitsgemeinschaft Wasserrettungsdienst nach einer Erhöhung der Zuwendung für das Haushaltsjahr 2020 wurde von der Politik nicht erhört. Die Arbeitsgemeinschaft hofft auf ein politisches Umdenken für die Folgejahre.

Seit dem 1. Mai sind die ersten Wasserrettungsstationen des ASB Berlin wieder besetzt. Das betrifft vor allem den Südosten Berlins, unter anderem am Großen und Kleinen Müggelsee, an der Großen Krampe, der Badewiese Schmöckwitz und am Zeuthener See. Da pro Schlafraum nur ein Retter oder Mitglieder aus einer Familie untergebracht werden dürfen, findet zunächst nur eine Minimalbesetzung statt.
www.asb-berlin.de/wasserrettungsdienst/

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Wasserrettungsdienst Aktuelle Nachrichten
news-367 Mon, 11 May 2020 19:17:00 +0200 Kita am Schlosspark: Dritte ASB Kita in Berlin eröffnet /aktuelles/details/kita-am-schlosspark-eroeffnet Am 11. Mai 2020 fiel der offizielle Startschuss für unsere dritte ASB Kita. Die Kita am Schlosspark liegt in Berlin-Charlottenburg und bietet Platz für über 90 Kinder. Am Montag erhielten wir die offizielle Betriebsgenehmigung seitens der Kitaaufsicht. Wir sind ab jetzt einsatzbereit und werden Ende der Woche bereits die ersten Kinder aufnehmen. Die neue Kitaleitung Cathleen Klawitter, ausgebildete Sozialarbeiterin, mit etlichen Jahren Erfahrung als Erzieherin und in verschiedenen Leitungspositionen aktiv, freut sich bereits sehr darauf, die Kita in den nächsten Wochen und Monaten mit Leben zu füllen.

Unser Anliegen, nämlich mit der neuen ASB Kita einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten, betont Steffen Zobel, Geschäftsführer der ASB Kinder- und Jugendhilfe Berlin gGmbH: „Immer mehr Menschen ziehen nach Berlin, suchen ihr Glück im Beruf, gründen Familien und brauchen daher einen Ort, wo sie ihren Nachwuchs gut aufgehoben wissen. Diese Orte zu finden, zu gestalten und mit guten Angeboten zu füllen ist unsere Aufgabe. Gute frühkindliche Bildung ermöglicht heute den Eltern Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen und morgen den Kindern einen guten Start ins Leben. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten. Vor allem Frau Stolt und Ihr Team haben auf dem letzten Meter dafür gesorgt, dass aus der Baustelle eine Kindertagesstätte geworden ist.“

Die Kita am Schlosspark ist neben der Hugenottenhofkita und der Triftbande die dritte ASB Kita in Berlin. Auch für unsere neue Kita suchen wir noch Erzieher*innen, Sozialassistenten*innen und ehrenamtliche Leseomas und –opas. WIr freuen uns über Bewerbungen an: d.stolt[at]asb-berlin.de

Wir wünschen dem Team und den Kindern einen guten Start!

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Aktuelle Nachrichten
news-366 Tue, 05 May 2020 11:48:15 +0200 Berliner Hilfsorganisationen fordern finanzielle Unterstützung wegen drohender Einbußen in Millionenhöhe /aktuelles/details/berliner-hilfsorganisationen-fordern-finanzielle-unterstuetzung-wegen-drohender-einbussen-in-millionenhoehe Die Berliner Hilfsorganisationen sind im Notfall immer zur Stelle. Doch jetzt in der Corona-Krise geraten sie selbst in Not, da ihnen wichtige Einsätze und damit Einnahmen wegbrechen. Das kann Auswirkungen auf andere Projekte haben, die bisher aus Eigenmitteln finanziert wurden. Die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), das Deutsche Rote Kreuz (DRK), der Malteser Hilfsdienst (Malteser), der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Berlin werden daher das Gespräch mit den Politikern suchen und eine zusätzliche finanzielle Unterstützung durch das Land Berlin fordern.

Die fünf Hilfsorganisationen sind starke Säulen der Daseinsvorsorge in Berlin. Mit ihren Einsatzzügen für die Bereiche Sanitätsdienst, Betreuungsdienst und Wasserrettung sorgen sie für die Sicherheit der Berlinerinnen und Berliner. Finanziert werden diese Einheiten und Einrichtungen auch mit Einnahmen aus anderen Bereichen, wie z. B. Sanitätsdiensten bei Großveranstaltungen oder Erste-Hilfe- und Schwimmkursen.

Aktuell sind die Hilfsorganisationen auch bei der Bewältigung der Corona-Krise aktiv und übernehmen Verantwortung, z. B. durch ehrenamtliche Rettungswagen im Regelrettungsdienst, Nachbarschaftshilfen, Einkaufs-hilfen für Risikogruppen, erweiterte telefonische Besuchsdienste, Ausgabe von Schutzmasken und Bereithaltung im Katastrophenschutz. Hier schlagen aber die überteuerten Preise für Hygienematerialien und Schutzausrüstungen  extrem zu Buche – deshalb brauchen die Hilfsorganisationen eine Lösung für die Corona-bedingte Kostensteigerung in den ehrenamtlichen Bereichen. Gleichzeitig brechen aber Einnahmen weg: Sanitätsdienste fallen wegen abgesagter Groß-Events aus, Erste-Hilfe-Lehrgänge und Schwimmkurse dürfen nicht stattfinden – die Kosten für die Einsatzfahrzeuge, Materialien und Unterkünfte aber bleiben.  

Die finanziellen Ausfälle und zusätzlichen Ausgaben stellen eine große Belastung für die Berli¬¬ner Hilfsorganisationen dar. Das größte Loch reißen die ausfallenden Sanitätsdienste. Die Berliner Hilfsorganisationen rechnen allein in diesem Bereich mit mehr als einer Million Euro ausfallender Einnahmen. Daher fordern die Berliner Hilfsorganisationen in der momentan schwierigen Situation eine zusätzliche finanzielle Unterstützung durch das Land Berlin und begrüßen einen „Härtefallfonds“ zur Unterstützung der Hilfsorganisationen, wie er in Niedersachsen diskutiert wird.

Bei den Berliner Hilfsorganisationen sind insgesamt rund 7.700 Berlinerinnen und Berliner ehrenamtlich tätig. Nicht nur in besonderen Zeiten wie diesen sind die Ehrenamtlichen eine besondere Stütze der Gesellschaft. Neue ehrenamtliche Helfer sind jederzeit willkommen!

 

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Aktuelle Nachrichten
news-365 Tue, 28 Apr 2020 17:28:51 +0200 Mund-Nasenschutz-Masken-Ausgabe in Berlin Treptow-Köpenick erfolgreich gestartet /aktuelles/details/mund-nasenschutz-masken-ausgabe-in-berlin-treptow-koepenick-erfolgreich-gestartet Der Bezirk Treptow-Köpenick gibt mit Unterstützung des Arbeiter-Samariter-Bundes Berlin seit heute Mund-Nasenschutz-Masken, MNS-Masken, an bedürftige Personen aus. 7.600 MNS-Masken werden nach einer ersten Lieferung durch das Land Berlin vor dem Rathaus Köpenick und dem Jugendamt Treptow-Köpenick verteilt. Eine zweite Lieferung folgt am Donnerstag.

„Dem Bezirksamt Treptow-Köpenick ist der Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor dem neuartigen Coronavirus wichtig. Der Berliner Senat hat dafür notwendige Schutzmasken für einkommensschwache Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung gestellt. Ich bin sehr froh, dass wir bei der Verteilung der Masken auf die professionelle Unterstützung des ASB Berlin zurückgreifen können, der uns bereits beim Stromausfall im Februar 2019 als verlässlicher Partner zur Seite stand.“, sagte Bezirksbürgermeister Oliver Igel zum Start der Maskenausgabe heute um 13 Uhr vor dem Rathaus Köpenick. Gemeinsam mit ASB-Landesgeschäftsführer Jörg Hinderberger verteilte er MNS-Masken an zahlreiche Berlinerinnen und Berliner. „Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit in dieser Situation zu helfen. Dank des enormen Engagements unserer ehrenamtlichen Samariterinnen und Samariter konnten wir innerhalb weniger Stunden die Ausgabe der Masken beginnen“, erklärt Hinderberger das Engagement des ASB Berlin.

