Notfallreform: verlässliche Finanzierung und verbindliche Mitsprache
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Unter dem Motto „Notfallversorgung sichern – Finanzierung verlässlich. Mitsprache verbindlich.“ haben sich am 13. Oktober 2026 acht Hilfs- und Rettungsorganisationen auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor versammelt, darunter der ASB gemeinsam mit ADAC Luftrettung, Deutschem Feuerwehrverband, DLRG, DRK, DRF Luftrettung, Johanniter und Malteser. Mit Rettungsfahrzeugen und Rettungshubschraubern machten wir vor der anstehenden Beratung der Reform der Notfallversorgung im Bundestag auf unsere Forderungen aufmerksam. Grundsätzlich begrüßen wir die geplante Reform. In zwei zentralen Punkten sehen wir jedoch weiterhin Änderungsbedarf:
- Verlässliche Finanzierung: Klare gesetzliche Regelungen sollen sicherstellen, dass der Rettungsdienst dauerhaft einsatzbereit ist, hohe Qualitätsstandards erfüllt und ausreichend Fachkräfte gewinnt.
- Verbindliche Mitsprache: Eine angemessene und stimmberechtigte Beteiligung im geplanten bundesweiten Fachgremium, das unter anderem Rahmenempfehlungen für die Notfallrettung entwickeln soll.
Bereits zur ersten Anhörung des Gesetzentwurfs im Bundestag am 9. September hatten die Organisationen ihre Forderungen in einem gemeinsamen Positionspapier formuliert. Zusammen sichern sie nahezu 100 Prozent der medizinischen Notfallversorgung in Deutschland ab.
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