Großeinsatz für die Berliner Hilfsorganisationen im Ankunftszentrum Tegel
Es ist die größte Fluchtbewegung in Europa seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine am 24. Februar 2022 sind mehr als eine Million Menschen allein nach Deutschland geflohen. 110.000 Menschen fanden im Ankunftszentrum Tegel Zuflucht. Bis zur Schließung am 31. Dezember 2025 engagierte sich der ASB im Ankunftszentrum Tegel in den Bereichen Lager, Logistik und Betreuung.

Im Ankunftszentrum auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin-Tegel wollten wir den vor dem Krieg in der Ukraine geflüchteten Menschen ein sicheres, gut organisiertes und von Empathie geprägtes Ankommen ermöglichen. Es war Deutschlands größtes Verteilzentrum und bot gleichzeitig vorübergehende Unterbringungsmöglichkeiten für Geflüchtete. Am 20. März 2022 eröffnet, können mehr als 10.000 Geflüchtete täglich empfangen und in andere Bundesländer weitergeleitet werden.
Bei dem Gemeinschaftsprojekt der Berliner Hilfsorganisationen im Auftrag des Landes Berlin verantworteten wir den Bereich Lager, Logistik und Beschaffung. Außerdem engagierten wir uns in der Betreuung Geflüchteter. Dazu gehört die Unterbringung, die Organisation täglicher Belange u.v.m.
„In einer beispielhaften Gemeinschaftsaktion aus Haupt- und Ehrenamt konnten wir innerhalb kürzester Zeit dem ehemaligen Flughafen neue Bedeutung verleihen. Die Berliner Hilfsorganisationen leisten damit einen wichtigen Beitrag, um den geflüchteten Menschen eine erste Anlaufstelle in Berlin bieten zu können", erklärte Uwe Grünhagen, ASB-Landesvorsitzender Berlin.
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ASB-Landesgeschäftsstelle Berlin
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