Über 100.000 MNS-Masken will das Land Berlin in dieser Woche über die Bezirke an die Bürgerinnen und Bürger bringen, um die seit gestern im öffentlichen Personennahverkehr und die ab morgen im Einzelhandel geltende Mundschutzpflicht einhalten zu können.

Mehr Informationen finden Sie auf www.treptow-koepenick.de und www.asb-berlin.de.

Medieninformation zum Downlowd

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Aktuelle Nachrichten
news-364 Tue, 28 Apr 2020 11:38:54 +0200 ASB hilft den Bezirken Berlin-Pankow und Berlin-Köpenick bei Maskenausgabe /aktuelles/details/asb-hilft-den-bezirken-berlin-pankow-und-berlin-koepenick-bei-maskenausgabe Im öffentlichen Personennahverkehr in Berlin besteht seit gestern Mundschutzpflicht. Um diese einhalten zu können, gibt das Land Berlin in dieser Woche 147.000 Masken an die Bürgerinnen und Bürger aus. Der ASB Berlin unterstützt die Bezirke Berlin-Pankow und Berlin-Köpenick bei der wichtigen Aufgabe, die Masken an die Berlinerinnen und Berliner zu verteilen. „Jetzt geht es darum, die Bevölkerung in möglichst kurzer Zeit mit Masken zu versorgen. Gemäß unserem Leitmotiv „Wir helfen hier und jetzt“ wollen wir dem Land Berlin dabei helfen, schnell zu reagieren und das Problem zu beheben“, erklärt Jörg Hinderberger, ASB-Landesgeschäftsführer Berlin.

Seit heute 9 Uhr geben die freiwilligen Helferinnen und Helfer des ASB am Bürgeramt Prenzlauer Berg in der Fröbelstraße 2500 Masken aus. Ab 13 Uhr folgen weitere Stände gegenüber dem Rathaus Köpenick und beim Jugendamt Köpenick am Großberliner Damm 154. Insgesamt 7500 Masken sollen hier verteilt werden.

Samariter Michael Schaefer hilft gern bei der Aktion: „Jeder Bürger kann etwas dazu beitragen, dass wir uns schützen. Deshalb finde ich es eine tolle Sache, dass die Masken kostenlos verteilt werden. Das will ich unterstützen.“ Die drei Stände bleiben so lange bestehen, bis alle Masken verteilt sind.

 

 

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Aktuelle Nachrichten
news-363 Tue, 21 Apr 2020 18:24:13 +0200 Asbhilft.berlin startet Zusammenarbeit mit ViaVan /aktuelles/details/asbhilftberlin-startet-zusammenarbeit-mit-viavan Seit letzter Woche unterstützt die ViaVan GmbH das Nachbarschaftsportal des Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Berlin. Das Portal asbhilft.berlin wurde Ende März ins Leben gerufen, um Hilfesuchende und Helfer während der Corona Krise zusammenzubringen. ViaVan ist Anbieter von On-Demand-ÖPNV Diensten und in Berlin bekannt als Partner der BVG beim “BerlKönig”. Im Rahmen der aktuellen Corona-Krise wandte sich das Unternehmen an den ASB Berlin, um diesen bei wichtigen Lebensmittellieferungen zu unterstützen.  

Im Rahmen der Zusammenarbeit übermittelt der ASB Berlin Hilfsaufträge an die ViaVan GmbH, die diese logistisch plant und die Koordination mit freiwilligen Fahrer*innen übernimmt. Ehrenamtliche ViaVan Fahrer*innen befördern beispielsweise Menschen in Not oder liefern Lebensmitteln an ältere Menschen aus, die zur Risikogruppe gehören und ihre Wohnung derzeit nicht verlassen können. „In der aktuellen Corona-Krise ist Solidarität und gegenseitige Unterstützung wichtiger als je. Vor einigen Wochen haben wir mit der BVG einen kostenlosen Fahrdienst für Personal im Berliner Gesundheitswesen ins Leben gerufen. Unser Team freut sich, durch die Unterstützung des ASB einen weiteren Beitrag zu leisten, um Berlinerinnnen und Berlinern während der COVID-19 Krise zu helfen“, so Valerie von der Tann, General Managerin bei ViaVan.

Seit dem Start des Nachbarschaftsportals konnte der ASB Berlin eine Vielzahl an Hilfeleistungen vermitteln, darunter vor allem Einkaufshilfen und Medikamentenabholungen. Inzwischen haben sich über 100 Helferinnen und Helfer registriert – unter den Voraussetzungen einer Selbstauskunft zur Straffreiheit sowie der gesundheitlichen Eignung. „Gemeinsam mit ViaVan stehen wir in dieser herausfordernden Zeit für die Berlinerinnen und Berliner ein. Mit einem Lächeln und einem offenen Ohr bieten wir unkomplizierte und schnelle Hilfe. Die Ergänzung unserer Ehrenamtspower durch die Freunde von ViaVan ist großartig“, so Jörg Hinderberger, Landesgeschäftsführer des ASB Berlin. „Gemeinsam können wir nun noch mehr Menschen dabei helfen, die Corona-Krise gut und zuversichtlich zu überstehen.“

Die Initiative ASBhilft steht allen Berlinerinnen und Berlinern kostenfrei zur Verfügung. Alle Informationen und Kontaktmöglichkeiten sind auf unserer Website www.asbhilft.berlin zu finden.

 

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Aktuelle Nachrichten
news-362 Thu, 16 Apr 2020 13:20:36 +0200 „Den Menschen in unserer Umgebung zu helfen, ist echt nicht schwer“ /aktuelles/details/den-menschen-in-unserer-umgebung-zu-helfen-ist-echt-nicht-schwer Seit gut drei Wochen ist das Nachbarschaftsportal asbhilft.berlin mittlerweile online. Seitdem konnten wir über 50 Hilfeleistungen vermitteln, darunter vor allem Einkaufshilfen und Medikamentenabholungen. Inzwischen haben sich über 100 Helferinnen und Helfer registriert – unter den Voraussetzungen einer Selbstauskunft zur Straffreiheit sowie der gesundheitlichen Eignung.

Einer von ihnen ist Johannes Schwierz, 23 Jahre aus Berlin-Lichterfelde. Johannes engagiert sich seit dem Jahr 2012 beim ASB in Berlin. Gerade in Krisenzeiten findet er bürgerschaftliches Engagement wichtig. Als Samariter ist er deshalb begeistert vom neuen Nachbarschaftshilfsprojekt ASBhilft.berlin. „Als ich vom Projekt ASB hilft Berlin erfuhr, war ich von der Idee begeistert. Bis dahin hatte ich nur bei mir im Hausflur einen Zettel ausgehangen, um meine Hilfe anzubieten. Allerdings wusste ich natürlich nicht, ob es vielleicht zwei Häuser weiter jemanden gibt, der Hilfe braucht ohne sie zu erhalten.“

Genau hier setzt ASBhilft.berlin an und verbindet Hilfesuchende mit Freiwilligen. „Den Menschen in unserer Umgebung zu helfen ist echt nicht schwer. Man meldet sich an, bekommt einen Kontakt vermittelt, fragt nach, was eingekauft werden soll, schwingt sich auf den Drahtesel, fährt einkaufen und bringt den Einkauf zu dem Menschen, den man unterstützt, nach Hause. Mit etwas Glück kann man auf dem Weg sogar noch die Frühlingssonne genießen“, erklärt Schwierz. Zwei Mal konnte er bereits Menschen helfen, die zurzeit nicht allein einkaufen können oder dürfen. Am Dienstag erst gab es eine dringende Bestellung. In 14 Läden suchte der Samariter nach Toilettenpapier, im 15ten hat es dann geklappt.

Für ASBhilft.berlin wünscht er sich vor allem, dass noch mehr Menschen von dem Projekt erfahren und mitmachen: „Es ist ein tolles Projekt und ich würde mich freuen, wenn noch mehr Leute daran teilnehmen."

