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Veranstaltungspublikum
Nachruf

Wir trauern um Angelika Uekermann

Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Angelika Uekermann, die am 5. März 2026 von uns gegangen ist. Mit ihr verlieren wir eine außergewöhnliche Persönlichkeit, die über Jahrzehnte hinweg dem ASB Berlin ihre ganze Kraft, ihr Herzblut und ihre Treue geschenkt hat.

Arbeiter-Samariter-Bund

Foto: ASB/Stefanie Loos

Leidenschaftlich engagiert, fleißig und genau – so kannten wir Angelika. Sie verkörperte in einer besonderen Weise die Werte unseres Verbandes: Verlässlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und ein tiefes Engagement für das Gemeinwohl. 

Der Verband lag ihr zutiefst am Herzen – besonders die Belange der Ehrenamtlichen. Angelika setzte sich immer mit Nachdruck dafür ein, dass die Interessen der Ehrenamtlichen Priorität hatten und lebte selbst vor, was ehrenamtliches Engagement bedeutet. Sie hatte immer ein offenes Ohr und übernahm den schlichtenden Part. Ihre Appelle „Pass mir auf meine Ehrenamtlichen auf", „Vertragt Euch“ und „Du arbeitest hier für die drei Buchstaben" werden uns immer Erinnerung bleiben.

Für ihren außerordentlichen Einsatz wurde sie schon früh mit der Jugendehrennadel ausgezeichnet.

Mehr als vier Jahrzehnte lang prägte Angelika unseren Verband – zunächst hauptamtlich von 1972 bis 2013 als Sachbearbeiterin und Buchhalterin, später ehrenamtlich als Vorsitzende der Landeskontrollkommission seit 2013 und als Mitorganisatorin der Seniorengruppe. Seit dem 1. Januar 1972 war Angelika Mitglied des Verbandes, zuletzt beim Regionalverband Berlin-Nordost. Sie war unsere langjährigste Mitarbeiterin und eine verlässliche Konstante in guten wie in schweren Zeiten. Angelika war immer da.

In den guten Jahren begleitete sie den Aufbau und die Modernisierung unserer Strukturen. In den schweren Zeiten – insbesondere während der Insolvenz von 2006 bis 2010 – bewies sie unerschütterliche Loyalität und Standhaftigkeit. Auch nach der Schließung der Landesgeschäftsstelle blieb sie an unserer Seite, begleitete den Wiederaufbau und gab ihr umfassendes Wissen und ihre Erfahrung an neue Kolleginnen und Kollegen weiter – immer herzlich und mit einem klaren Blick für das Wesentliche.

Selbst als Angelikas Sehkraft nachließ, blieb sie aktiv – in der Landeskontrollkommission und im Landesverband. Besonders lagen ihr die Senioren am Herzen und gemeinsam Wolf und Renate Michalowski rief sie die Seniorengruppe ins Leben, für die sie mit großer Freude und Leidenschaft das organisierte, was sie selbst so liebte: Reisen, schöne Ausflüge, Geselligkeit und gutes Essen. Angelika kümmerte sich und hielt das Vereinsleben zusammen. Sie war geschätzt und geliebt, bei Haupt- und Ehrenamtlichen gleichermaßen. Ihre warmherzige, auch direkte und oft verschmitzte Art, ihr Lächeln und ihre Hilfsbereitschaft werden uns fehlen.

Wir sind Dir zutiefst dankbar, liebe Angelika, für das, was Du für unseren Verband geleistet hast. Du hinterlässt eine Lücke, die nicht zu schließen ist. Unsere Gedanken sind bei Deiner Familie und allen, die Dir nahestanden.

Die Trauerfeier findet am 24. April 2026 um 11 Uhr auf dem Kirchhof Alt Mariendorf II in der Friedensstraße statt.

Wir werden Dein Andenken in Ehren bewahren.

Uwe Grünhagen, André Müller und Detlef Kühn
Landesvorstand des ASB Landesverband Berlin e.V.