100 Jahre organisierte Wasserrettung in Berlin

Bei einem Bootsunfall am Karfreitag des Jahres 1899 verloren drei junge Menschen ihr Leben im Müggelsee bei Berlin. Dieses tragische Ereignis war der Anlass, die "Rettungsgesellschaft der Wassersportvereine von Berlin und Umgegend" (RWBU) zur Hilfeleistung bei Unfällen ihrer Mitglieder zu gründen. Unterstützung erhielt diese Gesellschaft im Laufe der Jahre durch den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), den Wasserrettungsdienst und die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK).
 

Auf 367 Seiten, mit mehr als 500 Abbildungen, wird in diesem Buch von einem Autorenkollektiv über die Arbeit, das Schicksal, über Erfolge und Misserfolge dieser Helfer gegen den Ertrinkungstod in den letzten 100 Jahren berichtet. Ein kurzer Abriss über die Geschichte des Schwimmens und Rettens, speziell auch in Berlin, die Verdienste der Fischer von Rahnsdorf zur Jahrhundertwende und über die Berliner Seen vervollständigen den Überblick. Herausgeber ist die Arbeitsgemeinschaft Wasserrettungsdienst Berlin (ARGE WRD), in der der Wasserrettungsdienst des Arbeiter-Samariter-Bundes, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft und die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes vereint sind, und die gegenwärtig über die Sicherheit der Wassersportler in Berlin und Umgebung wacht.