Hilfesuchende können sich einfach über die Hotline 030 62933759 melden. Wir suchen dann einen Helfenden in der Nähe. Wer helfen will, kann sich auf www.asbhilft.berlin anmelden.

 

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Aktuelle Nachrichten
news-361 Tue, 14 Apr 2020 13:21:08 +0200 Rettungssanitäter Alexander Heinrich im Filmportät /aktuelles/details/rettungssanitaeter-alexander-heinrich-im-filmportaet „Die Momente der größten Belohnung sind die, wo ich ein ehrliches Danke von Menschen höre“, erklärt Alexander Heinrich. Im jetzt erschienenen Filmporträt beschreibt er sein ehrenamtliches Engagement als Rettungssanitäter beim ASB Regionalverband Berlin-Nordwest e.V.
Über mehrere Drehtage hatten Studierende im Studiengang "Konzept und Regie" der DMA die medienakademie Berlin Alexander Heinrich begleitet. Die Nahaufnahme gibt nicht nur einen interessanten Einblick in das ehrenamtliche Engagement beim ASB in Berlin, es motiviert auch, selbst mitzumachen.
Ein wunderbares Ehrenamtsporträt, für das wir uns herzlich bei unserem Kooperationspartner, der DMA  die medienakademie Berlin und den Studierenden Freya Göhler, Sophia-Marie Oelze, Jeron Marchler, Sandra Schubert und Alexander Steppat bedanken.

Das wäre auch etwas für Sie? Wir freuen uns immer über neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Senden Sie einfach eine E-Mail an: engegementzentrum[at]asb-berlin.de

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Aktuelle Nachrichten
news-360 Thu, 02 Apr 2020 18:42:34 +0200 Versorgung bei Atemschutzmasken sichern /aktuelles/details/versorgung-bei-atemschutzmasken-sichern Der Krisenstab der Bundesregierung gibt neues Wiederverwendungsverfahren für medizinische Schutzmasken in Ausnahmefällen bekannt: Zukünftig gibt es die Möglichkeit, im Rahmen des Verfahrens eine begrenzte Wiederaufbereitung (maximal dreimal) von Atemschutzmasken insbesondere mit Filterfunktion (FFP2 und FFP3) durchzuführen. Dazu sind besondere Sicherheitsauflagen einzuhalten: Das neue Verfahren erfolgt durch das ordnungsgemäße Personifizieren, Sammeln und Dekontaminieren der Masken durch Erhitzen. Es kann in Ausnahmefällen, wenn nicht ausreichend persönliche Schutzausrüstung vorhanden ist in den Einrichtungen des Gesundheitswesens mit vorhandenen Mitteln kurzfristig umgesetzt werden, ohne das Schutzniveau zu senken.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung des Bundesministerium für Gesundheit

Detaillierte Informationen finden Sie im Papier des Krisenstabs zum Einsatz von Schutzmasken in Einrichtungen des Gesundheitswesens, welches unter Einbeziehung des RKI, BfArM sowie IFA entstanden ist.

 

Informationen zum Versicherungsschutz

Bisher war nicht abschließend geklärt war, ob Mitarbeiter bei ihrer Arbeit unfallversichert sind, wenn sie ohne die vom RKI empfohlene Schutzausrüstung Bewohner/Klienten versorgen und sich dabei mit Covid-19 infizieren.

Nach aktuellen Informationen gilt der Versicherungsschutz auch dann, wenn sich Mitarbeiter bei der Arbeit mit Covid-19 infizieren, wenn sie:

"arbeitsschutzrechtliche Vorgaben oder die Hygieneregeln des Robert-Koch-Instituts nicht beachten, zum Beispiel weil sie beim Umgang mit Erkrankten keine der im Betrieb vorhandenen Atemschutzmasken oder Handschuhe tragen. Letzteres ist ausdrücklich gesetzlich festgelegt worden; so heißt es im Sozialgesetzbuch SGB VII: "Verbotswidriges Verhalten schließt den Versicherungsfall nicht aus." „Durch die Missachtung (arbeitsschutz-)rechtlicher Gebote und/oder Verbote verlieren die versicherten Personen grundsätzlich nicht ihren Schutz in der gesetzlichen Unfallversicherung. Dies gilt selbst dann, wenn die Infektion bei Beachtung dieser Gebote/Verbote nachweislich nicht stattgefunden hätte."

Außerdem werden Einrichtungsträger nicht in Regress genommen, wenn bei ihren Mitarbeitern eine Covid-19 Erkrankung auftritt, die auf die Arbeit zurückzuführen ist:

„Wenn aufgrund einer Notsituation bei der Versorgung erkrankter Personen ohne PSA oder ohne hinreichende PSA gearbeitet werden musste und sich eine versicherte Person infiziert hat, wird die BGW von einer Regressprüfung und Regressnahme Abstand nehmen. Versicherte Unternehmen haben jedoch dafür Sorge zu tragen, dass immer wieder versucht wird, die notwendige PSA zu erhalten. Das sollte auch dokumentiert werden. Die BGW empfiehlt, entsprechende Unterlagen (z. B. Mitteilungen über Nichtlieferbarkeit von PSA) zu archivieren."

Lesen Sie hierzu die Information der Berufsgenossenschaft der Wohlfahrtspflege.

 

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Aktuelle Nachrichten
news-359 Thu, 26 Mar 2020 17:32:21 +0100 Häufig gestellte Fragen für Einsatzkräfte des ASB Berlin /aktuelles/details/faq-fuer-einsatzkraefte-des-asb-berlin Ich habe ein Kind zu betreuen, bin aber Mitglied in einer Einheit des Katastrophenschutzes im ASB Berlin. Habe ich Anspruch auf eine Notbetreuung?

Eine Notbetreuung gibt es für Kinder der Kitas, der Kindertagespflege sowie in den Schulen der Grundstufen 1 bis 6. Als Mitglied einer Einheit des Katastrophenschutzes hast Du unter folgenden Voraussetzungen einen Anspruch auf eine Notbetreuung für Dein Kind: 1. Deine Partnerin/ Dein Partner ist ebenfalls Angehörige/ Angehöriger einer systemrelevanten Berufsgruppe, und 2. Du hast keine andere Möglichkeit, eine Kinderbetreuung für Dein Kind zu organisieren. Beide Kriterien müssen zutreffen. Zur Beantragung siehe bitte weiter unten.
 
Am 21.03.2020 hat der Senat von Berlin die Notbetreuung erweitert: Künftig gilt, dass in einigen dieser ausgewählten Berufsgruppen nur mehr ein Elternteil dort tätig sein muss. Gilt dies auch für Helferinnen und Helfer der Hilfsorganisationen?

Helferinnen und Helfer der Hilfsorganisationen sind von der „Ein-Elternregelung“ leider ausgenommen.

Was muss ich tun, um eine Notbetreuung für mein Kind zu beantragen?

Eine Notbetreuung findet ausschließlich in der vertrauten Kita/ Schule statt. Wenn Du dieses Angebot nutzen möchtest, wendest Du Dich bitte direkt an deine Kita oder Schulleitung. Für die Beantragung einer Notbetreuung in Kitas und Schulen musst Du eine Selbsterklärung der Senatsverwaltung für Jugend, Bildung und Familie ausfüllen. Darin bestätigen die Eltern/Sorgeberechtigten, dass sie 1. einer der definierten Berufsgruppen angehören sowie 2. keine andere Betreuung für ihr Kind organisieren können. Beide Kriterien müssen zutreffen. Das Formular der Senatsverwaltung sowie ein Schreiben des ASB Berlin, in dem Dir attestiert wird, dass Du Mitglied in einer Einheit des Katastrophenschutzes bist, bekommst Du von den Verantwortlichen der Regionalverbände und der Fachdienstleitung des Katastrophenschutzes. Alle wichtigen Informationen zur Notbetreuung sowie das Formular der Senatsverwaltung findest Du auf der Internetseite der Senatsverwaltung für Jugend, Bildung und Familie.

Die Feuerwehr hat Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes gemäß § 4 herangezogen. Ich bin Mitglied in einer Einheit des Katastrophenschutzes im ASB Berlin und berufstätig. Muss mein Arbeitgeber mich freistellen?

Bei einer Heranziehung durch die Berliner Feuerwehr ist Dein Arbeitgeber verpflichtet, Dich für die jeweilige Tätigkeit, für die eine Heranziehung durch die Berliner Feuerwehr erfolgt ist, freizustellen. Du musst allerdings gegenüber Deinem Arbeitgeber nachweisen, dass Du Mitglied in einer Einheit des Katastrophenschutzes bist. Hierfür hat der ASB Berlin ein Schreiben vorbereitet, dass Du Deinem Arbeitgeber bitte aushändigst. Außerdem gibt es ein Formular, das Dein Arbeitgeber für die Kostenerstattung benötigt. Das Schreiben des ASB Berlin und das Formular für die Kostenerstattung bekommst Du von den Verantwortlichen Deines Regionalverbands oder von der FDL des Katastrophenschutzes. Außerdem hast Du gegenüber der Berliner Feuerwehr Anspruch auf eine Aufwandsentschädigung für Deinen Einsatz.

Bekomme ich weiterhin von meinem Arbeitgeber mein Gehalt gezahlt, wenn ich aufgrund einer Heranziehung durch die Berliner Feuerwehr vom Arbeitgeber freigestellt werde?

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, Dir bei einer Heranziehung durch die Berliner Feuerwehr den Lohn/ das Gehalt weiter zu zahlen. Er hat die Möglichkeit, sich das gezahlte Arbeitsentgelt vom Aufgabenträger (hier: Berliner Feuerwehr) erstatten zu lassen. Hierfür hat der ASB Berlin ein Schreiben vorbereitet, dass Du Deinem Arbeitgeber bitte aushändigst. Außerdem gibt es ein Formular, das Dein Arbeitgeber für die Beantragung der Kostenerstattung benötigt. Das Schreiben des ASB Berlin und das Formular für die Kostenerstattung bekommst Du von den Verantwortlichen Deines Regionalverbands oder von der FDL des Katastrophenschutzes.  

Ich bin Mitglied in einer Einheit des Katastrophenschutzes im ASB Berlin und engagiere mich ehrenamtlich aktiv zusätzlich zu meiner hauptberuflichen Tätigkeit. Könnte ich meiner hauptberuflichen Tätigkeit einfach fernbleiben?

Nein, Du darfst Deiner hauptberuflichen Tätigkeit nicht einfach fernbleiben. Bitte wende Dich an Deinen Arbeitgeber und besprich mit ihm, ob er bereit ist, Dich auf freiwilliger Basis für festgelegte Zeiten freizustellen. Eine Rückerstattung des gezahlten Lohnes ist in diesem Fall – auch durch den ASB Berlin – nicht möglich. Der ASB Berlin hat ein Schreiben angefertigt, in dem darum gebeten wird, dass der Arbeitgeber Dich auf freiwilliger Basis – unter Lohnfortzahlung – für die Tätigkeit im Katastrophenschutz freistellt. Eine Freistellung auf freiwilliger Basis muss der Arbeitgeber Dir genehmigen. Das Schreiben bekommst Du auf Anforderung von den Verantwortlichen der Regionalverbände und der Fachdienstleitung des Katastrophenschutzes.

Ich bin ehrenamtlich im ASB Landesverband Berlin e.V. und/ oder in einer seiner nachgeordneten, regionalen Gliederung tätig. Ich engagiere mich aktiv neben meiner hauptberuflichen Tätigkeit in der aktuellen Sonderlage aufgrund des Coronavirus. Könnte ich meiner hauptberuflichen Tätigkeit einfach fernbleiben?

Nein, Du darfst Deiner hauptberuflichen Tätigkeit nicht einfach fernbleiben. Bitte wende Dich an Deinen Arbeitgeber und besprich mit ihm, ob er bereit ist, Dich auf freiwilliger Basis für festgelegte Zeiten freizustellen. Eine Rückerstattung des gezahlten Lohnes ist in diesem Fall – auch durch den ASB Berlin – nicht möglich. Der ASB Berlin hat ein Schreiben angefertigt, in dem darum gebeten wird, dass der Arbeitgeber Dich auf freiwilliger Basis – unter Lohnfortzahlung – für Tätigkeiten in der aktuellen Sonderlage freistellt. Eine Freistellung auf freiwilliger Basis muss der Arbeitgeber Dir genehmigen. Das Schreiben bekommst Du auf Anforderung von den Verantwortlichen der Regionalverbände und der Fachdienstleitung des Katastrophenschutzes.

Für den Fall, dass das Land Berlin eine Ausgangssperre verhängen sollte: Ich bin ehrenamtlich/ hauptamtlich im ASB Berlin in einer systemrelevanten Tätigkeit eingesetzt. Wie kann ich dies bei einer möglichen Kontrolle durch Polizei/ Ordnungsamt auf dem Weg zur Dienststelle, zur Unterkunft, zum Einsatzort nachweisen?

Der ASB Berlin hat für ehrenamtliche/ hauptamtliche Helferinnen und Helfer einen „Passierschein“ zur Vorlage gegenüber den Ordnungsbehörden angefertigt. Bitte wende Dich an die Verantwortlichen des Regionalverbands, in dem Du Mitglied bist oder an die Leitung der Fachgruppe des Fachdienstes Katastrophenschutz & Notfallvorsorge, der Du angehörst.   

 

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Katastrophenschutz Aktuelle Nachrichten
news-358 Sun, 22 Mar 2020 10:30:00 +0100 Coronahilfe: ASB Berlin startet Nachbarschaftshilfsangebot /aktuelles/details/coronahilfe-asb-berlin-startet-nachbarschaftshilfsangebot-wwwasb-hilftberlin In der Coronakrise ist gegenseitige Hilfe und Unterstützung wichtiger denn je. Auf www.asbhilft.berlin finden hilfsbedürftige Menschen in Berlin von der Einkaufshilfe bis zum Spaziergang mit dem Hund ab sofort Unterstützung. Mit der digitalen Plattform will der ASB in Berlin Hilfesuchende und Helfende zusammenbringen und Menschen, die zu einer Risikogruppe gehören, aus Krankheits- oder Quarantänegründen nicht allein zurechtkommen, zur Seite stehen. Betroffene haben auf www.asbhilft.berlin die Möglichkeit, uns ihren Hilfewunsch mitzuteilen. Diejenigen, die freiwillig helfen wollen, können sich auf der Plattform anmelden. Anschließend suchen wir jemanden in der Nähe, der helfen kann.

ASB hilft lebt vom ehrenamtlichen Engagement und steht allen Berlinerinnen und Berlinern kostenfrei zur Verfügung. Die Initiative folgt damit auch dem TV-Apell unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel vom 18. März „niemanden allein zu lassen, sich um die zu kümmern, die Zuspruch und Zuversicht brauchen.“

Alle Informationen und Kontaktmöglichkeiten sind auf unserer Homepage www.asbhilft.berlin zu finden.

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Aktuelle Nachrichten
news-357 Mon, 16 Mar 2020 17:05:21 +0100 Corona-Prävention: ASB Berlin setzt Fortbildungen und Wunschfahrten aus /aktuelles/details/corona-praevention-asb-berlin-setzt-fortbildungen-und-wunschfahrten-aus Die Corona-Fälle in Berlin nehmen weiter zu. Das öffentliche Leben kommt weitgehend zum Stillstand. Um unsere Mitarbeiter, Freiwilligen, Kunden und Partner vor vermeidbaren gesundheitlichen Risiken zu schützen, hat der ASB in Berlin neben der Schließung der Kitas ab dem 17.03.2020 weitere präventive Maßnahmen beschlossen.

  • Alle Erste-Hilfe-Kurse und andere Fort- und Weiterbildungen wurden zunächst bis zum 31.03.2020 abgesagt. Auch die Ausbildung im Wasserrettungsdienst ist zurzeit nicht möglich.
  • Bis zum 17.04.2020 finden außerdem keine Seminare im Rahmen der Freiwilligendienste statt.
  • Schweren Herzens führen wir bis auf Weiteres keine Wunschfahrten mit dem Berliner Wünschewagen durch.
  • Neuinstallationen von Hausnotrufgeräten werden bis auf sehr dringende Fälle zunächst bis Mai 2020 ausgesetzt.
  • Beratungen zu Patientenverfügung werden zurzeit ebenfalls nicht vermittelt.
  • Der Beginn der Wasserrettungssaison wird auf den ersten Mai verschoben.

Wegen der aktuellen Gesundheitslage wird es zudem auch in unserer Landesgeschäftsstelle zu leichten Einschränkungen kommen. Neben einer Notbesetzung arbeiten unsere Mitarbeiter soweit möglich bis auf Weiteres im Homeoffice. Per E-Mail und Telefon sind wir uneingeschränkt zu den Bürozeiten erreichbar.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Aktuelle Informationen zur Gesundheitslage und Corona-Prävention finden Sie auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html  und der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung https://www.berlin.de/sen/gesundheit/themen/gesundheitsschutz-und-umwelt/infektionsschutz/coronavirus/

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Aktuelle Nachrichten
news-356 Fri, 13 Mar 2020 21:10:11 +0100 Corona-Prävention in Berlin und Schließung der ASB-Kitas /aktuelles/details/corona-praevention-in-berlin Inzwischen sind in allen Bundesländern Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) bestätigt worden.

Die Senatsgesundheitsverwaltung empfiehlt in der jetzigen Lage und nach Anpassung der Kriterien durch das Robert-Koch-Institut (RKI) die Abklärung in folgenden Fällen:

  • Wer innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem bestätigten Fall hatte, sollte zuhause bleiben und telefonisch das zuständige Gesundheitsamt kontaktieren, damit die Abklärung vorgenommen wird. Der Amtsarzt/die Amtsärztin entscheidet nach den Kriterien des RKI und der individuellen Situation des Patienten/der Patientin über das weitere Vorgehen einen möglichen Test und eine möglichen häuslichen Isolation betreffend.
  • Wer innerhalb der letzten 14 Tage im Risikogebiet gewesen ist und Symptome (von leichter Erkältung bis Lungenentzündung) hat, sollte ebenfalls zuhause bleiben und telefonisch den Hausarzt kontaktieren. Dieser entscheidet über das weitere Vorgehen, und eine mögliche Testung auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus.
  • Wer selbst innerhalb der letzten 14 Tage im Risikogebiet gewesen ist, sich gesund fühlt und keine Symptome an sich beobachten kann, sollte sich selbst für die nächsten 14 Tage lang beobachten und in Rücksprache mit seinem Arbeitgeber klären, ob eine Arbeit von zuhause aus möglich ist.
  • Alle Kontaktaufnahmen sollten zuerst telefonisch stattfinden. Der direkte Kontakt zu anderen Personen sollte vermieden werden.

Der Rettungsdienst und die Rettungsstellen sind die richtigen Anlaufpunkte für Menschen mit schweren Symptomen. Niemand sollte sich unangekündigt in eine Rettungsstelle begeben, sondern vorher telefonisch den Verdacht auf den Coronavirus mitteilen, damit bei Transport und Ankunft vor Ort wichtige Schutzmaßnahmen getroffen werden können. Bestätigte Fälle des Coronavirus sollten den Empfehlungen des RKI entsprechend im Krankenhaus isoliert werden. Alle Berliner Krankenhäuser können Menschen mit Verdacht auf Coronavirus oder bestätigte Fälle isoliert unterbringen und behandeln.

Mehrere Berliner Krankenhäuser haben spezielle Corona-Untersuchungsstellen eingerichtet. Bitte klären Sie auch hier vorab, wann und wie Sie zur Untersuchungsstelle kommen und beachten Sie die Schutzmaßnahmen bei einer möglichen Anfahrt.

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung stellt eine Hotline bereit, unter der sich Berlinerinnen und Berliner, die befürchten, sich angesteckt zu haben anrufen und sich beraten lassen können.

Die Hotline ist täglich von 8:00 – 20:00 Uhr unter (030) 9028-2828 zu erreichen.

 

Hygientipps

Bitte beachten Sie auch folgende Hygientipps von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:

  • Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch – und entsorgen Sie das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel.
  • Halten Sie die Hände vom Gesicht fern – vermeiden Sie es, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren.
  • Halten Sie ausreichend Abstand zu Menschen, die Husten, Schnupfen oder Fieber haben – auch aufgrund der andauernden Grippe- und Erkältungswelle.
  • Vermeiden Sie Berührungen (z. B. Händeschütteln oder Umarmungen), wenn Sie andere Menschen begrüßen oder verabschieden.
  • Waschen Sie regelmäßig und ausreichend lange (mindestens 20 Sekunden) Ihre Hände mit Wasser und Seife – insbesondere nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten.

Weitere und aktuelle Informationen finden Sie auf der Website der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung sowie auf der Seite des Rober-Koch-Institutes und auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. (BZgA) bereit. Viele Behörden und Krankenkassen haben außerdem Hotlines für Bürger eingerichtet.

 

Schließung der ASB-Kitas

Berlin wird ab Dienstag, den 17.3., die Kindertagesstätten schließen. Das betrifft auch die beiden ASB-Kitas. Die Kinder müssen von zu Hause aus betreut werden, er wird keine Mittagsversorugung angeboten. Alle Veranstaltungen rund um die Kindertagesstätte werden nicht stattfinden. Für Berufsgruppen aus der Gesundheitsversorgung, Sicherheitssystemen, Einrichtungen der sozialen Daseinsfürsorge, Energieversorgung und Lebensmittelversorgung wird eine Notbetreuung eingerichtet. Diese findet in der Triftbande (Telefonnummer: 030-773 78 664) statt. Bitte sprechen Sie Ihre Bezugserzieher an.

Wir wünschen allen Berlinerinnen und Berlinern viel Gesundheit!

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Aktuelle Nachrichten
news-355 Thu, 05 Mar 2020 16:10:01 +0100 Ehrenamt für den Wünschewagen Berlin /aktuelles/details/ehrenamt-fuer-den-wuenschewagen-berlin Wie ist es, schwerkranken Menschen letzte Lebensünsche zu erfüllen? Über dieses emotionale und erfüllende Ehrenamt beim ASB Berlin erzählt Isabelle Lepp, 27 Jahre alt und ausgebildete Krankenschwester in einer Notaufnahme. Übrigens: Wir suchen immer neue ehrenamtliche Wunscherfüller. Wir freuen uns über Ihre E-Mail an. wuenschewagen[at]asb-berlin.de

Wir danken den Studierenden Freya Göhler, Sophia-Marie Oelze, Jeron Marchler, Sandra Schubert und Alexander Steppat der DMA die medienakademie GmbH I Standort Berlin für das schöne Filmporträt!

 

 

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Aktuelle Nachrichten
news-354 Tue, 03 Mar 2020 15:29:56 +0100 Neu beim ASB Berlin Nordost: Brandschutz- und Evakuierungshelferlehrgang /aktuelles/details/neu-beim-asb-berlin-nordost-brandschutz-und-evakuierungshelferlehrgang Der ASB Berlin Nordost hat ein neues Angebot in seinen Lehrgangskalender aufgenommen. Ab sofort können Sie sich auf dem Brandschutzgelände in der Marzahner Straße in Berlin Alt-Hohenschönhausen zum Brandschutz- und Evakuierungshelfer ausbilden. Sie lernen Entstehungsbrände zu bekämpfen, eine Evakuierung sicherzustellen u.v.m.

Der neue Lehrgang startet am 26. März 2020 richtet sich v.a. an Beschäftigte, die mit Aufgaben im Brandschutz betraut werden sollen bzw. betraut sind, Beschäftigte aus Technik und Verwaltung sowie Sicherheitsbeauftragte. Mindestens 5% der Beschäftigten eines Unternehmens müssen laut Arbeitsschutzgesetz für einen wirksamen Brandschutz als Brandschutzhelfer ausgebildet werden!

Detaillierte Informationen zu den Kursinhalten finden Sie in der Lehrgangsausschreibung.

Melden Sie sich direkt an!

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Aktuelle Nachrichten
news-353 Fri, 28 Feb 2020 16:32:41 +0100 Mein FSJ im Bundestag - Melina Löwe erzählt aus Ihrem Arbeitsalltag /aktuelles/details/mein-fsj-im-bundestag Mein Name ist Melina und ich mache ein FSJ-Politik im Büro des SPD Bundestagsabgeordneten Dirk Heidenblut.
Hier im Abgeordnetenbüro von Dirk Heidenblut arbeite ich zusammen mit drei Mitarbeiter*innen. Es gibt eine Büroleiterin, die sich um die Organisation von Dirk Heidenbluts Terminen kümmert. Die beiden wissenschaftlichen Mitarbeiter sind für die wissenschaftliche Hintergrundarbeit rund um Gesetzentwürfe zuständig. In den ersten sechs Monaten meines FSJ-P habe ich einen umfangreichen Einblick in die Arbeitsabläufe im Bundestag bekommen und ich hatte die Chance, einige Aufgabenbereiche zu übernehmen und mitzugestalten. Zu meinen Hauptaufgaben gehört im Wesentlichen die Büroarbeit. So übernehme ich die Bearbeitung der Post und die Absage von Terminen für Herrn Heidenblut. Ansonsten bekomme ich oft kreative Schreib- und Gestaltungsaufgaben zum Beispiel habe ich letztens eine Übersicht der Jugendprogramme des Bundestages für den Wahlkreis von Dirk Heidenblut erstellt. Ich bin dafür zuständig, Herrn Heidenbluts Plenarreden online zu stellen, schreibe Pressemitteilungen, beantworte Bürgeranfragen und arbeite Praktikant*innen ein. Als Abgeordneter lädt Dirk Heidenblut oft Besuchergruppen aus seinem Wahlkreis Essen II nach Berlin ein, um ihnen seine Arbeit im Bundestag zu zeigen und Fragen zu seinen politischen Vorhaben und Entscheidungen zu beantworten. Für diese Besuchergruppen bereite ich Beutel mit Informationsmaterial vor, das ich interessant und passend finde. Außerdem kommen Kugelschreiber und andere kleine Giveaways rein.

Besonders spannend wird es in den Sitzungswochen. Denn in denen kommen alle Abgeordneten aus ihren Wahlkreisen nach Berlin, um zusammen Gesetze auf den Weg zu bringen. In diesen 1-2 Wochen im Monat begleite ich Dirk Heidenblut oft in seinem Arbeitsalltag. Zum Beispiel gehe ich mit ihm in die Ausschüsse Gesundheit und Recht und Verbraucherschutz, denn in denen ist er ein sogenanntes Ordentliches Mitglied und auch in die vorbereitenden AG Sitzungen der SPD Fraktion. Bei der Vorbereitung auf diese Sitzungen kann ich mich auch inhaltlich einbringen, zum Beispiel durch Recherchearbeit. Dann erstelle ich Sprechzettel zu unterschiedlichen Themen, über die Herr Heidenblut in den Sitzungen berichten muss. Ich darf auch auf der Besuchertribüne bei Plenardebatten zuschauen und bin so live dabei, wenn über einen neuen Gesetzentwurf entschieden wird.

Eine Abwechslung zum Büroalltag bietet mir das Praktikant*innenprogramm der SPD. Über Gespräche mit Bundestagsabgeordneten, Besuche in Bundesministerien, im Berliner Abgeordnetenhaus, im Roten Rathaus und im Bundesnachrichtendienst bekomme ich einen großen Einblick in das politische Geschehen und habe auch die Möglichkeit, direkt Fragen zu aktuellen Themen zu stellen.
Das politische FSJ im Bundestag hat mir bisher einen großen Einblick in die Politik gegeben und eine andere Sichtweise auf die Arbeit Abgeordneter. Für junge, politisch interessierte Menschen ist das Jahr eine gute Chance, frühzeitig Politik in der Praxis zu erleben und sich Klarheit über den eigenen beruflichen Werdegang zu verschaffen.

 

Milena Löwe

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Aktuelle Nachrichten
news-352 Tue, 25 Feb 2020 16:43:29 +0100 ASB Berlin lädt zu den 27. offenen Landesmeisterschaften im Rettungsschwimmen /aktuelles/details/asb-berlin-laedt-zu-den-27-offenen-landesmeisterschaften-im-rettungsschwimmen Am vergangenen Sonnabend fanden zum nunmehr 27. Mal die offenen Landesmeisterschaften im Rettungsschwimmen statt. Die sonst in der Schwimmhalle am Helene-Weigel-Platz ausgetragenen Wettkämpfe fanden in diesem Jahr aufgrund von Bauarbeiten in der Halle Finckensteinallee statt. Mit 105 Starterinnen und Startern konnte sich das Wettkampfkommitee unter neuer Leitung von Andreas Gruss über besonders viel Zuspruch freuen.

Unterstützt wurde der Wasserrettungsdienst auch durch den Fachdienst Katastrophenschutz und Notfallvorsorge, die für die Verpflegung der Teilnehmer sorgte.

In der offenen Wertung freute sich der Fachdienst diesmal über Gäste vom ASB Riesa und dem ASB Salzlandkreis. Die Ergebnisse sind auf den Seiten des Wasserrettungsdienstes abrufbar.

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Wasserrettungsdienst Aktuelle Nachrichten
news-351 Tue, 11 Feb 2020 15:38:52 +0100 Europäischer Tag des Notrufs 112 – Jetzt Ersthelfer bei Berlin Schockt werden /aktuelles/details/europaeischer-tag-des-notrufs-112-jetzt-ersthelfer-bei-berlin-schockt-werden Heute ist europäischer Tag des Notrufs 112. Einmal mehr macht er darauf aufmerksam, wie wichtig Hilfe im Notfall ist. Um diese berlinweit zu verbessern suchen wir hilfsbereite Menschen, die bei unserer Initiative Berlin Schockt mitmachen, sich als Ersthelfer registrieren und im Herznotfall Erste Hilfe leisten. Im Notfall 112 wählen, dann dauert es in Berlin im Schnitt 8-10 Minuten bis professionelle Hilfe eintrifft. Überlebenswichtige Minuten. Denn eine frühzeitige Reanimation kann die Überlebenschancen verdoppeln bis verdreifachen. Ersthelfer in der unmittelbaren Umgebung eines Notfallortes können Leben retten. Über die Berlin Schockt-App können Sie zu Hilfe gerufen werden. Im September 2019 hat Berlin Schockt die neue Ersthelferfunktion gestartet. 114 Ersthelfer haben sich bereits registrieren lassen. Aber es könnten noch viel mehr sein. Je mehr Ersthelfer sich bei Berlin Schockt registrieren, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass im Herznotfall ein registrierter Ersthelfer in der Nähe ist, der zu Hilfe gerufen werden kann.

Sobald der Notruf 112 über die Berlin Schockt App ausgelöst wird, können Ersthelfer in der Nähe zum Notfallort alarmiert werden. Erst wenn ein Ersthelfer einen Notfall übernimmt, werden der Standort des Ersthelfers und der Weg zum Einsatzort übertragen. Lehnt ein Ersthelfer den Einsatz ab, muss er nichts weiter unternehmen. Insgesamt drei Ersthelfer werden so zum Notfallort gerufen, um die Erste Hilfe Maßnahmen ggf. auch mit einem Automatisierten Externen Defibrillator (AED) zu unterstützen. Denn die App weiß außerdem, wo das nächste AED-Gerät zu finden ist.

301 AED-Geräte sind bei Berlin Schockt registriert und wir arbeiten täglich daran, dass es mehr werden. Denn auch hier gilt: Je mehr AED-Geräte registriert sind, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass im Herznotfall eines in der Nähe zu finden ist. Wer einen Defi in einem Einkaufszentrum, einer Behörde, einem Hotel o.Ä. sieht, der noch nicht bei uns registriert ist, kann ihn uns über die App mit Standortkoordinaten und Foto melden. Wir nehmen dann Kontakt mit dem Besitzer auf, um sein Einverständnis zur Registrierung und Veröffentlichung des Defis einzuholen. Wir freuen uns auch, wenn die Unternehmen von sich aus auf uns zukommen und Ihren Defi registrieren lassen.

Machen Sie mit! Werden Sie Ersthelfer bei Berlin Schockt und retten Sie Leben. Sie können sich direkt über die Berlin Schockt App registrieren oder über unser Ersthelferportal: ems.asb-schockt.de
Über die App und www.berlin-schockt.de können Sie Ihren Defi melden.
Wenn Sie Ihr Erste Hilfe Wissen auffrischen möchten, finden Sie hier unsere nächsten Erste Hilfe Kurse.

Mehr zum Europäischen Notruftag und Berlin Schockt erfahren Sie auf www.berlin-schockt.de und aktuell im Tagesspiegel-Artikel: www.tagesspiegel.de/berlin/aufruf-zur-ersthilfe-am-europaeischen-notruftag-europa-waehlt-die-112/25511728.html

 

 

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Aktuelle Nachrichten
news-350 Thu, 30 Jan 2020 15:41:08 +0100 Ehrenamt Aktiv: Hermann Rose berät zur Patientenverfügung /aktuelles/details/ehrenamt-aktiv-hermann-rose-beraet-zum-thema-patientenverfuegung Jeder kann durch Unfall, Krankheit oder Alter in die Lage kommen, dass er wichtige Angelegenheiten seines Lebens nicht mehr selbstverantwortlich regeln kann. Um für diesen Fall vorzusorgen, bietet der ASB Berlin kostenfreie Beratungsgespräche zu den Themen Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung an. Einer dieser Berater ist Hermann Rose, der sich seit sieben Jahren ehrenamtlich für den ASB Berlin engagiert.
Der gebürtige Thüringer ist heute 71 Jahre alt und arbeitete vor seinem Renteneintritt als Krankenpfleger, als Pfarrer und als Klinikseelsorger.

Herr Rose, wie sind Sie zum ASB gekommen?
Ich bin mit Eintritt ins Rentenalter mit meiner Frau von Thüringen nach Berlin gezogen. Ich hatte mir vorher schon überlegt, dass ich die Zeit im Ruhestand gerne für etwas Sinnvolles nutzen wollte. Dann bin ich auf die Annonce des ASB aufmerksam geworden, in der Beraterinnen und Berater rund um das Thema Patientenverfügung gesucht wurden und dachte, das könnte mir liegen. Außerdem passte es gut zu meinen vorherigen beruflichen Tätigkeiten. Dann habe ich es einfach ausprobiert.

Wer nimmt das Beratungsangebot hauptsächlich in Anspruch?
Das sind vorwiegend ältere Menschen oder Menschen, die Erfahrung mit dem Thema im engeren Familien- oder Freundeskreis gemacht haben. Manchmal genügt als Anlass auch ein Film oder ein Buch, in dem das Thema eine Rolle spielt. Wenn es dem Menschen gut geht, stehen solche Fragen hingegen seltener im Raum.

Warum engagieren Sie sich für den ASB?
Ich möchte Menschen zur Seite stehen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen wollen. Außerdem kann ich die Erfahrungen aus meinen früheren Berufen als Krankenpfleger oder als Seelsorger sehr gut einbringen.

Gibt es Aspekte bei Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit, die Ihnen besonders am Herzen liegen?
Natürlich ist das Thema Patientenverfügung für viele sehr heikel. Viele Menschen beschäftigen sich nicht gerne damit bzw. verdrängen das Thema mit der Begründung, das habe ja noch Zeit.
Ich möchte darauf hinweisen, dass sich mit einer Patientenverfügung natürlich nicht alles abdecken lässt, was im Krankheitsfall auf einen zukommen kann. Ich empfehle in der Regel, etwa alle zwei Jahre zu überlegen, ob sich mittlerweile etwas Grundsätzliches im Leben verändert hat, ob vielleicht der Gesundheitszustand ein anderer ist oder ob sich im Denken und Fühlen etwas verändert hat. Ich möchte dazu ermutigen, sich regelmäßig neu mit den Fragen zu beschäftigen.

Was waren die bisherigen Highlights in Ihrer Beratertätigkeit?
Ich freue mich immer, wenn Ehepaare zu mir kommen, die sich gemeinsam beraten lassen möchten. Auffällig finde ich dann immer, dass Frauen bei diesen Themen in gewisser Weise mutiger und offener sind als Männer. Männer setzen sich wesentlich seltener damit auseinander. Ich würde mir generell wünschen, dass in den Familien offener mit dem Thema umgegangen wird und dass auch die jungen Familienmitglieder sensibel mit an den Anliegen der Älteren umgehen und deren Bedürfnis, sich mit dem Thema auseinander zu setzen, erst nehmen. Häufig werden sie abgebügelt mit der Aussage ‚Oma, soweit bist Du noch nicht.‘ Manchmal fehlt leider die Sensibilität dafür, dass ältere Menschen selbstverständlich das Recht dazu haben, über das Sterben nachzudenken.  

Was wünschen Sie sich für den ASB?
Grundsätzlich fühle ich mich durch den ASB sehr gut begleitet. Der Austausch in unserem Beraterteam funktioniert sehr gut und wir werden regelmäßig über neues Gesetzesänderungen informiert. Insgesamt wünsche ich mir, dass dieses Beratungsangebot noch häufiger genutzt wird.
Das Sterben gehört nun mal auch zum Leben dazu und ich halte es für wichtig, sich damit auseinander zu setzen. Was ist, wenn ich selbst nicht mehr für mich entscheiden kann, wer soll meine Interessen vertreten, was will ich, wie lange möchte ich künstlich beatmet und damit am Leben erhalten werden? In welcher Umgebung möchte ich sein, möchte ich meinen letzten Lebensabschnitt lieber zu Hause verbringen oder Abstand haben? Möchte ich meine Organe zur Spende freigeben? Das sind alles sehr spezifische Fragen. Bei diesen Fragen handelt es sich nicht um eine Entscheidung, die einfach „irgendwann“ ansteht, sondern um eine Lebensentscheidung.

 

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Aktuelle Nachrichten
news-349 Tue, 28 Jan 2020 18:31:01 +0100 Spielbank Berlin spendet 7.500 Euro für die ASB Akademie /aktuelles/details/spielbank-berlin-spendet-7500-euro-fuer-die-asb-akademie Über eine großzügige Spende freute sich vergangene Woche unsere ASB Akademie. In seiner Funktion als Beiratsmitglied der Spielbank Berlin spendete Dr. Karl Kauermann dem ASB Berlin 7.500 Euro. Der Unternehmer und ehemalige Vorstandsvorsitzende der Berliner Volksbank Dr. Karl Kauermann setzt sich als unser Präsidiumsmitglied regelmäßig für die gemeinnützigen Projekte des ASB Berlin ein.

Die ASB-Akademie wurde ins Leben gerufen, um Ehrenamtliche, Mitarbeiter und externe Kunden im Bereich Sanitäts- und Rettungsdienste zu schulen und weiterzubilden. Uwe Grünhagen, Vorstandsvorsitzender ASB Berlin, ist dankbar für die Unterstützung der Spielbank: „Die ASB Akademie ist ein wichtiges Projekt, um unsere Ehrenamtlichen wie auch unsere Mitarbeiter fortbilden zu können. Mit dem Geld der Spielbank haben wir die Küche in unseren Akademieräumen in der Seestraße eingerichtet, um unsere Kursteilnehmer während der Fortbildungen zu versorgen. Die großzügige Spende der Spielbank Berlin trägt dazu bei, dass wir unsere wichtige Arbeit auch in Zukunft auf hohem Niveau fortsetzen können.“

Die Spielbank Berlin unterstützt nicht nur seit vielen Jahren kulturelle und sportliche Events der Bundeshauptstadt, sondern ermöglicht auch ihren Beiräten die Unterstützung von unterschiedlichen sozialen Einrichtungen, Projekten und Vereinen aus dem Budget eines eigenen Fördertopfes. „Die Förderung gemeinnütziger Initiativen und Projekte ist der Spielbank Berlin ein ganz besonderes Anliegen“, so Gerhard Wilhelm, Geschäftsführer der Spielbank. „Wir freuen uns sehr, dass wir die ASB-Akademie unterstützen und damit einen Beitrag leisten können, um die Ehrenamtlichen und Mitarbeiter des ASB bei der Weiterbildung zu fördern. Daher begrüßen wir die Entscheidung unseres Beiratsmitglied Dr. Karl Kauermann, dem ASB an dieser Stelle zu helfen.“

Für die großzügige Spende möchten wir uns herzlich bedanken.

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Aktuelle Nachrichten
news-348 Thu, 23 Jan 2020 10:55:38 +0100 Sama Berlin ELW2 an alle - Funkspruch zum 55sten Jubiläum /aktuelles/details/sama-berlin-elw2-an-alle-funkspruch-zum-55sten-jubilaeum Der erste Funkleitwagen meldete sich mit Sama Berlin 100, gefunkt wurde analog und geplant auf dem Papier. Als die Fachgruppe Führung und Kommunikation (FüKom), ehemals Fernmeldedienst des ASB Berlin, vor 55 Jahren gegründet wurde, spielten Computer und Digitalfunk noch keine Rolle.

„Die Funkgespräche wurden in ein Funktagebuch notiert. Das gibt es heute nicht mehr. Jetzt wird alles in den Computer eingegeben. Die ersten Digitalfunkgeräte erprobten wir im Jahr 2009, für den ASB war dies eine wesentliche Verbesserung. Man konnte so in ganz Deutschland den Rettungswagen aus Berlin erreichen.“ erinnert sich Gerd Kunkel, Fernmelder der ersten Stunde.

Heute meldet sich die FüKom mit „Sama – Berlin – ELW2“. Vieles hat sich verändert. Angefangen bei der Technik. Der hochmoderne Einsatzleitwagen 2 (ELW2) ist wie alle Einsatzfahrzeuge des ASB mit Digitalfunk ausgerüstet, es gibt eine Standleitung zur Berliner Feuerwehr u.v.m. „Um der Berliner Bevölkerung qualifiziert Hilfe leisten zu können, muss die FüKom immer auf dem aktuellen Stand der Technik sein. Deshalb freuen wir uns über das modernste Führungsfahrzeug im Berliner Katastrophenschutz, den ELW2. Beim Stromausfall in Köpenick Anfang 2019 bspw. konnten wir die Menschen vor dem Köpenicker Rathaus mit Hilfe des ELW2 mit Strom, Internet und Informationen versorgen. Hier wie bei allen anderen Einsätzen leisten unsere Samariter immer bestmögliche Hilfe. Für ihr wertvolles Engagement möchte sich der ASB-Landesvorstand Berlin bedanken und gratuliert der Fachgruppe herzlich zu ihrem 55sten Jubiläum“, erklärt Detlef Kühn, stellvertretender ASB-Landesvorsitzender Berlin.

Bei allem technischen Wandel ist die Hilfe der FüKom gleichgeblieben. Als eigenständige Einheit im Berliner ASB-Katastrophenschutz stellt sie bei Großeinsätzen die Informationsweitergabe der Einsatzleitung an die Einsatzkräfte sicher. Ob Christopher Street Day, MyFest in Kreuzberg, DFB-Pokalfinale oder Bundesligaspiele, die hochqualifizierten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer fehlen bei keinem Großeinsatz. Sie unterstützen die Berliner Feuerwehr an Silvester und waren auch bei den Elbhochwassern im Einsatz, zuletzt im Jahr 2013 in Jessen an der Schwarzen Elster als örtliche Einsatzleitung.

Allein das Engagement der Samariterinnen und Samariter macht diese ASB weit einzigartige Arbeit möglich weiß der Fachgruppenleiter der FüKom Alexander Opalka: „Ohne den Zusammenhalt und das Vertrauen der ehrenamtlichen Helfer geht gar nichts. Ich kann mich immer auf das Team verlassen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Und ich möchte mich bei allen Fernmeldern vor uns bedanken, die uns ausgebildet haben und deren Arbeit wir weiterführen. Wir waren und bleiben ein tolles Team.“
 

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Katastrophenschutz Aktuelle Nachrichten
news-347 Sat, 18 Jan 2020 16:57:02 +0100 Nach schwerem Unfall in Südtirol: ASB holt Schwerverletzte zurück nach Deutschland /aktuelles/details/nach-schwerem-unfall-in-suedtirol-asb-holt-schwerverletzte-zurueck-nach-deutschland Zwei Wochen liegt der tragische Verkehrsunfall in Südtirol zurück. Die beiden Jugendlichen, die den Unfall schwerverletzt überstanden haben, sind seit Donnerstag wieder in ihrer Heimat und werden dort weiterbehandelt. Einer der beiden Schwerverletzten ist immer noch ohne Bewusstsein. Den Rücktransport nach Deutschland stellten der Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland und die Partnerorganisation, das Weisse Kreuz in Südtirol, kostenlos bereit.

Den Weitertransport vom Flughafen Tegel zu ihrem Endziel übernahm der Intensivtransportwagen des ASB Berlin. "Als einziger Intensivtransportwagen des ASB im Nordosten Deutschlands war es für uns selbstverständlich, unseren Beitrag dafür zu leisten, dass der schwerletzte Jugendliche in seine Heimat zurück verlegt werden konnte. Auch einen großen Dank an unseren ITW-Kooperationspartner, das Sana Klinikum Lichtenberg - dort hatte sich spontan Oberarzt Dr. Matthias Guth bereit erklärt, diesen Transport zu begleiten", so Thomas Jordan, Leiter Rettungsdienst des ASB Berlin.

Der ASB verfügt über Experten für die Organisation und Durchführung solcher Rückführungen aus dem Ausland. Der Rückholdienst ist für ASB Mitglieder und bringt sie, wenn sie im Ausland einen Unfall haben oder erkranken, schnell und unkompliziert nach Hause.
 

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Rettungsdienst Aktuelle Nachrichten
news-346 Thu, 16 Jan 2020 11:38:00 +0100 Profivereine machen Kita: BR Volleys kooperieren mit ASB Kita /aktuelles/details/profivereine-machen-kita-br-volleys-kooperieren-mit-asb-kita Vor wenigen Monaten erst eröffnet, freut sich unsere zweite ASB Kita – die Triftbande - schon über einen tollen Kooperationspartner aus dem Sportbereich: Die Berlin Recycling Volleys. „Profivereine machen Kita“ ist eine Initiative der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und den sechs Berliner Proficlubs. Dabei soll schon bei den Jüngsten die Lust an Bewegung geweckt werden. Dieses Ziel passt perfekt in das Konzept der Triftbande. Denn wie schon in der ASB Hugenottenhofkita spielt auch in unserer neuen Kita die frühkindliche Bewegungsförderung eine große Rolle. Der Sportunterricht läuft dabei in Tandems zwischen Erzieher/ in und Trainer/ in der BR Volleys ab. Jeweils an mindestens einem Tag pro Woche findet eine solche Sporteinheit statt, der Startschuss dafür fiel letzten Freitag. Bei den Kindern stößt die Initiative auf große Begeisterung. „Es ist schön zu sehen, dass auch Kinder, die im Alltag eher still und zurückhaltend sind, richtig aus sich herauskommen und sichtlich Spaß an der Bewegung haben. So kann es weitergehen.“, fasst Erzieherin Isabelle Stolt ihren Eindruck von letzter Woche zusammen.
„Mit der Initiative wollen wir schon bei den Kleinsten den Spaß an der Bewegung wecken. Im besten Fall entwickeln die Kinder eine Leidenschaft für den Sport, der als wichtiger Teil ihres Lebens bestehen bleibt und einen dauerhaften Ausgleich zur Kita und später zum Schule darstellt.“, so Doreen Stolt, Abteilungsleiterin der ASB Kinder- und Jugendhilfe Berlin gGmbH. Bei den Kids kommt der neue Verein hervorragend an. Immerhin gehören die Berlin Recycling Volleys zur nationalen Spitze der Volleyball-Bundesliga und sind in den letzten Jahren schon sieben Mal Deutscher Meister geworden. Für das nächste Sommerfest ist CHARLY, das Maskottchen der Mannschaft und flauschiger Unterstützer, bereits fest eingeplant.

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